Archiv für Juni 1st, 2012

Lieber kein Streit

Er liegt mir nicht und daher bin ich sehr froh, dass sich die Missverständnisse aufgelöst haben.

Meine bevorzugte Art, mit Künstlern „umzugehen“, ist die Kammermusik. Mit einer gewissen Trauer denke ich an einen Wiener Symphoniker, dem der Art aus gesundheitlichen Gründen das Geigen untersagt hat.
Eines der ersten Werke, dass ich durch ihn kennenlernte, war die Violinsonate von Cesar Franck. Dafür musste ich ganz schön üben. Vielleicht nicht schön üben, aber schön viel üben. Das ist jetzt ungefähr neun Jahre her.
Die Violinsonate gibt es auch in einer Fassung für Cello. Ja, ich kann nicht einmal sagen, welche Fassung zuerst da war.

Viel Freude wünsche ich den Zuhörern.

MÖGLICHE VERTEIDIGUNGSSTRATEGIEN

Kommentar zu der Antwort der twoday-Betreiber, dass es sich bei den SPAM-Attacken weder um Hacker noch um BOTs handelt.
Da in den meisten Fällen in wenigsten einem der Beiträge irgendein Produkt beworben wird, gehe ich – unter Ausschließung, dass es sich um eine direkte Attacke gegen twoday handelt – davon aus, dass jemand versucht, mit möglichst viel Platzierungen bestimmter Produkte irgendwelche Rankings in Suchmaschinen hoch zu treiben.

Was könnte man dagegen tun?
1) einen einfachen Filter setzen, der anspricht, wenn Blogname und username identisch sind. Dies nicht automatisch melden sondern eine automatische email auf deutsch(!) aussenden, die die Regel erklärt, dass das nicht sein darf.
(Anmerkung: früher waren die Namen ja noch künstlicher, mittlerweile wird ein echter Name mit einer phonetisch plausiblen Zeichenfolge ergänzt.) (Das wird nicht lange wirken, aber es ist eine zusätzliche Erschwernis.)
2) Anmeldungen mit einer Zeitverzögerung versehen, wonach am ersten Tag nur eine Meldung gepostet werden darf. (Damit ist der Nutzeffekt für die kommerziellen Neuanmelder wesentlich geringer)
2a) wenn 2) nicht machbar erscheint, in Abstand von einer Stunde einen Watchdog über die Datenbank laufen lassen: Filter: Anmeldungen der letzten Stunde, genau drei Artikel gepostet. Wenn Sprache englisch, dann einfach killen. Wenn sprache deutsch, Mail ausschicken. (Wird nicht sehr viele geben, welche innerhalb von einer Stunde drei Postings in den vorhandenen Längen posten können.
3) Ich kenne die gmail-Adressen nicht. Es würde mich aber nicht wundern, wenn die nicht ebenfalls mit dem Blog-Namen korrelieren sollten.

Es gibt noch mehr Methoden. Unter der Vorraussetzung, dass es sich nicht wirklich um feindliche Attacken handelt, werden die Invasoren aber nicht soviel Aufwand treiben, dass sie die twoday-Abwehrmaßnahmen bekämpfen. (Außer es gibt dort einen freak, der es als Herausforderung ansieht.)
4) etwas tiefgehender. ich kenne die antville software nicht, daher weiß ich nicht, in wie weit man einen entsprechenden Modul bei der Anmeldung einbinden kann. Heute lässt sich die Anmeldung ja relativ leicht in Selenium automatisieren. (Wie die das mit dem Captcha hinkriegen, verstehe ich allerdings noch nicht.) Jetzt kann man aber nicht jede Web-Oberfläche mit Selenium ansprechen. Google verändert z.B. seine GUI-Elemente hinsichtlich der Adressierbarkeit regelmäßig. Ein Skript, welches jetzt läuft, scheitert vielleicht schon in zwei Stunden. Wenn der Anmeldemodus mit einem Abfragefeld verbunden ist, welches nicht so leicht automatisiert erforscht werden kann, dann könnte das auch eine große Hemmschwelle sein.

Bitte mir es nicht übelnehmen, wenn ich da besserwisserisch erscheine. Vielleicht haben Sie schon alles ausprobiert. Aber ich finde es entsetzlich, – auch hinsichtlich der Begrenzung auf 150 Einträge – dass oft alle Übersichtsseiten von SPAM blockiert sind.

Ich poste das auch bei mir, vielleicht haben andere Leute auch noch gute Einfälle.




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