Weder Musik noch Arbeit
Was bleibt übrig? Kochen.
Heute habe ich zwei Tage vor der Einladung „probegekocht“. Also so richtig kochen ist es nicht. Ich habe eine rohe rote Beete in dünne Scheiben zerteilt und in Olivenöl, Himbeeressig und tasmanischem Wildpfeffer eingelegt. Morgen in der Früh werde ich testen, ob der Carpaccio etwas geworden ist und was ich allenfalls noch nachwürzen muss.
Das ist ein richtiges Abenteuer.

Donnerstag, Januar 1, 1970 at 12:00 am
das liest sich lecker! 😉
viel glück morgen dass das abenteuer auch würzig gelungen ist.
Donnerstag, Januar 1, 1970 at 12:00 am
Am nächsten Tag: wie gesagt, die rote Beete war roh. Die ca. 1,5 mm dicken Scheiben sind recht bissig, von der Konsistenz so wie eine rohe Karotte. Sie schmeckt hervorragend.
Es wird interessant sein, die bissige „Rübe“ zusammen mit den Crespelle zu servieren, die ja doch eher weich sind. Dazu kommt dann noch das Basilikum-Eis, welches weich ist. Das muss eigentlich recht gut ankommen.
Donnerstag, Januar 1, 1970 at 12:00 am
Ich glaube,… das Rezept sollte ich mal bei unserer Betriebskantine melden. Gerade gestern, an meinem zweiten Arbeitstag, dachte ich beim Mittagessen: „Verdammt, ich halte diese rote Beete nicht mehr aus! Immer schmeckt sie gleich!“ Wobei tasmanischer Wildpfeffer das Budget unserer Betriebskantine wohl sprengen würde…
Donnerstag, Januar 1, 1970 at 12:00 am
So, jetzt schwitz ich wie ein Schwein. Aber die Duxelles ist fertig, die Füllung für die Crepes (Zeller, Fenchel, Karotten und getrocknete Paradeiser) ist fertig und die rote Beete ist eingelegt.
Es sollte sich morgen bequem ausgehen.
Donnerstag, Januar 1, 1970 at 12:00 am
bon appetit!
Donnerstag, Januar 1, 1970 at 12:00 am
Tasmanischer Wildpfeffer, da klingt schon allein das Wort aromatisch. Angeregt durch deinen Blogbeitrag gehe ich raus und hole ein Büschel weißblühenden wilden Unterholz-Oregano von unseren voralpinen Hängen und werde mein heutiges Mittagessen damit würzen.