La Boheme – Ratingagenturen

Habe gerade die Übertragung der Boheme aus Salzburg gesehen. Ausgezeichnete Darbietung. Das erste Mal, dass mich die Boheme gerührt hat, was nicht zuletzt auch am spielerischen Essemble rund um die Netrebko gelegen hat.
Nachtrag:
„an einer hohen Stelle reißt ihm ein Tönchen ab …“
Ich habe jetzt zwei Kritiken (Kurier, Standard) gelesen, die nicht besonders anerkennend mit der Aufführung umgegen.
Ist mir mittlerweile ziemlich scheißegal. Ich erkenne nur die Analogie zwischen KritikerInnen und Rating-Agenturen.


  1. Die Netrebko war allerdings ein sehr beeindruckendes Erlebnis, wie auch das Ensemble mit ihr.
    Den bekriteltenTon hab ich gehört. Ja was, und?
    Das Ganze war musikalisch ein Genuß sondergleichen.
    „Ja aber da war dieser Ton“, also AAA-, was, wie Ratingagenturen so sind, ein bisserl überheblich.
    Wir opfern das Ganze um des einen Details willen?

    Inszenierung hätt ich so allerdings nicht gebraucht. Gut gemeint, aber kein Punk oder Strotter redet so wie im neunzehnten Jahrhundert.
    Man muss nicht Alles auf Gegenwart trimmen.

  2. Avatar von Unbekannt Sunnilein

    Die Rating-Agentur-Journalie ist doch ärmlich, wie das Vorbild, im Prinzip. Diener ihrer Herren, wie immer.
    Die Netrebko war wundervoll, und es ist schnurz mit dem Tönchen, einfach schnurz….

  3. ich bedauere sehr, dass ich die übertragung nicht gesehen – respektive gehört – habe.
    hier wird ein thema angesprochen (das sogenannte „regietheater“), welches mich mit schöner regelmäßigkeit auf die palme bringt.
    vielleicht klappt es ja mal, dass wir uns fundiert fetzen oder verstehen können …




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