A very good company is looking for a
Teamlead Software Testing (m/f)
Desired Skills and Experience
They expect that profile:
Your Profile
University education in a relevant technical discipline
Let’s put it that way: I was educating in that field at two universities, Austria and Germany
Several years of experience in embedded software development and hardware-related testing If I recall correctly, I could claim to have done that for more than a decade as a side job
Solid know-how in state-of-the-art testing methods and processes
ISTQB certification – Advanced level
I am a certified trainer for all basic and advanced levels
Knowledge of and experience in directing and motivating people; coaching skills required
Having done that job for a net time of 24 years I could probably claim that
Profound understanding of business processes and project management methods
see under previous requirement
Quality-conscious, aware of the need for a good working atmosphere
I would say that I have taught enough about quality
Result-oriented, business-minded
I am so business-minded that I consider the offer as a scandal – see income
Willingness to travel 15% within Europe
Well, I was willing to spend 183 days abroad and there were years when that was actually happening
Good communication skills
Very good command of English and German
I would pass C2-tests in both languages and B2 in another 4 languages
As a growing company that offers interesting tasks as well as a stimulating workplace in a dynamic and technical environment we are looking forward to your on-line application.
I know the company. It is really great, I would acknowledge and agree to that.
The “Kollektivvertrag für Angestellte des Metallgewerbes” (Collective Agreement for Employees in the Metal Trade) is applicable.
Why not IT- Collective Aggreement? Although I admit that I was not in a bad situation when I worked under this agreement 36 years ago:)
For the above position we offer a minimum gross salary of 42,000.- Euro per year. An overpayment is determined in accordance with your individual qualification and relevant professional experience.
Well, it would be interesting, what they would offer to me. Actually, 5 years ago, I might have been interested. Nowadays, I will retire in 3 months. I still don’t feel good when I read this offer. When I accepted a similar job in 1999, I hat a net gross salary of around 90.000 €. (Although that was still payed in Schillings)
I firmly believe that whoever gets the job would have to have very good capabilities that would entitle him to a much higher salary than listed. And I don’t accept that „minimal“ phrase. Would they accept somebody who is happy with that „minimal“ salary?
Das zwölfte Wort der famosen Reihe *txt: „Rausch“. Siehe bei neonwilderness.
Den ersten Rausch, mit dem ich zu tun hatte, erlebte ich mit zehn Jahren. Später hatte ich unheimlich viele Formen von Rausch zu erleben, die ich nach den Substanzen einordnen könnte, welche den Rausch verursacht hatten. Ein weiterer Rausch, den ich hochgradig genoss, war der Geschwindigkeitsrausch. Doch über den möchte ich jetzt gar nichts schreiben.
Der Rausch, welcher den nachhaltigsten Eindruck auf mich hatte, war nicht durch Alkohol verursacht. Da gab es einen Whiskeyrausch mit Johnny Walker, den ich mit 22 Jahren hatte. Er verhinderte das Trinken von Whiskey für weitere 30 Jahre. Ähnliches könnte ich von einem Rum-Rausch erzählen. Der wirkte ebenfalls 30 Jahre.
Nein, der Rausch, von dem ich erzähle, war weitaus nachhaltiger. Man könnte sagen, dass er über 50 Jahre anhielt, ohne, dass es mir bewusst wurde. Erst heute, wo Rausch zum Thema wurde, wird mir bewusst, dass dieser Rausch bereits im Alter von zehn Jahren einsetzte und nie mehr seine Beeinflussung verringerte.
Tatsächlich war der Rausch ja vielleicht durch einen Katalysator verstärkt. Dieser Katalysator bestand aus unbeschränkten Mengen von Heidelbeeren.
Zerstampfte Erde, durchgetreten von schweren Kühen, teilweise mit schon zersetzten Kuhfladen, musste überwunden werden, um zu den Sträuchern zu gelangen, auf denen die blau-rote Köstlichkeit wuchs. Blau-rot, nicht blau-weiß. Blau-weiß, blaue Beere mit weißem Innenfüllung, heißt zwar Rauschbeere und kann schon größere Übelkeit hervorrufen, doch schon als Zehnjähriger wusste ich zwischen Heidelbeeren und Rauschbeeren zu unterscheiden. Manche behaupten ja, dass das Innenleben von Heidelbeeren auch blau ist. Ich habe es immer als rot angesehen, zumindest den Teil, den man sehen konnte, bevor man sie in den Mund steckte.
Jetzt habe ich aber schon geschrieben, dass es mir nicht um die Rauschbeere gegangen ist. Also was ist das jetzt mit dem Rausch.
Der Rausch war eine Lieblingspflanze meiner Mutter. Und er wuchs dort, wo auch die Heidelbeeren wuchsen. Dort wo die Sonne schien, den Boden wärmte und mitunter auch die Haut verbrannte. Dort, wo er eigentlich nicht gepflückt werden durfte, obwohl es noch nicht die verschiedenen Schutzkriterien gab.
Der Rausch ist für mich mit einer Gegend verbunden, in der heute viel besoffen wird, wo sich die high society herumtreibt und wo es Sommer wie Winter große Action und Geschäft gibt. Eigentlich ist der volle Name dieses Rausches der Almrausch oder auch die Rostblättrige Alpenrose. Aber das ist gar nicht so wichtig. Meine Eltern fuhren im Sommer mit mir auf den Hahnenkamm. Wir wohnten oben am Berg und es war traumhaft. Ich erinnere mich, dass ich nicht vertand, wie die Skilifte funktionieren könnten, denn die Sessel oder Schleppgarnituren waren im Sommer abmontiert.
Aber es gab Felsen, Moos, Gras, Kuhscheisse – und jede Menge Heidelbeeren und Almrausch.
Später habe ich dann meine unbewusste Begeisterung für Almrausch auf Flechten umgelegt, die ich am Großglockner fand. Aber im Sinne eines Rausches hat der Almrausch für mich Berg, Sonne, Schönheit, Kindheit und Ferien bedeutet.
Kinder erleben einen Rausch wohl anders. Und daher kann ich mich auch noch heute eine manche Einzelheiten erinnern. Und der Almrausch wirkte und wirkt auf mich durch die gewaltige Menge, die es von ihm gab. Er war das Kleid des Hahnenkamm. Der rote Dress eines Berges mit seiner eigenen Persönlichkeit.
Ich war später noch einige Male dort. Doch den Rausch erlebte ich mit zehn Jahren.
Almrausch
bin ich!
Meine Freunde und Kollegen kennen mein Dilemma:
der begeisterte Techniker, der sich speziell für alles, was mit dem Computer zusammenhängt, begeistert hat, ist ein frustrierter Fast-Pensionist geworden, der sich kaum mehr für die Technik begeistern kann.
–
Natürlich stimmt das nur zum Teil. Ich lese nach wie vor über technische Innovationen, die aber mittlerweile – wenn sie beschrieben werden – auf Hintergrundwissen zurückgreifen, dass ich nicht mehr in allen Fällen parat habe.
–
Ich selbst mache mich aber darüber lustig, dass technischer Fortschritt heute nur mehr zu bedeuten scheint, dass ein Handy um einen halben Millimeter dünner und allenfalls 5 mm breiter wird. Ich werde dann mitleidig belächelt – und ich selbst lächle mit. Denn es ist eine Schande, als anscheinend Frustrierter zu den Gestrigen zu gehören.
–
Aber was soll ich sagen oder schreiben. Seit heute bin ich rehabilitiert.
neues übernächstes iPhone
Das übernächste iPhone soll nur mehr 6 mm dünn werden, die derzeitigen 6,9 mm, (die Angabe gilt für das bald erscheinende neue Gerät) werden als „wesentlicher dicker“ betrachtet.
–
Alles in allem heißt das nur, dass meine missmutige, grantelnde Einstellung gar nicht so dumm ist. Allerdings warte ich noch darauf, dass das iPhone 8 nur mehr – (minus) 2 mm dick ist. Ich weiß zwar nicht, wie man es dann bedienen kann, aber es wird ein einzigartiges Alleinstellungsmerkmal haben.
.
Das neue Handy wird des Kaisers neue Kleider tragen.
Ich überlege gerade eine Berlinreise. Es geht um ein Konzert am 18.9. abends, das ich schon gebucht habe. Jetzt ist die Frage: fahr ich einfach hin und zurück oder treffe ich ein paar Berliner Freunde?
Es ist schon bekannt, dass ich nur über Musik und Arbeit schreibe. Alles andere würde zu sehr in die Belange von anderen Menschen eingreifen, daher versage ich mir manches, worüber ich gerne kommentieren würde.
Also heute ist die Arbeit dran:
Ich habe vergangenen Freitag die Firma in Serbien zur Liquidation angemeldet. Nein, kein Konkurs. Sie wird einfach geschlossen. Gerade als die Entscheidung gefallen war, kamen noch ein paar Anfragen.
Daher werde ich im Juni noch ein paar Schulungen machen. Ein größerer Auftrag, der sich ergeben könnte, wird von Wien aus erledigt, falls er wirklich eingeht.
Heute gab es die Bekanntgabe bei uns in der Wiener Firma. Obwohl das Serbien-Projekt letzten Endes Verlust bedeutet hat, wurden mir noch ein paar Rosen gestreut.
Ich habe es halt versucht. Such is life.
Mich schmerzt es nur ein bisschen, dass ich den besten Mitarbeiter nicht nach Wien locken konnte. Er hätte so gut zu unserem Team gepasst.
Aber irgendwie habe ich mich damit abgefunden. Es ist ja eigentlich schön zu sehen, dass es noch fachlich gute Leute gibt, die in ihrer Heimat bleiben, wenn die meisten ins Ausland flüchten.
Ich sollte eine Flasche Wein aufmachen. Ha, es gibt ja noch einen Rest vom 2003 aus der Provence, den wir gestern zur Feier des Tages geöffnet haben. Den trink ich jetzt aus.
Ich bin etwas traurig. Es ist letztlich eine Niederlage. Das wäre nicht so schlimm. Bis jetzt bin ich immer wieder aufgestanden. Nur jetzt wird es keinen neuen Anlauf mehr geben. Jetzt freue ich mich auf die Pension.
Der nette Kollege, der mich auf seinem Heimweg bei mir zuhause absetzt, meint zwar: geh so richtig in Pension gehst Du ja gar nicht. Das meint er ehrlich. Und vor zwei Jahren hätte er recht gehabt. Doch jetzt ist es aus.
Ich übe lieber an der Opus 109. Das ist zwar ein teuflisches Unterfangen, doch ich habe ja den Rest meines Lebens dafür Zeit.
Beethoven 30. Sonate
Eine Aufnahme aus dem Jahr, in dem ich 4 Jahre alt war.
So kann man auch 60 Jahre überbrücken.
Eurovision Song Contest aus der Sicht eines arroganten, blasierten und elitären Österreichers:
Ich habe ihn mir angesehen, die gesamte Übertragung.
Eigentlich wäre es verlorene Zeit gewesen, aber ich wollte wenigsten wissen, worüber ich schimpfen kann. Ich werde mir auch viele Freunde entfremden, die meine Kritik nicht gerne lesen werden.
Zuerst meine Einschätzung:
Mein Ranking:
1) Italien
2) England
3) Rumänien (wegen der Aussage)
4) Serbien, und ein paar andere, bei denen aber weder Russland noch Schweden dabei ist
Was war positiv?
1) Die gesamte Show war professionell aufgezogen, die Technik ist schon beeindruckend. 2) Die Organisation hat anscheinend wirklich gut geklappt.
3) Das Pausenprogramm mit Grubinger und den diversen Medleys bis zu Mahler.
4) Die Choreographie des schwedischen Sängers. Obwohl ich den Song ein bisschen sehr blöd fand, war die graphische Darstellung und die Interaktion des Sängers und der Wand wirklich gut.
5) Die kurzen Einleitungen mit den Zustellungen und den einzelnen Einladungspunkten war originell, nett und gerade ausreichend kurz.
6) Der Umstand, dass Gagarina doch recht gut abgeschnitten hat und es anscheinend keine negativen Reaktionen im Publikum gab. Allenfalls hat auch der ORF gut reagiert.
Was war negativ?
1)Die Automatik der Beurteilung. Ich verstehe, dass nur mehr die drei höchsten Wertungen genommen werden. Aber die politischen Zusammenhänge sind zu deutlich sichtbar.
2) Die Show der MakeMakes mit dem brennenden Klavier. Was ist dessen Aussage? Der Song selbst hätte mir durchaus gefallen.
3) Die Fantasielosigkeit der Songs, was das Musikalische angeht. Rhythmusbegleitung in mehr als 50% gleich, die Songs in erster Linie ein Rap, der zwischen Tonika und Dominante wechselt.
Was war lustig? Der Kommentator, dem im Laufe des Votings sichtlich das Gesicht – obwohl man das nicht gesehen hat – eingeschlafen ist. Die Österreicher hätten vermutlich nicht wirklich null Punkte gehabt, wenn alle Punkte vergeben worden wären.
.
Ich habe gehört, dass Karten bis zu 250 € gekostet haben. Dazu fällt mir nur ein, dass ich letzte Woche den Mai-Ring, also vier Wagneropern mit Netto-Spielzeit 18 Stunden gehört und gesehen habe. Das hat mich in der besten Preiskategorie etwas weniger gekostet. Die Sänger waren professionell, die Regie originell und die Qualität der Musik um einen Hauch besser.
Ich schließe daraus: heute werden die Leute mit 3 Minuten bereits überfordert, sind dann aber froh, wenn sie eine nette Stanze, die zwischen zwei Tonstufen wechselt, hören können. Selbst der Rhythmus ist vorhersagbar und daher verständlich für die Menge der Anwesenden. Ich glaube, ich darf mich wiederholen: wir werden nicht bis 2505 warten müssen, bis wir das Stadium von Idiocracy erreicht haben. Wir werden wesentlich früher das Ziel erreicht haben
Ich habe schon geschrieben, was meine Ziele in der Pension sein werden. Teilweise werfen sie bereits ihre Schatten voraus, weil sich inzwischen mein Klavierspiel – besser gesagt mein Üben – verändert hat.
Ich sehe mir Coursera-Kurse über Beethoven an. (die Tests würde ich auch bestehen, ohne die Videos zu sehen. Doch die kleinen Informationen, die ein Pianist gibt, sind unbezahlbar.) Letztes Jahr habe ich ja die Beethoven-Sonaten von Andras Schiff live im Konzert gehört. Mittlerweile vergleiche ich unterschiedliche Aufnahmen auf youtube. Ich mache das nicht, um zu werten oder zu kritisieren.
Sehr viele Aufnahmen gefallen mir. Interessanterweise kann ich unterschiedliche Interpretationen bei Beethoven nicht sehr leicht auseinander halten. Jetzt, wenn ich gerade Emil Gilels Interpretation von op 109 höre, kann ich natürlich feststellen, dass mir die Dreiklangszerlegungen von Claudio Arrau besser gefallen, aber das sind Details.
Anscheinend ist z.B. gerade diese Sonate eine besondere Herausforderung an die Musikalität eines Pianisten. Einfaches Herunterspielen kann nicht transportieren, was in dem Werk steckt.
Ich habe die opus 109 (die 30. Sonate) als Student herunter gespielt ohne mir groß Gedanken zu machen. Die sechste Variation des letzten Satzes habe ich mir geschenkt. An den Trillern kiefel ich jetzt. Aber verstanden habe ich damals nicht, was in der Sonate steckt, obwohl sie mir wegen der Motive gut gefallen hat.
Anmerkenswert scheint mir zu sein, dass Andras Schiff die letzten drei Sonaten hintereinander gespielt hat, ohne dazwischen einen Applaus zuzulassen.
–
Ich weiß nicht, warum ich das überhaupt schreibe. Oder besser öffentlich schreibe. Es ist eine Standortbestimmung, die höchsten später einmal einen Wert für mich haben wird. Doch ich halte es für notwendig, festzuhalten, dass sich in mir eine ganz andere Sichtweise auf Werte zu entwickeln scheint.
56k Modem
Andrew Spaulding hat einen durchaus interessanten Artikel darüber geschrieben, wie es ihm mit einer Woche Einschränkung auf ein 56 k Modem gegangen ist.
Für Nicht-Techniker:
In den 90er-Jahren war das so ziemlich die schnellste Verbindung, die man über Telefonleitungen bekommen hat.
Als Fossil habe ich mich auch mit 110, 330, 1200, 2400,4800 und 33600 herumgeschlagen. Irgendwann hatte ich dann auch 56k und das war der reinste Luxus.
Wenn ich mir z.B. mein Email-Programm herunter laden wollte, als Snob verwendete ich Lotus Notes, so musste ich für 60 Megabyte ungefähr 6 Stunden warten. Und in der Zeit sollte das Telefon nicht klingeln, sonst waren die ersten Stunden Übertragung verloren.
Ich blieb also in der Nacht auf und hoffte, dass ich nicht zu viele Anäufe brauchte.
Jetzt muss man aber wissen, dass man mit den Übertragungsgeschwindigkeiten durchaus arbeiten konnte, wenn man nicht von Bildern abhängig war. Mit der Grazer Uni war ich über sechs Kanäle gleichzeitig verbunden, um Radar-Erfassungen zu steuern und die Software zu modifizieren.
–
Naja, auf Facebook habe ich noch folgenden Zusatztext geschrieben:
Ich kann mir das gut vorstellen. Für mich war ein 33k6 Modem das Höchste der Gefühle – lange Zeit. Auch als Software-Architekt musste ich darauf Rücksicht nehmen, dass unsere Zweigstellen nur mit 33k6 angebunden waren. Die schnellen Verbindungen heute sind recht angenehm, aber sie verführen auch dazu, sich schnell einmal Trash anzusehen. Weil es ja so einfach ist. Und wenn heute nicht einmal 21 Milliarden durch 7 Millionen im Kopf dividiert werden können, (4 Informatiker befragt) dann nähern wir uns schon recht schnell den Zuständen des folgenden Films: Idiocracy
Idiocracy hat allerdings einen entscheidenden Fehler. Die Geschichte ist 2505 angesiedelt, wird sich aber vermutlich bereits 2100 abspielen. Monsanto wird vermutlich der Hersteller und Vermarkter von Brawndo sein. – Und der IQ der Menschen scheint auch in Wirklichkeit geringer zu werden. Ich seh das bei mir: ich habe schon 30 Punkte verloren …
Ich komme gerade vom Kino, wo ich mir „Ex Machina“ angesehen habe. Nicht schlecht, obwohl er vermutlich kein Kassenschlager sein wird. Sehr langsam und besinnlich erzählt, gerade richtig für mich, aber vielleicht wünschen sich andere mehr die Action, die in den letzten 5 Minuten konzentriert dargestellt ist.
Es gibt ja immer wieder die Argumente, dass es Künstliche Intelligenz nicht geben kann.
Aber ich kann zumindest den Beweis erbringen, dass es menschliche Intelligenz auch nicht immer gibt. Für beide Fahrten hatten wir den gleichen Taxifahrer. Türkischer Herkunft, jung. Sehr höflich und gut erzogen, aber so etwas von strohdumm, dass es schon weh tut. Über die Details will ich mich jetzt gar nicht auslassen. Aber es war nett, den Unterschied zwischen menschlicher und künstlicher Intelligenz so praktisch vorgeführt zu bekommen.
sollte es für Stammleser nicht sein. Es geht wieder einmal um das Klavierspiel. Vor wenigen Tagen war ich bei einer Veranstaltung, zu der man erwartete, dass ich auch Klavier spiele. (Wahrscheinlich war meine Pflicht bereits dadurch erfüllt, dass ich einen Sänger beim Lied „gehen wir Tauben vergiften“ von Fritz Kreisler begleitete. Doch in der Firma druckte ich mir noch die Noten von Alexander Borodin aus: „Petite Suite“.
Dabei entdeckte ich, dass dort auch ein Scherzo in As_Dur inkludiert war, welches technisch weitaus schwerer als die ganze Suite ist.
Als ich im Internet nach Aufnahmen suchte, fand ich zuerst nur Ashkenazy vor. Das reichte durchaus, um mich zu motivieren, mich näher mit dem Stück zu beschäftigen.
Durch weiteres Suchen heute zuhause fand ich noch vier weitere Einspielungen, die ich meinen LeserInnen nicht vorenthalten möchte.
Im Kommentar zu Fisher gibt es eine Bemerkung, dass es vermutlich für den Pianisten noch lustiger ist, das Stück zu spielen als einfach zuzuhören. Ich kann der Argumentation zwar folgen, doch bisher habe ich diesen Zustand noch nicht erreicht. Das Scherzo ist um zwei Klassen technisch schwieriger als die ganze Suite 🙂
Viel Spass beim Probehören und vergleichen!
Kesa Gaganidze
https://www.youtube.com/watch?v=csMRKDo539w
Ich mag die Körpersprache dieser Spielerin. Es sieht so aus, dass sie eine Studentin ist, die teilweise vielleicht an technische Grenzen gerät.
Aber das Stück bekommt sie super hin.
Sergio Fiorentino
https://www.youtube.com/watch?v=RlB9FM6ynlg (1966)
Pianistisch und sehr leichtfingrig dahin gespielt. Wirklich beeindruckend.
Ehrfurchtsvolles Zitat eines berühmten anderen Pianisten „Der andere Pianist“.
Er war 38, als er das eingespielt hat.
Vladimir Ashkenazy
https://www.youtube.com/watch?v=sX96pZnr08Q
Seine Aufnahme war die erste, die ich von dem Stück gehört habe. Sie hat mich bewogen, das Scherzo zu üben und in mein Konzertprogramm aufzunehmen. (Manchmal wird es zu der Petite Suite dazu gespielt, aber es eignet sich auch sehr gut als Zugabe.)
Margaret Fingerhut
https://www.youtube.com/watch?v=rDQD765iAYg
Eine britische Pianisting, die sich dadurch auszeichnet, eher selten Gespieltes im Programm zu haben.
Philip Edward Fisher
https://www.youtube.com/watch?v=QGNzv616uJo
Der kann auch spielen. Er wirkt mir hier etwas zu blutleer, womit ich ihm vermutlich unrecht tue.
