Tote Hose
Dass ich jetzt schon auf drei Einträge hintereinander keinen Kommentar bekomme, ist sehr betrüblich aber verständlich, weil ich zu abgehoben schreibe.
Wenn ich allerdings feststelle, dass anderswo auch nur 1 oder 2 statt 18 oder 25 Kommentare zu vermelden sind, kann ich nur schließen, dass auf twoday Tote Hose herrscht.
Ich weiß ja die Gründe, warum das so ist, aber dass sich diese Gründe gleich so augenscheinlich zeigen? 🙂
Nachtrag, weil den Link ja wohl die wenigsten anschauen werden:
Auszug aus dem Manifest:
-
Die Beteiligten und ihre Zusammenarbeit sind wichtiger als Prozesse und Werkzeuge.
Lauffähige Software hat Vorrang vor umfassender Dokumention.
Die Zusammenarbeit mit den Kunden ist wichtiger als Vertragsverhandlungen.
Anforderungsänderungen gehen vor sturer Verfolgung eines Plans.

Donnerstag, Januar 1, 1970 at 12:00 am
gestern wär ich durchaus in kommentierlaune gewesen, aber JEDESMAL kam irgendein seltsamer zeitablauf-error, das ist in der tat ein wenig mühsam. also – ein ganz simpler grund.
Donnerstag, Januar 1, 1970 at 12:00 am
…Und es ist Samstag. Meiner Erfahrung nach der Tag, an dem sich online am wenigsten abspielt.
Donnerstag, Januar 1, 1970 at 12:00 am
Ich gestehe, ich bin an Manifesten zur Softwareentwicklung nur mäßig interessiert.
Donnerstag, Januar 1, 1970 at 12:00 am
samstagsfaulheit 😉
Donnerstag, Januar 1, 1970 at 12:00 am
Die TWODAY-Gemeinschaft hat sich in der Tat in den letzten 2 Jahren verändert. Wie ich zu bloggen begann (Februar 2005), existierte eine richtig gehende kleine Gemeinschaft, die gegenseitig rege kommentierte und sich auch regelmäßig IRL traf. Aus dem damaligen Bekanntenkreis entsprang ein nicht unansehlicher Teil meines heutigen festen Freundeskreises.
Aber die TWODAY-Gemeinschaft hat sich nicht mehr weiterentwickelt… auch die Software nicht. Ich kommuniziere mit dem überwiegenden Teil der damaligen TWODAY-Bekanntschaften heute über Facebook und schreibe dort selbst viel mehr als auf Twoday (auch wenn mein derzeitiges „Schweigen“ andere Gründe hat).
Ich möchte (und werde) das Bloggen nicht aufgeben, da ich hier die Möglichkeit habe Meinungen wieder zu geben, die man nicht in 2-3 Sätzen in der Statuszeile ausgeben kann. Aber ich bin mir bewusst, dass sich hier die Kommunikation mit anderen Menschen noch weiter reduzieren wird… bis am Ende ein regelmäßiger Kontakt mit vielleicht 5-10 Blogger übrig bleiben wird.
Aber das macht nichts. Damit kann ich leben.
Donnerstag, Januar 1, 1970 at 12:00 am
Bitteschön, 18. Kommentar.
Die Moden ändern sich rapid, so dass es nicht verwunderlich sein muss, wenn auf twoday ein wenig die Luft ausgeht.
Der Blog bedarf eines Zeitaufwandes, ebenso Lesen und Antworten, ausgenommen so Blogs, in denen dann halt beispielsweise steht, „Juhu, heut scheint die Sonne“, was aber heutzutage eher Richtung Facebook abwandert.
Bloggen wird zusehens anspruchsvoller (siehe „Wieder Vierzig“) und Facebook schluckt den Rest.
Und ja, manche deiner Themen sind eher an spezifisches Publikum gerichtet, trotzdem lese ich sie gerne, allein schon der feinen Klinge wegen.
Aber Programmieren, da bin ich Laie, also eher weniger Kommentar.
Selber hab ich Beiträge, die werden manchmal von ein paar hundert Menschen gelesen (so ich der Zählmaschine Glauben schenken darf), und vier kommentieren. Die meisten LeserInnen wollen sich einfach nicht einloggen.
Irgendwo auf einer Vernisage triffst du dann einen fremden Menschen der dir sagt, „Ach sie sind das, ich verfolge ihr Schreiben mit großem Vergnügen“.
Der Blogger verkommt zur Rampensau?
Na ja, da war doch dieses kleine Dorf in Gallien …