Mal sehen, ob das funktioniert.
Angeblich ist das mittlerweile schwieriger als copy and paste.
https://youtu.be/tXqL8jYVlW0
Nachtrag: also mit diesem Film funktioniert das einfach.
Auf „teilen“ drücken, den Code mit Ctrl-C kopieren und hier im Editierfenster Ctrl-V verwenden.
Früher konnte man vielleicht noch ein Standbild sehen. Aber ich erinnere mich, dass ich da noch mit „<a href= …“ eingebunden habe. Dazu bin ich mittlerweile eh zu faul geworden.

Ukraine

http://www.nachdenkseiten.de/?p=24986
Ich kann da keinen Fehler entdecken.
Mich überrascht eher, was von vernünftigen Seiten alles gegen Putin vorgebracht wird.
Aber irgendwie denke ich, dass nur „die normale Bevölkerung“ verarscht werden soll.
Die eigentlichen Feinde entstehen doch immer dort, wo die Amerikaner abziehen.

7 Fakten

Von Theresa HzW eingeladen.
1) Ich bin arm. Nicht ganz, aber ich muss aufpassen.
2) Ich bin zahnlos. Nein, nicht mehr.
3) Ich bin fett. Wie lange noch?
4) Ich bin alt. Ohne wenn und aber.
5) Ich bin gut – sagen die anderen.
6) Ich reise viel. Letztes Jahr war es mir fast zu viel.
7) So wie Herr Pathologe bin ich ein Spielverderber und reiche das Stöckchen nicht weiter. Ich bin erklärter Feind aller Multiplikationsphänomene. a) aus web-ökonomischen Gründen. Pyramidensysteme (auch umgekehrte) vermehren das Spam und Phishing-Risiko. b) Ich bin ich und nicht ein Teil einer unüberschaubaren Menge. Ich erfinde in der Regel meine eigenen Beiträge.
Aus.

der Wanderer

Georg Philipp Schmidt von Lübeck
Ich komme vom Gebirge her
——————————–
Ich komme vom Gebirge her,
Es dampft das Tal, es braust das Meer,
Ich wandle still, bin wenig froh,
Und immer fragt der Seufzer, wo?
Die Sonne dünkt mich hier so kalt,
Die Blüte welk, das Leben alt,
Und was sie reden, leerer Schall,
Ich bin ein Fremdling überall.
Wo bist du, mein geliebtes Land,
Gesucht, geahnt, und nie gekannt?
Das Land, das Land so hoffnungsgrün,
Das Land, wo meine Rosen blühn;
Wo meine Freunde wandelnd gehen,
Wo meine Toten auferstehen,
Das Land, das meine Sprache spricht,
Das teure Land — hier ist es nicht. —
Ich wandle still, bin wenig froh,
Und immer fragt der Seufzer, wo?
Im Geisterhauch tönt’s mir zurück,
„Dort, wo du nicht bist, ist das Glück.“
Dieses Gedicht wurde von Franz Schubert vertont. Es ist eines meiner Lieblingslieder.
Ich spiele es manchmal für mich.
https://www.youtube.com/watch?v=srjcyzFwOVE
Früher habe ich die Wanderphantasie gespielt. Aber die ist halt etwas schwerer – und dauert auch länger.
Aber es ist nicht so, dass ich mich mit dem Text identifiziere. Es ist eher das Gegenteil der Fall. Der Text war für mich eine Warnung. „Denke nicht, dass das Glück anderswo ist! Viele Menschen würden sich deine Situation wünschen. Überlege dir, was deine Situation als Glück bedeutet.“
Es ist mir ja nicht immer gleich gut gegangen. Doch habe ich versucht, das Gute in jeder Situation zu finden.

Eritis sicut Deus …

scientes bonum et malum
Wer das nicht übersetzen kann, sollte auch nicht weiterlesen. Man kann nämlich daraus die Erbsünde ableiten und die tragen die meisten von uns. Wir sind neugierig. Wir wollen etwas wissen, was wir sowieso nicht begreifen können.
Es geht um die Suche nach Gott. Wir fühlen, dass es etwas Göttliches geben muss, doch wir sind zu dumm, um zu begreifen, dass er sich zwangsläufig unserem Verständnis entziehen muss. Wir können ja nicht einmal das vom Leben verstehen, was angreifbar und nachvollziehbar ist.
Im Versuch, sich einen Gott zurecht zu zimmern, den man verstehen kann, entstehen die Religionen. In dem Sinn sind sich die verschiedenen Religionen ähnlich und es kann auch keine Wertung vorgenommen werden.
Allerdings sind die Wenigsten imstande, ein einigermaßen geschlossenes Bild zu entwerfen. Meine eigene „Religion“ ist die eines Agnostizismus. (Die Existenz einer göttlichen Instanz nehme ich an, doch eine direkte Verbindung zu ihr kann ich mir nicht vorstellen. Das ist etwas anderes als Atheismus.)
Jetzt ist es aber so, dass vielleicht für 97% der menschlichen Wesen eine Existenz ohne Gottesbezug unerträglich ist. Daher schließen sie sich mit Freude jemandem an, der ihnen ein plausibles Modell vorstellen kann. Islam, Christentum, Polytheismus – das spielt keine Rolle.
Es gibt andere Menschen, die missionieren wollen. Die sind in zwei Klassen zu unterteilen. Die einen meinen, dass die Religion, die sie selbst „erlernt“ haben, für alle gut sein müsste. Die anderen, die ganz wenigen, die selbst ein Religionsmodell entwerfen können, bauen ein Modell, welches im Wesentlichen ihre eigenen Ängste und Sorgen berücksichtigt. Manchmal kommt noch das Wunschmodell nach tausend Jungfrauen ins Spiel, aber das ist gar nicht so ausschlaggebend. Viel wichtiger ist es, Menschen zu suggerieren, dass der Glaube etwas Bestimmendes ist. Der Glaube ist etwas, was sich der Wissenschaft entzieht und über das man nicht diskutieren kann. „Sie müssen das einfach glauben!“ ist die offen ausgesprochene oder auch geheime Botschaft der Kleriker. Und so müssen die Anhänger einer Religion das glauben, was ihre Anführer als sinnvoll erachten. Das Sinnvolle ist aber das, was den Anführern Geld, Macht oder Sex verspricht.
Ich nehme davon Abstand, den heutigen Papst als solchen Anführer zu charakterisieren. Er scheint keine persönlichen Motive zu kennen. Dem vorherigen, dem Deutschen, kann ich das wohl unterstellen, denn er hat alles vertreten, was die Katholische Kirche in 2000 Jahren getan hat, um Macht zu bekommen und zu erhalten.
Um gegen den Islam zu bestehen, ist eine solche Haltung gar nicht so unangebracht. Wir haben jetzt ja Kreuzzüge mit umgekehrten Vorzeichen.
Doch das eigentliche Übel steckt im Begriff „Glauben“. Man glaubt nämlich nicht an einen Gott oder dessen Propheten, sondern man „muss denen glauben“, die zu wissen vorgeben, was Recht und Ordnung ist.
Komischerweise hat man Hitler und Stalin geistig verurteilt, bei den Ayatollahs passiert das nicht. Oder?

Wer meint, dass ich das zu vereinfacht darstelle, mag recht haben. Dass die Kriege nicht aus religiösen sondern aus wirtschaftlichen Gründen geführt werden, ist mir bewusst. Nur haben wir da das gleiche System von Macht, Geld und Sex-Begierde. Und wenn wir die Amerikaner ansehen, ist ihre Bigotterie ja auf einem Höhepunkt. „In God we trust“

Weihnachtsgrüße

Allen, die hier noch ab und zu reinschauen, wünsche ich erfreuliche Festtage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.
Ich lausche gerade der Richard Strauss-Sonate, doch ist die in Deutschland nicht abrufbar.
(für alle anderen:
https://www.youtube.com/watch?v=xemgqKGl9VE )
Sie stimmt mich friedlich. Jetzt werde ich noch Geschenke einpacken, ein paar Mails schreiben und die Marinade für den Schweinsbraten am 25.12. anmachen.
An sich bin ich ziemlich müde. Aber was soll’s? Das Jahr war recht ereignisreich und eigentlich auch erfolgreich.
Den Erfolg würde ich auch gerne meinen LeserInnen wünschen. Doch ich meine nicht, dass der Erfolg das Wichtigste ist.
Ich halte den Frieden für das Wichtigste: den Frieden mit sich selbst.

Selbstüberschätzung

Selbstüberschätzung wird mir im Normalfall nicht vorgeworfen, weil ich schon einige Male gezeigt habe, dass ich das kann, was ich mir zutraue.
Allerdings ist es bei mir eine Eigenschaft, die ich mir selbst attestiere. Es geht nicht so sehr darum, dass ich etwas nicht kann, sondern dass ich mir selbst beweisen will, dass ich es kann. Das führt dann zu längeren Nachtschichten, weil ich vom Hundersten ins Tausendste komme.
Ist mir gestern passiert. Ich habe mich für einen Fernkurs angemeldet und die erste Sektion durchgemacht. Man braucht dafür keine besonderen Mathematikkenntnisse, schreiben die in die Beschreibung hinein.
Allerdings gab es bei einer der ersten Vorlesungen ein kleines Beispiel, bei dem eine Funktion svd vorkam. Weil ich das nicht auf sich beruhen lassen wollte, dass ich svd nicht kannte, schaute ich nach und war dann zwei Stunden mit Eigenwerten und Eigenvektoren beschäftigt. (Auch das erkläre ich nicht näher)

Eigentlich sollte ich denken: brauche ich nicht, geht mich nichts an, ist mir zu kompliziert.
Aber das kann ich nun wirklich nicht: so denken.

Eigentlich überflüssig

Die einen werden die Darstellung schon kennen. Die anderen werden sie als russische Propaganda abtun.
Es sind allerdings einige nahhistorische Fakten enthalten, die in Erinnerung gerufen gehören. Daher dieser Link.
Putin, jetzt reicht es uns
Der Titel täuscht ein wenig.

Sonnenuntergang

Das ist jetzt der zweite Artikel, der sehr entschieden die derzeitige Situation bei Twoday beschreibt.
Den ersten gab es da.
Ich frage mich, ob das irgendwie parallel mit den Warnungen unserer Klimaentwicklung geht. In beiden Fällen eines Eintreffens der Warnungen wären die Vorgänge irreversibel. Bei Twoday kann ich es verschmerzen. Beim Klima nicht. Obwohl ich da noch auf weitere Wetterkatastrophen warte.
Es gibt genügend Menschen, die das vermehrte Auftreten von Unwettern als normal darstellen, welches nichts mit globaler Erwärmung zu tun hat.
Vielleicht haben die Unwetter wirklich nichts damit zu tun. Aber die Begründungen klingen für mich viel logischer als irgendwelche Schlussfolgerungen, die jemand aus der Bibel zieht.
Naja, ich höre schon auf.
Wird schon nicht so arg werden.
Oder ???

Zufrieden

Heute habe ich einen Vortrag gehalten, der sich eigentlich um ein sachliches Thema in der IT drehen sollte. Moderne Trends in der IT.
Ich habe mich ein bisschen angestrengt und das Thema für meine Zwecke vergewaltigt.
Letztlich konnte ich betonen, dass es mir um den Unterschied zwischen Ausbildung und Bildung ging. Und ich konnte auch den Satz anbringen: wir wissen zwar nicht, wo wir hin wollen, aber wir sind schneller dort.
(Lustigerweise kam nach mir der Mann von pwc auf die Bühne und bestätigte genau das. Die Studien ergeben, dass wir nicht wissen, wo sich die IT hinbewegt. Aber dafür werden wir sehr schnell hinkommen.

Am meisten hat mich die Anerkennung meines Kollegen gefreut, dem meine Folien beim Review nicht gefallen hatten. Und ein Mann, der 23 Fachbücher geschrieben hat, meinte: sehr gut, endlich wieder einmal ein Original-Vortrag.

Ich bin hundsmüde, aber recht angenehm erschöpft.

« Vorherige SeiteNächste Seite »


  • Neueste Beiträge

  • Tage mit Einträgen

    Januar 2026
    M D M D F S S
     1234
    567891011
    12131415161718
    19202122232425
    262728293031  
  • Was einmal war