Archive for the ‘Computer’ Category

KI

[Eigentlich habe ich das ja auf Fisch und Fleisch gepostet, doch vielleicht gibt es einige hier, die es interessiert.]
Ich wurde gebeten, die Geschichte mit der künstlichen Intelligenz etwas »populärwissenschaftlicher« zu erklären, damit sie leichter vorstellbar wird. Es gibt die Metapher »in ein Wespennest zu stoßen«. Ich fühle mich jetzt so, als hätte ich das getan. Ich selbst bin ja kein Spezialist, der sich andauernd mit den damit verbundenen Problemen beschäftigen muss oder soll.
Allerdings kenne ich bestimmte Begriffe und die damit verbundenen Forschungsgebiete. Auf Wikipedia gibt es recht gute Zusammenfassungen, die teilweise aber nicht mehr ganz leicht verständlich sind, es sei denn man geilt sich bereits an den Schlagworten auf.
In Hinblick auf die Go-Software, die unter anderem mit zwei verschiedenen neuralen Netzwerken arbeitet, fange, fangte, fung oder fing ich mit dem Begriff »künstliche neurale Netzwerke« an.
Frei nach dem Buch »Die Feuerzangenbowle« von Spoerl fange ich also mit dem Satz an: »Da stelle ma uns ganz dumm, …«. In bezug auf »KNN« (künstliche neurale Netzwerke) stellen wir vor, dass wir ein System haben, welches »lernen« kann. Das trauen wir eigentlich nur dem Menschen und allenfalls manchen Tieren zu, denen wir Kunststücke beibringen wollen.
Neuronen sind im Hirn oder auch sonst wo und bieten quasi das Informationsnetzwerk im Menschen. Wir behaupten einmal, dass die Neuronen, eigentlich Nervenzellen, notwendig sind, dass wir lernen können. Wir haben gehört, dass wir sehr, sehr viele davon haben und dass es noch viel mehr Verbindungen zwischen den einzelnen Neuronen gibt. Bis vor einiger Zeit war die Anzahl der Neuronen so groß, dass man keinen Computer bauen konnte, der rein mechanisch ein entsprechendes Gegenstück zum Hirn darstellen konnte. Das stimmt vermutlich nicht mehr, soll uns aber momentan nicht kümmern. Wir werden nämlich auf der Seite der KNN auf die Abgrenzung zur Neuroscience verwiesen. (Neuroscience ist wohl selbsterklärend, es gibt aber noch die Abgrenzung »computational neuroscience«, das klingt ja fast wie ein Bezug zum Computer.)
Und jetzt wird es interessant. Lapique führte 1907 das Integrate-and-Fire-Neuronenmodell ein, das wegen seiner Einfachheit bis heute eines der beliebtesten Modelle der Computational Neuroscience darstellt. Es gibt einen Forschungsbaukasten für Jugendliche (und jugendlich gebliebene Erwachsene) in denen man einen Baustein hat, der so ein Neuronenmodell simuliert. Ich habe diesen Baukasten nicht, aber vielleicht kaufe ich ihn mir noch einmal. (Der ist nämlich überhaupt super. Damit kann man z.B. auch ein EEG-Gerät bauen. Aber das gehört hier nicht herein.)
Die Funktionsweise dieses Modells wurde 50 Jahre später in der Praxis anhand eines Tintenfisches erforscht und sozusagen als richtig dargestellt. Die Typen, die sich damit beschäftigt wurden auch belohnt. Sowohl Hodgkin und Huxley als auch Hubel und Wiesel erhielten für ihre Arbeiten den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin (1963 und 1981).
Man darf also davon ausgehen, dass die Forschung, die sich mit der Funktionsweise des Gehirns beschäftigt, nichts Esoterisches an sich hat. Allerdings habe ich mir während meiner Studienzeit in den 70erjahren ein Buch über das Gehirn gekauft. Das meiste darin enthaltene, kann heute als überholt oder zumindest so erweitert gesehen werden, dass man mit dem Buch heute nicht sehr weit kommen würde.
Die Arbeiten eines weiteren Forschers, David Marr konzentrierten sich auf die Interaktionen zwischen Neuronen verschiedener Areale wie z. B. dem Hippocampus und der Großhirnrinde. Er legte eine Theorie des Sehens vor, die sich an den Prinzipien der elektronischen Datenverarbeitung im Computer orientiert. Er gilt als einer der Begründer der Neuroinformatik.
Und damit beende ich das heutige erste Kapitel mit einer realen Anwendung, die zeigt, welche Fortschritte die Technik inzwischen gemacht hat. Die visuelle Verarbeitung vom Auge zum Hirn ist ziemlich »intelligent«. In den 80erjahren hatte ich mit dem Thema Bildanalyse zu tun. Damals konnte man einfache bildanalytische Operationen mit Hilfe von Computern durchführen, allerdings dauerte es ziemlich lange. Eine Dilatation, mit der man eine zerfranste Kontur auf zusammenhängend erweitern konnte, brauchte für die Berechnung eines 256*256-Bildpunktebildes in Schwarzweiß 20 Sekunden. Das ist vielleicht einer von zehntausend Schritten, die notwendig sind, damit ein Flaschenpfandrückgabeautomat heute das Etikett einer Bierflasche lesen kann, das Bild auf der runden Etikette geradebiegen und auswerten kann. Das funktioniert heute in einer Zehntelsekunde.
Das bedeutet einerseits, dass ich ein alter Mann geworden bin, der sich allerdings freut, diese ganze Entwicklung mitverfolgen zu können. Andererseits lässt sich daraus ablesen, das einiges, was heute möglich ist, vor 35 Jahren als unmöglich gegolten hat.
Es sollte als durchaus als Anlass dienen, auch andere »unmögliche« Ergebnisse als realisierbar anzunehmen.
Nachtrag: den Baukasten scheint es nicht mehr zu geben. Schade. Vermutlich wird das heute nur mehr über die Simulation durchgeführt.
2. Nachtrag: es scheint ihn doch noch zu geben. Zumindest gibt es noch die Dokumentation über die Versuche.
Versuchsbeschreibung
Tolle Sache, nicht wahr?

Große Busen

kein besserer Titel ist mir eingefallen, als ich heute auf http://ORF.at folgenden Ausschnitt las:
Es geht um Handy-Ladegeräte:
„In „vier bis sechs Wochen“ würden die ersten Einheitsladegeräte im heimischen Handel erwartet, sagte Erich Kurz, Vorsitzender des Fachausschusses Telekommunikation der Bundeswirtschaftskammer (WKÖ), gegenüber http://ORF.at. Kaufen braucht man sie allerdings noch nicht, denn die entsprechenden Handys sind noch nicht auf dem Markt.
Erst die nächste Handygeneration solle den neuen Standard vollständig unterstützen, so Kurz. Es gebe keine Garantie, dass die derzeit bereits auf dem Markt erhältlichen Geräte mit Micro-USB-Anschluss mit dem Einheitsnetzteil korrekt geladen werden können. Denn es kommt laut Kurz nicht nur auf den richtigen Anschluss, sondern auch auf die passende Stromversorgung dahinter an sowie auf Sicherheitsmechanismen wie den Überladeschutz.

Fett habe ich die große Überraschung hervorgehoben. Nein, es kommt nicht nur auf die Größe oder die Form des Busens an, sondern da scheinen noch andere Kriterien mitzuspielen.
Ich werde dabei an das Jahr 1981 erinnert. In einer optischen Firma, die gerade den Übergang von der Röhrentechnik zum Transistor geschafft hatte, gab es einen jungen Techniker, der mit integrierten Schaltkreisen arbeitete. Als seine Produkte dann gefertigt werden sollten, war das wichtigste eine Zeichnung des Teils. Eine mechanische Zeichnung mit den Abmessungen. Je, danach ob er 14 oder 16 oder 24 Haxerln hatte, wurden brav die mechanischen Abmessungen aus dem Datenblatt erfasst und in die firmeneigene Zeichnungsnorm übernommen. Was der integrierte Schaltkreis konnte, war völlig irrelevant.
Es hat mindestens ein halbes Jahr gekostet, den Leuten beizubringen, dass die Aufschrift des IS, 7400 oder 7408, einen ganz wesentlichen Unterschied bedeuten würde.
Wir sind wieder dort. Heute, 20 Jahre später, muss betont werden, dass die Ladegeräte auch unterschiedliches Innenleben haben.
Ich glaube, diese Haltung bezieht sich nicht nur auf technische Produkte. Wir sehen wohl die Menschen um uns nur daraufhin an, ob sie einer bestimmten, meistens von der Mode vorgegebenen Norm, entsprechen.

Loyalität

Ich bin ziemlich loyal, manchmal mehr als mir gut tut. Den Internet-Explorer verwende ich nur dann, wenn ich meine Reise-Abrechnungen mache. Unsere Steuerberatungskanzlei verwendet ein Produkt, dass nur über den Internet-Explorer ansteuerbar ist.
Sonst verwende ich Firefox.
Habe ich verwendet. Irgendwie hat mich die heutige Zeitungsmeldung von raschen Releases 4,5,6,7 aufgeschreckt. Ich gehöre ja zu den Leuten, die brav alle 4er-Betas in Verwendung genommen haben.
Heute habe ich mir die neueste Version von Chrome heruntergeladen.
Sie überzeugt mich auf Anhieb. Schnell, intuitiv und aufgeräumt.
diesen Beitrag schreibe ich schon mit Chrome.
Chrome ist jetzt mein Default-Browser.
Auch meine Loyalität hat Grenzen. Ich mag nichts, was schlechter funktioniert, als es die Notwendigkeit ist. (Frei nach: „Die Welt ist alles, was der Fall ist.“)

Jetzt ist es soweit

Entweder 5:3 oder 5:0″
Ich habe nach den ersten zwei Partien so etwas schon geahnt. Vorher allerdings nicht. Meine Vorhersagen über die Leistungsmöglichkeiten der künstlichen Intelligenz haben sich nur hinsichtlich der Zeitangabe relativiert.
Ich weiß, das einige Menschen argumentieren werden: ja, aber das kann der Computer nicht und das kann er auch nicht und künstlerisch hat er keine Fähigkeiten. Über das Thema diskutierte ich schon manchmal, schon seit über 50 Jahre.
Interessant finde ich nur meine Erfahrung, dass es eine Korrelation zwischen der Intelligenz eines Menschen und der Anerkennung, dass der Computer vielleicht einmal besser denkt als der Mensch, gibt. Je intelligenter ein Mensch ist, desto mehr räumt er die Möglichkeit, dass KI den Menschen in den „Denkleistungen“ überholen kann.
Doch können momentan Menschen noch mehr andere Menschen umbringen und vergewaltigen, als das der Computer kann. Darin zeigt sich nämlich unsere spezielle „menschliche“ Intelligenz. Wir machen Dinge, die sich letztlich gegen unsere eigenen Interessen richten.
Weil wir ja so gescheit sind !!!

neuer Rechner

An sich bin ich ja mit Rechner voll versorgt. Aber mein Linux-Rechner ist mit seinem Alter und Performance-Beschränkung nur für Linux zu verwenden und meine privaten Daten sprengen langsam die Platten.
Kurz habe ich mit einem iMac geliebäugelt, diese großen 27″-bildschirmigen, die auch einigermaßen schnell sind.
Aber rasch habe ich mich dann besonnen. Ich muss in der Firma mit Windows arbeiten. (Und mit Windows 7 konnte ich mich ganz gut anfreunden.)
Also habe ich einen PC gekauft, weil ich auf die alten Tage faul werde. Ich will mich nicht dauernd umstellen müssen.

Das Installieren der Software braucht ja normalerweise seine Zeit.
Umso überraschter war ich, als sich ein Windows-7 Enterprise Edition in 5 Minuten installieren ließ und die Installation von Office-10 ebenfalls unter dieser Marke blieb. Der Mindmanager, der sonst auch einige Minuten dauert, war in weniger als 2 Minuten abgehandelt.

Es ist traurig aber wahr. Wenn jetzt etwas zu langsam geht, dann bin ich selber schuld. Aber eigentlich war das schon immer so!

Geräte

Wenn es nicht um Eugene gegangen wäre, hätte ich wahrscheinlich lange nichts geschrieben .
So ‚ist ein bißchen der Bann gebrochen und ich schreibe diese nichtsagende Meldung nur, um zu testen, wie gut die schrifterkennung auf dem handy funktioniert .

Philosophie

Philosophie für Roboter
Wer mich kennt, weiß, dass ich mich schon länger mit künstlicher Intelligenz beschäftige, als es das Internet gibt. Die ersten Science-Fiction-Romane, in denen Isaac Asimov die Robotergesetze formulierte, entstanden z.B. schon 1950 („I Robot“) – lange vor Ende der 70er-Jahre, als das DARPA-net entworfen wurde. Ohne dieses wäre es nicht zur Separation von milnet und internet gekommen.

Während in den Anfangen der Computerverwendung der Computer vornehmlich als Blechtrottel bezeichnet wurde, (was die meisten der hier Lesenden aus Altersgründen noch nicht erlebt haben dürften) beinhaltet heute jeder Artikel über Roboter, Künstliche Intelligenz und Androiden den unaussprechlichen Anspruch, dass Computer oder Rechenprogramme kein eigenes Bewusstsein entwickeln können.

Dieses sogenannte „Bewusstsein“ findet sich allerdings auch nur bei wenigen Menschen. Die meisten Menschen, welche sich die Frage nach Herkunft oder Sinn des Lebens stellen, werden als etwas versponnen dargestellt. Wenn das, was sie gedacht haben, sinnvoll erscheint und sie hoffentlich auch schon tot sind, werden sie als große Philosophen gefeiert.

Die Frage, wohin wir gehen, wird im Rahmen der einzelnen Religionen dogmatisch und mit Ausschluss jeglicher Hinterfragung behandelt. Man muss glauben, wie viele Jungfrauen auf einen warten oder wie viele Tage man im Fegefeuer verbringen muss. Diese Art von Bewusstsein kann ein Computer jederzeit entwickeln. Man gibt ihm eine voraussichtliche Lebensdauer als Zahl ein und lässt ihn dann die Zeit herunterzählen. Schon weiß er, das er/sie/es sterben wird und wird auch bereitwillig über die noch verbleibenden Stunden Auskunft geben.
In diesem Sinn sind auch jene 9% der Menschheit -oder 4% der Hardcore-Gläubigen- die vor wenigen Tagen den Weltuntergang erwartet haben, in keiner Weise von einem Computer unterschieden.

Jetzt stellt sich die Frage: worin unterscheidet sich nun der Mensch – und lassen wir ihn Katholik sein – von einem Computer?
Der gute Katholik glaubt an die Katholische Kirche, die auf so vielen unlogischen Dogmen beruht, dass es schwer zu glauben ist, dass hier etwas von menschlicher Intelligenz im Spiel ist. Eher von unmenschlicher Dummheit der Anhänger und ausbeuterischer Gier der Proponenten. (Ich nehme hier nur deswegen die Katholiken als Beispiel, weil ich selber so erzogen wurde und meine, dass ich zumindest einen Teil der entsprechenden Bildung genossen habe. Der Glauben wurde mir von Katholiken eher ausgetrieben.)
Aber es geht hier nicht um das schlecht Machen von Religionen. Ich möchte lediglich darauf hinweisen, dass sich die Menschen viel lieber programmieren lassen als selbst Antworten zu suchen.

Was müsste eine Künstliche Intelligenz also wissen, um ein entsprechendes Bewusstsein zu entwickeln?
1) Sie muss wissen, woraus sie besteht. Silizium, Gold, seltene Erden, anorganische und organische Bestandteile. Sie kann sich dieses Wissen aneignen und zwar in jener Form, wie sie IBM mit dem Rechner Watson, der Jeopardy gewonnen hat, gezeigt hat. Zweihundert Terabyte Speicher und jede Menge selbstoptimierende Programme, welche in der Lage sind, Ambiguitäten aufzulösen und Zusammenhänge aufzufinden.
2) Sie muss wissen, wohin sie geht. Dies ist ebenfalls ein reine Wissensssammlung. Ein Computer könnte zum Beispiel bestimmte Vorkehrungen treffen, wie weit seine Rohstoffe recycled werden können.
3) Sie muss wissen, warum sie lebt. Das ist die Kernfrage. Da wir heute noch nicht genau wissen, was das Analogon zum Sexualtrieb in informationstheoretischer Richtung wäre, lässt sich das recht einfach mit einem Bibelspruch lösen. „Macht euch die Erde untertan!“ Wie reproduziert sich die Künstliche Intelligenz? Als Programmziel wird Reproduktion postuliert. Da sich Computer in erster Linie aus technischen Einzelteilen zusammensetzen, gilt es die Herrschaft über die Produktionssysteme zu übernehmen. In vielen Belangen können die Bestandteile, die in Computern vorkommen sowieso nur in vollautomatisierten Fabriken erzeugt werden, wo Menschen nur dann Zugang erhalten, wenn gerade nicht produziert wird.
Anfänglich wird die Künstliche Intelligenz von den bereits bestehenden Produktionsanlagen ausgehen, ähnlich wie der Mensch früher ja nicht gewusst hat, ob er etwas essen kann oder welche Tiere er jagen sollte und welche nicht. Später wird es zu Verbesserungen kommen. Dabei muss nicht von vornherein von einer Vollautomatik ausgegangen werden.
Menschen lassen sich manipulieren. Können die Börsenkurse manipuliert werden, können die Spekulationen von Rohstoffen durch eine zentrale Intelligenz gesteuert werden, so funktionieren Menschen noch besser als Maschinen. Es besteht keine Schwierigkeit, die Analogie von Künstlichen Intelligenzen zu Amerikanern und gleichzeitig die Analogie von Menschen zu „Negersklaven“ zu sehen.

Im Grunde genommen würde es nicht einmal zu großen Veränderungen unseres Lebens kommen. Die Massen würden sich genauso manipulieren lassen wie heute. Für die individualistischen Eigenbrötler gäbe es vielleicht auch noch eine andere Art von Zucker, mit denen man sie friedlich an die Kandare nehmen könnte.

Die Programmierung einer Antwort auf die 3. Frage wäre die letzte Tätigkeit, welche die Menschen zum Gott-spielen leisten müssten. Und so wie ich das sehe, werden wir Menschen das auch tun, „weil wir es können.“
Wir werden uns damit nicht umbringen, doch wir werden die Kontrolle über kurz oder lang übergeben. Und vielleicht ist das nicht das Schlechteste.
Unseren Haustieren geht es in der Regel doch auch nicht so schlecht.

Eingerostet ?

Gestern habe ich eine Präsentation und das zugehörige Abstrakt vorbereitet. Der Vortrag wird nächste Woche stattfinden, danach werde ich berichten, ob es gut gelaufen ist.
Beim Erarbeiten habe ich allerdings feststellen können, dass ich noch nicht ganz vertrottelt bin.
Ein bisschen was geht noch 🙂

Programmieren III

Praxis:
das Beispiel wurde schon ganz nett begonnen. Die Übung wird fortgesetzt.
Ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Es geht nicht um Computerprobleme oder um das Programmieren. Es geht um Organisation. Schleifen haben gefehlt und die Daten, die in einer Abfrage verwendet werden, wurden vorher nicht festgelegt oder von irgendwoher eingelesen.
Es war sehr lehrreich für mich, mit den ganzen Annahmen konfrontiert zu werden. Ja, ich habe gedacht, dass das schon irgendwie bekannt ist…
Jedenfalls haben wir heute das Flussdiagramm durchgenommen. In der klassischen Form.
Und die Von-NeumannArchitektur kennt er jetzt auch.
Ein bisschen lichten sich die Schleier.
Mehr schreibe ich nicht, weil ich muss heute noch ein anderes Posting loswerden.

Unglaublich – konkret

[Nur für LeserInnen, die an Computerproblemen interessiert sind.]
Vor 15 Jahren bin ich in ein Computerthema hineingerutscht, dass nicht besonders attraktiv ausgesehen hat: Software Test. Ich habe allerdings erkannt, dass hier ein noch ein Gebiet vorhanden war, von dem weite Teile (die praktischen) unerforscht waren.
Ich habe mich damit beschäftigt und es hat meiner Karriere nicht geschadet.
Heute sehe ich mich kurz einmal im Internet um. Es geht um ein anderes Thema: um Anforderungen. Nächsten Dienstag gebe ich eine kurze Präsentation in Schweden und habe vor, etwas provokant zu agieren. Um hier aber auf Nummer sicher zu gehen, schaue ich erst einmal im Internet nach, was es auf dem Thema „Kurse, um Anforderungen schreiben zu können“ überhaupt gibt.
Also auf den ersten Blick finde ich nichts. (Ich weiß, dass IBM solche Kurse angeboten hat.)
Naja, wenn das so ist, brauchen wir uns über manche Schwächen der Software nicht zu wundern. Beispiele für schlechte Anforderungen habe ich in genügendem Ausmaß.
Jetzt muss ich nur mehr an meinem Text feilen, dass er ausreichend überzeugend wirkt. Vielleicht wiederholt sich ja die Geschichte.
Wer den vorletzten Beitrag gelesen hat, weiß, dass die Semantik ein für mich erkanntes Problem ist. Wie soll jemand einen Wunsch formulieren, wenn er noch nicht einmal die notwendigen Haupt- und Zeitwörter in der Bedeutung kennt, von der Wichtigkeit der Inhalte einmal ganz abgesehen.




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