Archiv für Juli, 2010

Zeitungspapier

Wie man aus manchen meiner Einträge entnehmen konnte, bin ich mit dem Standard nicht wirklich mehr zufrieden und ich denke daran, das Abonnement abzubestellen. Gelegentlich scherze ich und meine, dass ich ihn nur wegen der Schachseite im Album beziehe, die ich Samstags beim Frühstück genieße. (Ich kann sonst alles online lesen und in der Firma liegt er auch auf.)
Heute beim Frühstück bin in allerdings über folgenden Artikel gestoßen, der mir großes Vergnügen bereitet hat:
http://derstandard.at/1277338803865/Salzburger-Festspiele-Ein-Objekt-Jedermanns
Es geht nicht um einen Buhlen, der seiner Lust ungehinderten Lauf verschafft. Nein. Die Mutter Jedermanns beklagt es. Es geht um den Unruhefaktor „lediger Mann“ . Das immerhin ist wirklich mittelalterliche Katholizität. Der lange Weg der Zivilisierung des Mannes erfolgte über die Monogamisierung und deren Verrechtlichung in den kirchlichen Ehegesetzen. Das beschreibt auch den langen Weg der Zivilisierung in den europäischen Kapitalismus. Die Versammlung des Vermögens auf rechtlich anerkannte Erben von einer jeweils einzigen Frau und der Ausschluss der Priester aus einer solchen Erbmöglichkeit durch das Zölibat.
Es geht im Artikel mehr um die Buhlschaft als um den Jedermann. Aber der obige Abschnitt hat mich wirklich schmunzeln lassen. Ich empfinde auch den Hype um Jedermann als Salzburg-typisch, warum ich Salzburg Stadt mitsamt seinen Festspielen ja gerne an Bayern abtreten würde.
Ich mag Hugo von Hofmannsthal. In einer gewissen Weise ist der Jedermann auch eine geniale Schöpfung. Ein Dichter der folgenden Zeilen
Die Sonne sinkt den lebenleeren Tagen
Und sinkt der Stadt vergoldend und gewaltig,
So wie sie sank der Zeit, die viel zu sagen
Und viel zu schenken hatte, vielgestaltig.
Und Schatten scheint die goldne Luft zu tragen
Versunkener Tage, blaß und zartgestaltig,
Und alle Stunden, die vorübergleiten,
Verhüllt ein Hauch verklärter Möglichkeiten.

versucht sich erfolgreichst an der Löwingerbühne und gründet eine Institution, die vielleicht nur mehr vom Klatschen zum Radetzkymarsch* anlässlich des Neujahrskonzert übertroffen wird.
Das ist beste Handswerkskunst des Theaterautors.
Vor Marlene Streerowitz, die den Artikel geschrieben hat, ziehe ich meinen Hut.


Beim Waldbühnenkonzert in Berlin klatschen die Leute auch begeistert bei der Berliner Luft mit, die mittlerweile zum Militärmarsch mutiert ist. Allerdings stammt das Original von der Operette Frau Luna von Paul Lincke, die noch gar nichts Militärisches an sich hat.

nichts für mich

Ich habe „es“ mir angesehen, weil ich neben einem Saturn von der U-Bahn ausgestiegen bin.
„Das“ ist nichts für mich, obwohl ich schon für einen Impulskauf bereit gewesen wäre.
Der Verkäufer meinte (zu einer anderen Person): Das ist kein Computerersatz.
Ist es auch nicht.
Es ist für den Medienkonsumator.
Was ist gut? Die Bedienung auf dem Touchscreen. Da kann man nicht daran herummäkeln.
Was ist noch gut? Für mich nichts.
Der Formfaktor passt mir nicht: zu groß, um klein zu sein; zu klein, um groß zu sein.
Der Umstieg von einem Laptop, mit dem ich ja auch Medien konsumieren kann, kommt mir so vor, als würde ich von einem Mercedes auf einen Trabi umsteigen.
Der Preis ist ziemlich hoch, obwohl mich das noch am wenigsten stören würde – man zahlt den Status.
Als Fotobetrachter ist es für mich zu teuer.

Es wird andere revolutionäre Technikprodukte geben, bei denen ich wieder zuschlagen werde.
Der iPad gehört nicht dazu.

Zauber

Bei meiner Siesta, bei der ich schon einmal den Fernseher aufdrehe, bin ich durch Zufall auf einen sehr interessanten Film gestoßen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Das_wandelnde_Schloss
Erst auf Wikipedia habe ich die Hintergründe nachgelesen.

Ich bin begeistert davon, wie packend die Geschichte erzählt und die Graphik ausgestaltet ist. Es war mir unmöglich, mich dreissig Minuten vom Film zu trennen.

Fotos eines alten Mannes

Anlässlich eines der letzten Einträge gab es Wünsche, die Produktionen auch abgelichtet zu sehen.
Dem Wunsch kann ich nur teilweise entgegenkommen, da der Besuch bereits da war, als die Speisen gerade fertig wurden. Danach war an Fotografieren nicht mehr zu denken.
Aber es macht mir selbst Spass, mich anhand der Fotos an die Entstehungsgeschichte zurück zu erinnern. (War schon verdammt gut, der Fraß.)
Den Anlass, jetzt zu dokumentieren, erzeugte ein neuerlicher Beitrag bei Melancholie Modeste, bei dem die Mesalliance zwischen sechzigjährigen Mänern und 37-jährigen Frauen aufs Korn genommen wird.
Essen ist der Sex des Alters (mit oder ohne Wälzen) und ich meine, dass ich heute noch besser genießen kann als vor 20 oder 40 Jahren.
Also zuerst einmal der fast Sechzigjährige:

[Klicken macht’s größer]

Zu Beginn weiß ich noch nicht so genau, was ich an Gewürzen benötige, daher stehen da auch ein paar Sachen herum, die dann später gar nicht benötigt werden. Der dekantierte Richeaume wurde aber ausgetrunken.

Am Anfang heißt es halt Putzen und Schnipseln.

Das Erdäpfelschälen dauert halt immer. Und die waren besonders klein. Aber der Bio-Geschmack war absolut nicht zu verachten.

Hendlfilet. Hier noch im Ganzen. Später werden noch Streifen daraus. Wird in den Salat zu Orangen und Grapefruitstückchen beigemengt.

So im fertigen Zustand. Vom Salat gibt es kein Bild. Der war früher gegessen, bevor ich noch ans Fotografieren denken konnte.

Hier bereits scharf angebraten. Gesalzen und gepfeffert, mit Dijon-Senf eingeschmiert, wird der Lungenbraten in Medaillons auf Zwiebel und Karotten im Rohr gegart.

Was ich noch oben vergass. Das Garen geschieht unter Einbeziehung einer Flasche Pinot Noir, die das ganze zumindest am Anfang sehr rot färbt:)
Ja, und eine dreiviertel Stunde später wurde dann der Saft in eine Pfanne abgegossen, reduziert, mit einem Becher Schlagobers und etwas Mehl versauciert. Und wieder gab es kein Foto.
Verdammt schnell war das alles weg.

Bei der Zubereitung des Obstsalates kann man beobachten, wie genau die Qualitätskontrolle arbeitet. Was dem Auge nicht gefällt, wird sofort entsorgt.
Jetzt frag ich mich nur: was brauch ich da 37-jährige Frauen dazu?



Nachtrag: es gab also keinen Basmatireis sondern Erdäpfelpüree, dass durch Zeller und reichlich Muskatnuss angereichert war. Handgeschält, handzerstampft, handvermischt. Und die Konsistenz war so, wie ich sie selbst gerne habe, also eher fester. Dies nur der Information halber:)

Redeverbot

Im http://ORF.online.at findet sich heute eine Schlagzeile, welche berichtet, dass BP Forscher zum Stillschweigen anhalten wollte, was die Untersuchungen hinsichtlich der Ölkatatastrophe ergeben würden. (Zumindest solange, bis die Schadensersatzzahlungen geklärt wären)
http://www.orf.at/stories/2005026/2005027
Das würde ich normalerweise nicht so schlimm erachten. Das machen vermutlich Firmen auf der ganzen Welt so. Ja vielmehr, ich möchte Wissenschaftlern einen bezahlten Auftrag geben und möchte, dass die Forschungsergebnisse nur mir zukommen. Das muss legitim sein.
IN NORMALEN ZEITEN !


Etwas anderes ist die Situation bei Naturkastastrophen oder MENSCH-Katastrophen. Selbst die Viecher fressen einander nicht auf, wenn sie gemeinsam vor einem Waldbrand flüchten.
Die Manager bei BP sind aber mieser und gemeiner als die ärgsten Raubtiere. (Der Vergleich hinkt, Tiere sind nicht gemein oder mies, aber Sie wissen, was gemeint ist.) Sie wollen es nicht wahrhaben, dass sie für eine der größten, wenn nicht die größte überhaupt, Umweltkatastrophen verantwortlich sind. Sie bagatellisieren und vertuschen.
Dafür sollte der derzeit noch im Amt befindliche CEO lebenslänglich im Gefängnis schmoren und verrotten. Und ein paar andere auch.
Wie dumm können die Leute sein, dass sie den Ernst der Lage nicht erkennen.
Aber halt! Vielleicht steht mir diese Aussage nicht zu. Vielleicht bin ich zu dumm und dramatisiere etwas, was nur eine Bagatelle ist. Ein bisschen Öl im Wasser. Da sieht man doch so schöne Regenbogenfarben. Natürlich schade um das Öl, was jetzt ungenutzt irgendwo abgefackelt wird. Aber was ist das alles gegen Bürgerkriege in Afrika, ein Erdbeben in Haiti, ein Tsunami in Indonesien, den Hunger in der Welt, das An-Aids-Sterben von Kindern.
Schütten wir doch einfach noch ein bisschen Essig dazu und nennen das Ganze „Früchte des Meeres, bereits fertig angerichtet“.
Ruhig bleiben, einfach ruhig bleiben…

Komische Frage

Kommentare willkommen

Whoopy oder Mihaela

In der vergangenen Woche habe ich einige sehr bewegende Filme mit Whoopy Goldberg gesehen, darunter Kaffee, Milch Zucker.
Eigentlich wollte ich mir heute ihren Auftritt anläßlich des Life-Balls ansehen.
Auf 3SAT gibt es aber ein ziemlich gutes Konkurrenzprogramm: das Eröffnungskonzert des MDR-Musiksommers, übertragen aus Zwickau mit Werken von Robert Schumann.
Die ausführende Pianistin des Schumann-Klavierkonzertes ist Mihaela Ursulaesa.
Blendende und sehr interessante Interpretation.
Beim Stöbern bin ich auf folgendes Interview gestossen, von dem ich ein paar Ausschnitte zitiere.
Er [ihr Vater] erkannte, dass er mir die Kunst dieses Instruments ordentlich beibringen musste, sagte aber immer wieder, es sei nicht nur Spaß sondern auch sehr viel Arbeit. Talent und Leidenschaft sind dabei die Grundelemente, versteht sich.

Ich hatte dann das Glück, paradoxerweise durch diese Lehrerin, dem Dirigenten und Mentor vieler junger Talente, Claudio Abbado, 1990 in Wien vorzuspielen. Der „Zweck“ waren mögliche Auftritte mit ihm. Daraus wurde nichts, da Abbado kein Fan von schnellen, oberflächlich aufgebauten Karrieren war, die genauso schnell wieder verblassen. Stattdessen gab er mir den Rat, in Wien zu studieren und mit Konzerten zu pausieren. Mein Mentor auf der damaligen Hochschule für Musik und darstellende Kunst war Professor Heinz Medjimorec, …
[Hervorhebung von mir. Ich schätze Medjimorec wirklich sehr]
Auf die Frage nach dem Lieblingskomponisten:
Eine schwierige Frage. Ich könnte fast sagen, mein geheimer Geliebter wäre Schumann. Oder Brahms? Da wäre aber noch Mozart, das Genie, Beethoven, der Revolutionär oder Chopin, der unheilbare Romantiker. Und wohin mit Sarkasten wie Prokofiev und Stravinski? Oder Impressionisten wie Ravel und Debussy?

[Eine wunderbare Antwort. Es geht nicht um einen.]
Ich verstehe nicht, warum klassische Musik Kindern als etwas sehr Langweiliges und Ernstes dargestellt wird. Natürlich verlangt klassische Musik eine spezielle Erziehung. Es ist keine leichte Musik mit pausenlos wiederholenden Tönen. Es ist mehr wie eine Sprache, die man lernen muss. Ich habe viele Kinder erlebt, die begeistert darauf ansprachen, sogar mit dem Wunsch, auch selbst ein Instrument spielen zu können, nachdem man ihnen gezeigt hat, dass klassische Musik sehr viel Spaß machen kann.
[Sie spricht im weiteren an, dass in Wien in dieser Beziehung einiges gemacht wird. Aber so wie bei ihr selbst auch ist das größte Antriebsmoment das Vorleben durch die Eltern. Es funktioniert nicht immer, aber die Wahrscheinlichkeit ist weitaus größer, dass es funktioniert, wenn klassische Musik im Elternhaus eine Selbstverständlichkeit ist.

Hobby

Am Sonntag kommt meine Schwester zu Besuch. Wir beide versuchen die Kochtradition unserer Familie hoch zu halten. Von ihr wird es – weibliche Linie – erwartet. Bei mir ist es eine freiwillige Leistung.
Dafür stürze ich mich morgen noch einmal in der größten Hitze auf den Naschmarkt, um zu sehen, was ich für Feinheiten bekomme.
Fleischmäßig gibt es schon Schweinslungenbraten und Hendlfilet vom Biobauern. Aber jetzt denke ich nach, was ich sonst noch an Gutigkeiten fabrizieren kann.
Versuchen werde ich – quasi als amuse geule – kandierte, gepfefferte und gecurryte Walnüsse. Die haben hervorragend geschmeckt. Ich hoffe, ich bringe sie genau so zusammen, wie ich sie verkostet habe.
Dann vielleicht etwas frisches Salatiges mit schönen Kräutern und Mandarinen und kleinen „irgendetwas Fleisch“-Scheibchen.
Ob ich den Lungenbraten mit Basmatireis oder irgendeinem speziellem Püree mache, weiß ich noch nicht. Aber ich stelle mir etwas vor, wo er im Rohr mit einer Sauce von Kräutern, Rotwein, Zwiebeln und Honig gegart wird, nachdem er vor dem scharfen Anbraten mit Dijon-Senf eingerieben wurde.

Ich bin kein Planer. Aber das ist auch nicht planen, das ist im Geist vorschnabulieren…

Verständnis

Ein Liebhaber hat die 7. von Bruckner unter Mariss Jansons auf 10 Stücke verteilt und in youtube gestellt.
Der Abschnitt 6 ist die Coda des 2. Satzes, des Adagios. Diese Coda zeichnet sich dadurch aus, dass sie sich vom restlichen Satz in Thematik und Stimmung unterscheidet.
Eben gibt es noch in Abschnitt 5 einen lautstarken Höhepunkt und danach folgt eine unheimliche Trauermusik, die einem Marsch in der 5. Mahler in nichts nachsteht.
http://www.youtube.com/watch?v=bXe-XtJE8cM
Wenn jemand wirklich wissen will, was traurige Musik ist, sollte er da hineinhören.
Bruckner hatte während des Komponierens am Adagio erfahren, dass Richard Wagner gestorben war.
Der Rest liegt in der Musik.

Keine Entschuldigung

Es gibt keine Entschuldigung.
Wahrscheinlich denken jetzt wieder einige: „Was hat er nur bloß? Immer verknüpft er Dinge, die gar nichts miteinander zu tun haben.“
Heute in der Früh höre ich ein Interview mit Nikolaus Harnoncourt, einem Musiker, einem Dirigenten. Sehr ernst meint er zum Abschluss: „Ich bin halt so ein Pessimist. Obwohl – ich hab Kinder, ich hab Enkelkinder, ich denk schon, dass es irgendwie gut ist. Aber – da folgt etwas, was ich mir nicht so genau gemerkt habe – der Grund, dass es schlechter wird, liegt in der immer größer werdenden Betonung auf dem Materialismus.“

Und jetzt kommt das Ding, das damit gar nichts zu tun hat. Gestern höre ich bei der Heimfahrt nach Wien, ausnahmsweise im Auto sitzend, die Nachrichten um 17 Uhr, um 18 Uhr. Ich lese die online-Zeitungen.
Und ich rätsele über den Satz, der in allen Nachrichten gleichartig vorkommt:
„… in ihrer Verzweiflung versuchte die Mutter eines siebenjährigen Jungen die Scheibe mit dem Notfallhammer zu zerschlagen.“
Es geht um die ausgefallenen Klimaanlagen in deutschen Zügen.
Was bedeutet der Satz?
a) Sie hat es versucht, ist aber gescheitert.
b) Sie hat die Scheibe zerschlagen.
Trifft Antwort a zu, so frage ich mich, wo die nachfolgende Schlussfolgerung bleibt. Die Hämmer sind nur Alibi-Hämmer, das ganze Notausstiegssystem ist eine Farce. In einem Notfall mit stillgestandendem Zug und Feuer wüprden die Menschen hilflos verbrennen, weil sie keinen Notausstieg durchs Fenster öffnen können. Und so weiter.
Trifft Antwort b zu, so frage ich mich, was Journalisten damit bezwecken, diese Ambivalenz im Raum stehen zu lassen. Ist es eine dramaturgische Überhöhung, dass der Versuch mehr Mitleid erwecken soll als die unsägliche Hitze im Waggon?
Zwei Dinge beschäftigen mich als Menschen, der mit Software-Qualität oder mit Qualität oder mit Test zu tun hat:
1.) Wofür baut man Klimaanlagen? Heizungen für den Winter sind mitunter auch schon ausgefallen, aber wofür braucht man Klimaanlagen, die ja auch zusätzlich noch mit unbedingt geschlossenen Fenstern im Tandem operieren?
Dass Zimmertemperaturen bis 21° Celsius auf 10° herunter gekühlt werden und sich die Menschen verkühlen?
Denn wenn man sie wirklich braucht, weil es draußen heiß ist, funktionieren sie nicht.
Bis zu welcher Außentemperatur sind sie spezifiziert, bis zu welcher Außentemperatur sind sie getestet? Ausfall bei +38° Celsius, weil die Temperatur für die Klimaanlage zu heiß ist! Das ist ja reinstes Winkeladvokatentum. Vielleicht steht auf der Eisenbahnkarte noch in mikroskopisch kleinen Lettern: „Bei hohen Außentemperaturen kann es zu heißen Abteilen mit Kreislaufkollapsgefährdung kommen.“ Und die Käufer an der Bahnhofskasse lesen das und geben die Karte dem Kartenverkäufer zurück. „Geh’n ‚S, kennens ma net a Koartn verkaufn, auf die i impotent wer‘. Kreislaufkollaps is so unangenehm.“
Und in Anlehnung an das Rauchverbot wird irgendwann einmal das Eisenbahnfahren aus gesundheitlichen Gründen verboten.
Wie gesagt: KEINE ENTSCHULDIGUNG. GEHT’S SCHEISSEN!
2.) Kann man jetzt mit den kleinen Hämmerchen eine Waggonscheibe zerschlagen oder nicht? Sind die Hämmerchen und die roten Punkte wirklich nur Placebo? Bitte da haben wir einen Typen bei uns in Österreich, der die Homöopathie nicht mehr auf Krankenkasse verschreiben lassen will. Hundert Studien haben nachgewiesen, dass Homöopathie nichts ausrichtet. (So begründet er.) Da sollte man die Hämmerchen doch gleich mitentsorgen. Die richten ja auch nichts aus.
Wie gesagt: KEINE ENTSCHULDIGUNG. VERARSCHEN KANN ICH MICH AUCH SELBER!
Nachtrag:
Ich lese gerade im heutigen Standard:

Die Bundespolizei habe am Samstag beantragt, den ICE-Zug in Bielefeld zu beschlagnahmen. Dies habe die Staatsanwaltschaft als unverhältnismäßig bezeichnet und abgelehnt. Die Klimaanlagen der gesamten ICE-Flotte sollen bei der Frühjahrsinspektion gecheckt worden sein.

Hervorhebung von mir: „Gecheckt“ bedeutet wahrscheinlich, dass der Schalter aufgedreht wurde und die Klimaanlage zu laufen begonnen hat. Es bedeutet sicher keine funktionale Überprüfung in einer Klimakammer, ob die Anlage funktioniert.“
Sonst kein weiterer Kommentar. Wer mich kennt, weiß, was ich denke.
Oder auch nicht…




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