Archive for the ‘Computer’ Category

TWODAY BERGAB

twoday gibt den Geist auf.
Also vor wenigen Tagen wurde ein Kommentar nicht gespeichert. Kann ja mal vorkommen.
Doch heute habe ich bei wiederholten Versuchen bei „wiederworte“ nichts posten können. Das System verhält sich so, als wäre alles in Ordnung, doch ein Aufruf der Seite zeigt, dass der Kommentar nicht registriert wurde.
Diagnose: da wird etwas kaputt repariert. Ein oft beobachtbares Phänomen in der Computerwelt. Manchmal, nein fast immer, freut es mich, wenn Software abstürzt oder sogar eine Katastrophe herbei führt. Das ist eine berufliche Freude, weil es bedeutet, dass jemand vielleicht beim nächsten Mal doch unsere Firma oder wenigstens die Konkurrenz einzuschalten, bevor es zu spät ist.
Zur Zeit hat gerade eine schottische Bank (Ulster) echte Probleme gehabt.
Echt geil! Meine Wette läuft ja noch, … der Rest von der Zensur gestrichen.
Aber eigentlich wollte ich nicht gegen twoday wetten. Aber jetzt langsam glaube ich, die Administratoren schaffen es nicht. Wahrscheinlich werden sie auch einmal frustriert die Plattform verlassen.
Schade.
Doch die Frustration verhindert ein Übermaß an Mitleid.
(Jetzt stelle ich gerade fest, dass auch dieser Beitrag nicht ankommt. Irgendwann wird es funktioneren.)

Something I wrote elsewhere

[About an article in LinkedIn by Shelly Palmer: „I consider this to be a superb article.“] My answer:
That puts me in one of the two classes of human beings. The members of this class will agree to the statements of Shelly Palmer (aspects of Artificial Intelligence).
The members of the other class will disagree. It is just as simple as that. Two classes. In the last 50 years I have had discussions with people about artificial intelligence and I am surprised that the argumentation of the members of the second class has never changed. Now I am deliberately offending this people: they behave like criminals during an interrogation. Don’t admit to something that has not been proven yet!
Yes, it is true. Definitely a program can not excel in some disciplines that have not been tried yet. I have an ongoing discussion with a quite intelligent guy who claims that a computer could not have a feeling for art. Personally, I am still working on that argument although I don’t consider it a „killing threat“.
A hundred years ago, a very famous Austrian writer and journalist wrote about the general attitude of the people that could not accept the steam engine and its consequence, the train. If the train is going faster than 30 km/h the devil will come and fetch you. This is just one example of many, where people could not cope with the imagination of other foreseeing humans. I admit that I also have my limits of imagining certain contents of science fiction. Actually, there are just two of them; a) time travel backwards in time and b) beaming (if you know Startrek). Both hesitations of mine are based on the problem of very, very big numbers. Even if we have Terabyte hard disks nowadays, the actual storage must be much bigger for this disks in order to take care of statistical errors. But with beaming every single particle even on a subatomic stage would have to be reproduced without any error.
I had my own resentments in the past: why would be need color monitors? I could not see any advantage it it. I was wrong – just like Ken Olson from Digital Equipment Corp. when whe underestimated the importance of the personal computer.
I thought Go would be still a winner for the next ten years. I was wrong. However, I was right in one specific assumption. You have to work with several strategies and have them operate in conjunction. I have claimed this in a different context of quality control. It is not possible to test software by just using one strategy. (e.g. test automation) I could prove this by a geometry example. My assumption still holds true. It is one of the main features that AlphaGo combines two Neural Networks and Monte Carlo methods apart from the nitty-gritty part of handling the game.
If people argue about what the computer will never be able to achieve they will be surprised about some details which are not so favourable for the human comfort in the future.

die nächsten 37 Jahre

Überraschenderweise wurde ich auf einen Eintrag auf einer schon lange vernachlässigten Blogseite mit dem Titel „Das 37. Jahr“ angesprochen. Mittlerweile müsste es „Das 40. Jahr“ heißen, aber das tut jetzt nichts zur Sache.
Die Frage war: wie wird sich Software und mein Gebiet Test in den nächsten 37 Jahren entwickeln.
In den letzten 37 Jahren habe ich Technologien kommen und auch schon wieder gehen sehen, von denen ich als Kind nicht glauben hätte mögen, dass sie möglich sind. Eigenartigerweise waren das nicht die genauso utopistischen Dinge wie Mobile Phones oder Laptops. Vielmehr las ich kürzlich, dass das Telefax ähnlich wie das Telex in Vergessenheit geraten wird, wenn die digitale Signatur einmal allgemeine Gültigkeit und durchgängigen Gebrauch erfährt.
Die Frage richtete sich aber nach den Inhalten Qualität und Test aus.
Wird es eine Veränderung geben?
Ich sage ja.
Bis heute hält sich eine merkwürdige Konstante in der Software-Entwicklung. Es ist die Anzahl der Gesamtfehler in einem Programm bezogen auf die Große (gemessen in Code-Zeilen) oder auf die ausgelieferte Funktionalität (gemessen in Function Points).
Dies erscheint paradox, weil die Werkzeuge zur Software-Erstellung immer leistungsfähiger und vor allem hilfreicher werden. Ein allfälliger Nutzeffekt konnte aber bisher nicht lukriert werden, weil im gleichen Zeitraum die Komplexität der Programme in astronomischen Maßstäben gestiegen ist.
Jetzt könnte das Spiel endlos lange – ohne Veränderungen der Parameter – weitergehen.
Ich behaupte aber, dass die Komplexität der Programme durch eine Zunahme der Anforderungen steigt. Da denke ich nun, dass wir bald keine neuen Anforderungen mehr erfinden werden können, ohne dass die Anforderungen in Richtung verstärkte Robustheit, bessere Konnektivität und bessere Fehlerbehandlung gehen. Alle diese Merkmale wirken aber auch indirekt auf die Qualität des Codes zurück. Bei weiterhin zunehmender Werkzeugverbesserung und weniger rasant ansteigender Komplexität wird sich insgesamt die Qualität der Software erhöhen. Software Test wird allgemein verstärkt bereits im Anforderungsmanagement eingesetzt werden und die Welt wird schön werden.
Ich bin gespannt, ob ich recht gehabt haben werde.

Programmieren II

Wiederholung der Begriffe

neue Begriffe:
Attribute
Was leisten Sprachen im allgemeinen?
(nicht nur Computersprachen)
Wieviele Computersprachen gibt es?
(Warum sind das so viele)
Kommunikation ist das Schlagwort. Wir wollen der Maschine mitteilen, was sie tun soll.
(Wieso brauchen wir für Radio und Fernsehen keine Programmiersprache?)
Die Vielfältigkeit macht es aus.
Basis-Kommunikation:
Kommandos auf der Ebene 01011010. Über einzelne Schalter in den Programmspeicher einzulesen.
Mühsam. Ein Kommando „Addieren“ beginnt z.b. immer mit 01000xxx. Wäre es nicht angenehm, einfach „Addiere“ xxx sagen zu müssen? Das xxx wird später auch noch einmal ein „Wort“.
Der Beginn der Assembler: nmemonische Abkürzungen für die Befehle.
Ist aber umständlich. Wenn ich die Quadratwurzel einer Zahl ausrechnen will, brauche ich vielleicht 300 Befehle.
Ich möchte aber einfach schreiben „Rechne Quadratwurzel aus“ xxx. Oder kürzer SQRT(xxx). Das ist dann schon fast mathematisch.
Ich möchte also Kommandos, die meinen wichtigen Aktionen entsprechen.
Dafür hat man dann „Hochsprachen“ entwickelt. Die sind den Bedürfnissen des Menschen angepasst und nicht der 1:1-Übersetzung in Maschinensprache.
Kurze Erwähnung des Zwischenstücks JAVA-Bytecode und MS-IL (interpreted language)
Hochsprache – Zwischensprache – Assembler – Maschinensprache.
(Dass die Zwischensprache vielleicht gleich den Objektcode, genauso wie der Assembler erzeugt, lasse ich jetzt aus Vereinfachungsgründen aus.)
Wofür wurden Computer zuerst verwendet.
2 Antworten: eine für unseren Zweck vernünftige und eine zynische.
Die zynische Antwort: für militärische Zwecke. Jeder technische Fortschritt wird zuerst einmal militärisch genutzt. IBM 701 z.B.
Aber sonst ist die eintönigste Arbeit, die man sich erleichtern kann, die Berechnungsaufgaben in der Buchhaltung.
(Da mein Schüler Betriebswirtschaft studiert hat, kennt er sich damit auch aus.)
Aufgabe: eine Programmiersprache für Buchhaltung zu entwickeln.
Zeit: 1h + 1h Nacharbeit, nachdem der erste Entwurf besprochen wurde.
Das Ergebnis
Wir erfinden eine eigene Sprache.
Ansatz vom Schüler als Fleissaufgabe dargestellt. Was muss ein Buchhaltungsprogramm können. (File später einbinden)
Bei den Befehlen kommen „Speichern“, „Drucken“, „Suchen“ usw. vor. Am Anfang fehlt das „Einlesen“ von Daten und das „Ausgaben“ von Daten.
Nach Korrektur taucht plötzlich „importstream“ und „outputstream“ auf.
Ich korrigiere: warum auf einmal englisch? „Das heißt doch bei JAVA so.“ (Das ist es, was Studenten aus Uni-Praktika behalten. Absoluter Scheiß. Ein paar Stichworte, die überhaupt nicht in ein logisches Konzept passen und auch vollkommen die strukturelle Bedeutung verschleiern.)
Ich akzeptiere „Importieren“ und „Exportieren“ als Ersatz.
Bei den Datentypen kommt nur integer, string und float vor. Das reicht an sich für die primitiven Daten.
Was ich später noch erklären werde, ist die Notwendigkeit eines Datentyps „decimal“ oder „currency“, der automatisch die Rundungsfehler zwischen Binär- und Dezimalarithmetik berücksichtigt.
Was wir aber brauchen, ist eine Sammlung von primitiven Datentypen (oder Variablen oder Attributen). Wir brauchen etwas, dass entweder:
record
struct
oder
object bezeichnet wird. Aus Einfachkeitsgründen wählen wir „object“, aus dem wir rückwirkend später einmal lernen können, was ein Datentyp struct oder record macht bzw. leisten kann.
Unser Lieblingsobjekt ist der Buchungssatz. Der eignet sich recht gut für die weitere Überlegung.
Einen Buchungssatz „drucken“. Daraus wird die Bedeutung von Variablen notwendig.
Schüler wirft ein: ich drucke einfach eine Datei. Das ist soweit ok, aber wie wird der Buchungssatz als Datei gespeichert. Die Bedeutung von „object“ wird klar.
Der Rest der Stunde (2 Stunden) geht auf den Unterschied zwischen speichern in Dateien und speichern in Datenbanken auf.
Was ist eine Datenbank?
(Das kann nicht spontan erklärt werden.)
((Begriffe scheinen überhaupt ein Problem in der heutigen Zeit zu sein!))
Ich erkläre den Begriff Transaktion.
ACID – Bedinungen
Atomicity
Consistency
Isolation
Durability
Die jeweiligen Beispiele werden gut verstanden.
Fragen an den Leser, der es bis hierher geschafft hat:
1.) Warum verliert ein Handy nicht seine gespeicherten Telefonnummern?
2.) Warum macht man nicht alle Speicher so wie die im Handy.
((Überlegung gegen die Selbstverständlichkeit des Status quo. Was Menschen heute alles als selbstverständlich ohne zu hinterfragen annehmen. Das ist mit Atomkraft, Gentechnik, Umwelt ja genauso. Warum soll sich irgendetwas verbessern, wenn alles so hingenommen wird, ohne es zu hinterfragen.))
Aufgabe für zuhause: in der eigenen Sprache ein Programm formulieren, welches eine GuV-Berechnung durchführt. Einfachst, nur eine der möglichen Formen.
Ich bin gespannt, wie das Programm aussehen wird.
Anmerkung: ich habe noch erwähnt, dass die „selbst erfundene Sprache“ eine „domain specific language“ darstellt. DSLs sind ganz modern und werden auch von wichtigen Firmen erforscht.
Sie stehen noch über den Hochsprachen, die im Prinzip alles können.

Pissed off

In the beginning of the week I was enjoyed to read that my paper for a conference (or workshop) in Sweden had been accepted.
When I read the reviewers‘ comments I could find reason in some of the comments.
Two reviewers were pretty consistent in their remarks but the mentioned that one part was „out of scope“. The third reviewer is basically not very effective in his remarks. What he wants is a completely different paper, one that I had written ten years ago and which I would not repeat now.
But all of the reviewers were puzzled about my mentioning of fairy tales.
I can add some further explanation why I consider it necessary to take it in account in my paper. And that is what I will do.
But I am really contemplating whether I should withdraw my application.
There are two possibilities:
1) I have not made myself clear. That possibility would be supported by the experience I have made with my sister who is a medical doctor who did not understand my linkage of fairy tales and legends to something like software. However, most of my colleagues in the company understood and were very surprised as they had not seen the connection earlier.
2) I was clear and concise, but the reviewers belong to a party of – I don’t know – scientists, practictioners, who whatever. If they are experienced people they should ask themselves why software is so rotten. Or I would like to call them fucking masturbating busybodies, where masturbation is used as dealing solely with their own subjects, forgetting that there is more around in the world than software.
Today, I will listen to „marriage of Figaro“, my first time in the opera in Belgrade. (The program is very sparse there) If I am brought to a good mood, I will try to make my point more clear. Tomorrow is my birthday which will also encourage a peaceful mind of mine.
I do not write this right after I received the remarks. I went through them carefully. Some are actually very to the point and I am grateful for the work the reviewers did. But I am only 180 days left for my retirement. I don’t have to gain additional points. Why should I pay hundreds of Euros when it is not appreciated what I have to say.
Stay tuned and see what turns out:)

Gewöhnung

In den vergangenen zwei Tagen habe ich auf zwei verschiedenen Laptops gearbeitet und in den verschiedenen Wartezeiten auf dem Handy und dem iPad Dokumente angesehen.
Das Handy ist kein Problem, das hat einen so anderen Formfaktor, dass ich weiß, dass es anders zu bedienen ist. Doch jetzt im Zug, nachdem derjenige Verspätung hatte und ich am iPad arbeitete, habe ich beim Starten des Laptops lange gebraucht, bis ich überrissen habe, dass es nichts hilft, wenn ich am Bildschirm herum tappe.
Das wäre ja auch kein Problem. An die zunehmende Verkalkung werde ich mich gewöhnen müssen. Doch es überrascht mich, wie sehr ich mich an das Titschi-Tatschi innerhalb weniger Minuten gewöhnen kann.
P.S. Dabei tippe ich sowieso viel lieber. Denn damit bin ich weit schneller.
P.P.S Der Wagon der tschechischen ersten Klasse zeigt auch die Zuggeschwindigkeit an. Die 161 km/h sind durchaus beeindruckend auf der Strecke und wirbeln mich auch ganz schön herum:)

Ich bin eigentlich zu alt …

Ich bin zu alt
Ist mir alles zu kompliziert. Nicht wirklich. Aber irgendwie schon.
Es gibt ja einige Menschen, die behaupten, dass sie sich mit dem Computer nicht auskennen. Nun, eigentlich kann ich das nicht sagen. Aber manchmal hilft auch das ganze Auskennen nichts. Ich stelle fest, dass ich wüsste, was schuld ist, wenn etwas nicht geht, aber ich kann es nicht an Ort und Stelle beheben, weil …
Und für die, die es interessiert:
Ich arbeite an einem Projekt. Die Kunden sind ein Bilder gewöhnt, die von einem Programm kommen, das ich nicht habe. Das Programm kann man auch als Open Source für den privaten Gebrauch herunter laden.
Die Installation davon dauert auch auf einem schnellen Rechner einige Minuten. Das Programm verwendet eine Datenbank.
Beim Starten des Programmes X stellt sich heraus, dass die Datenbank nicht installiert wurde.
D.h. das Datenbankprogramm wurde schon installiert, aber es wurde nicht „die Datenbank“ für das bewusste Programm installiert.
Einige Zeit suche ich. Die Datenbank läuft auf meiner Version des Betriebssystem – angeblich. Allerdings kann es sein, dass das Installationsprogramm, das von der Firma, die das X zusammen mit der Datenbank installiert, nicht auf meinem Rechner ordentlich läuft. Vermutlich läuft es mit XP oder Windows 7.
Jetzt bin ich ja ein sogenannter „Power User“. So einer lässt sich davon nicht abschrecken. Ich habe ja Windows 7 auf einer virtuellen Maschine, die auf meiner Windows 8 Plattform läuft. Also wird die virtuelle Maschine angeworfen.
Ich bekomme aber die Installationsdateien nicht auf die virtuelle Maschine. Copy und Paste scheint hier eine Größenbeschränkung zu kennen, die es sonst nicht hat.
Ich versuche noch die Laufwerke zu „sharen“, aber es ist 4 Uhr früh. Ich gehe schlafen. Am nächsten Morgen rufe ich meinen Kollegen an, um ihn über die Größenbeschränkung von copy&paste zu befragen. Die ist ihm nicht bekannt, aber er empfielt mir den Umweg über eine USB-Stick.
Ich sitze inzwischen beim Kunden. Die Lösung mit dem USB-Stick funktioniert. Die Installation auch. Plötzlich gibt es die richtige Datenbank, die vom Programm X adressiert werden kann.
Jetzt gibt es ein anderes Problem. Das Programm und/oder die virtuelle Maschine versucht, an die Laufwerke meines Laptops heranzukommen und schlägt mir einen Benutzer vor, den es auf der Maschine nicht gibt.
Interessanterweise funktioniert Programm X und ich bin fast zufrieden, bis ich feststelle, dass mein virtuelles Windows 7 noch eine Aktivierung braucht. Die virtuelle Maschine habe ich nämlich von meinem alten Rechner übertragen und daher gilt die ursprüngliche Aktivierung nicht mehr. Aktivierung über Internet ist im Prinzip keine Angelegenheit. Ich muss nur meinen Proxy aufmachen und die virtuelle Maschine auch über den Host (das ist mein Laptop) an die Außenwelt (das ist das Internet) verbinden. Die Aktivierung funktioniert nicht.
Naja, ist klar. Ich habe ja noch das Proxy-programm dazwischen und dann gibt es noch den Proxy des Kunden, über dessen Local Area Network ich angebunden bin.
Ein Kollege klärt mich auf, dass die Aktivierung sowieso nicht über einen Proxy geht sondern direkt über Ansprache der Netzwerkkarte, also im Prinzip 2 Stufen tiefer im TCI/IP-Stack. Und da hat der Proxy des Kunden etwas dagegen.
Zuhause habe ich die Aktivierung noch einmal probiert. Alles lief wie am Schnürchen. Soweit bin ich glücklich.
Aber ehrlich: – und ich bin da nicht fishing for compliments – ist das nicht alles ein bisschen kompliziert.
Da muss man der NSA ja doch ein großes Lob aussprechen. Solche Hindernisse sind für die nur peanuts.
Und dann denke ich mir, dass es schon ein Wahnsinn ist, was da alles funktioniert. Und irgendwie bleibt der Wunsch, so lange wie möglich noch alles verstehen zu können, was da mit den Computern so abläuft.

really funny

Mittlerweile ist es so, dass der Link auf einen meiner letzten Kommentare mich zwar an die Adresse des Kommentar bringt, mich aber gleichzeitig ausloggt.
Ich wende mich gar nicht mehr an Hilfe, weil ich es für einen Softwarefehler halte.
Und ich werde normalerweise dafür bezahlt, dass ich welche finde.

Mittlerweile ist es mir hier aber SCHEISSEGAL. Ich nehme es, wie es kommt.
EVERYTHING IS VERY, VERY STRANGE…

Jetzt ist es soweit

Entweder 5:3 oder 5:0″
Ich habe nach den ersten zwei Partien so etwas schon geahnt. Vorher allerdings nicht. Meine Vorhersagen über die Leistungsmöglichkeiten der künstlichen Intelligenz haben sich nur hinsichtlich der Zeitangabe relativiert.
Ich weiß, das einige Menschen argumentieren werden: ja, aber das kann der Computer nicht und das kann er auch nicht und künstlerisch hat er keine Fähigkeiten. Über das Thema diskutierte ich schon manchmal, schon seit über 50 Jahre.
Interessant finde ich nur meine Erfahrung, dass es eine Korrelation zwischen der Intelligenz eines Menschen und der Anerkennung, dass der Computer vielleicht einmal besser denkt als der Mensch, gibt. Je intelligenter ein Mensch ist, desto mehr räumt er die Möglichkeit, dass KI den Menschen in den „Denkleistungen“ überholen kann.
Doch können momentan Menschen noch mehr andere Menschen umbringen und vergewaltigen, als das der Computer kann. Darin zeigt sich nämlich unsere spezielle „menschliche“ Intelligenz. Wir machen Dinge, die sich letztlich gegen unsere eigenen Interessen richten.
Weil wir ja so gescheit sind !!!

Zyklen

Für mich ist es ja ein Glücksfall, genau in die Zeit geboren zu sein, in der sich der Computer von den Anfängen der realen, allgemeinen Verwendung (sprich kommerziell und nicht militärisch) bis zum heutigen Stand entwickelt hat.
Die Entwicklung geht ähnlich wie bei Religionen (Fundamentalismus, Aufklärung, Rückkehr zum Fundamentalismus) von statten.
Begonnen hat es mit dem „closed shop“. Nur auserwählte „Gurus“ durften den Rechner „operieren“, d.h. betreiben. Zwischen Programmierern und der Maschine standen Lochkartenstapel oder sogenannte „dumme“ Terminals. Dumm bezog sich auf den Umstand, dass die Terminals nicht mehr als eine Schreibmaschine repräsentierten, die auf geheimnisvolle Weise mit einer großen Rechenanlage verbunden waren.
Was damals als groß galt, passt leistungsmäßig heute 100.000-fach in den gängigen Heimcomputer.
Dann begann die Aufklärung mit dem Comodore PET und bald darauf mit dem Vorläufer der heutigen Personal Computer, dem PC von IBM. 100-fach kopiert, oft mit besserer Qualität als IBM hineingesteckt hat, findet sich auch in den heutigen Rechnern, ob sie Desktop, Laptop oder sogar Handy sind, die gleiche Architektur. Kleine Abstriche muss man bei Apple machen, aber seit die nicht mehr den Power-Chip verwenden, reihen sie sich in die gleiche Schar ein.
Auf den heutigen Personal Computern kann man praktisch alles machen, was man sich nur ausdenken kann. Man ist von Anfang an dabei, ist in der Lage, das Betriebssystem zu ändern und zu tunen, falls man das will und kann.
Eine große Firma ist zugrunde gegangen, weil ihr Chef, Ken Olsen, gemeint hat, dass der Personal Computer keine Zukunft bei den Verbrauchern haben wird. Eine Träne sei hier still für den Untergang von Digital Equipment verdrückt, der Firma, die nach IBM die zweitgrößte war und außerdem die besten Rechner im „Midirechner“-Bereich dargestellt hat. Der Rolls-Royce und Ford zugleich unter den Prozessrechnern, mit denen ein Teil der technischen Revolution in den 70-erjahren erst begonnen hat.

Gestern lese ich von VDI, sowas wie virtual on demand infrastructure. Manche Laien kennen das schon seit einiger Zeit, wenn in ihrer Firma vom „Cytrix-Server“ gesprochen wird. Im Zeitalter des „Cloud“-Hypes geht es jetzt um Virtualisierung bzw. Auslagerung in großem Rahmen.
Daten werden nicht mehr beim Anwender gespeichert, sondern in der Wolke.
Programme werden nicht mehr beim Anwender gespeichert, sondern aus der Wolke geholt.
Rechenleistung wird nicht mehr im Computer des Anwenders erbracht, sondern in der Matrix. Hier ausnahmsweise keine Anführungszeichen, weil Matrix bereits durch die Filme mit einer Vorstellung verbunden sein sollte. Ein großes, rechnendes Ding, im Prinzip auch in der Wolke.
Infrastruktur wie Maus, Bildschirm, Tastatus bleiben zwar unverändert. Wir brauchen jetzt aber nur mehr ein „dummes“ Terminal mit Internet-Anschluss.
Back to the roots könnte man sagen.
Vernetzung ist angesagt. Ich selber glaube aber, dass die Zeit der Einzelkämpfer wieder kommen wird.
Nichts gegen vernetzte Rechenleistung, wie sie beim SETI-Programm genützt wird. Bit-Torrent ist zwar der Fluch der Unterhaltungsindustrie, doch wenige Menschen, die sich ihre neuestens Filme über Bit-Torrent herunterladen, werden es vermissen wollen.
Doch ich glaube, dass wir für die Vernetzung noch zu primitiv sind. Es wird den Pendelausschlag wieder auf die Seite der Hochleistungs-persönlich-Rechner geben, wo man noch ein bisschen Übersicht behält und keine „racing conditions“ als Gegner antrifft.
Überwachung, Wiki-Leaks, Twitter-Unterstützung für Revolutionen sind der Anfang einer Entwicklung, über die sich die meisten Menschen kein Bild machen können, wie es weitergehen soll.

Das Bild wird man bald in der Realität sehen. Vorstellen kann ich mir auch so einiges.
Aber es wird der Menschen bedürfen, die auch vollkommen isoliert noch einiges zustande bringen. Die besten Entwicklungen in der Computerei wurden interessanterweise von Einzelpersonen erbracht. Im Team und auch vernetzt, waren es immer einzelne Masterminds, die einen entscheidenden Durchbruch in einer Sache bewirkt haben.
Daran wird sich meiner Meinung nach auch in Zukunft nicht viel ändern.




  • Neueste Beiträge

  • Tage mit Einträgen

    Januar 2026
    M D M D F S S
     1234
    567891011
    12131415161718
    19202122232425
    262728293031  
  • Was einmal war