Man kann über die Amis viel Schlechtes sagen, was ich mitunter ja auch selbst tue, doch Manches bekommen sie dann umso besser hin. So finde ich die auf youtube gezeigte Aktion wirklich toll:
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=ZPjjZCO67WI
Die Vorgeschichte sieht ja nicht so toll aus:
aus ORF-online: (der ganze Artikel hier)
Lebenslust trotz Krise
Eine Zeitung, eine Meldung, eine beleidigte Stadt und dann der große Befreiungsschlag via Internet: Die Geschichte hinter einem YouTube-Video der Stadt Grand Rapids im US-Staat Michigan liest sich wie ein modernes Märchen – eines mit Moral. Sie wirft ein Schlaglicht auf die Wirtschaftskrise, moderne Nachrichtenproduktion und die Möglichkeiten von Bürgerprotest im Web.
Schon vor der Wirtschaftskrise gab es die Krise der Printmedien. Sparen war auch beim US-Nachrichtenmagazin „Newsweek“ angesagt, und ausführliche, von Journalisten recherchierte Artikel kosten Geld. Deshalb entschied sich das Wochenmagazin wie viele andere Medien auch dafür, mit anderen Anbietern Inhalte zu tauschen, sich also bei diesen wie bei Nachrichtenagenturen zu bedienen.
Die böse Liste
Eines dieser Medien war Mainstreet. Das Redaktionsteam von „Newsweek“ wählte im vergangenen Jänner aus deren Pool an Nachrichten ein Ranking „sterbender Städte“ der USA aus und erstellte online eine Bildergalerie zum Durchklicken. Auf Platz zehn dieser Liste rangierte Grand Rapids, eine Stadt mit etwas weniger als 190.000 Einwohnern in Michigan, die von den Problemen der Autoindustrie betroffen war und ist. Für die letzten zehn Jahre verzeichnet die Statistik einen Bevölkerungsrückgang von rund zwei Prozent.
Von wegen „sterbende Stadt“
Aber „sterbende Stadt“? Der Ausdruck stieß den Einwohnern von Grand Rapids mehr als sauer auf. Damit assoziiert man verfallene Häuser, depressive, arbeitslose Alkoholiker und verkommene Straßenzüge. So sehen sich die Rapidonians nicht – und so wollen sie ihre Stadt nicht dargestellt wissen. Abgesehen vom Eindruck einer tristen Stadt könnte die schlechte Presse Investoren abhalten. Die Empörung blieb nicht folgenlos.
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Videodreh als Volksfest
Am Ende des Videos wird die Kamera an ein Helikopterteam übergeben, das die Szenerie von oben filmte. Ins Gras steht in Riesenlettern geschrieben: „Experience Grand Rapids“. Die Aufnahmen selbst waren ein Volksfest. Nach zahlreiche Proben wurden schließlich fünf Durchgänge gefilmt, Bliss entschied sich für die letzten Aufnahmen. Am Donnerstag wurde das Video hochgeladen, es rangierte zeitweise auf Platz eins der Klickliste von YouTube.
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„Newsweek“ schiebt die Schuld ab
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Mainstreet gibt sich kleinlaut
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Eine wirklich nette Art zu revoltieren.
Und das Lied mag ich sehr!
Ich weiß jetzt, warum meine Texte so lange werden und vielleicht auch schwer verständlich sind.
Hier geht es weiter…
Aufgabenstellung: Matt in 3 Zügen und ein Diagramm. Oder ein paar Zahlenbuchstabenkombinationen.
Diagramm und Aufgabenstellung können in wenigen Sekunden erfasst werden.
Hier geht es weiter…
Doch die Assoziationen scheinen in eine ganz andere Richtung zu gehen. Frei nach dem Ausspruch, wenn Brahms einmal richtig glücklich ist, komponiert er ein „deutsches“ Requiem:)
Heute wurde der Geburtstag meines Freundes gefeiert. Er ist zehn Tage älter als ich. In der roten Bar im Volkstheater traf ich seine Schwestern und Kinder und Enkelkinder und eine Reihe von Freunden. Es waren schöne Tage gestern und heute. Jetzt muss ich noch etwas arbeiten.
Vorher schmökere ich noch ein bisschen in den Blogs, freue mich darüber, dass Teresa im Bücherrätsel auch nur 6 Zitate zu erkennen glaubt und lese über erfolgreiche und nicht erfolgreiche Dating-Versuche.
Bei noemix lese ich über Shirley Goodman und häre mir „Shame“ an. Ja, ich kenne das auch, aber das hat auf mich keine Faszination ausgeübt.
Viel verwandter scheint da „Day is done“ zu sein, der heute bei Frau Frogg verlinkt ist. Ich revanchiere mich mit einem Link auf den Cello-Song.
Ich erinnere mich aber an Leonard Cohen und suche ein paar Songs heraus:
Ich will nicht meinen All-time-Liebling „Suzanne“ zum x-ten Mal referenzieren.
Ich finde eine sehr hübsche Aufnahme – wegen der Einleitung – von „Chelsea Hotel“.
http://www.youtube.com/watch?v=Xk7DOe5EGgM
Und den meisten Bezug hatte ich zum „Famous Blue Raincoat entwickelt“.
Its four in the morning, the end of december
Im writing you now just to see if youre better
New york is cold, but I like where Im living
Theres music on clinton street all through the evening.
I hear that youre building your little house deep in the desert
Youre living for nothing now, I hope youre keeping some kind of record.
Yes, and jane came by with a lock of your hair
She said that you gave it to her
That night that you planned to go clear
Did you ever go clear?
Ah, the last time we saw you you looked so much older
Your famous blue raincoat was torn at the shoulder
Youd been to the station to meet every train
And you came home without lili marlene
And you treated my woman to a flake of your life
And when she came back she was nobodys wife.
Well I see you there with the rose in your teeth
One more thin gypsy thief
Well I see janes awake —
She sends her regards.
And what can I tell you my brother, my killer
What can I possibly say?
I guess that I miss you, I guess I forgive you
Im glad you stood in my way.
If you ever come by here, for jane or for me
Your enemy is sleeping, and his woman is free.
Yes, and thanks, for the trouble you took from her eyes
I thought it was there for good so I never tried.
And jane came by with a lock of your hair
She said that you gave it to her
That night that you planned to go clear
cincerely, I. cohen
http://www.youtube.com/watch?v=6fMnF0Fvdpo
Wobei hier keinerlei Bezüge zu meinem eigenen Leben gegeben sind. Doch Text und Musik spannen eine so große Gefühlswelt auf, dass ich jedes Mal, wenn ich den Song höre, wieder zum Nachdenken veranlasst bin.
Und jetzt zum Abschluss noch ein Nick Drake. Wenn man solche Musik schreiben kann, kann man es vermutlich wirklich nicht mehr als 25 Jahre auf dieser Welt aushalten.
http://www.youtube.com/watch?v=R6zCmCIsoAE
Im Video gibt es ein herrliches Foto von Nick Drake mit einer Hasselblad;)
Es muss nicht unbedingt die Waldorfschule sein. Es gibt Schulversuche in öffentlichen Schulen, die ganz erstaunliche Auswirkungen zu haben scheinen.
Heute sitze ich in der S-Bahn. Rund um mich 5 junge Schülerinnen, 3. Klasse Mittelschule, die sich gegenseitig die griechischen und römischen Götter und Göttinnen abfragen.
Die können sie ziemlich gut, sehr gut sogar. Ich frage, in welchem Gegenstand sie das lernen. „Nicht wirklich in einem Gegenstand. Ist so Allgemeinbildung.“ Neben mir sitzt, nicht viel größer als die Mädchen, eine Lehrerin. „Es gibt schon eine Lehrerin, bei der sie das lernen, aber es gehört nicht wirklich zu einem Lehrstoff.“ Ich entdecke, dass sie Mathematikarbeiten überprüft. Ich zeige mich beeindruckt und frage nach der Schule.
http://www.bgmoedling-keim.ac.at/profil/begabtenfoerderung/hochbegabtenklassen.pdf
Sichtlich voller Stolz erzählt mir die Lehrerin, dass ein Durchlauf in sieben Jahren bis zur Matura geplant ist. Manche Schüler hätten auch schon in der Volksschule ein Jahr übersprungen.
Die Kinder sind sichtlich mit Freude beim Thema. Was lernen sie in Mathematik in der 3. Klasse.
„Eigentlich den Stoff der vierten. Anfänge der Statistik und Pyramiden.“ Ich frage nach der technischen Unterstützung. Taschenrechner dürfen sie in der Unterstufe benützen. In der Oberstufe gibt es das Notebook und das Programm „Mathcad“. Ich frage, wie es denn mit den Schätzkenntnissen aussieht. Wird 10 x 100 eingetippt. „Nein, die meisten verwenden den Taschenrechner gar nicht. Dauert ihnen zu lange, das Tippen ist ihnen zu umständlich.“
Wir unterhalten uns noch ein bisschen über Sprachen und dann müssen wir aussteigen.
Jetzt werden einige gleich schreiben. Ja, das sind hochbegabte Kinder, da ist alles leichter. Ich behaupte, dass die meisten Kinder hochbegabt sind, wenn ihre Eltern sie nur ganz normal behandeln. Wie aus dem Link hervorgeht, sind die Eltern ja in diesen Schulversuch voll eingebunden.
Es ist schön zu sehen, dass es auch so geht. Ohne Überspringen von Klassen sollte das auch für Normalbegabte möglich sein.
Aber wie gesagt: die Eltern müssen wollen. Sonst läuft da gar nichts.
und heute hatte ich einen richtigen Anflug von Grippe. Ich hoffe, dass ich es jetzt schon weggesteckt habe. Am Abend ging das Spielen wieder recht gut.
Das wäre ja etwas: lange ein Konzert planen und dann aus Krankheitsgründen ausfallen;(
Nein, das Konzert wird stattfinden und ich hoffe, es kommen wirklich alle, die zugesagt haben:)
Gerade habe ich den 9. von 12 besonderen Gästen vom Flughafen abgeholt. Sie sind deswegen besonders, weil sie ein paar hundert Kilometer angereist sind, was ich als große Ehre empfinde.
Es gibt noch einiges vorzubereiten, aber momentan scheint die Sache im Griff zu sein.
Wird schon schief gehen!
P.S. Schön wäre es, wenn morgen auch noch das Wetter mit spielte.
ist der Titel eines dystopischen Science-Fiction-Films.
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Ich sehe das positiver. Heute ist „the day after“.
Und ich kann recht glücklich sein. Gestern war ich in einer guten Kondition – kein Wunder, nachdem ich mir eine Woche lang Alkohol versagt hatte.
Der Saal war voll.
Das Schöne war, dass mir mehrere Kommentare, öffentlich gesprochen, mir privat rückgemeldet und selbst hier im Blog geschrieben, gezeigt haben, dass ich verstanden wurde – oder besser, dass die Musik verstanden wurde.
Zu einem Stück, dem Schubert-Impromptu in ges-Dur, hatte ich einführend erwähnt, dass ich das Stück noch nie von Profis so gehört hätte, wie ich es erwarte. Nämlich als Musik, bei der der Pianist unsichtbar wird, weil die Melodie von selbst zu entstehen scheinen soll.
Ich wollte Musik machen, nicht mich selbst präsentieren. (Das tue ich ja sonst zur Genüge.) Und das hat geklappt.
Der ganze Tag war eine Freude. Wenn auch einige nicht kommen konnten, die ich gerne dabei gehabt hätte, waren doch nur Leute anwesend, die ich mag.
Und das ist doch wohl das Schönste, was man sich für eine Feier wünschen möchte.
Ich möchte mich gerne bei meinen Geburtstagsgästen bedanken. Die BloggerInnen sind hier im Vorteil, weil ich hier keine email-Adressen heraussuchen muss, wozu ich jetzt nicht komme. Sie können den Dank also schon vorher lesen:)
Es war ein gewisses Risiko dabei, den Geburtstag auf eben diese Weise zu feiern. Ich konnte nicht sicher sein, dass meine Absicht, Musik zu machen, wirklich als solche verstanden werde. Aber eure Rückmeldungen, auch manche Artikel hier im Blog, haben mir gezeigt, dass die Musik angekommen ist.
Manche von euch haben sehr schöne Worte gefunden. Es ist vielleicht auch erwähnenswert, dass selbst die Geschenke von denen, die mich vielleicht nicht so gut kennen, sehr zielsicher auf meine Person ausgerichtet waren. Da war keine Verlegenheitsgeschenk dabei, das – wie bei Kishon beschrieben – von Einladung zu Einladung weitergereicht wird.
So kann ich nur einfach danke sagen.
P.S. Vielleicht werden einige Stücke auch einmal auf youtube landen. Das kann ich heute noch nicht versprechen. Doch vielleicht gibt es auch wieder einmal neue Stücke zu hören …
Seit zwei Wochen lebe ich ein sehr intensiviertes Leben. Die Muße, welche das Feiern und die Besuche von lieben Verwandten und Freunden erfordert, wird von exakten Planungen eingerahmt, welche in sich wiederum stille Phasen einschließen, …
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