Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst

Ich gehe einmal davon aus, das dieser ein ganz vorzüglicher Bischof ist. Schließlich hat sich Papst Benedigt XVI, Meisner und Zollitsch (p.t. die beiden letzteren) ganz entschieden hinter ihn gestellt.

Elsalaska wird vermutlich gegen die deutsche Presse argumentieren, die den ach so armen Bischof verunglimpft.

Mir tut er auch leid. Der Arme wird so vehement angegriffen, weil er für den Ruhm der Kirche etwas Mäzenatentum heraushängen lässt. Das war ja früher auch kein Problem und wir freuen uns noch heute über prachtvolle Barockbauten.

Ich bin nur froh, dass ich nicht in Deutschland arbeite. Da würden mir 8% gleich automatisch vom Gehalt abgezogen, damit ich in zwei Jahren die Badewanne des ehrwürdigen Herrn Bischof finanziert habe.

Meines Erachtens gibt es immer schwarze Schafe. In jeder Organisation. Die Frage ist nur, wie lange sie sich halten können.

Wenn ich aber jetzt lese, dass er wegen Falschaussage (wegen des 1. Klasse-Flugs) strafrechtlich belangt werden soll, kommen mir die Mitleidstränen. Der arme Bauernbub soll es doch wenigstens einmal in seinem Leben so richtig schön haben!


  1. »Wer mich kennt weiß, dass ich keinen pompösen Lebensstil brauche.«
    (Bischof Tebartz-van Elst)*

  2. es spricht wohl hier der pure neid
    denn wer da trägt des bischofs kleid
    mag er´s verdienen oder nicht
    der muss wohl wahren sein gesicht
    und nur das teuerste erwählen
    um so zu zeigen seinen seelen
    dass er gesegneter des herrn
    so trägt man opfergaben gern

    … ;-))) …

  3. Durch die Millionen ist nun der Blick auf jenen Herrn gerichtet. Der, in meinen Augen, sich eigentlich lediglich genauso verhält wie seine Schäfchen in Afrika. Auch dort gilt: wenn man aus einer niedrigen Position etwas erreicht (sei es nun in der Politik oder Religion), dann muss man es auch aller Welt vorführen und durch Wohlstandsobjekte (Häuser, Autos, Mobiltelefone, Reisen gilt für Nigeria) manifestieren. Und nun schauen wir mal, woher der Bischof kommt: laut Wiki als zweites von fünf Kindern einer Bauernfamilie geboren. Da verliert man leicht etwas das Gefühl für Bescheidenheit, wenn man an gefüllte Töpfe herankommt.




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