D I E _ K U R Z E _ W E L T G E S C H I C H T E

Die Archeologen hatten sich über Funde gefreut, die Millionen Jahre zurücklagen. Die Priester hatten sich seit den Anfängen der Kultur gefreut, dass sie die Menschen mit religiöser Scharlatanerie in Schach halten konnten.

Den eigentlichen Untergang der Erde bewirkten zwei Gruppen, die eigentlich beide keine negativen oder unlauteren Absichten verfolgten. Die eine Gruppe waren die Wissenschaftler, welche die Erforschung des Himmels auf ihr Panier geschrieben hatten. Es gab die Zeit, als man über Besiedelung des Mars nachdachte und Sonden zum Mars schickte, um Oberfläche und allfällige Besonderheiten zu entdecken. Dabei war auch die Zielsetzung angegeben, herauszufinden, ob es Leben auf dem Mars geben könnte.

Sehr groß war die Freude, als man im Juli 2018 irdischer Zeitrechnung annahm, Wasser auf dem Mars gefunden zu haben.

Die zweite Gruppe waren ganz friedvolle, interessierte Menschen, welche die Gelegenheit wahrnahmen, am 27.7.2018 die längste totale Mondfinsternis am späten Abend zu beobachten. Man hatte schon Tage zuvor im Radio genau erklärt, wie sie zustande käme. Dabei wurde auch auf die Besonderheit hingewiesen, dass man leicht den Mars sehen konnte, der quasi unterhalb des Mondes dadurch sichtbar wurde, dass der Mond selber kein Licht mehr reflektierte. Dadurch konnte man Himmelskörper hinter dem Mond wahrnehmen, die sonst nichtsichtbar waren. 

An dem bewussten Abend klingelten die Telefone bei der Polizei und bei der Feuerwehr. Auch bei der Universität läuteten ein paar an. Sie hatten die Mondfinsternis beobachtet und auch auf den Mars geachtet. Dabei war allen Anrufern ein eigenartiges Phänomen aufgefallen. Ein Blitz, wie er sonst bei einer Fotografie verwendet werden könnte, sah so aus, als wäre er direkt am Mars passiert. De Blitz war allerdings nicht weiß. Darüber gingen die Meinungen auseinander. Die einen berichteten von einem bläulichen Blitz, der schon fast violett war, die anderen meinten, dass er eher rot gewesen war.

Die befragten Astronomen konnten sich kein Bild machen. Auch die Sonden, welche den Mars umkreisten und der kleine Mars-Rover, der auf der Oberfläche des Mars herumkrebste, lieferten keine Erklärung und auch keine diesbezüglichen Messwerte.

Auf der Erde wurden Gruppen gebildet, die eine Erklärung für das Phänomen ausarbeiten sollten. Das übrige Leben ging seinen gewohnten Gang weiter. Noch ungefähr fünfzig Tage. Danach zerplatzte die Erde. Für hypothetische außerirdische Astronomen würde es so aussehen, als hätte es den Planeten Erde einmal gegeben, er wäre aber aus unerklärlichen Gründen zerborsten.

Was war passiert?

Die Marsianer, mit einer älteren Kultur, als sie die Menschen aufweisen konnten, hatten sich unter die Oberfläche des Mars zurückgezogen. Sie hatten darüber hinaus eine Schale um den Mars herum gelegt, die wie eine natürliche Textur eines Wüstenplaneten wirkte. Das war ihre Tarnung, die lange Zeit hervorragend funktioniert hatte. Selbst als sie messen konnten, dass die Erdbewohner zufällig ein Wasserreservoir entdeckt hatten, aber keinesfalls die Strukturen der Marswohnsiedlungen herausgefunden haben konnten, waren sie ruhig.

Nun passierte den Marsianern aber ausgerechnet am 27.7.2018 unserer Zeitrechnung ein Missgeschick. Ein Reaktor war ihnen durchgebrannt. Natürlich war das schon früher einmal passiert und ihre Technologie hatte für solche Fälle eine Art von Ventilsteuerung entwickelt, die alles was an Energie beziehungsweise Strahlung freigesetzt wurde, über eine Art von Überdruckventil zuerst gebündelt und dann an die Oberfläche gelenkt wurde. Dort kam es dann für gewöhlich zu einer kleineren atomaren Sekundärreaktion. Dadurch gewann die Oberfläche den noch zerklüfteteren Charakter eines unwirtlichen Planeten. Diese Reaktion fand auch an dem bewussten Tag statt. Sie wäre unbemerkt geblieben, wenn nicht alles darum herum abgedunkelt war. Man erinnere sich: Es war Mondfinsternis. Es dauerte wenige Sekunden bis die Reaktion auf der Erde in Form eines Blitzes sichtbar wurde.

Der Rest ist rasch erzählt. Die Marsianer stellten fest, dass die Reaktion auf der Erde nicht unbemerkt geblieben war. Sie ahnten, dass das Interesse der Erde am Mars über Gebühr wachsen könnte. Von den Informationen, welche sie über die Geschichte der Erde hatten, wie zum Beispiel die Spanier mit den Einwohnern Amerikas umgegangen waren, fürchteten sie eine ähnliche Vorgangsweise der Erdbewohner bei „der Entdeckung“ des Mars. Sie hätten keine Angst haben brauchen, da sie technologisch auf einem weit höheren Stand waren.

Sie schickten einen Marschflugkörper, also eigentlich eine Weltraumrakete, in Richtung Erde. Die Fracht war nukleares Material, welche sich irgendwo in der Erdkruste hineinbohren sollte. Nach dem Aufprall oder kurz davor, wurde die Reaktion gestartet. Der Aufprallkrater war so tief, dass die Erde in der Folge einer Kettenreaktion von innen aufgefressen wurde, bis sie zerplatzte. Kein schönes Bild. Man hatte so etwas Ähnliches bei dem Reaktorunfall in Tschernobyl befürchtet, wozu es dann nicht kam.

Hier endet die kurze Kurzgeschichte der Erde. In den Mars-Chroniken fand man den Hergang später einmal. Die Marsianer waren nicht stolz auf ihr Verhalten, doch sie waren sich einig, dass es notwendig gewesen war.

(c) Hans Hartmann 2018

Das Glockenspiel

Es gibt etwas wie Echtheitszertifikate, die heute oft in Gestalt eines fälschungssicheren Hologramms auf Geldscheinen und Software-Verpackungen aufgebracht sind. So richtig fälschungssicher sind sie mittlerweile auch nicht, aber sie erschweren das Nachmachen bis zu einem bestimmten Maße.

Bei Städten heißen diese Echtheitszertifikate Wahrzeichen. Die Stadt Wien verfügt über zwei signifikante Wahrzeichen, das Riesenrad und den Stephansdom. Über den Stephansdom, der mittlerweile über 850 Jahre alt ist, gibt es soviel zu berichten, dass man einen ganzen Abend lang andächtig den unterschiedlichen Geschichten und Merkwürdigkeiten lauschen kann, die mit seiner Entstehung und seiner Geschichte zu tun haben.

Wenigen ist die Parallelität zwischen dem Wiener Stephansdom und der Tokyoter U-Bahn bekannt.

Der Stephansdom fasste zur Zeit seiner Errichtung viertausend Menschen. Er befand sich außerhalb Wiens Stadtmauern. Die Bevölkerung von Wien betrug damals achttausend Seelen. Man könnte behaupten, dass der spätere Dom überdimensioniert war, wenn man vergisst, dass das Kirchengebäude auch Zuflucht bei verschiedenen Katastrophen bot. Die Tokyoter U-Bahn ist das einzige Bauwerk, dass bei seiner Entstehung so ausgelegt war, dass die Hälfte der Tokyoter Bevölkerung sich im Fall eines Atomangriffes in die unterirdischen Gänge flüchten konnte. Damals lagen Hiroshima und Nagasaki noch nicht einmal zwanzig Jahre zurück.

Für die hier beschriebene Begebenheit ist auch die Unterwelt Wiens von Bewandtnis. Nein nicht die Kriminellen, obwohl die auch mitspielen könnten, sondern die Fülle von unterirdischen Kellern und Gängen, die teilweise durch Ausgrabungen entdeckt wurden, teilweise durch die Erbauung der Wiener U-Bahn zusätzlich erschlossen wurden.

So gab es vor ungefähr dreißig Jahren eine interessante Möglichkeit für die Gläubigen, sich ein ganz besonderes Erlebnis im Stephansdom zu verschaffen, welches mit den Glocken von St. Stephan zu tun hat.

Wenn man an St. Stephans Glocken denkt, fällt einem die denkwürdige Pummerin ein, doch die wird nur zu besonderen Festtagen geläutet. Schon das normale Glockenwerk von St. Stephan zeichnet sich durch eine besondere Klangfarbe aus, wie auch die Orgel so berühmt ist, dass sie zu außerklerikalen Konzerten verwendet wird.

Jeden Sonntag vor dem Hochamt um zehn Uhr gab es eine kleine Auswahl von Personen, welche beim Läuten der Glocken anwesend sein durften.

Um sieben Uhr in der Früh sammelten sich die Interessenten bei einem Stiegenabgang auf der Freyung, die ungefähr einen halben Kilometer vom Dom entfernt liegt.

Sie gelangten über einen unterirdischen Gang in eine Umkleidehalle, wo sie ihre Mäntel in Spinden ablegen konnten. Gleichzeitig wechselten einige das Gewand, denn es ging nicht um eine einfache Anwesenheit, sondern die Betroffenen mussten Dienste leisten.

In der Regel waren pro Sonntag ungefähr ein Vierteltausend Personen anwesend, von denen einige immer wieder kamen, weil sie hofften in die engere Auswahl des Glockengeläutes oder – wie vermutet – des Glockenspiels zu kommen. Die Geschehnisse des betroffenen Tages werden anhand der Aufzeichnungen von Harry beschrieben, der damals den Eindruck hatte, Zeuge eines Wunders geworden zu sein. Deswegen hielt er seine Eindrücke in Tagebuchform fest, wobei aus Gründen der besseren Nachvollziehbarkeit auch einige private Vermerke mit enthalten sind. Harry war kein regelmäßiger Besucher. Er hatte zufällig von der Möglichkeit gehört und interessierte sich aus musikalischen Gründen dafür. Hier sein Originaltext.

„Natürlich hatte ich wieder verschlafen. Und das, obwohl ich rechtzeitig dort sein wollte, um die Chancen zu vergrößern, zum inneren Kreis zu gehören, doch als ich dann meine Zählkarte bekam, trug sie die Zahl 152. Ich wollte schon wieder gehen, denn es erschien mir chancenlos, mich mit einer so hohen Zahl vernünftig platzieren zu können. Das Putzen von Gerätschaften mit Sidol gehörte nicht zu dem, was ich gerne tun wollte. Trotzdem drängte ich mich in den Umkleideraum. Als ich meinen Mantel verstaut hatte, war gerade der erste Einlass in die Selektionskammer. Die Leute, die schon früher gekommen waren, versperrten gnadenlos den Weg und bildeten eine Schutzmauer gegenüber den erst später Angekommenen. Am Ende der Auswahlkammer ging eine Zutrittstür auf und es erschien ein Mitglied des Domkapitels in der Tür. Obwohl er von Statur klein wirkte, hatte er soviel Autorität, dass sich niemand an ihm vorbeidrängen wollte. Er zeigte auf einige Personen in der Menge, die sich zu ihm durchwurstelten. Ich war bass erstaunt, als ich erkannte, wer da als erste Person im Gang hinter der Tür verschwand. Es war meine Schwester. Jetzt versuchte ich alle Register zu ziehen, um nach vorne zu kommen. Irgendwie schaffte ich es, indem ich unter den Schultern zweier benachbarter Barrikaden hindurchtauchte. Ich stand vor dem violett gekleideten Bruder. Er blickte mich etwas schmunzelnd an und bedeutete mir, mich auf den Weg durch den Gang zu machen. Hinter mir verschloss er die Tür. Die Auswahl war getroffen.

Ich hatte keine Ahnung, was mich erwartete. Ich hatte gehört, dass man eine ganze Reihe von Stufen empor klettern müsste, doch als so viele erschienen sie mir gar nicht. Wir durften uns noch einmal umziehen und bekamen einen einfärbigen braunen Mantel zum überziehen. Der war nicht fehl am Platz, denn es war saukalt. Noch einmal kletterten wir einige Stufen hoch, dann waren wir im Allerheiligsten angelangt. Es war der Raum, in dem die Glocken bespielt wurden.

Meine Schwester, mit der ich damals zerstritten war, würdigte mich keines Wortes. Ihre Blicke verrieten, dass sie mich lieber woanders gesehen hätte. Ein bisschen Erstaunen war auch zu lesen, was ich denn hier überhaupt täte.

Bruder Clemens begann uns zu unterweisen. Diese Unterweisung sollte über eine Stunde dauern. Er erzählte uns, dass beim Glockengeläute ein bestimmter Trick angewendet wurde. Das Läuten wurde nicht mechanisch wie in einem Programm durchgeführt. Anstelle dessen wurde das Läuten gespielt. In dem Raum gab es eine Klaviatur, welche kürzer als bei einem Klavier war und von der Gestaltung her eher einem Cembalo entsprach. Die sogenannten ‚weißen’ Tasten waren von dunklerem Holz, die Obertasten von hellerem Holz. Außerdem gab es noch ein paar Knöpfe an der Seite, die so ähnlich wie Registerbetätigungen von Orgeln aussahen.

Bruder Clemens erklärte, dass einige der Tasten mit Verbindung zu den Glocken ausgestatten wären, sofern die richtigen Registerknöpfe betätigt wären. Waren die Glocken nicht angeschaltet, so würde man einfach ein Tasteninstrument vor sich haben, mit dem man sich die Tonhöhe und zeitliche Verzögerung der Glocken vor Augen führen könne. Erst zu diesem Zeitpunkt fiel mir auf, dass diese Verzögerung beim Anläuten der Glocken eine wesentliche Erschwernis darstellte, wenn man einen bestimmten musikalischen Eindruck erreichen wollte.

Jetzt beschäftigte sich Bruder Clemens mit meiner Schwester. Er gab ihr einen Text zu lesen, der mit einzelnen Noteninformationen versehen war. Es handelte sich um einen Psalm und der Gesang selbst hatte etwas Gregorianisches an sich. Meine Schwester musste üben, um das singen zu können. Meine eigene Neugier wuchs. Ich fragte, Bruder Clemens, wie die Glocken gestimmt wären. Lächelnd erklärte er mir, dass die Stimmung der Glocken etwas ganz besonders wären. Oft sind Kirchenglocken in Terzen oder Quarten gestimmt. Doch die Glocken von St. Stephan sind in Quinten gestimmt. Es gibt vier Quintenpaare, die darüber hinaus noch eine weitere Besonderheit aufweisen. Sie sind zueinander ziemlich atonal. f-c (klein), Gis – Dis (eingestrichen), H – Fis (dreigestrichen) und Sub-Kontra b und Kontra f, also ganz tief.

Schlägt man alle Töne am Klavier gleichzeitig an, wozu man die Hilfe eines zweiten braucht, so klingt das überhaupt nicht gut zusammen. Die Glocken von St. Stephan klingen aber zauberhaft. Was war das Geheimnis? Jetzt zeigte sich, dass Bruder Clemens mich nicht zufällig ausgewählt hatte. Ich weiß zwar nicht, woher er meine Neugier schon vorher vorausahnen konnte, doch aus der Art, wie er mir jetzt alles erklärte, merkte ich, dass es ihm große Freude machte, darüber zu reden.

Er klärte mich auf, dass es gerade diese Anordnung war, in der die Glocken als Begleitung des Psalm-Gesanges fungierten, die für die notwendigen rhythmischen Verschiebungen der Glockentöne verantwortlich war. Durch den zeitlichen Ablauf der Psalm Melodie wurden die Glocken so angestoßen, dass sich ihre Obertöne ergänzen und sozusagen eine Melodie über der Melodie entstand. Niemand hörte den Gesang, der dem Geläute zugrunde lag, doch genau dieser verursachte das Entstehen einer Stimmung, die man anders nicht zusammengebracht hatte. Von Seiten der Kirche oder der für das Geläute Verantwortlichen hatte man in den Jahrhunderten zuvor festgestellt, dass es kein mechanischer Gesang sein durfte. Am besten funktionierte es, wenn jemand den Psalm zum aller ersten Mal sang. Deswegen hatten sie dieses Geläutzeremonial für interessierte Laien überhaupt organisiert.

Während meine Schwester halblaut vor sich hinübte, schlug er ab und zu die Tasten an. Ich war wahnsinnig gespannt vor Aufregung. Wie gerne hätte ich selber gespielt. Das musste mir anzumerken gewesen sein. Schmunzelnd fragte er mich, ob ich einmal selbst versuchen wolle. Er ging zu meiner Schwester hinüber. Er fuhr mit dem Finger den Psalm ab und zeigte meiner Schwester auf diese Weise, in welchem Tempo sie zu singen hatte. Er ermunterte mich, zu begleiten. Ich tat das und offensichtlich erregte das sein Wohlgefallen. Er fragte mich, ob ich Musik beruflich ausübte und ich bestätigte es ihm. Danach wollte er noch wissen, ob ich einen bestimmten Professor an der Musikakademie kennen würde. Auch das konnte ich bejahen.

Auf einmal konnte ich eine gewisse Erleichterung erkennen, die sein Gesicht mit einem Strahlen überzog. ‚Wisst ihr was, ihr dürft heute allein läuten. Ich vertraue Euch. Ihr müsst wissen, dass ich eine kranke Schwester habe. Sie wird morgen operiert. Ich möchte ihr noch so gerne Trost zusprechen. Jeden Sonntag muss sie speziell warten, bis ich hier fertig bin, doch heute könnte ich rechtzeitig bei ihr sein. Ich vertraue euch. Wartet, ich muss noch einen Zweitschlüssel holen, damit ihr nachher wieder in den Umkleideraum kommen könnt.’

Er verschwand in Richtung Gang, durch den wir gekommen waren, kehrte aber nicht wieder. Die Zeit tropfte dahin. Es war kurz vor zehn. Jetzt sollte das Geläute anfangen.

Noch zwei Minuten warteten wir. Dann bedeutete ich meiner Schwester, sie möge anfangen. Ich spielte die Begleitung und versuchte mich nicht zu verspielen. Als ich mich etwas sicherer fühlte, zog ich das Register, mit dem die echten Glocken mit der Klaviatur verbunden wurden.

Die Glocken von St. Stephan läuteten. Später hörte ich, dass sie angeblich besonders schön geläutet hatten.

Es waren Glocken für Bruder Clemens, der auf dem Weg nach unten einen Schlaganfall erlitten hatte. Da noch einige Personen von der Putzorgie anwesend waren, gab es sofort Rettungsmaßnahmen. Er wurde gut versorgt und war nach einem Jahr wieder hergestellt. In diesem Jahr wurde ich vom Domkapitel gebeten, die Glocken zu übernehmen. Es hatte sich herausgestellt, dass es für Bruder Clemens keinen Ersatz gegeben hätte. Es erscheint wie ein Wunder, dass er gerade an diesem Tag sein Geheimnis preisgegeben hatte. Mir gegenüber hatte er überhaupt nicht geheimnisvoll gewirkt.

Meine Schwester, eine Ärztin, hatte seine Schwester nicht vergessen. Sie übernahm die Betreuung von ihr, was ihr zwar angesichts ihres eigenen Terminkalenders sehr schwer wurde aber angesichts des Vorfalls als absolute Verpflichtung erschien.

Nach einem Jahr kam Bruder Clemens zu mir, zusammen mit einem jüngeren Ordensbruder. „Bruder Leopold wird sich in Zukunft um die Glocken kümmern. Ich selber bin dafür inzwischen zu schwach. Du hast einen guten Dienst erledigt.“ Er segnete mich. Für mich war dieses Interludium eine willkommene Abwechslung gewesen und ich hatte schon geplant, eine Dissertation darüber zu verfassen. ‚Die indirekte Kontrolle von kollaborierenden Obertönen im Bereich von angeschlagenen Musikkörpern’ Doch als ich den Segen bekam, schien meine Intention wie ausgelöscht. ganz plötzlich kam ich mir wie Teil eines Wunders vor. “

Die Teilnahmemöglichkeit an St. Stephans Glockengeläute gibt es nicht mehr. Es ist nicht bekannt, wer heute den Psalm singt. Vielleicht hat man auch eine besonders gelungene Veranstaltung aufgenommen und steuert den zeitlichen Verlauf des Glockengeläutes elektronisch. Harry selbst hat eine akademische Karriere auf der Musikhochschule eingeschlagen und beschäftigt sich heute mit ekmelischer Musik. Bruder Clemens war zehn Jahre nach dem geschilderten Erlebnis friedlich eingeschlafen.

In den unterirdischen Gängen befindet sich heute ein Museum mit kirchengeschichtlichen Artefakten. In hundert Jahren wird sich niemand mehr daran erinnern. Man kann aber davon ausgehen, dass es in den achthundertfünfzig Jahren Stephansdom einige solche Erlebnisse gegeben hat.

Immerhin hat beim Bau der Kirche der Teufel seine Hand im Spiel gehabt, da ist es nur fair, dass auch gute Engel ab und zu eingegriffen  und verhindert haben, dass die Besonderheit des schönen Glockenklangs verspielt wurde.

Ich möchte nur testen, ob man kommentieren kann.

69

Lange gab es hier keine Einträge. Die kurzen Tagesfakten finden sich auf Facebook. Doch heute habe ich nachgesehen, was man eigentlich über mich im Internet findet und da bin ich auf mein Blog gestoßen.

Wir schreiben das Jahr 2020. Aufgrund der Corona-Krise musste ich zwei Konzerte auslassen. Auch das nächste ist ziemlich fraglich geworden, nachdem mittlerweile wieder ein Aufflammender Infektionsraten statfindet. Wenn aber alles gut geht, werde ich am 26.9.2020 in Belgrad auftreten. Zwar nicht im Kolarac, aber in einem klassischen Konzertsaal des „alten Belgrads“, die sogar über einen Bösendorfer verfügen.

Viel wichtiger ist aber vielmehr das Programm. Ich hatte jetzt viel Zeit, an der Appassionata zu arbeiten. Ich kann sagen, dass ich ziemlich zufrieden bin. Sogar die Klavierlehrerin sagt, dass das „meine Sonate“ ist. Jetzt will ich in diesem Konzert nicht andere Beethovensonaten spielen. Aber ich übe an der vorletzten Schubert-Sonate. Das wird ein sehr guter Kontrapunkt sein (D959) Die letzte, D960, habe ich ja schon vor 4 Jahren gespielt. Es fehlt also noch D958 von den letzten drei.

Wenn mich Freunde fragen, wie es mir in den Zeiten der Isolation geht, kann ich nur dankbar sagen, dass ich alles habe, was ich brauche. Die Familie ist gesund, die Kinder und Enkelkinder scheinen gut zurecht zu kommen. Haus mit Garten und mein Bösendorfer sind alles was ich brauche, um ausreichend gefordert zu sein. Langweilig wird mir nicht. Eine Beschäftigung ist noch dazu gekommen. Ich koche sehr gerne. Für zwei Personen ist das gar nicht so aufwändig.

Wiener Konzerte lassen sich noch nicht terminlich festlegen. Aber Geduld ist etwas, was ich aufgrund meines Unfalls, der mich noch immer auf Krücken gehen lässt, gelernt habe.

68 minus 6 = 8

Im Prinzip geht es ja um ein Pensionsprojekt. Seit drei Jahren arbeite ich an einem Projekt, dass sich damit beschäftigt, alle 32 Beethoven-Sonaten öffentlich aufzuführen.
Mit Ende des heurigen Jahres werde ich die Halbzeit erreicht haben.
Seit sechs Monaten habe ich eine Klavierlehrerin. Nach dem heutigen Konzert fühle ich mich mit meinen 68 Jahren wie ein Achtjähriger.
Es ist Zufall, dass ich sie getroffen habe. Aber sie hat mein musikalisches Verständnis verändert.Gestern gab es ein Konzert: Bach, Schubert, Beethoven. Der zugegeben kleine Saal war voll. Wenn die Freunde, die sich am Nachmittag des Konzertabends noch entschuldigt hatten, gekommen wären, hätte man zusätzliche Stühle organisieren müssen.

Ich kann noch nicht schlafen. Irgendetwas Merkwürdiges ist eingetreten. Ich war mit meiner Leistung zufrieden, das wurde auch durch die Rückmeldungen bestätigt. Das Konzert dauerte nur 60 Minuten – ohne Pause – und danach war ich erschöpft aber glücklich. Ich hatte das Gefühl, mein Verständnis der Musik weitergegeben zu haben. Es war dies nicht mein erstes Konzert, aber das Gefühl der Zufriedenheit habe ich zum ersten Mal erlebt. (Es ging ihm auch einige Arbeit voraus.)

Ich tröste mich ja manchmal mit dem Gedanken, dass ich „nur“ Amateur bin, daher entschuldige ich meine eigenen Fehler sehr gerne und ohne schlechtes Gewissen. Doch diesmal waren die Fehler vollkommen nebensächlich, es gab auch sehr wenige. Ich konnte die Musik auch so spielen, wie ich sie selber gerne hören würde, Was kann man mehr wollen?

Jetzt schaue ich mich großem Optimismus den künftigen Konzerten entgegen. Ich werde die Hammerklavier-Sonate auch noch bewältigen. Und nach allen Beethoven-Sonaten werde ich vielleicht auch noch die Liszt h-moll Sonate angehen können. Ich kann viel üben. Das Üben scheint sich jetzt bezahlt zu machen. Das Bach-Praludium in C-Dur aus dem 2. Band des Wohltemperierten Klaviers habe ich in zehn Tagen geschafft. Jede Nacht drei Stunden. Es lässt sich noch verbessern. Doch ich bin schon jetzt ziemlich zufrieden.

Jetzt habe ich bis zum 30. November noch drei Wochen Zeit, um opus 10/2, opus 26 und opus 31/2 zu „polieren“. Das wird sich ausgehen. Da bin ich ganz sicher. Und ich bin noch über etwas Anderes sicher. „Pensionsschock“ spielt es bei mir nicht.

Lampenfieber

Manchmal werde ich gefragt, ob ich Lampenfieber habe. Ich verneine das in der Regel. Auch vor dem heutigen (Samstag) Konzert könnte ich es leugnen. Trotzdem kann ich nicht einfach einschlafen.
Vielleicht liegt es an einigen Neuerungen. In dem Schloss spiele ich morgen zum ersten Mal. Den Flügel spiele ich zum ersten Mal. (Ohne Probe, ohne Einspielen) Die Probe mit der Dame, die mir umblättern wird, verlief nicht ganz so effizient, wie es wohl gehen sollte, obwohl sie Erfahrung im Umblättern hat. (Für Nichtkundige: das Umblättern stellt auch für die umblätternde Person eine gewisse Nervenprobe dar, vor allem, wenn ein Stück relativ schnell dahin geht.)
Ich habe den Anflug einer Verkühlung. Die wird mir morgen aber vermutlich nicht zu schaffen machen, weil ich da mit Adrenalin vollgepumpt sein werde.
Aber vor allem habe ich mich gestern etwas übernommen. (eigentlich vorgestern am Donnerstag) 2 Stunden Klavier üben, dann 2 Stunden Klavierunterricht, der mich immer sehr stark fordert, und am Abend noch einmal 2 Stunden Liedbegleitung und das Abspielen von Bach und Beethoven für eine Trauerfeier. Als ich gestern um 11 Uhr abends nach Hause kam, war ich wirklich geschafft.
Das Konzert ist ja öffentlich im Rahmen der Kulturtage des Nachbarorts. Da werden einige kommen, die mir nicht bekannt sind. Von meinen eigenen von mir eingeladenen Personen kommen jetzt 21, nachdem die Verwandten aus München wegen einer Verkühlung absagen mussten. Der Raum fasst 60 Personen, also kann ich damit rechnen, dass er voll besetzt sein wird, was im Grunde erfreulich ist.
Jetzt bin ich gespannt, wie es morgen laufen wird. Mein Sohn wird fotografieren. Vielleicht wird es ein nettes Foto geben.

Heute gab es eine Klavier-Doppelstunde. In etwas mehr als einer Woche gibt es das erste Konzert. Aber vom Programm her sind wir heute bei Bach stecken geblieben.
Präludium und Fuge C-Dur aus dem 2. Band WTC gehen sogar besser als erwartet. Aber für den 9. gibt sie das nicht frei. Aber dann haben wir die englische Suite angepackt. Da ist vielleicht nicht mehr so viel zu üben, aber die Arbeit daran hat praktisch eineinhalb Stunden verbraten.
Sie ist schon einigermaßen zufrieden. (Ich auch 🙂 )

Ich muss zugeben, dass mir der Bach Spass macht. Aber er bedeutet auch eine Heidenarbeit und die ist auch entsprechend anstrengend.

Aber vielleicht gibt es einige Leser, die denken werden: na, das geschieht im recht, soll er sich doch einmal richtig anstrengen!
Und sie haben mit einem Recht: ich strenge mich an 🙂

Da ich im Jahr 2017 einen Unfall hatte und mehrere Monate im Spital war, war die Schreiblust etwas gedämpft. Eine große Überraschung war es trotzdem für mich, dass ich über ein Jahr nichts geschrieben hatte.

Das Jahr 2018 war gar nicht so schlecht. Aber meine Internet-Präsenz hat sich fast ausschließlich auf Facebook reduziert. Ich fühle mich auch offen gestanden etwas in meiner Denkleistung reduziert, mit gerade einer Ausnahme: Ich merke mir mehr beim Klavierspielen. Natürlich macht sich das Üben, circa drei Stunden im Tag, bemerkbar.

Aber trotzdem überrascht es mich, dass ich mir in der Musik viel mehr merke als früher. Ich will es aber nicht hinnehmen, dass meine Schreibleistung abgenommen hat. Mal sehen, wie es jetzt weitergeht.

 

Über das Schreiben

Das ist ein relativ frischer Facebook-Kommentar, den ich hier hinzufüge, damit twoday-Mitglieder, die auf diese Seite hingewiesen wurden, etwas Aktuelles zum Lesen haben.

Das war ein originaler Facebook-Eintrag von einem sehr kultivierten und erfahrenem Autor, der mich daher auch stark überrascht hat.

„Schreiben ist ein Mißbrauch der Sprache, stilles für sich Lesen ein trauriges Surrogat der Rede, wo denn auch die Prosa angeschlossen ist. Das Hauptgewicht sollte auf die gesprochene Sprache gelegt werden.“
Der das herausgefunden hat, war ein Deutschlehrer, ein Schulmeister, namens Rudolf Hildebrand, geboren am 13. März 1824 in Leipzig, gestorben daselbst am 28. Oktober 1894.
Nun, das ginge noch. Aber wer das gesagt hat? Goethe.
Goethe!
In einem Band seiner Lebensbeschreibung. Das spricht Bände. Schreiben – Mißbrauch der Sprache. Stilles Lesen – trauriges Surrogat. Und ausgerechnet Goethe schreibet solches. Das – diesen Satz, wenn ich den früher gelesen hätte! Mit zwanzig. (Aber zu dieser Zeit habe ich Goethe nach den Erfahrungen der Schuljahre noch boykottiert.) Da hätte ich mir viel Arbeit sparen können; wo ich mich gerade mit dem Schreiben so schwer tue. Vom Hirne bis auf das Papier, von dem Gefühl zum Wort. Wie mancher Satz krepierte mir bereits auf dem Transport.
(Hans Kramer)

Mein Kommentar:

Fast unglaublich, das zu lesen. Aber über Goethe gibt es noch manch anderes, was überraschen könnte. Aber was das Schreiben angeht, ist es vielleicht heute eine Verschwendung, wenn man doch eine Videoaufnahme machen kann. Doch zu Goethes Zeiten war es die wirklich einfachste Form, Gedanken mehreren Personen nahe zu bringen.
Ich schreibe z.B. an einem Buch und es fällt mir schwer. Es fällt mir nicht schwer, einen Vortrag zu konzipieren und etwas vorzutragen. Andererseits ist das, was ich sagen will, nicht in zwei Minuten, sieben Minuten, 15 Minuten oder einer Stunde darstellbar. Die Zuhörer müssten auch Zeit haben, darüber nachzudenken.
Wenn ich mit Freunden über das Thema spreche, höre ich von fast allen die gleichen Gegenargumente. Manchmal kann ich sie so weit bringen, dass sie nachdenklich werden.
Ich will niemanden bekehren. Aber um den Inhalt zu beschreiben, reicht nicht eine Schlagzeile und ein Paragraph zur näheren Erläuterung. Um etwas zu besprechen, müsste man den Text vorher schon genau abgezirkelt geschrieben und gelernt haben.
Ich will mit meinem Buch kein Geld verdienen, ich will es nur einfach geschrieben haben. – Und das ist schwer genug!

Die Realität, ein Traum

An einem Neunten, Monat und Jahr tun nichts zur Sache, war ich für einen Vortrag eingeplant. Das Datum war festgelegt und in meinem Kalender vermerkt, die Präsentation hatte ich mit großer Hingabe, weil das Thema mich faszinierte, vorbereitet. Dabei hatte ich viele Quellen und Bildansichten benützt. Der Ort der Präsentation war auf der Universität.
Als ich dort meinen Laptop ausgepackt hatte, versuchte ich probehalber, die Präsentation zu öffnen. Doch ich fand sie nicht. Ich hatte es mir zur Regel gemacht, derartige Daten zusätzlich noch einmal auf einem USB-Stick zu speichern, um bei einem Ausfall des Rechners auf einen Ersatz ausweichen zu können. Das traf aber an diesem Nachmittag nicht zu. Die Zuhörer fingen an, sich zu versammeln, einige Kollegen fragten mich, ob sie mir helfen könnten. Ich bat um den Ankündigungstext des Vortrags. Er lautete ungefähr: „Innovation durch den Computer“. Es war aber aus dem Beschreibungstext ersichtlich, dass es sich meine Rede Thema Beschleunigung und Verbesserung beziehungsweise um die begrifflichen Gegenteile handeln sollte.
Als ich akzeptieren musste, dass meine Unterlagen nicht auffindbar waren, beschloss ich ganz ohne Unterlagen auszukommen. Ich befürchtete nicht, dass ich damit scheitern könnte. Meine Erfahrungen mit Stegreifreden waren schon ganz gut gewesen, und das betreffende Thema hatte mich schon lange Zeit beim Schreiben eines Buches in seinen Bann gezogen.
Ich begab mich auf die Rednerbühne. Die war allerdings nicht sehr stabil und wackelte. Man musste über eine Art Laufsteg, der sich wackelig anfühlte. Er schien jeden Augenblick zusammenbrechen zu wollen. Neben der Bühne befand sich ein durch Vorhänge abgegrenzter Bereich mit zwei Reihen Sitzplätzen. Obwohl ich bereits das akademische Viertel für den Beginn verpasst hatte, es war mittlerweile bereits halb vier geworden, strömten noch immer Zuhörer in den Saal. Es waren geschätzte dreihundert Personen jeder Altersstufe und jedes Standes. Professoren der Universität kamen ebenso wie viele Bekannte von mir, denen ich ein Interesse gar nicht zugetraut hätte. Jetzt erinnerte ich mich, dass dieser Vortrag nicht nur für 15 Uhr, sondern als Wiederholung auch für 17 Uhr, für 19 Uhr und für 21 Uhr angekündigt worden war. Ich würde ihn also wiederholen müssen.
Um punkt halb vier nickte ich und begrüßte kurz die gewaltige Zuhörerschaft, die sich mittlerweile wohl gewundert hatten, warum ich nicht auf der Bühne, sondern eher mitten im Raum stand. „Wer hier im Auditorium meint, dass der Computer Beschleunigungen in unser Leben gebracht hat?“ Mit dieser Frage eröffnete ich meinen Vortrag. Es gab laute Rufe der Antwort. Der akustische Eindruck vermittelte eine sehr geteilte Meinung. Die Hälfte stimmte für ja, die andere lauthals dagegen.
„Sie haben beide recht.“ Bemerkte ich. “Meine persönliche Erfahrung hat mir gezeigt, dass ich auf medizinischem Gebiet rascher und unproblematischer versorgt worden bin. Doch in einigen Bereichen scheinen sich die Vorgänge verlangsamt zu haben. Dies schien beim Publikum auf große Zustimmung zu stoßen. Ich marschierte auf dem Mittelgang auf und ab und schilderte die Verbesserungen, die ich selbst als solche empfand. Danach erzählt ich über die Schwierigkeiten, die es bei der Behebung von Ausnahmezuständen gab. Die Zeiten, welche verstrichen waren, weil gesamte Abläufe voll automatisiert worden waren. Wenn unerwartbare Unfälle oder beispielsweise Kupferdiebstähle, die Reparatur einer Eisenbahnstrecke sehr lange andauern ließen, konnte ich das auf die Ausdünnung des menschlichen Personals zurückführen. Ich merkte, dass ich mit meinen Ausführungen in politische Ansichten abglitt. Für mich selbst merkte ich mir vor, dass es höchste Zeit war, mein Buch zu einem Abschluss zu bringen.
Meine Darbietung wurde bejubelt. Ich hatte danach eine Viertelstunde Zeit, bis ich sie neu wiederholen musste. Bei der Wiederholung brachte ich die Geschichte, die Peter Rosegger anlässlich der Einführung der Eisenbahn erzählt hatte. Die Reaktion der Menschen auf Neues hätte er heute genauso beschreiben können. Aber das ist eine andere Geschichte.

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