Archive for the ‘MUSIK’ Category
Aus gegebenen Anlass und weil auch in anderen Blogs manchmal von Klavieren gesprochen wird, möchte ich hier meine jüngste Erfahrung preisgeben.
Beim Besuch einer lieben Bloggerfreundin hatte sie extra vom Nachbarn ein elektronisches Klavier ausgeborgt, auf dem ich ein bisschen herumklimperte.
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Ich war sehr überrascht, dass es besser klang als meines in Belgrad. Der Preis ist bei beiden ungefähr gleich. Mein Yamaha hat mehr Spielereien elektronischer Art. Dagegen wird das Kawai spartanisch.
Das Kawai spielt sich allerdings von der Mechanik besser, das linke Pedal wirkt wesentlich natürlicher, das Wichtigste aber, der Klang, ist eindeutig überlegen.
Jetzt hatte ich in Belgrad beide Klaviere nur mit Kopfhörern ausprobiert, was eigentlich die kritischere Beobachtung sein sollte. Jetzt könnte man behaupten, dass das Kawai nur bessere Lautsprecher hat.
Aber das ist es nicht alleine. Auf dem Kawai kann (zumindest) ich einen besseren Klang erzeugen als auf dem Yamaha. Gestern hatte ich dann noch einmal die Record_Taste betätigt und mich in einiger Entfernung in den Garten gesetzt. Der Klangeindruck war durchaus überzeugend.
Es ist zwar noch immer kein Bösendorfer aber doch für einen ganz guten Einstieg geeignet. Anscheinend hat die Kooperation zwischen Steinway und Kawai (der Boston-Flügel) doch etwas gebracht, während die Yamaha-Bösendorfer-Verbindung rein finanziellen und Eigentümercharakter hat.
Nachdem ich festgestellt habe, dass ich einige noch nicht eingeladen habe, (was nicht für meine Blog-LeserInnen zutrifft) kündige ich halt noch einmal mein Konzert am 12.6.2016 11:00 im alten Festsaal in der Perchtoldsdorfer Burg an.
Nähere Daten wurden hier schon veröffentlicht, ich beantworte aber auch gerne Fragen.
Beethoven, Chopin, Borodin, Schubert. Wen immer es interessiert.
Hier würde ein Beitrag über diesen großartigen Dirigenten stehen. Aber es wurde hier schon ausreichend schön ausgedrückt.
Drei Aufgaben erledige ich, die nächsten fünf sind schon in der Warteschleife. Bevor ich die angehe, versuche ich noch mit den neu gekauften Kabeln eine Überspielung vom Clavinova in den Rechner zu bewerkstelligen. Die Pegelanpassung funktioniert mit LINE-OUT überhaupt nicht. Mit den Kopfhörerausgängen bekomme ich dann noch wenigsten ein bisschen Signal drüber.
Gestern hatte ich so eine schöne Aufnahme. Da ich allerdings kurz das Clavinova ausschalten musste, hat die Aufnahme dran glauben müssen.
Eine Neueinspielung heute abend nach einem anstrengenden Tag war fast unmöglich. Wenn ich es nicht besser könnte, würde ich das Konzert absagen.
Aber hart zu sich selbst, unfair zu den anderen. Ich versuche das jetzt einmal auf Youtube hochzuladen.
Eines weiß ich allerdings sicher: wo es noch etwas zu üben gibt:
ÜBERALL!
[Hier kommt noch der Link auf die Aufnahme.]
http://www.youtube.com/watch?v=HfTmFpEgGnU
Regelmäßige Leser wissen ja von meinem Beethoven-Projekt. Das wird aber erst in meiner Pension richtig durchgeführt werden können. Zur Zeit kann ich die notwendige Übungszeit nicht erübrigen.
Spielen und Üben sollte ich in der Zwischenzeit aber doch etwas. Die folgenden vier Punkte sind momentan beeinflussend:
1) Der Skrjabin ist fast im Kasten. Ich üben noch regelmäßig und er wird besser und besser.
2) In der letzten Woche habe ich den ersten Satz der Richard Strauss-Klaviersonate gehört, die er mit 16 Jahren komponiert hat. Sie ist ein sehr ansprechendes Werk. Es gibt selbst auf Youtube kaum Aufnahmen.
3) Glenn Gould mag ich nicht besonders. Nicht einmal seine berühmten Goldberg-Variationen sind heute für mich Referenz. Da gefallen mir andere Pianisten viel besser.
4) Ungeachtet des Punktes 3) istGlenn Goulds Einspielung der Richard Strauss-Sonate wunderschön und überzeugend.
Aus 1 bis 4 folgt daher, dass ich momentan an dieser Sonate übe. Der 1. und 2. Satz ist nicht so schwer. 3 und 4 habe ich noch versucht, sie klingen aber schwieriger. Mal sehen, was daraus wird.
P.S. Der Kommentar zu der Youtube-Einspielung ist lesenswert.
Beethoven. Waldsteinsonate. fetzt.
Ein sinnlicher Genuss beim spielen vor allem des letzten Satzes.
Ich habe gerade die Übertragung der Turandot aus Bregenz gesehen. Zuerst live von heute, dann die Übertragung der Premiere vom Mittwoch.
Die Turandot hat ja nicht nur unzählige Prinzen auf dem Gewissen, sondern auch Puccini, der sich damit herumquälte, wie er sie aus der bösartigen Ablehnung in Liebe überführen könnte. Nach dem Selbstmord der Liu starb auch Puccini. Alfano beendete das Werk. Gar nicht so schlecht, musikalisch gesehen.
Aber in meinen Augen hätte Turandot sterben sollen. Wahrscheinlich wäre Calaf dann auch draufgegangen. Aber für mich ist ein Happy End nicht schlüssig.
So ein böses Weib!
Eingebildet dazu, weil „ihre Seele ja im Himmel ist“.
Aber die Musik ist halt schön 🙂
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Für die, die die berühmteste Arie nicht kennen:
Nessun dorma
Von Mozart gibt es eine Fantasie UND Sonate in c-moll, die ich immer mal sehr gerne gespielt habe. Ich glaube, seit ich sechzehn war.
Heute drehe ich das Radio zum Mittagskonzert auf und erlebe, dass davon eine Orchesterfassung gespielt wird.
Es gibt ja Orchesterfassungen, die ich notgedrungen akzeptiere. Wenn z.B. Ravel Mussourgski orchestriert.
Aber bei Mozart hebt es mir den Magen aus. Da geht es um den Satz: „Schnitzel ist gut, Schlagobers ist gut, wie gut muss erst Schnitzel mit Schlagobers sein?
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Da finde ich ja noch die diversen Cross-over-Versionen ehrlicher.
After the concert on November 17th, I got new contracts:) Well, using the word contracts is a little bit exaggerating. I don’t get any money for it. But 2011 could be governed by playing three different pieces. Brahms Cello-Sonata in e-minor, Brahms quintett and a piano piece for four hands written by a contemporary composer.
The Brahms quintett is still in negotiation, the other strings don’t know yet about it.
But today I have started to practice the cello sonata again. I love this piece.
The recording by J. Du Pré and Daniel Barenboim unfortunately is cut off before the reprise.
Here is the other part.
But anyway, today I practised two hours on minute 4:30 – 6:50.
I have already played this once but just for private pleasure not for public performance. So practicing has to be done in a different mode.
The second movement troubles me in the middle part.
http://www.youtube.com/watch?v=65rJq5awk9g
But it really is not so difficult, technically.
The third movement is tricky:
http://www.youtube.com/watch?v=uMiCBGUQVJg
But I like it so much that practicing is not a problem. This movement comes to me very easily. The coda will be difficult, but that’s just one page.
I am looking forward to a very challenging year, considering that I am an amateur:)
Drei Aufgaben erledige ich, die nächsten fünf sind schon in der Warteschleife. Bevor ich die angehe, versuche ich noch mit den neu gekauften Kabeln eine Überspielung vom Clavinova in den Rechner zu bewerkstelligen. Die Pegelanpassung funktioniert mit LINE-OUT überhaupt nicht. Mit den Kopfhörerausgängen bekomme ich dann noch wenigsten ein bisschen Signal drüber.
Gestern hatte ich so eine schöne Aufnahme. Da ich allerdings kurz das Clavinova ausschalten musste, hat die Aufnahme dran glauben müssen.
Eine Neueinspielung heute abend nach einem anstrengenden Tag war fast unmöglich. Wenn ich es nicht besser könnte, würde ich das Konzert absagen.
Aber hart zu sich selbst, unfair zu den anderen. Ich versuche das jetzt einmal auf Youtube hochzuladen.
Eines weiß ich allerdings sicher: wo es noch etwas zu üben gibt:
ÜBERALL!
[Hier kommt noch der Link auf die Aufnahme.]
http://www.youtube.com/watch?v=HfTmFpEgGnU
