Intelligenz

Dieser Artikel hat es dorthin geschafft:)


  1. also, ich glaube ja, dass intelligenz eine erfindung von ziemlich unintelligenten leuten ist, um sich intelligenter zu machen, als sie sind.

  2. obgleich ich wegen fehlender intelligenz besser zu schweigen hätte … wenn ich ernstzunehmenden wissenschaftlern glauben will, dass der mensch nur etwa 10 prozent seines gehirns nutzt, denke ich, dass die „intellektuelle Kapazität“ auch ohne eingriffe noch ausreichende reserven hat … 😉
    Und wenn dermaleinst größere kapazitäten genutzt werden sollten, und in den gewonnenen synapsen die kategorien „Moral und Ethik“ zwingend abgefragt und bewertet werden, dann, denke ich, haben wir den zustand der glückseligkeit erreicht.
    dass wir heute besser denken können als unsere altvorderen, glaube ich natürlich auch nicht …
    übriges : Einstein bemerkte einmal, vielleicht nicht ganz ernst gemeint : „Die meisten Menschen nutzen nur fünf bis sechs Prozent ihrer Gehirnkapazität. Ich nutze sieben Prozent“

    wenn ich mir allerhöchstens drei prozent gebe, habe ich schon hochgestapelt … 😉

  3. Danke, lieber Steppenhund, für diesen Beitrag, der mich natrlich wieder sehr zum Nachdenken anregt.

    Prinzipiell möchte ich aber so ungern Intelligenz von anderen menschlichen Fähigkeiten abstrahiert sehen……..

  4. @boma Natürlich sollst Du dich nicht zurückziehen. Deine Message, dass Du das Wort Intelligenz nicht magst, ist schon angekommen. Wenn Du es mit Gescheitheit ersetzen willst, kannst Du das ruhig tun.
    Aber auch Gescheitheit würdest Du messen wollen, vielleicht mit anderen Kriterien.
    Ich sehe das so:
    Gescheite oder intelligente Menschen können unheimlich dumme Entscheidungen treffen. Wahrscheinlichkeit A. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie eine vernünftige Lösung finden, ist 1-A.

    Manchmal finden auch nicht gescheite Menschen eine gute Lösung. Wahrscheinlichkeit B.
    Die Wahrscheinlichkeit B ist allerdings viel, viel kleiner als die Wahrscheinlichkeit (1-A).
    Schönen Sonntag noch.

  5. Vor 2 Jahren hab ich folgendes Zitat verwendet:

    Rolf Pfeifer, der bekannte Zürcher KI-Forscher sagte 2000 in einem Interview: „Wir haben keine Probleme, die Organisation der Ameisen als emergente Organisationsweise zu erklären. Sobald wir diese Erklärungen aber auf menschliches Verhalten anwenden, schrecken wir zurück. Diese Erklärungsmuster laufen unserem Weltbild zuwider, in dem wir selber im Mittelpunkt stehen und alles kontrollieren. Es fällt uns schwer zu akzeptieren, dass sich viele Strukturen selber ergeben und nicht das Resultat unseres analytischen Denkens sind.“

    Denkt doch mal darüber nach. Das Konstrukt Intelligenz kann nicht als immanente Eigenschaft von Gehirnen verstanden werden. Aber der Narzissmus hätte es halt gerne so…




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