die drei Schätze
Meditationsgegenstände:
Darum spricht Laotse von seinen drei Schätzen: „Der eine heißt Gütigkeit, der zweite heißt Genügsamkeit, der dritte heißt: Nicht wagen vornean zu stehen in der Welt; denn durch Gütigkeit kann man tapfer sein, durch Genügsamkeit weitherzig und dadurch, daß man nicht wagt in der Welt vornean zu stehen, kann man der Führer der Fertigen und Fachmenschen sein.“
[Kommentar von Richard Wilhelm]
Es ist schön, dies zu lesen.

Donnerstag, Januar 1, 1970 at 12:00 am
Bemerkung Bei meiner Bücherstöckchenbeantwortung habe ich übrigens auf dieses Buch vergessen: Tao Te King von Laotse (Übersetzt von Richard Wilhelm).
Vielleicht fällt es nicht unter das Kapitel Lesen. Es ist, seit ich es zum Geburtstag geschenkt bekommen habe, ein stetiger Begleiter, in dem ich eine halbe Seite lese und dann das Gelesene auf mich einwirken lasse.
Donnerstag, Januar 1, 1970 at 12:00 am
dieses buch ist das einzige welches ich immer wieder nachgekauft habe wenn ich es verloren, verborgt oder versehentlich entsorgt hatte, darin kann ich eine zeile lesen und hab für wochen was zum nachdenken.
Donnerstag, Januar 1, 1970 at 12:00 am
Genau diese drei Schätze sind die Zutaten zu dem aquarellierten Märchenbuch, von dem ich dir einmal erzählt hatte. „Der Bucklige“ machte (wissend um das Handicap seines eingewachsenen Buckels) einen genügsamen Schritt zurück bei der Erfüllung der Aufgaben, die den Anwärtern auf das Königreich gestellt worden waren. Und gewann damit das Ansehen des Königs, das Herz der begehrten Prinzessin, und auch noch das Königreich dazu. – Und bis zum Ende lebten die beiden weise und glücklich in ihrem Reich (wobei mir das „weise“ besonders gefällt).
Donnerstag, Januar 1, 1970 at 12:00 am
den dritten teil verstehe ich nicht.
hat vermutlich mit mir was zu tun.