Lob
Bei Harfim gibt es heute etwas über das Lob zu lesen.
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Ich habe mich heute durch 16 Seiten Liszt-Sonate durchgekämpft und festgestellt, dass sie entgegen meinen bisherigen Annahmen doch spielbar erscheint. Ich muss allerdings die Möglichkeit haben, jeden Tag zu üben, um nicht zu vergessen, was ich am Vortag geübt habe. (Gute Ausrede, nicht wahr?)
Aber ich will die einfach einmal spielen.
http://www.youtube.com/watch?v=lrZ9cswKfi0
Es steckt so viel drinnen, dass sich auch eine längere Überei rentiert. Loben wird mich dann allerdings niemand können, nicht einmal ich selbst. Denn so wie Nelson Freire werde ich sie wohl nicht hinbekommen.

Donnerstag, Januar 1, 1970 at 12:00 am
zu viel lob muss immer skeptisch stimmen.
aber natürlich sonnt sich ein jeder mal gern im lob.
lob ist nicht gleich lob. es komm drauf an von wem und wie oder was gelobt wird.
ich lobe gern aber selten. am liebsten lobe ich menschen, die ein lob wirklich nötig haben.
z.b. finde ich deinen fleiß am klavier, steppenhund, echt lobenswert!
wenn ich mir auch wünschte, du würdest wieder mehr über andere themen schreiben – nicht nur über arbeit und musik.
Donnerstag, Januar 1, 1970 at 12:00 am
o weia, da haben Sie sich was vorgenommen. Immerhin, wenn das Üben Spaß macht, vielleicht können wir eines Tages das Ergebnis hören. Und natürlich wird dann gelobt 🙂
Also, ich drücke mal die Daumen. Selbst brauche ich nur eine halbe Stunde leichte (sehr leichte!) Musik spielen und bekomme dann Rückenschmerzen, dass ich aufhören muss. Liszt? Undenkbar!
Ich nehme mal an, das freut die Nachbarn.