Archiv für November, 2010
in 15 Lektionen.
Ein neues Projekt von mir.
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Große Überraschung beim zu Lehrenden.
Ohne Computer?
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Richtig!
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Der Computer darf benützt werden, um Begriffe nachzuschlagen.
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Begriffe der ersten Lektion:
Programm
Ablauf
EDV
Single tasking (kommt nicht als eigenständiger Begriff vor)
Multi tasking – multi tasking, single user
multi tasking, multi user
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Ablauf: Daten „bekommen“, Daten verarbeiten, Ergebnisse ausgeben
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Das Handy als Mainframe
Wie kommen Daten ins Handy
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Round Robin
Interrupt (oder Unterbrechung)
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Im Computer sind ablaufende Programme Unterbrechungen, die das Nichtstun stören.
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Am liebsten tut der Computer nichts. Wirklich gar nichts?
= Übergang zu Lektion 2
nächste Lektion:
Was benötige ich zum Programmieren – also zum Handhaben von Daten?
Was wünsche ich mir von einer Programmiersprache?
Das ist mein Zugang zum Thema, Programmieren oder eine Programmiersprache lernen.
Ich behaupte, dass sich die Haltung zum Erlernen einer Programmiersprache ändert, wenn die obigen Inhalte einmal verinnerlicht sind.
Rettet den Dativ oder was sollte man retten?
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In den Schlagzeilen, besser gesagt Schlagbildern, von ORF-online liest man:
„Kollektives Versagen von mutloser Werder“
Irgendwann wird in den Schulen die tote, deutsche Sprache gelehrt werden. Die Schüler werden gebeten, den obigen Text zu übersetzen.
„Werder“ muss ein Eigenname sein. Es handelt sich um eine irreguläre Form, denn hier spricht man zwar Werdaa aus, tatsächlich sollte die Endung aber auch a sein, weil es sich aufgrund von „mutloser“ das hinter „von einen Dativ darstellt, um eine weibliche Bezeichnung oder Namen handelt.
Der Lehrer: das kann aber nicht passen, es muss sich ja offensichtlich um eine Mehrzahl handeln, sonst hätte das Wort „kollektives“ keine sinngemäße Bedeutung.
Aha, es handelt sich um eine besonders selten vorkommende Form der Deklination:
die Werder (f)
der Werder
der Werder
die Werder
——————
die Werder
der Werder
den Werder
die Werder
Das stimmt aber jetzt auch nicht. Den der Werder kommt nur im Genitiv vor, was durch das „von“ ausgeschlossen ist, und im Dativ in der Einzahl, was durch „kollektives“ ausgeschlossen ist.
Der Lehrer: richtig! Also denkt einmal an einen Ablativus absolutus, bei dem etwas fehlt. Wann wird das Partizip weggelassen? Richtig, wenn es sich um das Hilfsverb „sein“ (esse) handelt. Meistens gibt es dann doch zwei Wörter, die substantivisch gebraucht werden. Also z.B. „Augustus imperatore“
Also da haben wir einen Namen und ein Hauptwort als Eigenschaft.
Was ist jetzt Werder?
Schüler zeigt auf: da gab es einmal so ein Spiel für die Dummen. Irgendwie mit dem Fuss auf einen Ball treten. Da haben mehrere zusammengespielt.
Lehrer: richtig. Wir brauchen nur mehr ein Wort, dass weiblich ist.
Team kann es nicht sein. Also?
Schüler: Ich hab’s. Personenschaft!
Lehrer nachsichtig: na ja, fast! Das hab ich euch noch nicht erzählt. Früher galten Frauen als Lebewesen ohne Seelen und eigentlich nicht als wirkliche und vollwertige Menschen. Daher hieß das auch nicht „Personenschaft“ sondern „Mannschaft“. Schließlich haben ja auch nur die Männer einen Schaft.
Was einem der ORF als Kulturauftragsträger alles vermitteln kann!
Jetzt muss ich aber nachsehen, wo dieses ominöse Bremen abgeblieben ist. Sollte es das nicht mehr geben?
Wahrscheinlich würden mich die meisten eher zu den „Gutmenschen“ zählen. Ich kann auch einem humanen Strafvollzug einiges abgewinnen, wenn Chance auf Resozialisierung besteht.
Ich lehne die Todesstrafe ab. Nicht weil sie mir so grausam erscheint, sondern weil sie irreversibel ist und es gnügend Fehlurteile gibt. (Ansonsten wäre sie vielleicht durchaus die „humanere“ Lösung.)
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Doch die Humanität hat eine Grenze. Vor einigen Tagen gab es in einigen Medien die Diskussion über ein „Bild“-Interview mit Herrn F., der wegen schweren Inzest- und Freiheitsberaubungsvergehen, vielleicht war auch ein Kindsmord dabei, in einer Anstalt für geistig abnorme Verbrecher seine Strafe abbüßt.
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In meinen Augen geht es nicht um Buße sondern um Verwahrung. Jemand wie er sollte weder je die Freiheit wieder bekommen noch sollte er die Gelegenheit haben, mit anderen Leuten (ausgenommen Wärtern und behandelnden Ärzten) zu sprechen. Keinesfalls jedoch mit anderen Insassen, die vielleicht einmal herauskommen.
Jetzt habe ich also erfahren, dass Herr F. mit Vorliebe „Two and a half man“ mit Charlie Steen anschaut und bei seinem Mithäftlingen wegen seiner guten psychologischen Ratschläge beliebt ist.
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Ja sind wir denn noch zu retten? Erstens gehört er in Einzelverwahrung. Denn was immer er sagt, kann die Vergiftung eines Gehirns bedeuten, dass eh schon angeschlagen ist, welches aber vielleicht aufgrund unserer großen Humanität vielleicht unter uns „normale“ Menschen entlassen wird.
Und die Internierung ist eine Dreisternpension mit Fernsehen und eigener Programmwahl.
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Ja, das denke ich doch einmal, dass Auge um Auge und Zahn um Zahn vielleicht doch angebrachter wäre.
Einsperren im Keller unter Beraubung sämtlicher afferenter Stimuli. Allenfalls eine Bibel als Lektüre, aber eine kyrillische, damit er sich beim Lesen nicht zu leicht tut.
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Ich habe jetzt lange gezögert, diesen Beitrag einzustellen. Vielleicht liege ich da mit einer falsch verstandenen Rachsucht ganz falsch.
Aber irgendwie erscheint mir eine Bestrafung, bei der er vielleicht sogar noch Geld verdient und sich ein bequemeres Leben innerhalb der Anstalt erwirken kann, als absolut fehl am Platz. Ich denke, er gehört bestraft. Und wenn er wirklich geistig abnorm ist, so ist er von anderen zu trennen. Eine Rehabilitierung ist bei seinem Strafausmaß nicht vorauszusetzen.
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Ich freue mich über Kommentare, die mir einen Trugschluss in meiner Argumentation aufzeigen. Ich bin nicht damit zufrieden, dass ich so schreibe. Doch alles andere wäre gelogen.
Auf Ö1 gab es heute wieder einmal eine faszinierende Reportage im der Serie „Menschenbilder“. (Etwas für die Schweizer Freunde)
http://oe1.orf.at/artikel/261065
Gottfried Honegger im Alter von 93 Jahren.
Ich war nie krank, weil ich keine Zeit dazu gehabt habe.
Ganz so saublöd ist die Geschichte gar nicht. Immerhin basiert der Film auf einem Bühnenerfolg von Claude Magnier. Aber der Hauptdarsteller hat mir schon unzählige Lacherlebnisse verschafft.
Obwohl ich heute früh nicht fernsehen wollte, konnte ich nicht abdrehen, als ich beim Kanalwechsel zufällig auf Oscar stieß. Der Anfangsdialog ist so spritzig, dass ich den Fernseher laufen ließ, was mir dann später, als ich wieder einmal einen Blick darauf warf, einen Louis de Funès zeigte, der den Wahnsinnigen mimte.
Köstlich.
Der Film ist 1967 herausgekommen. Vieles ist veraltet, auch die Mode und die Frisuren der Damen, obwohl mir die gar nicht schlecht gefallen.
Aber jetzt geht es auf mit dem Hund spazieren:)
Das war die oben erwähnte Szene:
Ich sollte momentan in kreativer Hochform sein. Ziemlich viele positive Ereignisse in den vergangenen Tagen, im Prinzip kein Zeitdruck außer dem, den ich mir selbst auferlege.
Und trotzdem geht nichts weiter. Ich denke und denke, aber es kommt nichts wirklich Zündendes heraus.
Das muss es aber. Es ist Zeit für neue Anläufe. Es ist Zeit, um neue Erfolge zu lanzieren und sich nicht auf den alten ausruhen.
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Mir wird die Komplexität unseres Aufgabenbereiches zunehmend bewusst. Gestern habe ich erfahren, dass ein großes, staatliches Unternehmen Strukturänderungen vorgenommen hat, die einem Fachmann in einem Gebiet die Schweißperlen auf die Stirn treiben würden. Das passiert auch den Mitarbeitern, von denen sich einige in sicherere Bereiche flüchten, andere den Ausweg in einem Firmenwechsel suchen.
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Es wäre im Grunde eine gute Gelegenheit, um neues Terrain zu gewinnen. Doch selbst mein Chef, der sonst die Begeisterung in Person wäre, hat abgewunken. Die zig-Millionen, die hier den Bach hinunter gehen werden, zahlen wir Steuerzahler.
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Aber das ist nicht das eigentliche Problem. In der Software sind die Herausforderungen mittlerweilen ziemlich gut bekannt und stellenweise auch ausreichend erforscht. Dorch der Unterschied zwischen dem, das an den Hochschulen gelehrt und untersucht wird, und dem realen Leben ist größer denn je.
Musik und bunte Filme, dieser Zweig ist mittlerweile gut erforscht und umgesetzt.
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Und der Rest?
Da werden die Aufgaben durch immer verzwicktere Zubauten an den Rand der Überschaubarkeit „ver“-programmiert. Das ist es dann.
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Die Entwirrung eines gordischen Knoten darzustellen, das wäre mein Ziel.
Aber wie?
Eben ereilte mich folgendes e-mail:
…
As the Head of the European, African and Middle Eastern Delegation I am delighted to invite you as the winner of the CONQUEST 2008 Best Paper Award for a lecture in the 5 WCSQ program. As an award holder, you are directly qualified for the program without participating in the official Call for Papers.
…
http://www.5wcsq.org/en/home.html
Also alles was recht ist, das hätte ich nun nicht gedacht. Und es ist untertrieben, wenn ich einfach sage, dass ich mich freue.
I find des einfoch supa!
evolution and thunderbird can not connect to the pop3-server of yahoo mail.
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I had suspected that I was to stupid to install the programs.
But I have them running now, all of them.
Here is, how I made them run. Maybe, somebody else will profit from my experiences. The solutions are rather at the end of the story.
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Starting point:
my official business email runs via Lotus Notes.
my private mail is served at http://yahoo.de since the time that my historical account at ibm. globalservices was not supported anymore.
My main computer at home (old and only AMD 1 GHz) used to tun Ubuntu with the mail program evolution.
Now I had to get a new one that runs (for certain other reasons) Windows 7. (6 core AMD 3.3 GHz)
I have avoided to use Outlook since it existed.
1. choice: why not use evolution for Windows?
Installation no problem, configuration no problem.
Except for the fact, that there were no port settings allowed in the settings options.
Using :995 did not work either. (About this more later)
2. After several attempts I switch my efforts to thunderbird.
Installation no problem, configuration no problem. (even easier than with evolution. Ports are configured to 995 resp 465 automatically.
Fetching data from the mail server? Does not work.
Googling error messages and possible failure reports advise to check for firewall settings.
They are controlled by Norton with Advanced Security.
I set exceptions for both programs thunderbird and evolution.
To no avail.
3. I resignate. I start Outlook which is on my computer anyway.
Outlook works practically at once. I am happy and I am not happy. Should I really administrate my private emails now on outlook?
I don’t like it, but I am an old man. The grave is waiting. I don’t want to spoil my time with silly searches for undocumented features.
I fetch all mails from the last 2 months and delete them on the yahoo server. I feel fine.
CUT
4. Civilization V is out. I spend hours with civilization II. One of the few games I ever played on the computer. (Others were Simcity and Galactic Civilization on OS/2)
I want to see it – just for nostalgic reasons. You can download this game from http://steampowered.com. For this reasons you register, you download the steam-management client „steam“ that runs on your machine.
Starting of steam does not work. After a while an error message tells you: „FAILURE: you have to connect to the Internet first.“
It seems that there is also a firewall problem. I try to except STEAM from the blocking. Norton tells me, that it has no problems with STEAM is allowed to pass.
I look for help at the steam-support site. You also have to register at the support site as a separate user. Strange, but I don’t mind.
„Steam fails to start“ is a support help topic.
It does not tell me anything that I have not tried yet.
5. I would like to give up. But I have paid 50$ (or was it €?) I want to see the game. So I start to google again. In some forum I find a hint among 3 pages of useless tips. STEAM uses a P2P-connection. I go back to Norton settings. There is no indication that Norton blocks P2P. I google again.
There is another hint. Maybe the modem blocks P2P.
Oh my God! I am supposed to change settings on the modem? It’s the typical modem supplied by the TELEKOM company in Austria. Actually the modem is more powerful than is needed. There are even possiblities to connect VoIP-Phones and Backup-Harddisks. Probably, one could use it directly for establishing a NAS.
6. I connect to 10.0.0.138. Yes that’s the IP address for the modem. And I see a tab „firewall“ or „security“. Three different settings. I switch to the lowest protection, highest protection was switched on.
I try to start STEAM again. It works.
3 hours download over twisted telephone copper wires. Although there exist faster connections (telecable) I am quite happy with the 500kByte/s. I don’t download movies or 4,7 GByte everyday.
I practice some piano.
I get civilization running and fiddle a litte bit for half an hour. I like the strategic subtllties, but I would prefer the fast handling of Version II.
7. Today, I start to think: maybe the firewall setting also prevented thunderbird and evolution to connect.
I try thunderbird first.
It works.
8. I try evolution. Receiving mails does not work. Sending works, but what is wrong with retrieving.
9. I look at the error log. „Cannot create directory xxxxxxxx.server-address:995“
Yes, I have different directories, but none has the port at the end. And the colon is forbidden anyway.
I change the pop server setting back to the server address without „:995“. Although it is told by the yahoo help that the port should be set specifically, the setting of the port is „too much“. 995 is standard anyway, if the SSL-encryption is used.
Once I have removed the port address, evolution works too.
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Summary:
A) Different programs work with different methods how to connect to an internet „partner“
B) Firewall settings are not restricted to your computer. There can also be barriers with a „very intelligent“ modem.
C) Although help and support files are valuable, they don’t tell the whole message. The hint about modem settings was not found in any of the regular support pages to the various programs.
D) P2P is a term (peer to peer) that does not appear in Norton with Advanced Security help.
E) There are some more items, I have already forgotten now.
I don’t know know how to transfer the mails from Outlook to Thunderbird without losing the correct heads.
But that is not a real problem. Maybe, I stick to Outlook after all, since I have really become a friend of OneNote now.
Details im Popup.
(Anmerkung: ich heiße nicht Erich)
In den Neunzigerjahren saß ich oft nächtelang vor dem Computer und überwachte argwöhnlich den Download von irgendwelchen Programmen, die 60 Megabyte groß waren.
Das dauerte Stunden und ich zitterte darum, dass nicht in dieser Zeit das Telefon klingeln würde, denn damit kam gewöhnlich der Download außer Tritt und ich musste wieder von vorne anfangen.
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Aus Nostalgie – und natürlich, weil es mich interessiert, – muss ich mir das Spiel Sid Meier’s Civilization V besorgen. Die erste Generation lief noch unter DOS.
Das Spiel wird über eine Spieleplattform „Steam“ vertrieben. Man kann es auch kaufen, aber die Ungeduld ist groß, also werden 50€ locker gemacht und die Downloadberechtigung eingekauft.
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Die Menge der zu ladenden Daten ist 4,7 Gigabyte, also rund 100 mal so viel, wie das damals war. Die geschätzte Ladezeit wird allerdings nur mehr ungefähr 2 Stunden betragen. Während ich diesen Text schreibe, sind ungefähr 8% bereits geladen.
Mit der für mich affenartigen Rate von 509kB/s.
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Über ein Kabel (Telekabel etc.) würde mich das nicht beeindrucken. Da geht es sogar noch schneller.
Doch über zwei verzwirbelte Kupferdrähte ohne Schirmung, ohne gar nix, mit etlichen Stoßstellen, ist das ein Wahnsinn.
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Echt arg. Und jetzt geh ich Klavier üben. Wenn ich fertig bin, spiele ich dann noch ein bisschen. Hoffentlich! :))
