Archive for the ‘Computer’ Category

Onanie

Kürzlich traf ich einen lange nicht gesehenen Bekannten in der S-Bahn. Dieser ist selbstständig und von Beruf Programmierer. Er ist der einzige Mensch, von dem ich auch als Student behauptet habe, dass er schneller programmiert als ich. (und auch besser) Und damals war ich gut.
Wir haben uns ein bisschen übers Fach unterhalten und dann über Java.
Und dann sagte ich etwas, was alle Umsitzenden erheiterte und einige zu wahren Zustimmungschören aufmunterte. Die anderen haben erstohlen gelacht und zwischen den Sitzen durchgeschaut, wer da spricht.
Ich sagte:
„Die Computer sind jetzt wirklich so intelligent geworden, dass man von künstlicher Intelligenz sprechen kann. Sie haben das Masturbieren entdeckt. Anders ist es ja nicht zu erklären, dass in Java reine Selbstbefriedigungsorgien gefeiert werden und die Programme zehnmal so lange brauchen wie vor 40 Jahren.“

Onanie

Kürzlich traf ich einen lange nicht gesehenen Bekannten in der S-Bahn. Dieser ist selbstständig und von Beruf Programmierer. Er ist der einzige Mensch, von dem ich auch als Student behauptet habe, dass er schneller programmiert als ich. (und auch besser) Und damals war ich gut.
Wir haben uns ein bisschen übers Fach unterhalten und dann über Java.
Und dann sagte ich etwas, was alle Umsitzenden erheiterte und einige zu wahren Zustimmungschören aufmunterte. Die anderen haben erstohlen gelacht und zwischen den Sitzen durchgeschaut, wer da spricht.
Ich sagte:
„Die Computer sind jetzt wirklich so intelligent geworden, dass man von künstlicher Intelligenz sprechen kann. Sie haben das Masturbieren entdeckt. Anders ist es ja nicht zu erklären, dass in Java reine Selbstbefriedigungsorgien gefeiert werden und die Programme zehnmal so lange brauchen wie vor 40 Jahren.“

KI 2

Künstliche Intelligenz Teil 2
Sehr häufig wird von einer »menschlichen« Intelligenz gesprochen, wenn vom Thema »künstlicher Intelligenz« die Rede ist. Im folgenden werden vier Personen erwähnt, die in der Entwicklungsgeschichte der KI eine große Rolle gespielt haben. Drei waren Amerikaner. Einer lebt noch und mit ihm fange ich an: Er heißt Dietrich Dörner, ist deutscher Psychologe und emeritierter Hochschullehrer an der Otto-Friedrich-Universität in Bamberg.
Vor langer Zeit kam mir sein Buch in die Hände: »Tanaland und Lohhausen«. Da ging es nicht um KI, sondern um zwei Modellversuche. Eines spielte in einem fiktiven Land in Afrika (Tanaland) und eines in einer deutschen Kleinstadt. Die Versuchsanordnung schilderte den Ausgangszustand der beiden Orte und dann mussten die Teilnehmer »regieren«. Es gab Regierungssitzungen und dann wurde eine Simulation gefahren, was im Verlauf des nächsten Monats zu erwarten war. Soweit ich mich erinnere, war im Buch auch ein Bericht über ein tatsächliches Land enthalten, der ziemlich genau das Niederwirtschaften wiederspiegelte. Es gab 4 Regierungstruppen, nur eine, welche in der deutschen Kleinstadt fuhrwerkte, konnte zumindest den Status quo erhalten. Die drei anderen sandelten ab. Was kann man daraus für KI ableiten. Nun, es geht eher darum, dass menschliches Verhalten durch den Computer simulierbar ist. Und der Computer war in der damaligen Zeit sehr beschränkt. Die Ausgaben erfolgten rein textuell. Später gab es einmal das Spiel Sim-City und ähnliche. Die konnten wesentlich mehr Parameter erfassen und machten echt Lust, sich daran zu versuchen.
Dietrich Dörner hat später mehr mit dem Computer gemacht und hat versucht, Objekte mit Emotionen auszustatten. Das hat meinen Lebensweg auf kuriose Weise beeinflusst. Ich wollte selbst ähnliche Programme schreiben und besorgte mir um teures Geld eine bestimmte Software (Smalltalk), mit der ich die Simulationen programmieren wollte. Ich kam allerdings nicht dazu. Denn ich wurde »Smalltalk-Spezialist« und in das größte objektorientiere Programm Europas in den 90erjahren integriert. Letztlich hat das mein Leben bis zu meiner kürzlichen Pensionierung beeinflusst. Aber das gehört jetzt nicht hierher 🙂
Es reicht, hier fest zu stellen, dass für mich die Möglichkeit dieser Simulationen eine Parallelität von menschlicher Aktivität un berechneter Simulation bzw. Modellierung möglich ist, die mit den heutigen Computerleistungen in unterschiedlichsten Spielen unter Beweis gestellt wird.
Nun komme ich zu Marvin Minsky und Joseph Weizenbaum. Sie wurden einmal sowohl als Antipoden als auch als die Spitzen der KI-Forschung angesehen. Ihr Zugang an das Thema war sehr unterschiedlich. Minsky gilt als der Erfinder der »Frames«. Frames (engl. für: Rahmen) sind Konstrukte zur Wissensrepräsentation, die komplementär zur Repräsentation von Wissen mittels Logik (zum Beispiel Prädikatenlogik) sind. Als Erfinder der Frames gilt Marvin Minsky. (Man kann sie sich im Wesentlichen als Objekte ohne Methoden vorstellen, d. h. Frames sind in einer natürlichen und hierarchischen Vererbungsstruktur eingebettet und besitzen Attribute, sogenannte Slots (etwa: Schubfächer). Übergeordnete Frames können dabei ihre aktuellen Slotwerte, die sogenannten Filler, an untergeordnete Frames vererben. Eng verwandt mit den nicht-Logik-basierten Frames sind die semantischen Netze.Als kognitives Äquivalent zu Frames können beim Menschen Stereotype und Prototypen/Archetypen betrachtet werden. [Wikipedia])
Die Vorstellung von Frames hat mir ursprünglich überhaupt nicht gefallen. Ich sah sie als Einengung des »denkbaren« Bereichs. Inzwischen sehe ich das anderes. Wenn man die oben stehende Verwandtschaft mit Stereotypen, wie sie der Mensch sieht, betrachtet, kann man feststellen, dass Programme, die darauf beruhen, ja fast menschliche Verhaltensweisen zeigen. Eigentlich denken Beamte so und einfache Leute.
Joseph Weizenbaum hingegen kennt man als den »Erfinder« des Programmes Eliza. Dieses Programm simulierte einen Psychoanalytiker. Es konnte sich mit Personen unterhalten, die nicht wussten, dass sie sich mit einer Maschine unterhielten. Weizenbaum selbst war erstaunt, dass er mit einem relativ einfachen Programm die Leute so beeindrucken konnte. Sie waren fest überzeugt, dass ihre Gespräche mit einem Menschen geführt wurden. (Der natürlich hinter einem Vorhang versteckt war)
Joseph Weizenbaum hat sich in späten Jahren sehr skeptisch gegenüber KI gezeigt. Das was die Leute bewunderten oder bewundern, hat nichts mit Intelligenz zu tun. Diese Aussage wird diejenigen Leserinnen erfreuen, die sowieso meinen, dass der Computer nicht »denken« kann.
Phil Agre ist nun ein Wissenschaftler, der sich lange am MIT aufgehalten hat und dort mit KI-Forschung beschäftigt hat. Ich kann mich noch erinnern, dass er einmal ein »paper« geschrieben hat, mit dem er sich vom MIT verabschiedet hat. Er meinte, dass die Forschung in der KI ziemlich kindisch sei, wenn der Computer nur Fragen beantworten sollte, die darin gipfelten, ob ein Koffer vor dem Regenschirm oder dahinter stehen würde. Damals war das aber noch gar nicht ein Koffer oder ein Regenschirm. Es war ein Quader und ein Zylinder. Es ging um die räumliche Erfassung eines geometrischen Sachverhalts und um die Interpretation dessen, was gesehen werden kann. Der Mensch macht diese Auswertung quasi sofort zwischen Netzhaut und Gehirn in Blitzeseile, ohne dass er sich dessen bewusst ist. »Warum fragen wir den Computer nicht, ob es einen Gott gibt?« zitiere ich sinngemäß aus seinem damaligen Schreiben.
Vielleicht hatte er Recht mit dieser Fragestellung. Allerdings war man damals noch lange noch nicht so weit, abstrakte Inhalte zu verarbeiten. Man forschte daran, wie die Sensorik einer KI beschaffen sein müsste. Was muss der Computer von seiner Umwelt wissen und wie kommt er an dieses Wissen?
Heute könnte man bereits solche Fragen stellen. Man wird mit der Existenzfrage Gottes keine befriedigende Antwort bekommen, aber auf viele andere Fragen können heute bereits mobile Telefone eine gültige und hilfreiche Antwort geben.
Skeptiker behaupten in der Regel, dass der Computer nur das machen kann, was ihm der Mensch anschafft. Manche Menschen sind eigentlich genauso, oder? Aber auf alle Fälle ist es notwendig, dass der Computer in der Lage ist, zu erkennen, wie seine Umgebung beschaffen ist und was man daraus lernen kann. In einem beschränkten Rahmen können das heute System, die in Autos eingebaut sind und der Fahrsicherheit dienen sollen.
Soll ich diese Ausführungen fortsetzen?

deutsche Sprache

Modell habe ich ja schon einmal hinterfragt.
Ein paar neue Worte zur Übung:
Effizienz
Kontingenz
Konsistenz
Ich hätte gerne Antworten in der Form:
a) Eine (X) ist ein(e) Y, der (die, das) …
b) Eine (X) ist ein(e) Z Y. (Z … Eigenschaftswort, Z … Hauptwort)
Ich habe in der Schule noch gelernt, dass man Definitionen so auf baut. Anscheinend ist das heute nicht mehr der Fall.
Auf die Frage: was ist X? kommt eine Antwort:
„Äh, …. nun, … wenn man nuschel nuschel … oder?“
Ist das wirklich intellektuell angemessen für Menschen, die mehr als der sprichwörtliche Hilfsarbeiter verdienen oder von denen gesagt wird: „Du, du kennst dich doch mit Computern aus!“

Es geht weiter

Heute nach dem ersten Tag bin ich rechtschaffen müde. Die Teilnehmer starten nicht bei Null, zumindest 6 von den 8 tun das nicht. Inzwischen hat sich der Zeitplan auf den Jänner ausgeweitet und ich habe noch zwei Dienstreisen gewonnen.
Je eine Woche Sofia im November und im Dezember. Eine Woche Belgrad war eh eingeplant.
Und eben habe ich erfahren, dass ich möglicherweise ein Testseminar an einer Uni in Belgrad abhalten soll. (ein bezahltes)

Man könnte sagen: momentan läuft es gut. Tut es ja eigentlich eh fast immer. Aber heute bekam ich quasi die Bestätigung, dass die Arbeit der vergangenen Monate wirklich für sehr gut befunden wurde. Da kann man noch so eingebildet sein: wenn das Lob von außen kommt, zählt es doch mehr 😉

Ich bin geschlaucht

Ich habe jetzt ein viertägiges Workshop gegeben, welches mit einer „amtlich“ überwachten Zertifizierungsprüfung abschließt.
Heute umd 15:00 war ich noch leicht frustriert, weil die ersten Feedback-Formulare ungefähr zu 50% negativ und nur zu 50% positiv waren.
Während die Teilnehmer ihre Prüfung hatten, schwitzte ich in der Sauna. Danach erfuhr ich, dass es 11 von 12 geschafft hatten. Das ist zuwar weniger als eine 100%ige Erfolgsquote, die ich sonst habe, aber ich hatte nur 6-8 positive Ergebnisse erwartet.
Danach fuhr ich mit dem Bus zum Bahnhof und dort mit Railjet nach Wien. Nach drei Bier war ich so müde, dass ich gerade noch vernünftig nach Hause kam.
Und jetzt gehe ich schlafen … (aber ich bin zufrieden)

really funny

Mittlerweile ist es so, dass der Link auf einen meiner letzten Kommentare mich zwar an die Adresse des Kommentar bringt, mich aber gleichzeitig ausloggt.
Ich wende mich gar nicht mehr an Hilfe, weil ich es für einen Softwarefehler halte.
Und ich werde normalerweise dafür bezahlt, dass ich welche finde.

Mittlerweile ist es mir hier aber SCHEISSEGAL. Ich nehme es, wie es kommt.
EVERYTHING IS VERY, VERY STRANGE…

Und dafür geniere ich mich nicht!

Aufgrund eines Kommentars auf einen Artikel im Standard bat ich um Quellenangabe, war aber zu unduldig, auf eine Antwort zu arbeiten.
Und oh Wunder, auf eine Suchanfrage, die sogar noch im Eingabespeicher des Suchtextfeldes war, fand ich plötzlich einen umfassenden Eintrag über das gesuchte Thema.
Es geht um den Computer, (Guidance System) der für die Landung der Mondkapsel verantwortlich war.
3,8 Kiloworte Speicher und eine CPU, die mit ungefähr 44 Kilohertz lief. Nur zum Vergleich: ein Commodore VC20, den die jüngeren Leser vielleicht noch kennen, war bereits 20x schneller.

Jetzt gibt es auch von der Nasa die Schaltpläne zu diesem Computer.
http://klabs.org/history/ech/agc_schematics/index.htm#DUAL_NOR_GATE
Wenn es heißt: „4-Bit-Module“ dann erkenne ich, dass es sich um einen 4-Bit Full-Adder handelt. Den gab es 5 Jahre später als TTL 7483 von Texas Instruments zu kaufen.
Aus Zuverlässigkeitsgründen wurde der gesamte Rechner nur aus einer Art von Bausteinen aufgebaut. (Triple NOR-Gate) Das geht zu sehr ins Detail für Nichttechniker.
Es gibt auch ein sehr interessantes Interview mit Allan Klumpp, ( http://www.netjeff.com/humor/item.cgi?file=ApolloComputer )
in dem beschrieben wird, wie das Programm LUMINARY tatsächlich einen Programmfehler hatte, der die Kapsel zum Absturz hätte bringen können. Das ist für mich, der sich ja von Berufs wegen mit Software-Fehlern beschäftigt, wunderbares Quellmaterial.
Wofür ich mich allerdings nicht geniere, ist der Umstand, dass ich die Schaltpläne heute noch lesen und verstehen kann. Nicht nur das: meine Diplomarbeit, die vier Jahre nach der Mondlandung entstanden ist, war komplizierter als die Schaltungen im Mondcomputer. Und man konnte damit mit einem Elektronenstrahl frei programmierbare Zeichen in Mikrometergröße in ein Metallstück gravieren.
Mit der Computerleistung, die wir heute zur Verfügung haben, sollten sich eigentlich Asylantenprobleme und Vorbeugung gegenüber Naturkatastrophen lösen lassen. Statt dessen produzieren wir Computerspiele, deren wichtigstes Ziel es ist, den anderen abzuschießen.
Wir Menschen sind ganz schön blöd!

Firefox, die Zweite

Also eigentlich ist es ja Version 4.
Ich gönne einmal meinen LeserInnen ein bisschen Schadenfreude. Ich bin zu blöd, um diese Version anständig zu installieren.

Da ich keine Lesezeichen und keine Einstellungen fand, habe ich die Installation wiederholt. Das muss ich mit Administratorrechten machen, sonst sagt er mir, dass die Installation nicht vollständig abgeschlossen ist. Er trägt sich selbst als Standardbrowser ein, obwohl diesbezüglich keine Frage kommt. Und das Ergebnis ist wie gehabt.
Eigentlich sollte es mir ja egal sein. Den FF brauche ich nicht und die Lesezeichen hole ich mir halt mit einer anderen Version herein und dann endgültig tschüss.
Da haben sie so lange an der Version herumgegurkt. Und dann das!

Aber ich frage mich, was die dabei gedacht haben…
Nachtrag: es gibt eine Checkbox für den Wunsch „Standardbrowser“. Die ist by default angekreuzt.

Firefox, die Zweite

Also eigentlich ist es ja Version 4.
Ich gönne einmal meinen LeserInnen ein bisschen Schadenfreude. Ich bin zu blöd, um diese Version anständig zu installieren.

Da ich keine Lesezeichen und keine Einstellungen fand, habe ich die Installation wiederholt. Das muss ich mit Administratorrechten machen, sonst sagt er mir, dass die Installation nicht vollständig abgeschlossen ist. Er trägt sich selbst als Standardbrowser ein, obwohl diesbezüglich keine Frage kommt. Und das Ergebnis ist wie gehabt.
Eigentlich sollte es mir ja egal sein. Den FF brauche ich nicht und die Lesezeichen hole ich mir halt mit einer anderen Version herein und dann endgültig tschüss.
Da haben sie so lange an der Version herumgegurkt. Und dann das!

Aber ich frage mich, was die dabei gedacht haben…
Nachtrag: es gibt eine Checkbox für den Wunsch „Standardbrowser“. Die ist by default angekreuzt.




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