es freut einen doch
Gestern habe ich in meinem Geselligkeitsverein (Freunde wissen, von welchem ich spreche) den ersten Satz der 7. Sonate von Beethoven vorgetragen.
Ich bin jetzt selbst schon recht zufrieden, nachdem ich die Sonate ungefähr schon drei Monate übe.
Aber ich war dann doch überrascht, wie begeistert die Rückmeldungen waren.
Was am meisten gezählt hat, war die Anerkennung eines Professors von der Hochschule für Musik.
Der hat anerkennend gemeint, diese Sonate spiele er nicht, sie wäre ihm zu schwer. Er ist nicht Pianist sondern Organist, spielt aber selbst auch sehr gut Klavier.
Ich freue mich schon auf meine Pension, wenn ich dann wirklich 6-8 Stunden im Tag üben kann. Vielleicht schaffe ich es dann, als Amateur alle Beethoven-Sonaten ausreichend gut spielen zu können. Das wäre durchaus ein Ziel.

Freitag, Oktober 11, 2013 at 11:59 am
als lehrer muss man nicht unbedingt selbst spielen können, aber man muss wissen, wie es geht. so gibt es zum beispiel hochschullehrer, die noch nie (!) ihren schülern vorgespielt haben.
die 6 bis 8 stunden übungszeit pro tag könnten allerdings eine belastung darstellen, die unter umständen an folter grenzt – zumindest für Ihre familienmitglieder. 😉
Freitag, Oktober 11, 2013 at 1:52 pm
Ehre wem Ehre gebührt 🙂 Dann bitte ich auch diese wunderbare Serenade des Meisters in Dein musikalisches Repertoire aufzunehmen ;-))
Die Serenade in D-Dur, Opus 41 für Klavier und Flöte (Violine)
bestehend aus:
1.Entrata – Allegro
2.Tempo ordinatio d’un Menuetto
3.Allegro molto
4.Andante con Variazioni
5.Allegro scherzando e vivace
6.Allegro vivace e disinvolto
Ein [für Querflöte] nicht einfaches, dennoch sehr melodisches Stück, man denkt zunächst gar nicht, dass es von LvB ist; im Original ursprünglich für Flöte, Violine und Bratsche komponiert. Die Version für Flöte und Klavier erschien erstmals 1803; sie wurde einst von Beethoven selbst durchgesehen und korrigiert.
Hier als kleine Kostprobe das Menuett.
Samstag, Oktober 12, 2013 at 9:38 am
wo solche „koniferen“ versammelt sind, schweige ich demütig, voll ehrfurcht und mit größter bewunderung …