Loyalität
Ich bin ziemlich loyal, manchmal mehr als mir gut tut. Den Internet-Explorer verwende ich nur dann, wenn ich meine Reise-Abrechnungen mache. Unsere Steuerberatungskanzlei verwendet ein Produkt, dass nur über den Internet-Explorer ansteuerbar ist.
Sonst verwende ich Firefox.
Habe ich verwendet. Irgendwie hat mich die heutige Zeitungsmeldung von raschen Releases 4,5,6,7 aufgeschreckt. Ich gehöre ja zu den Leuten, die brav alle 4er-Betas in Verwendung genommen haben.
Heute habe ich mir die neueste Version von Chrome heruntergeladen.
Sie überzeugt mich auf Anhieb. Schnell, intuitiv und aufgeräumt.
diesen Beitrag schreibe ich schon mit Chrome.
Chrome ist jetzt mein Default-Browser.
Auch meine Loyalität hat Grenzen. Ich mag nichts, was schlechter funktioniert, als es die Notwendigkeit ist. (Frei nach: „Die Welt ist alles, was der Fall ist.“)

Donnerstag, Januar 1, 1970 at 12:00 am
ich schrecke vor Chrome zurück… ich traue dem Datenhunger von Google nicht.
Donnerstag, Januar 1, 1970 at 12:00 am
… genau das ist der grund, warum ich chrome nicht lade – ich würde es lieben. das ahne ich. aber ich mag die daten nicht so hinwerfen.
viel spaß mit chrome! 😀
Donnerstag, Januar 1, 1970 at 12:00 am
Na ja, Firefox und Chrome legen ja gerade einen Zwischensprint ein, und rittern um einen Platz in den Medaillenrängen.
Selber bleib ich noch bei Firefox, weil ich mich dran gewöhnt habe.
Die Datensammelangst halte ich allerdings für etwas überbewertet, weil he, wir sind schon derart gläsern, dass meinetwegen auch bekannt werden darf, dass ich schnarche.
Wir sind über Mobiltelefon, Sozialversicherungsdaten, Bankomatzahlungen und Kreditkartenrechnungen etc. schon derart lesbar, dass es, meiner Meinung nach, keinen wirklichen Schutz gibt.