Archive for the ‘Computer’ Category
Morgen fahre ich aus beruflichen Gründen nach Sofia. Ich hätte auch nein sagen können, doch ich mache es gerne. Ich war noch nie dort und bin von Natur aus neugierig, also passt das mit den zwei Wochen ganz gut.
Ich wollte an sich Reiseabrechnungen machen, weil das Monatsende bereits in Aussicht ist und ich sonst meine Spesen erst einen Monat später bekomme.
Das lasse ich sein, weil ich sicher stellen will, dass mein Computer (Laptop) in Ordnung ist und ich alles repliziert habe, was ich möglicherweise offline brauche. (Also mache ich die morgen vor dem Abflug:)
Dabei sehe ich jetzt den Startbildschirm des Laptops an. Und stelle folgende Inventur an Programmen fest.
Ich stelle fest, dass einige am Startbildschirm sind, die ich nicht verwende.
Jetzt habe ich aufgeräumt. Dabei habe ich festgestellt, dass ich andere Programme schon lange (> 3 Monate) nicht mehr benützt habe. Dabei fühle ich mich unbehaglich. Denn das sind die Programme, bei denen ich produktiv arbeite und etwas Neues erzeuge. Irgendwie schade.
Naja, wenigstens TeXworks kommt bald wieder dran, weil ich zwei Papers vorbereiten sollte:)
twoday gibt den Geist auf.
Also vor wenigen Tagen wurde ein Kommentar nicht gespeichert. Kann ja mal vorkommen.
Doch heute habe ich bei wiederholten Versuchen bei „wiederworte“ nichts posten können. Das System verhält sich so, als wäre alles in Ordnung, doch ein Aufruf der Seite zeigt, dass der Kommentar nicht registriert wurde.
Diagnose: da wird etwas kaputt repariert. Ein oft beobachtbares Phänomen in der Computerwelt. Manchmal, nein fast immer, freut es mich, wenn Software abstürzt oder sogar eine Katastrophe herbei führt. Das ist eine berufliche Freude, weil es bedeutet, dass jemand vielleicht beim nächsten Mal doch unsere Firma oder wenigstens die Konkurrenz einzuschalten, bevor es zu spät ist.
Zur Zeit hat gerade eine schottische Bank (Ulster) echte Probleme gehabt.
Echt geil! Meine Wette läuft ja noch, … der Rest von der Zensur gestrichen.
Aber eigentlich wollte ich nicht gegen twoday wetten. Aber jetzt langsam glaube ich, die Administratoren schaffen es nicht. Wahrscheinlich werden sie auch einmal frustriert die Plattform verlassen.
Schade.
Doch die Frustration verhindert ein Übermaß an Mitleid.
(Jetzt stelle ich gerade fest, dass auch dieser Beitrag nicht ankommt. Irgendwann wird es funktioneren.)
Normalerweise wechselt man ja seine Internet-Connection nur dann, wenn man übersiedelt.
Vor einigen Jahren habe ich mich auf einer Ausstellung dazu hinreißen lassen, zu Inode zu wechseln. Inode, „das waren die guten.“
Einen Tag, nachdem Inode installiert war, wurde es von UPC gekauft. Prinzipiell war ich mit dem Service zufrieden.
Jetzt hat aon einen neuen Tarif, wesentlich billiger als meinen alten angeboten. Mit Fernsehen.
Heute wurde die Anlage installiert. Der Techniker wollte mir erklären, dass ich zum Fernseher ein entsprechendes LAN-Kabel verlegen müsste.
„LAN-Kabel ist verlegt, aber ich verwende keinen Fernseher.“ Er war leicht überrascht und auch erleichtert. Anscheinend fragen ihn die Kunden Löcher in den Bauch.
Kein Problem hier. Das Anschließen schaffe ich auch selbst, sollte ich mich dazu entschließen.
Trotzdem zahlt sich der Tarif aus und ich genieße die Freiheit, vielleicht doch einmal fernsehen zu können.
Der Umstieg auf meinen häuslichen Rechnern gestaltete sich problemlos.
Jetzt storniere ich UPC. Auch wenn ich damit etwas Geld verschwendet habe, abmelden wollte ich erst, als ich sicher war, dass der neue Anschluss funktioniert. Eine gewisse Abhängigheit vom Internet lässt sich nicht leugnen.
P.S. In den letzten Monaten war die UPC-Verbindung nicht mehr so toll. Das Re-Syncen hat nicht richtig geklappt. Wenn ich einen Tag nicht im Internet war und die Rechner runter gefahren waren, musste ich in der Regel Splitter, Modem und LAN-Router neu booten. Ich habe mir nicht mehr die Mühe gemacht, heraus zu finden, was schuld war.
UPC hat halt einen Kunden verloren.
Kürzlich traf ich einen lange nicht gesehenen Bekannten in der S-Bahn. Dieser ist selbstständig und von Beruf Programmierer. Er ist der einzige Mensch, von dem ich auch als Student behauptet habe, dass er schneller programmiert als ich. (und auch besser) Und damals war ich gut.
Wir haben uns ein bisschen übers Fach unterhalten und dann über Java.
Und dann sagte ich etwas, was alle Umsitzenden erheiterte und einige zu wahren Zustimmungschören aufmunterte. Die anderen haben erstohlen gelacht und zwischen den Sitzen durchgeschaut, wer da spricht.
Ich sagte:
„Die Computer sind jetzt wirklich so intelligent geworden, dass man von künstlicher Intelligenz sprechen kann. Sie haben das Masturbieren entdeckt. Anders ist es ja nicht zu erklären, dass in Java reine Selbstbefriedigungsorgien gefeiert werden und die Programme zehnmal so lange brauchen wie vor 40 Jahren.“
Kürzlich traf ich einen lange nicht gesehenen Bekannten in der S-Bahn. Dieser ist selbstständig und von Beruf Programmierer. Er ist der einzige Mensch, von dem ich auch als Student behauptet habe, dass er schneller programmiert als ich. (und auch besser) Und damals war ich gut.
Wir haben uns ein bisschen übers Fach unterhalten und dann über Java.
Und dann sagte ich etwas, was alle Umsitzenden erheiterte und einige zu wahren Zustimmungschören aufmunterte. Die anderen haben erstohlen gelacht und zwischen den Sitzen durchgeschaut, wer da spricht.
Ich sagte:
„Die Computer sind jetzt wirklich so intelligent geworden, dass man von künstlicher Intelligenz sprechen kann. Sie haben das Masturbieren entdeckt. Anders ist es ja nicht zu erklären, dass in Java reine Selbstbefriedigungsorgien gefeiert werden und die Programme zehnmal so lange brauchen wie vor 40 Jahren.“
Künstliche Intelligenz Teil 2
Sehr häufig wird von einer »menschlichen« Intelligenz gesprochen, wenn vom Thema »künstlicher Intelligenz« die Rede ist. Im folgenden werden vier Personen erwähnt, die in der Entwicklungsgeschichte der KI eine große Rolle gespielt haben. Drei waren Amerikaner. Einer lebt noch und mit ihm fange ich an: Er heißt Dietrich Dörner, ist deutscher Psychologe und emeritierter Hochschullehrer an der Otto-Friedrich-Universität in Bamberg.
Vor langer Zeit kam mir sein Buch in die Hände: »Tanaland und Lohhausen«. Da ging es nicht um KI, sondern um zwei Modellversuche. Eines spielte in einem fiktiven Land in Afrika (Tanaland) und eines in einer deutschen Kleinstadt. Die Versuchsanordnung schilderte den Ausgangszustand der beiden Orte und dann mussten die Teilnehmer »regieren«. Es gab Regierungssitzungen und dann wurde eine Simulation gefahren, was im Verlauf des nächsten Monats zu erwarten war. Soweit ich mich erinnere, war im Buch auch ein Bericht über ein tatsächliches Land enthalten, der ziemlich genau das Niederwirtschaften wiederspiegelte. Es gab 4 Regierungstruppen, nur eine, welche in der deutschen Kleinstadt fuhrwerkte, konnte zumindest den Status quo erhalten. Die drei anderen sandelten ab. Was kann man daraus für KI ableiten. Nun, es geht eher darum, dass menschliches Verhalten durch den Computer simulierbar ist. Und der Computer war in der damaligen Zeit sehr beschränkt. Die Ausgaben erfolgten rein textuell. Später gab es einmal das Spiel Sim-City und ähnliche. Die konnten wesentlich mehr Parameter erfassen und machten echt Lust, sich daran zu versuchen.
Dietrich Dörner hat später mehr mit dem Computer gemacht und hat versucht, Objekte mit Emotionen auszustatten. Das hat meinen Lebensweg auf kuriose Weise beeinflusst. Ich wollte selbst ähnliche Programme schreiben und besorgte mir um teures Geld eine bestimmte Software (Smalltalk), mit der ich die Simulationen programmieren wollte. Ich kam allerdings nicht dazu. Denn ich wurde »Smalltalk-Spezialist« und in das größte objektorientiere Programm Europas in den 90erjahren integriert. Letztlich hat das mein Leben bis zu meiner kürzlichen Pensionierung beeinflusst. Aber das gehört jetzt nicht hierher 🙂
Es reicht, hier fest zu stellen, dass für mich die Möglichkeit dieser Simulationen eine Parallelität von menschlicher Aktivität un berechneter Simulation bzw. Modellierung möglich ist, die mit den heutigen Computerleistungen in unterschiedlichsten Spielen unter Beweis gestellt wird.
Nun komme ich zu Marvin Minsky und Joseph Weizenbaum. Sie wurden einmal sowohl als Antipoden als auch als die Spitzen der KI-Forschung angesehen. Ihr Zugang an das Thema war sehr unterschiedlich. Minsky gilt als der Erfinder der »Frames«. Frames (engl. für: Rahmen) sind Konstrukte zur Wissensrepräsentation, die komplementär zur Repräsentation von Wissen mittels Logik (zum Beispiel Prädikatenlogik) sind. Als Erfinder der Frames gilt Marvin Minsky. (Man kann sie sich im Wesentlichen als Objekte ohne Methoden vorstellen, d. h. Frames sind in einer natürlichen und hierarchischen Vererbungsstruktur eingebettet und besitzen Attribute, sogenannte Slots (etwa: Schubfächer). Übergeordnete Frames können dabei ihre aktuellen Slotwerte, die sogenannten Filler, an untergeordnete Frames vererben. Eng verwandt mit den nicht-Logik-basierten Frames sind die semantischen Netze.Als kognitives Äquivalent zu Frames können beim Menschen Stereotype und Prototypen/Archetypen betrachtet werden. [Wikipedia])
Die Vorstellung von Frames hat mir ursprünglich überhaupt nicht gefallen. Ich sah sie als Einengung des »denkbaren« Bereichs. Inzwischen sehe ich das anderes. Wenn man die oben stehende Verwandtschaft mit Stereotypen, wie sie der Mensch sieht, betrachtet, kann man feststellen, dass Programme, die darauf beruhen, ja fast menschliche Verhaltensweisen zeigen. Eigentlich denken Beamte so und einfache Leute.
Joseph Weizenbaum hingegen kennt man als den »Erfinder« des Programmes Eliza. Dieses Programm simulierte einen Psychoanalytiker. Es konnte sich mit Personen unterhalten, die nicht wussten, dass sie sich mit einer Maschine unterhielten. Weizenbaum selbst war erstaunt, dass er mit einem relativ einfachen Programm die Leute so beeindrucken konnte. Sie waren fest überzeugt, dass ihre Gespräche mit einem Menschen geführt wurden. (Der natürlich hinter einem Vorhang versteckt war)
Joseph Weizenbaum hat sich in späten Jahren sehr skeptisch gegenüber KI gezeigt. Das was die Leute bewunderten oder bewundern, hat nichts mit Intelligenz zu tun. Diese Aussage wird diejenigen Leserinnen erfreuen, die sowieso meinen, dass der Computer nicht »denken« kann.
Phil Agre ist nun ein Wissenschaftler, der sich lange am MIT aufgehalten hat und dort mit KI-Forschung beschäftigt hat. Ich kann mich noch erinnern, dass er einmal ein »paper« geschrieben hat, mit dem er sich vom MIT verabschiedet hat. Er meinte, dass die Forschung in der KI ziemlich kindisch sei, wenn der Computer nur Fragen beantworten sollte, die darin gipfelten, ob ein Koffer vor dem Regenschirm oder dahinter stehen würde. Damals war das aber noch gar nicht ein Koffer oder ein Regenschirm. Es war ein Quader und ein Zylinder. Es ging um die räumliche Erfassung eines geometrischen Sachverhalts und um die Interpretation dessen, was gesehen werden kann. Der Mensch macht diese Auswertung quasi sofort zwischen Netzhaut und Gehirn in Blitzeseile, ohne dass er sich dessen bewusst ist. »Warum fragen wir den Computer nicht, ob es einen Gott gibt?« zitiere ich sinngemäß aus seinem damaligen Schreiben.
Vielleicht hatte er Recht mit dieser Fragestellung. Allerdings war man damals noch lange noch nicht so weit, abstrakte Inhalte zu verarbeiten. Man forschte daran, wie die Sensorik einer KI beschaffen sein müsste. Was muss der Computer von seiner Umwelt wissen und wie kommt er an dieses Wissen?
Heute könnte man bereits solche Fragen stellen. Man wird mit der Existenzfrage Gottes keine befriedigende Antwort bekommen, aber auf viele andere Fragen können heute bereits mobile Telefone eine gültige und hilfreiche Antwort geben.
Skeptiker behaupten in der Regel, dass der Computer nur das machen kann, was ihm der Mensch anschafft. Manche Menschen sind eigentlich genauso, oder? Aber auf alle Fälle ist es notwendig, dass der Computer in der Lage ist, zu erkennen, wie seine Umgebung beschaffen ist und was man daraus lernen kann. In einem beschränkten Rahmen können das heute System, die in Autos eingebaut sind und der Fahrsicherheit dienen sollen.
Soll ich diese Ausführungen fortsetzen?
Modell habe ich ja schon einmal hinterfragt.
Ein paar neue Worte zur Übung:
Effizienz
Kontingenz
Konsistenz
Ich hätte gerne Antworten in der Form:
a) Eine (X) ist ein(e) Y, der (die, das) …
b) Eine (X) ist ein(e) Z Y. (Z … Eigenschaftswort, Z … Hauptwort)
Ich habe in der Schule noch gelernt, dass man Definitionen so auf baut. Anscheinend ist das heute nicht mehr der Fall.
Auf die Frage: was ist X? kommt eine Antwort:
„Äh, …. nun, … wenn man nuschel nuschel … oder?“
Ist das wirklich intellektuell angemessen für Menschen, die mehr als der sprichwörtliche Hilfsarbeiter verdienen oder von denen gesagt wird: „Du, du kennst dich doch mit Computern aus!“
Heute nach dem ersten Tag bin ich rechtschaffen müde. Die Teilnehmer starten nicht bei Null, zumindest 6 von den 8 tun das nicht. Inzwischen hat sich der Zeitplan auf den Jänner ausgeweitet und ich habe noch zwei Dienstreisen gewonnen.
Je eine Woche Sofia im November und im Dezember. Eine Woche Belgrad war eh eingeplant.
Und eben habe ich erfahren, dass ich möglicherweise ein Testseminar an einer Uni in Belgrad abhalten soll. (ein bezahltes)
–
Man könnte sagen: momentan läuft es gut. Tut es ja eigentlich eh fast immer. Aber heute bekam ich quasi die Bestätigung, dass die Arbeit der vergangenen Monate wirklich für sehr gut befunden wurde. Da kann man noch so eingebildet sein: wenn das Lob von außen kommt, zählt es doch mehr 😉
Ich habe jetzt ein viertägiges Workshop gegeben, welches mit einer „amtlich“ überwachten Zertifizierungsprüfung abschließt.
Heute umd 15:00 war ich noch leicht frustriert, weil die ersten Feedback-Formulare ungefähr zu 50% negativ und nur zu 50% positiv waren.
Während die Teilnehmer ihre Prüfung hatten, schwitzte ich in der Sauna. Danach erfuhr ich, dass es 11 von 12 geschafft hatten. Das ist zuwar weniger als eine 100%ige Erfolgsquote, die ich sonst habe, aber ich hatte nur 6-8 positive Ergebnisse erwartet.
Danach fuhr ich mit dem Bus zum Bahnhof und dort mit Railjet nach Wien. Nach drei Bier war ich so müde, dass ich gerade noch vernünftig nach Hause kam.
Und jetzt gehe ich schlafen … (aber ich bin zufrieden)
Mittlerweile ist es so, dass der Link auf einen meiner letzten Kommentare mich zwar an die Adresse des Kommentar bringt, mich aber gleichzeitig ausloggt.
Ich wende mich gar nicht mehr an Hilfe, weil ich es für einen Softwarefehler halte.
Und ich werde normalerweise dafür bezahlt, dass ich welche finde.
–
Mittlerweile ist es mir hier aber SCHEISSEGAL. Ich nehme es, wie es kommt.
EVERYTHING IS VERY, VERY STRANGE…
