Archive for the ‘MUSIK’ Category
Das habe ich ja schon vor einigen Tagen eingestellt.
Das ist eine, wie ich meine, musikalisch verbesserte Version.
Mal sehen, was die Fachleute dazu sagen.
Zur Zeit bin ich nicht sehr proliferativ. Oder sagen wir einmal so, ich habe so viel in beruflicher Hinsicht zu schreiben und zu studieren, dass ich wirklich ausgelaugt bin. (Dazu noch immer marode)
In einer Mail wollte ich aber ein musikalisches Beispiel bringen:
Als ich das abspielte, befiel mich die Vorstellung, dass „Heimwärts“ genau jene Melodie ist, die ich innerlich höre, wenn ich an Oberösterreich und meine Ferien dort vor langen, langen Jahren in Scharnstein denke. Ich kannte damals gar nichts von Grieg. Aber die Musik konnte ich innerlich schon irgendwie vorweg nehmen…
Fazit des heutigen Tages: es war ein wunderschöner Tag.
Es hat zwar mit einer kleinen Panne begonnen, weil ich noch um drei Uhr morgens einen Programmtext verfasst hatte, den ich dann nicht ausdrucken konnte, weil beide Drucker bei mir zu Hause nicht funktionierten.
Ich hatte aber sowieso angekündigt, dass ich begleitende Worte sprechen würde. Die waren dann für den ersten Teil zehn Minuten und für den zweiten Teil 5 Minuten. (Text im Kommentar) Die Einbegleitung wurde sehr gut aufgenommen und ebenfalls das Gespielte. Es hat mich natürlich besonders gefreut, dass der Schubert so gut angekommen ist. Während des ganzen Konzertes waren die Leute mucksmäuschenstill und konzentriert.
Die Rückmeldungen waren besonders erfreulich, weil sie nicht einfach „schön war’s“ waren.
Obwohl es ein privates „Event“ war, kamen doch 120 Verwandte und Freunde. Es wird auch einen Bericht in den lokalen Zeitschriften geben. Ist doch gar nicht so schlecht.
Das Wetter war nicht besonders, was sich beim Heurigen insofern auswirkte, als wir nicht im Garten sitzen konnte. Trotzdem war die allgemeine Laune großartig.
Es gab Spenden, die tatsächlich die Saalmiete abdecken. Mit ein bisschen PR kann ich solche Konzerte im Jahresrhythmus abhalten, wobei meine Intention ja in die Richtung geht, alle Beethoven-Sonaten aufzuführen.
Es gab einige sehr wohl begründete und verstehbare Absagen, sonst hätte ich wohl ein Zuhörerschaft von 150 Leuten gehabt. Das ist doch für „privat“ gar nicht so schlecht.
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Also, LeserInnen, bleibt mir gewogen. Vielleicht habt ihr ja Gelegenheit, beim nächsten Konzert dabei zu sein. Ich werde es sicher ankündigen.
Das habe ich ja schon vor einigen Tagen eingestellt.
Das ist eine, wie ich meine, musikalisch verbesserte Version.
Mal sehen, was die Fachleute dazu sagen.
Doch die Assoziationen scheinen in eine ganz andere Richtung zu gehen. Frei nach dem Ausspruch, wenn Brahms einmal richtig glücklich ist, komponiert er ein „deutsches“ Requiem:)
Heute wurde der Geburtstag meines Freundes gefeiert. Er ist zehn Tage älter als ich. In der roten Bar im Volkstheater traf ich seine Schwestern und Kinder und Enkelkinder und eine Reihe von Freunden. Es waren schöne Tage gestern und heute. Jetzt muss ich noch etwas arbeiten.
Vorher schmökere ich noch ein bisschen in den Blogs, freue mich darüber, dass Teresa im Bücherrätsel auch nur 6 Zitate zu erkennen glaubt und lese über erfolgreiche und nicht erfolgreiche Dating-Versuche.
Bei noemix lese ich über Shirley Goodman und häre mir „Shame“ an. Ja, ich kenne das auch, aber das hat auf mich keine Faszination ausgeübt.
Viel verwandter scheint da „Day is done“ zu sein, der heute bei Frau Frogg verlinkt ist. Ich revanchiere mich mit einem Link auf den Cello-Song.
Ich erinnere mich aber an Leonard Cohen und suche ein paar Songs heraus:
Ich will nicht meinen All-time-Liebling „Suzanne“ zum x-ten Mal referenzieren.
Ich finde eine sehr hübsche Aufnahme – wegen der Einleitung – von „Chelsea Hotel“.
http://www.youtube.com/watch?v=Xk7DOe5EGgM
Und den meisten Bezug hatte ich zum „Famous Blue Raincoat entwickelt“.
Its four in the morning, the end of december
Im writing you now just to see if youre better
New york is cold, but I like where Im living
Theres music on clinton street all through the evening.
I hear that youre building your little house deep in the desert
Youre living for nothing now, I hope youre keeping some kind of record.
Yes, and jane came by with a lock of your hair
She said that you gave it to her
That night that you planned to go clear
Did you ever go clear?
Ah, the last time we saw you you looked so much older
Your famous blue raincoat was torn at the shoulder
Youd been to the station to meet every train
And you came home without lili marlene
And you treated my woman to a flake of your life
And when she came back she was nobodys wife.
Well I see you there with the rose in your teeth
One more thin gypsy thief
Well I see janes awake —
She sends her regards.
And what can I tell you my brother, my killer
What can I possibly say?
I guess that I miss you, I guess I forgive you
Im glad you stood in my way.
If you ever come by here, for jane or for me
Your enemy is sleeping, and his woman is free.
Yes, and thanks, for the trouble you took from her eyes
I thought it was there for good so I never tried.
And jane came by with a lock of your hair
She said that you gave it to her
That night that you planned to go clear
cincerely, I. cohen
http://www.youtube.com/watch?v=6fMnF0Fvdpo
Wobei hier keinerlei Bezüge zu meinem eigenen Leben gegeben sind. Doch Text und Musik spannen eine so große Gefühlswelt auf, dass ich jedes Mal, wenn ich den Song höre, wieder zum Nachdenken veranlasst bin.
Und jetzt zum Abschluss noch ein Nick Drake. Wenn man solche Musik schreiben kann, kann man es vermutlich wirklich nicht mehr als 25 Jahre auf dieser Welt aushalten.
http://www.youtube.com/watch?v=R6zCmCIsoAE
Im Video gibt es ein herrliches Foto von Nick Drake mit einer Hasselblad;)
Erinnern sich LeserInnen noch an meine Zeitmessungen an der Skrjabin-Etude. Heute habe ich mit Frau Steppenhund gesprochen und ihr erzählt, dass meine youtube-Aufnahme ungefähr 3 Minuten dauert. Das ist um 50% länger, als Aufnahmen von großartigen Pianisten zeigen. Ich habe ihr gesagt, dass es mir allerdings nichts mehr ausmacht, wenn ich langsamer spiele, solange es gut klingt. Sie hat das bestätigt und gemeint, dass es nicht zu überhastet klingen soll.
Heute warte ich auf ein Taxi und stelle fest, dass ich noch drei Minuten Zeit habe, bis es erwartet wird. Ausnahmsweise – das erste Mal seit damals – nehme ich mein Telefon und verwende die Stoppuhr.
Ich spiele die Etude und drücke auf Stopp. Ich bin sehr überrascht, als ich die Zeit sehe: 2 Minuten 20 Sekunden. Eine Zeit, bei der ich mich nicht sonderlich beeilt habe und alle Sprünge sauber erwischt habe.
Durch die oftmalige Wiederholung – ich spiele die Etude jeden Tag mindestens dreimal – hat sich unbemerkt eine Beschleunigung ergeben.
Irgendwann werde ich eine neue Einspielung machen. Ich bin überrascht, aber auch mit mir zufrieden. Ich bemerke, dass sich mein Klavierspiel auch bei anderen Stücken verbessert hat. Das ist einerseits merkwürdig, weil in der Etude ja nur Oktavensprünge geübt werden, andererseits scheint es mit Beharrlichkeit und der Übungstechnik zu tun zu haben.
Gar nicht schlecht. Eine nette Form von Überraschung.
der 121. Und hier eine fantastische Einspielung, die man vermutlich in Deutschland wieder nicht abspielen wird dürfen.
Das dritte Klavierkonzert von Prokofiev gilt als das Schönste, obwohl man das vermutlich von jedem einzelnen sagen kann.
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Doch dazu gibt es eine Anekdote. Mein Vater hatte mir einmal eben diese Behauptung erzählt. Und eines Tage hörte ich im Radio eine Übertragung des Konzerts. Ich kannte die Musik noch nicht, erkannte aber, dass sie ziemlich sicher von Prokofiev stammen müsste. Dass die Musik ein Klavierkonzert ist, ist wohl leicht zu erkennen. Also habe ich mir „ausgerechnet“, dass es das dritte sein müsste. Und es hat gestimmt.
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Aber bei dieser Einspielung wird es wahrscheinlich heißen, dass es mir nur so gut gefällt weil die Pianistin Yuja Wang so sexy ist. In manchen Aufnahmewinkel scheint es ja, als ob sie unbekleidet spielen würde. Und sehr neckisch ist auch das Zurechtziehen des Minikleids nach dem ersten Satz, als der Dirigent sehr forschend zu ihr schaut.
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Aber ich bewundere ihre Technik, die es nicht bei Technik bewenden lässt sondern eine unheimliche Musikalität erahnen lässt. Ich halte sie für eine geeignete Nachfolgerin für Martha Argerich. In einer gewissen Weise ist sie musikalisch sehr ähnlich.
Einen unheimlichen Mitschnitt von heuer habe ich entdeckt:
Sokolov spielt Schubert, Beethoven, Rameau und Brahms
https://www.youtube.com/watch?v=_9PvX7Fj7Rg&list=RD_9PvX7Fj7Rg#t=20
Unglaublich, was er aus der Hammerklavier alles herausholt.
Also auch wenn die Obraszova gut singen kann, die Carmen selbst ist ein bisschen deppat. An der Oper habe ich ja immer Verständnisschwierigkeiten gehabt. Aber gut, ich muss ja nicht Alles verstehen.
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Sollen sich die Feministinnen mit ihr identifieren!
Das Original
und die Verehrung
und eigentlich wollte ich nur eine Aufnahme mit Patricia Kaas bringen, da ich mich anlässlich des Claude Lelouche-Films „And now – ladies and gentlemen“ in diese Sängerin verlieben könnte.
Es gab Anleitungen, sich einen Traummann oder eine Traumfrau zu basteln.
Aber es fällt schwer den Blick zu beschreiben, den Kaas in diesem Film hat. So etwas von zärtlich, hingebungsvoll, lieb, verschmitzt und gleichzeitig traurig, so ist ein Aphrodisiakum, bei dem alle anderen „gewünschten“ Eigenschaften Nachrangigkeit erhalten.
In ganz seltenen Fällen kann ich diesen Blick manchmal beobachten. Und inzwischen werde ich nicht eifersüchtig oder neidisch, wenn dieser Blick jemandem ganz anderen gilt. Einfach die Existenz eines solchen Ausdrucks rechtfertigt, was Dostojewski in den „weissen Nächten“ seinen Helden ungefähr (ich kann mich nur mehr inhaltlich erinnern) sagen lässt: drei Nächte voll des höchsten Glücks -reicht das nicht für ein ganzes Leben?
