Elsas Auszeichnung
In Anschluss an meinen vorigen Beitrag musste ich wieder einmal bei der bewussten Elsa hineinschauen, um folgende christliche Aufforderung zu lesen: TO HELL.
Tatsächlich, dort, wo sonst WAS VOM TAGE … steht, (für die Eingabe von Kommentaren) werde ich in die Hölle geschickt.
Vielleicht geht das anderen auch so, die dort schon gesperrt sind. Ich schmunzle und nehme das als Auszeichnung für „wahrgenommen werden“. In der letzten Zeit scheinen sich dort die polemischen Rundumschläge zu häufen.
In einem dürfte sie Recht haben: die Kirche hat 2000 Jahre überlebt und wird das noch einige Zeit tun.
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Ganz putzig mutet hingegen ihre Sachkenntnis über orthodoxe Kirchen an, wenn sie schreibt, dass die Gläubigen durch Pussy Riot so verstört sind, dass sie in der entsprechenden Kirche nicht mehr beten können.
Nicht in Moskau, sondern in Belgrad, einer anderen Fraktion der orthodoxen Kirche, wurde für morgen eine Gay/Lesbian-Demo untersagt. (Was mir zugute kommt, weil ich morgen in der Stadt zu tun habe und nicht gerne in Revolten hineinkomme.) Jetzt ist es also so, das Orthodoxe die Homosexualität entsprechend ächten, verachten und auch dagegen offen Stellung beziehen.
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Da ist die Katholische Kirche natürlich etwas weiter. Die bringt den kleinen Buben gerne bei, wie edel doch der Sex zwischen Mann und Mann sein kann, sofern nur der eine davon ein Priester ist.
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Für Elsa ist das alles nicht so schlimm. Kleinigkeiten, die man hochköchelt, um der Kirche ans Bein zu pinkeln. Es stimmt, es ist nicht ein Verdienst der Katholischen Kirche allein. Mir wollte ein episkopälischer Priester an die Wäsche.
Doch die Bigotterie stinkt zum Himmel.
Was Elsa tut? Das Lied des Arbeitsgebers singen? Ist nicht so verkehrt, hat schon Walther von der Vogelweide gefunden. Die Art, wie sie es tut, grenzt aber langsam an die Usancen anderer Verdienstmöglichkeiten, die ich jetzt noch nicht beim Namen nenne.

Donnerstag, Januar 1, 1970 at 12:00 am
Das ist ja schnell gegangen. Kaum war mein Artikel eine Minute draußen, ist das „TO HELL“ verschwunden. Hätte ich es doch fotografieren sollen.
Nun am Rest meiner Ausführungen ändert das nichts.
Eine tolle Geschichte ist das:)
Donnerstag, Januar 1, 1970 at 12:00 am
Eigentlich müsste die Dame ja dann auch regelmäßig bei kreuz.net zu finden sein. Obgleich deren Vorgehensweise noch eine Spur menschenverachtender ist.
Donnerstag, Januar 1, 1970 at 12:00 am
Wahrscheinlich ist es in der Hölle eh kurzweiliger, dort trifft man bestimmt mehr Bekannte. In einem Himmel wo es nur Fromme gibt hat mans vermutlich nicht halb so lustig.
Donnerstag, Januar 1, 1970 at 12:00 am
To hell heißt bei E.L. eine Rubrik: http://elsalaska.twoday.net/topics/To+Hell
(Sie dürfen diesen Kommentar mit der Verlinkung gerne löschen.)
Donnerstag, Januar 1, 1970 at 12:00 am
Sie haben das widerliche Weihrauch-Gewabere kraftvoll weggeblasen. Vielen Dank für die frische Luft!
Donnerstag, Januar 1, 1970 at 12:00 am
Naja, der Beitrag lädt natürlich zu Kommentaren à la wvs buchstäblich ein. Trotzdem immer wieder gruselig, solche nur durch Zeitläufte verhinderte potentielle Kulturrevoluzzer sozusagen eine Handbreit entfernt wahrzunehmen. Nicht auszudenken, was die hätten anrichten können.