Archive for the ‘Schule’ Category

Nostalgie

Was ich vor 3 Jahren notiert habe… (Mittlerweile sind es sieben Jahre)
Ja, ich bin ein Angeber
Ich geniere mich nicht für meine Bücher. Ich lese zur Zeit zum Vergnügen Der Klavierstimmer von Pascal Mercier, ein Buch, welches mich sehr stark zu einem Kommentar reizt, den ich zu einem späteren Zeitpunkt nachbringen werde.
Ich lese auch immer wieder die Bücher, besser wäre vielleicht der Ausdruck schmökern, die ich jetzt aus der Firma geholt habe.
Ich sollte das wohl gar nicht schreiben, denn Hochmut kommt leicht vor den Fall. Doch ich stehe dazu. Ich gebe nicht mit meinen Büchern an. Ob ich ein Regal mehr oder weniger stehen habe, verändert nicht den Eindruck. Die Wohnung besteht eh nur aus Büchern.
Ich gebe vielmehr damit an, dass ich auch in die Bücher hineinschaue. Ich gebe damit an, dass ich bereit bin, die Erfahrungen anderer anzuerkennen. Ich gebe damit an, dass mich auch Bücher zum Denken anregen, die vor mehr als 30 Jahren geschrieben worden sind.
Ich gebe damit an, dass ich ein gewisses nostalgisches Gefühl entwickle, wenn ich Bücher entdecke, die mir einmal sehr teuer waren und jetzt vielleicht nicht mehr sind.
Ich gebe auch damit an, dass ich mir ein Buch kaufe, wenn ich mir nur zwei Stunden Arbeitsersparnis erhoffe.
Ich gebe nicht nur mit meinen Büchern an sondern auch mit meinen Noten. Ich gebe damit deswegen an, weil diese Noten mir es ermöglichen, frei nach Belieben einer momentanen Stimmung am Klavier Laut zu verleihen. Ich gebe damit an, dass ich überhaupt Noten lesen kann und ein Klavierspiel in der
Regel auch spielen kann, wenn ich die Noten verstehe.

Doch in Anbetracht eines kürzlichen Kommentars gebe ich auch damit an, dass nie ein Aussenstehender überhaupt sehen kann, welche Bücher ich in meinem Schlafzimmer habe. Ich gebe damit an, dass ich mir den Luxus leisten kann, mit den Büchern nicht angeben zu müssen. Mitunter finden sich Menschen, die das eine oder andere Buch auch gelesen haben und sogar die
gleiche Meinung teilen. Das bedeutet dann Freude und Genuss.
Die Bücher, die teilweise über dreißig Jahre alt sind und trotzdem noch immer wieder einmal betrachtet und genossen werden, sind beispielsweise (ein Fach von 24):
—: Fun with Chinese characters. Singapore [u.a.]: Repr. Aufl. Federal Publ, 1994. – 981-01-3004-X
CUBE, Felix von: Was ist Kybernetik?. München: Ungek. Ausg. nach der 3. Aufl., Lizenzausg. Aufl. Dt. Taschenbuchverl, 1971. – 3-423-04079-3
GRIBBIN, John: Auf der Suche nach Schrödingers Katze. München u.a: 4. Aufl. (1. Aufl. dieser Ausg.). Aufl. Piper, 1991. – 3-492-11353-2
HAHN, Hans ; MCGUINNESS, Brian ; MENGER, Karl: Empirismus, Logik, Mathematik. Frankfurt a.M: 1. Aufl. Aufl. Suhrkamp, 1988. – 3-518-28245-X
KNUTH, Donald Ervin: Seminumerical algorithms. Reading, Mass. [u.a.]: 2. ed. Aufl. Addison-Wesley, 1981. – 0-201-03822-6
KOULEN, Michael: Die Mitte des Himmels. Köln: DuMont, 1986. – 377011902-9
MORFILL, Gregor E. ; SCHEINGRABER, Herbert: Chaos ist überall. und es funktioniert. Frankfurt/Main ;Berlin: Ullstein, 1991. – 3-550-06509-4
NONAKA, Ikujiro ; TAKEUCHI, Hiro: The knowledge-creating company. New York [u.a.]: Oxford Univ. Press, 1995. – 0-19-509269-4
RHEINGOLD, Howard: Virtuelle Welten. Reinbek bei Hamburg: 1. Aufl. Aufl. Rowohlt, 1992. – 3-49805731-6
RIEDL, Rupert: Die Strategie der Genesis. München u.a: 3. Aufl., 9. – 14. Tsd. Aufl. Piper, 1984. – 3-492-00590-X
ROJAS, Raúl: Theorie der neuronalen Netze. Berlin [u.a.]: Springer, 1993. – 3-540-56353-9
WIECKMANN, J.: Das chaos computer buch. Reinbek Bei Hamburg: Rowohlt, 1988. – 3-8052-0474-4
WINSTON, Patrick Henry: Artificial intelligence. Reading, Mass. u.a: 1977. – 0-201-08454-6
ZIMMER, J. A.: Abstraction for programmers. New York: McGraw-Hill, 1985. – 0-07-072832-1

das leidige Thema – Mathematik

Ich schreibe diesen Text nicht, um mich zum zehnten Mal zu wiederholen. Aber meine Beschäftigung mit dem Vokabellernen auf memrise zeigt mir, dass ein ungemeines Lernpensum möglich ist, wenn nur die Lerneinheiten klein genug sind. (Bei Chinesisch bin ich mit 10 neuen Vokabeln durchaus ausgelastet, bei Serbisch dürfen es auch 30 sein. Doch in der Beschränkung liegt die Stärke.)

Im Standard lese ich heute über die Angst der LehrerInnen vor der Zentralmatura. Besonders oder auch speziell Mathematik wird da als Beispiel herangezogen.
Vor wenigen Wochen wurde ein Kommentar von mir aufs Heftigste kritisiert, in dem ich behauptet habe, dass man den Unterricht so gestalten könne, dass man nur 5 Minuten Stoff vorträgt und den Rest über Rechnen an der Tafel erledigt, wobei jeder Schüler, auch die schwachen drankommen. Denn nur dann stellt man fest, wo die eigentlichen Verständigungsschwierigkeiten her rühren. Bin ich doch tatsächlich von einer Professorin, die wie sie selbst behauptet 32 Jahre BHS-Lehrerfahrung hat, angegriffen worden, dass es unmöglich sei, etwas in fünf Minuten zu erklären. Jemand hat mir dann ein typisches PISA-Problem aufgegeben und mich gefragt, wie ich das mit Mitteln des Unterstufenstoffs überhaupt erklären könne. Meine Antwort war ein Zehnzeiler, der das Problem lösen konnte. Aber seither habe ich nichts mehr von dem Leser gehört.

Gestern lese ich auf Facebook ein Einsteinzitat: wer etwas nicht einfach erklären kann, hat den Stoff selbst nicht kapiert. Obwohl ich nicht jedes Einsteinzitat mag, kann ich dem zustimmen. Dazu passt auch Coelho, (den ich sonst auch nicht mag) dessen (hier sinngemäße) Aussage auf einer Tafel vor dem Stift Göttweig zu lesen ist: „Wenn man etwas wirklich gut verstehen will, muss man es lehren können.“

Das bringt mich auf eine Erweiterung meiner „pädagogischen“ Erkenntnisse. In der heutigen Zeit klagen die Eltern darüber, dass sie nicht mehr verstehen, was die Jugend lernt. (Ehrlich gesagt trifft das auf mich nicht zu, aber das ist ein anderes Kapitel.)
Jetzt könnte der Unterricht so aussehen:
1) 5-10 Minuten Frontalvortrag
2) 30 Minuten Rechnen an der Tafel
3) 5 Minuten Sammeln der Fragen, die vom letztmaligen Stoff übrig geblieben sind.

Als Hausaufgabe gibt es für Mathematik ein Pensum von 30 Minuten Beispiele rechnen und 15 Minuten, der Mutter oder dem Vater erklären, was man genau in dieser Stunde gelernt hat. In einem Logbuch schreibt dann der Erziehungsberechtigte entweder ein ok-Hakerl oder einen Satz, was nicht verstanden wurde.
Ich glaube, dass hier mehrere Fliegen mit einem Schlag erledigt werden. Soziale Interaktion, familiäre Bindung und stark verbesserter Lernerfolg.
Wenn die Eltern da nicht mitspielen, (aus dem vielgepriesenen Zeitmangel heraus) brauchen sie sich auch sonst nicht aufregen, wenn das Kind irgendwann den Anschluss verliert.
.
Ich stelle die Notwendigkeit, etwas gut erklären zu können, auch bei mir selbst fest. Es gibt Mathematikinhalte der höheren Mathematik, über die ich mich hinweg geschummelt habe. Wenn sie aber wie bei David Foster Wallace gut und teilweise witzig beschrieben sind, mache ich mir auch die Mühe, einen Beweis nachzuvollziehen, von dem der beweisführende Cantor selbst an Dedekind geschrieben hat: „Ich sehe meinen Beweis, aber ich kann ihn nicht glauben.“

Zwischenbericht memrise

Heute habe ich die zwei Tage wettgemacht, die ich unter der Woche nicht bei memrise investieren konnte.
Immerhin bin ich momentan 1. bei der Tageswertung, 30. bei der Wochenwertung und 25. bei der Monatswertung. Das finde ich schon ok.
Da ich heute (23:00) 1011. bei der Allzeitwertung bin, werde ich morgen mein Ziel, unter die ersten 1000 zu kommen, wohl erreichen.
Zur Zeit lerne ich Mandarin und Serbisch. Ich habe auch ein eigenes Serbisch-Vokabular angelegt und versuche jetzt dieses zu ergänzen. Allerdings muss ich mir da die Serben zur Kontrolle nehmen, damit ich die serbischen Worte sowohl richtig als auch im Nominativ angeben kann. In erster Linie handelt es sich um Fachvokabular und ich weiß schon genau, was ich da lernen will.

Dann habe ich mir noch Mathematikkurse angesehen. Bis auf einen Statistik-Definitionskurs sind das alles Trivialfragen, die man höchstens zum Punkte sammeln verwenden kann. Der Statistikkurs ist insofern interessant, als die Formeln in LateX angegeben sind und man auf diese Weise ein bisschen die Formelsyntax überprüfen kann.
Bei den 400 Mandarin-Worten fange ich jetzt langsam an, langsamer zu werden. Zu viele Wörter haben die gleiche phonetische Beschreibung, das macht mir ein bisschen Schwierigkeiten.
Die englische Lautschreibweise ist unterschiedlich zur deutschen Umschreibung. Das habe ich gestern im Tsing-Tao-Restaurant hinter dem Westbahnhof feststellen können.
Tsing wird nämlich genauso geschrieben wie „qing1“ und zwar mit einem dünnen „dsch“, so halt ein bisschen gezischt. Aber das Wort „grün“ war auf der Speisekarte eindeutig zu erkennen. Wie auch „Soja Sauce“, „Rind“, „Schwein“ und ein paar essensspezifische Vokabel.
Von Verstehen ist allerdings noch keinesfalls die Rede. Allenfalls freue ich mich, wenn ich bei den Gesprächen an den Nebentischen ein oder zwei Worte eindeutig zuordnen kann, d.h. aus der Aussprache zu schließen glaube, welches Wort gesagt wurde.

Beim Serbischen ist es anders. Da werde ich von den gelernten Worten schon profitieren können. Allerdings weiß ich noch nicht, wo ich am besten „Japanke“ anbringen kann.
Das heißt nämlich Stringtanga:)

Fortsetzung

hans1962 hat auf den letzten Beitrag einen Kommentar eingestellt, der auf eine dringende Fortsetzung hinweist. Ich greife hier ein paar Aussagen heraus, die ich nicht so einfach unkommentiert lassen möchte. Ich versuche sie, nicht außerhalb des Kontexts zu verwenden. Für alle Fälle kann aber der gesamte Kommentar im letzten Beitrag eingesehen werden.
Punkt 1:
Wer in der Entwicklung seiner intellektuellen Fähigkeiten durch das Elternhaus behindert wird – allem voran durch offen vorgeführte Aversionen gegenüber jedem „Wissen“ und jedem „Verständnis“ – müsste vom Schulsystem aufgefangen werden. Die Überwindung von sozialen Barrieren beschränkt sich nicht bloß auf die Möglichkeit zur Befreiung aus materieller Not, sondern betrifft selbstverständlich insbesondere die Aufweitung von Enge im Geist. Um letzteres zu bewerkstelligen, bedarf es selbstredend zumindest eines Lehrers, der seine Pflichterfüllung nicht nur in der termingerechten Abarbeitung eines Lehrplanes erlebt, sondern darüber hinaus dem jungen Menschen durch die eigene beispielgebende Haltung Ankerpunkte ermöglicht, sodass der junge Mensch selbst zu einer veränderten Lebenshaltung finden kann.

Ich stimme dieser Aussage zu. Ich gebe allerdings hier zwei politische Punkte zu bedenken. In allen politischen Diskussionen wird lediglich über den materiellen Aspekt, z.B. einer Studiengebühr, gesprochen. Die heutige Generation von Lehrern wurde aber bereits in einem Umfeld ausgebildet, in der „beispielgebende Haltung“ absolut keine Kategorie mehr darstellt. Da spreche ich von den Schulversuchen der Siebzigerjahre, in denen mit Pflicht und Drill aufgeräumt wurde. Das wäre an sich nicht abzulehnen, allerdings hat man das Kind mit dem Bad mit ausgeschüttet. Es ist auch das Wissen über notwendiges Üben, Trainieren und die Notwendigkeit der Überprüfung verschütt gegangen.
Wenn ich die Meinungen heutiger Lehrer anhöre, (ich spreche jetzt von der Mehrheit, nicht von den Ausnahmen) so würden sämtliche Lehrer, die ich in meiner Jugend als ausgezeichnete Lehrer erleben durfte, durch den Rost fallen. Sie wären nicht mehr in.
Ein ähnliches System ist z.B. in der Kunst, in der Klavierinterpretation, zu finden. Ein Cortot würde heute nicht einmal die Stufen einer Konzertbühne betreten dürfen, er wäre nicht „perfekt“ genug. Für seine Liebe zur Musik wäre kein Platz im Konzertwesen. Ein Lehrer mit Liebe zu seinem Fach wird heute durch aktive Beihilfe der Eltern „fertig“ gemacht.
Punkt 2:

Falls das in der Schule gelingt, bedarf es auch der geeigneten Unterstützung bei der Ablösung aus einem bildungsfeindlichen Milieu. Wer sich ernsthaft mit familiären Systemerhaltungskräften beschäftigt hat, weiß, wie aufwendig und schwierig dieses Unterfangen werden kann.
Wo solche Befreiung, diese Emanzipation nicht gelingt – solch Scheitern ausschließlich dem Unwillen des Betroffenen zuzuschreiben, wäre schlicht so unangemessen, wie unverständig – haben wir es mit Mitmenschen zu tun, die sozial bedingt „vergiftet“ blieben. Aber auch für diese Betroffenen besteht im späteren Erwachsenenleben noch die in der Regel aussichtsreiche Möglichkeit, eine Änderung der Lebenshaltung zu erreichen. Das ist allerdings ausgesprochen ressourcenintensiv und erfordert meist einen erschütternden, um nicht zu sagen: destabilisierenden – Impuls von außen, dem Leben schlechthin.

Arbeitslosigkeit sollte eigentlich erschütternd genug sein. Ich hatte Gelegenheit während meiner eigenen Arbeitslosigkeit mit Mitleidenden zu sprechen, die alle ähnlich wie ich aus guten Posten plötzlich aufgrund Restrukturierungen hinaus katapultiert wurden. Für jeden hat es Veränderungen in seinem Leben bedeutet, wobei die materiellen Einbußen nicht einmal so schlimm sein müssen wie das Bewusstsein, irgendwo versagt zu haben, und nicht zu wissen, was man hätte anders tun können. Man befindet sich in der Gewalt von anderen.
Ich selbst bin jedesmal von Menschen begeistert, die hier einen Lebenswandel erlebt haben. (Ich schließe mich selbst aus, irgendwie war es bei mir nur materiell schlimm, damals gab es keine Depression bei mir.)
Ich liebe Menschen, die Wissen aufzusaugen versuchen und dabei auch letztlich erfolgreich sind. Es ist umso bewundernswerter, wenn klar ist, dass bestimmte Inhalte nicht nur wegen des Jobs erworben werden.
Punkt 3:
Die Erkenntnis, „wie es hätte gewesen sein können“, ist wohl die schmerzhafteste Erkenntnis, die der unerbittliche Mensch sich selbst antun kann. Dass ihm diese „Weisheit“ von anderen aufgesetzt wird, spielt im Vergleich dazu eine völlig unbedeutende Rolle. Nichtsdestotrotz ermächtigen sich andere unter Berufung auf ihre eigene unbegründete Phantasie, für jenen Mitmenschen zu befinden, dass er es in der Hand gehabt hätte.

Diesen Punkt kann ich nicht zustimmen, obwohl ich mir bewusst bin, dass ich damit brutal klinge. Und zwar geht es um den letzten Satz.
Der Mensch hat es in der Hand. Es gibt genügend Beispiele, wo sich der Mensch nicht unbedingt selber helfen kann. Dann muss er sich helfen lassen. Das bedeutet aber manchmal auch, die Meinung eines anderen zu akzeptieren, obwohl es so aussieht, dass der andere leichtfertig urteilt. Die unbegründete Phantasie wird von Menschen strapaziert, die sich von Krone und Österreich bilden lassen und sich damit selbst einer erdrückenden Menge von Vorurteilen aussetzen.
Nicht immer ist eine Beurteilung leichtfertig. Ob eine Phantasie begründet oder unbegründet ist, ist ebenfalls nicht so leicht zu entscheiden.
Was für den „gesunden“ Menschen am schwersten zum vorstellen fällt, ist die Wirkung von Depression. Ich würde behaupten, dass man es sich nicht vorstellen kann, wenn man nicht selber in der Situation war.
Aber dann ist es relativ einfach zu sagen:
zuerst die Depression heilen und dann das Leben in die Hand nehmen. Dass das erstere nicht ohne ärztliche Hilfe und Medikation zu erreichen ist, – also nicht aus eigener Anstrengung allein – habe ich kürzlich im Radio gehört. Ich bin kein Arzt, aber es kommt mir plausibel vor.

Zwischenbericht memrise

Heute habe ich die zwei Tage wettgemacht, die ich unter der Woche nicht bei memrise investieren konnte.
Immerhin bin ich momentan 1. bei der Tageswertung, 30. bei der Wochenwertung und 25. bei der Monatswertung. Das finde ich schon ok.
Da ich heute (23:00) 1011. bei der Allzeitwertung bin, werde ich morgen mein Ziel, unter die ersten 1000 zu kommen, wohl erreichen.
Zur Zeit lerne ich Mandarin und Serbisch. Ich habe auch ein eigenes Serbisch-Vokabular angelegt und versuche jetzt dieses zu ergänzen. Allerdings muss ich mir da die Serben zur Kontrolle nehmen, damit ich die serbischen Worte sowohl richtig als auch im Nominativ angeben kann. In erster Linie handelt es sich um Fachvokabular und ich weiß schon genau, was ich da lernen will.

Dann habe ich mir noch Mathematikkurse angesehen. Bis auf einen Statistik-Definitionskurs sind das alles Trivialfragen, die man höchstens zum Punkte sammeln verwenden kann. Der Statistikkurs ist insofern interessant, als die Formeln in LateX angegeben sind und man auf diese Weise ein bisschen die Formelsyntax überprüfen kann.
Bei den 400 Mandarin-Worten fange ich jetzt langsam an, langsamer zu werden. Zu viele Wörter haben die gleiche phonetische Beschreibung, das macht mir ein bisschen Schwierigkeiten.
Die englische Lautschreibweise ist unterschiedlich zur deutschen Umschreibung. Das habe ich gestern im Tsing-Tao-Restaurant hinter dem Westbahnhof feststellen können.
Tsing wird nämlich genauso geschrieben wie „qing1“ und zwar mit einem dünnen „dsch“, so halt ein bisschen gezischt. Aber das Wort „grün“ war auf der Speisekarte eindeutig zu erkennen. Wie auch „Soja Sauce“, „Rind“, „Schwein“ und ein paar essensspezifische Vokabel.
Von Verstehen ist allerdings noch keinesfalls die Rede. Allenfalls freue ich mich, wenn ich bei den Gesprächen an den Nebentischen ein oder zwei Worte eindeutig zuordnen kann, d.h. aus der Aussprache zu schließen glaube, welches Wort gesagt wurde.

Beim Serbischen ist es anders. Da werde ich von den gelernten Worten schon profitieren können. Allerdings weiß ich noch nicht, wo ich am besten „Japanke“ anbringen kann.
Das heißt nämlich Stringtanga:)

Jetzt kann ich es eigentlich glauben

Als ich 1983 in Rotchina war, installierte ich eine Messanlage an der Uni in Tianjin. Ich wunderte mich damals, dass sich auf dem Unigelände so viele Ausländer tummelten. Man erzählte mir, dass es in Tianjin einen Spezialkurs für Ausländer, sprich chinesische Analphabeten gäbe, bei dem man in einem Semester alles an Chinesisch lernen würde, was man für ein Studium benötigte, also auch die Fähigkeit, Zeitungen und komplizierte Texte zu lesen. Man sprach von 6000-8000 Schriftzeichen.
Ich hielt das zwar für fast unmöglich, aber es hätte mich immer gereizt, einmal ein halbes Jahr unbezahlten Urlaub zu nehmen und diesen Kurs zu machen. Damals hätte das vielleicht sogar mein Berufsleben beeinflusst.
Wie meine Leser ja leicht mitbekommen können, lerne ich jetzt das chinesische Vokabular auf der Plattform http://memrise.com.
Nach einer Woche kann ich folgende Überlegungen anstellen:
Bei intensivem Lernen kann man da schon einiges umsetzen.
(Momentan betreibe ich das ja nur tröpferlweise in meiner Freizeit.)
Ein englischsprachiger Student, (MonkeyKing) der in China lebt, hat jetzt bei einer Punkteanzahl von etwas über 600.000 ca. 2000 Worte intus. Das bedeutet, dass man beim Üben eines Wortes ca. 300 Punkte umsetzen muss. (Das entspricht im Durchschnitt 20 Wiederholungen.)
Das entspricht durchaus den Erfahrungen der letzten Woche. In einer Stunde kann ich 10 neue Wörter lernen und ungefähr 3000 Punkte machen. Vielleicht sogar mehr, wenn ich konsequent dabei bleibe.
Das macht bei einem 12 Stundentag 120 Worte pro Tag. Für 6000 Worte benötigt man dann also 50 Tage.
Die gehen für das Vokabular auf. Dazu kommt noch Grammatik und Schreiben. Das Schreiben ist eigentlich leichter, wenn man ein paar Grundregeln kennt und das Vokabular so gelernt hat, wie es auf memrise angeboten wird.
Und dann kommt noch das Training der Aussprache dazu. Dazu meine ich aber, dass bei „Total Immersion“ im Land selbst tatsächlich relativ leicht die richtige Aussprache „erhört“ werden kann. Wenn ich also die 50 Tage verdopple, käme ich mit etwas mehr als 3 Monaten durch.
6000 Wörter müssten also in einem Semester zu schaffen sein.

Wesentlich leichter muss dann das Japanisch fallen, welches wirklich mit 1843 chinesischen Schriftzeichen auskommt und keinerlei Aussprache schwierigkeiten aufweist. (Das gleiche Zeichen wird auf Chinesisch und Japanisch unterschiedlich ausgesprochen. Dasselbe gilt auch für Chinesisch und Chinesisch. Was auf Kantonesisch „Kü“ ausgesprochen wird, lautet in Mandarin vielleicht „Ha“ oder umgekehrt.)

Das wirklich Faszinierende dabei ist, wie man sich selber beim Lernen beobachten kann. Die Zeichen haben alle eine kleine Geschichte und nach einer gewissen Zeit verweben sie sich quasi zu einem Netz. Ich denke, das funktioniert ähnlich wie die chemischen Formeln, wenn sie ein Chemiker lernen muss.

Für mich ist das ja jetzt eine Spielerei und Entspannung. Aber es ist auch erfreulich, dass ich überhaupt noch etwas behalte. Also selbst als alter Trottel kann man noch Vokabeln lernen.
Wie viel leichter müssten es da die Schüler in der Mittelschule haben. Und was machen sie daraus?

Arbeitslosigkeit und Umschulung

kürzlich bin ich auf einem anderen Blog angeeckt, weil ich gemeint habe, dass Arbeitslose einmal einen Monat bezahlt bekommen sollen, dabei nur drei Bücher lesen sollen und danach abgefragt werden. Die Kritik sprach von Grundschülermethoden, stufte mich als überheblichen Bessermenschen ein und sprach von NORMALEN MENSCHEN, die alle anders sind.
Offensichtlich bin ABNORMAL. Ich bin deswegen abnormal, weil ich nicht zustimme, dass alle Menschen die gleichen Chancen zum Studieren bekommen sollen. Dabei wird das Wort „gleich“ sehr missverstanden. Unter gleich wird verstanden, dass alle gleichermaßen studieren können sollen. Das sehe ich als falsch an. Ich finde, dass Menschen, die nicht so begabt sind, nicht gleich behandelt werden sollen. In vielen Fällen sollten sie besser behandelt werden, man sollte ihnen mehr Zeit widmen, als denen, die eh alles von selbst kapieren. Aber daraus leitet sich nicht der Chancengleichheitsgrundsatz für die Uni ab.
Ich nehme einen Grenzfall. Eine deutsche Schauspielerin, den Namen müsste ich erst wieder herausfinden, nimmt ihre Tochter mit Downsyndrom auf die Bühne mit. Um solche Kinder darf man sich nicht „gleich“ kümmern. Man muss viel mehr Aufwand hineinstecken. Allerdings ist es ein Geben und Nehmen. Alle Menschen, die Erfahrungen mit Down-Syndrom-Menschen haben, bestätigen, dass die Liebe, Dankbarkeit und Freude, die zurückstrahlt, für kein Geld der Welt zu kaufen wäre.
Ich nehme einen anderen – nicht Grenzfall – sondern durchaus verbreiteten Fall. Ob ein Kind mit sechs oder sieben Jahren eingeschult wird, hängt von vielen Faktoren ab, z.B. dem Ehrgeiz der Eltern, den wirtschaftlichen Verhältnissen, eine Schulpolitik. Ich habe es selbst an Schulkollegen erlebt, die zu früh eingeschult wurden. Sie wurden selbst von den Schülern für faul und vertrottelt gehalten. Einer von denen hat seinen Doktor gemacht und führt ein – soweit von außen beurteilbares – gutes Leben. Er war einfach zu früh dran.
Ich glaube, dass einige Menschen, die sich in der Schule verweigern, später nie mehr diese Rückbesinnung erleben können, wie es ist, etwas lernen zu können. Nach meiner Erfahrung richten sich alle Workshops, Seminare, Ausbildungskurse an „Erwachsene“, von denen man annimmt, dass sie lernen können. Das Lernen kann aber imho nur durch ziemlich archaische Methoden gelernt werden: Aufgaben bekommen, üben und solange üben, bis etwas wirklich internalisiert wird. Wenn das in einer Disziplin gelingt, so geht das auch in anderen Fächern und dann können Umschulungen oder Weiterbildungen anschlagen.
Doch ohne das eigentlich Lernen gelernt zu haben, ohne sich selbst hinterfragen zu können, ob man etwas wirklich beherrscht, halte ich Seminare zwar für nette Abwechslungen, für angenehme „incentives“, doch es ist so, wie es Tom DeMarco einmal in einer Keynote-speech ausgedrückt hat. Chef: „Na Herr Müller, waren Sie bei dem Chopin-Workshop letzte Woche bei Pollini?“ – freudiges „Ja“. „Hat es Ihnen gefallen? Haben Sie etwas gelernt.“ etwas neutraleres „Ja“. „Wunderbar! Spielen Sie mir doch einmal die Revolutionsetüde vor!“
Wenn alle das gleiche Recht zum Studieren haben sollen, müssen sie auch mit gleichem Wissensstand das Studium beginnen. Wie soll der gesichert festgestellt werden?

Jetzt kann ich es eigentlich glauben

Als ich 1983 in Rotchina war, installierte ich eine Messanlage an der Uni in Tianjin. Ich wunderte mich damals, dass sich auf dem Unigelände so viele Ausländer tummelten. Man erzählte mir, dass es in Tianjin einen Spezialkurs für Ausländer, sprich chinesische Analphabeten gäbe, bei dem man in einem Semester alles an Chinesisch lernen würde, was man für ein Studium benötigte, also auch die Fähigkeit, Zeitungen und komplizierte Texte zu lesen. Man sprach von 6000-8000 Schriftzeichen.
Ich hielt das zwar für fast unmöglich, aber es hätte mich immer gereizt, einmal ein halbes Jahr unbezahlten Urlaub zu nehmen und diesen Kurs zu machen. Damals hätte das vielleicht sogar mein Berufsleben beeinflusst.
Wie meine Leser ja leicht mitbekommen können, lerne ich jetzt das chinesische Vokabular auf der Plattform http://memrise.com.
Nach einer Woche kann ich folgende Überlegungen anstellen:
Bei intensivem Lernen kann man da schon einiges umsetzen.
(Momentan betreibe ich das ja nur tröpferlweise in meiner Freizeit.)
Ein englischsprachiger Student, (MonkeyKing) der in China lebt, hat jetzt bei einer Punkteanzahl von etwas über 600.000 ca. 2000 Worte intus. Das bedeutet, dass man beim Üben eines Wortes ca. 300 Punkte umsetzen muss. (Das entspricht im Durchschnitt 20 Wiederholungen.)
Das entspricht durchaus den Erfahrungen der letzten Woche. In einer Stunde kann ich 10 neue Wörter lernen und ungefähr 3000 Punkte machen. Vielleicht sogar mehr, wenn ich konsequent dabei bleibe.
Das macht bei einem 12 Stundentag 120 Worte pro Tag. Für 6000 Worte benötigt man dann also 50 Tage.
Die gehen für das Vokabular auf. Dazu kommt noch Grammatik und Schreiben. Das Schreiben ist eigentlich leichter, wenn man ein paar Grundregeln kennt und das Vokabular so gelernt hat, wie es auf memrise angeboten wird.
Und dann kommt noch das Training der Aussprache dazu. Dazu meine ich aber, dass bei „Total Immersion“ im Land selbst tatsächlich relativ leicht die richtige Aussprache „erhört“ werden kann. Wenn ich also die 50 Tage verdopple, käme ich mit etwas mehr als 3 Monaten durch.
6000 Wörter müssten also in einem Semester zu schaffen sein.

Wesentlich leichter muss dann das Japanisch fallen, welches wirklich mit 1843 chinesischen Schriftzeichen auskommt und keinerlei Aussprache schwierigkeiten aufweist. (Das gleiche Zeichen wird auf Chinesisch und Japanisch unterschiedlich ausgesprochen. Dasselbe gilt auch für Chinesisch und Chinesisch. Was auf Kantonesisch „Kü“ ausgesprochen wird, lautet in Mandarin vielleicht „Ha“ oder umgekehrt.)

Das wirklich Faszinierende dabei ist, wie man sich selber beim Lernen beobachten kann. Die Zeichen haben alle eine kleine Geschichte und nach einer gewissen Zeit verweben sie sich quasi zu einem Netz. Ich denke, das funktioniert ähnlich wie die chemischen Formeln, wenn sie ein Chemiker lernen muss.

Für mich ist das ja jetzt eine Spielerei und Entspannung. Aber es ist auch erfreulich, dass ich überhaupt noch etwas behalte. Also selbst als alter Trottel kann man noch Vokabeln lernen.
Wie viel leichter müssten es da die Schüler in der Mittelschule haben. Und was machen sie daraus?

Siegen wollen

Nun so richtig siegen kann man auf memrise nicht wirklich. Oder man siegt sowieso immer, weil man den inneren Schweinehund bekämpft und etwas „tut“. Aber dann gibt es die Vergleichswut: wie gut sind die anderen, wie „schnell“ lernen sie? Wieviel Zeit wenden sie überhaupt auf?
Ich bin ja momentan durchaus viel mit dem Beruf beschäftigt, weil ich zur Zeit wieder in Serbien weile. Doch zur Entspannung spiele ich mich zeitig in der Früh und spät am Abend noch mit meinem Mandarinkurs herum und mache nebenbei ein bisschen Serbisch, was allerdings keinen großen Sex-Appeal hat. Irgendwie glaube ich nicht, dass ich die Worte wie abwaschen oder staubsaugen im täglichen Leben oft verwenden werde.
Doch bei Chinesisch geht die Post ab. Eben ist ein Tag abgelaufen. (midnight at Greenwich meantime without summertime)
Ich schneide bei meinen Konkurrenten, die ungefähr gleichzeitig begonnen haben, ziemlich gut ab. In allen Zeiteinheiten glänze ich an erster Stelle.
Interessanter sind aber die absoluten Zahlen:
Es gibt einen täglichen Wettbewerb, da schneide ich als 34. zwar ganz gut ab, ich war aber in der Früh schon einmal 15. Da sieht man, wie eine Statistik missbraucht werden kann.
In der Wochenübersicht dürfte ich nicht eine ganze Woche zur Verfügung gehabt haben. Daher schleiche ich mich auf Platz 177 umher. Das sollte in einer Woche schon unter 100 sein. Das wäre ein Wochenziel.
In der Monatsübersicht stehe ich an 1094. Stelle. Da werde ich in den kommenden Tagen sicher noch dreistellig werden. In der All-time-Übersicht stehe ich derzeit an 4723. Stelle. Da frage ich mich, wann ich unter die 4000 komme.
Da ich nicht unendlich viel Zeit habe, absolviere ich die Fragerunden immer so schnell wie möglich, also dort wo ich die Vokabeln kenne, bin ich nach 2 Sekunden bereits bei der nächsten Frage. Bei Aussprachefragen dauert es länger. Wenn man acht Felder mit chinesischen Schriftzeichen lesen muss, dauert das Lesen schon einige Zeit, selbst wenn man dann nur klicken muss.
Aber für 40 Worte brauche ich zwischen 10 und 12 Minuten. Und die bringen dann in der Regel zwischen 1000 und 1500 Punkte. Da freut sich der kleine Hansi.
Und jetzt wundere ich mich schon nicht mehr, wenn ich für you2 bereits drei verschiedene Bedeutungen kenne oder für er2 ebenfalls mindestens zwei.
Das Schönste ist allerdings, wenn ich eine Frage bekomme und den Eindruck habe, dass ich total auf der Leitung stehe. Und fünf Sekunden vor Ablauf der Zeit schreibe ich dann etwas, was ich nur als geraten ansehen kann, – und es stimmt haargenau.
Also das Unterbewusstsein arbeitet da ganz schön mit. Und leider manchmal auch gegen mich, denn z.B. das Wort „jeder“ habe ich immer wieder falsch, selbst wenn ich es genau weiß.
Den Überlebenswortschatz habe ich fast geschafft. Ob man damit wirklich überleben kann, bezweifle ich. Doch die besten Gerichte in den Lokalen aussuchen, müsste schon recht gut klappen. Da waren bis jetzt mindestens 10 Beispiele einer Speisekarte dabei.
Auch die Pekingente kann ich jetzt lesen und das nächste Mal bestelle ich mir unbedingt etwas, das am Anfang mit „fish fragrant“ geschrieben wird.
Es muss nicht unbedingt Fleisch sein, es gibt auch eine „fish fragrant aubergine“.
Vielleicht sollte ich doch wieder einmal nach Asien fahren…

Leichtes Aufflammen

letzter Geistesblitze …
Nein, das ist es nicht. Mein Sohn hat mir einen ausgezeichnet geschriebenen Artikel über „Code“ geschickt. (Code, was ist das wohl?)
Und da gab es eine Zeile, die so lautet:
: gcd ( a b — n ) begin dup while tuck mod repeat drop ;
Sie ist in einer Programmiersprache geschrieben, die sich FORTH nennt und auch heute noch angeblich mit 40% in allen Geräten verwendet wird, die sich mit Forschung in Weltraumsatelliten beschäftigen.
gcd ist die Abkürzung für „greatest common divisor“ und die Funktion berechnet den größten gemeinsamen Teiler nach dem Euklid’schen Algorithmus. Den lernt man in der Mittelschule vermutlich im dritten Jahr oder noch früher, spätestens dann, wenn man sich mit der Bruchrechnung beschäftigen muss.
Die restlichen acht Worte (zwischen den Klammern steht nur ein Kommentar) berechnen das Ergebnis. BEGIN und REPEAT klammern die Schleife, die solange wiederholt wird, bis die Division zweier Zahlen den Rest 0 ergibt.
Ich schreibe hier darüber, weil es ein so gutes Beispiel (für mich selber) ist, wie blöd ich langsam werde. Ich musste mir das genau überlegen und anhand eines Beispiels nachvollziehen, bis ich den Algorithmus erkannte.
Allerdings ist es heute erschreckend, dass Maturanten die relativ einfache Methodik nicht mehr kennen. (Brauchen sie auch nicht, denn bessere algorithmische Taschenrechner zu ca. 100 € rechnen das bereits mit eingebauten Funktionen aus.) Fürchterlich ist allerdings etwas anderes. Wenn Maturanten die eh schon leichter werdenden Maturaarbeiten nicht lösen können und sich externe Hilfe via Handy erschmuggeln, könnte ich die Schummelei noch als gewisse geistige Leistung anerkennen.
Wenn sie dann aber damit im Internet (z.B. Facebook) prahlen, geht es mir nicht mehr um das Nichtkönnen von einfacher Mathematik. Es geht mir darum, dass für diese Schüler einfach ein „Reifegrad“ noch nicht erfüllt ist.
Ich persönlich würde keine Nachprüfung gestatten sondern eine Klasse wiederholen lassen.




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