Archiv für Januar, 1970
Der langsame Satz jetzt in einer Form, mit der ich mich „langsam“ identifizieren kann.
Beethoven opus 2/3 Adagio
Und für die neugierigen Fans – ich weiß, dass es da 2-3 gibt – sind hier Probeübungseinspielungen der Sätze 3 und 4.
Alles andere als perfekt. Der 4. Satz hat noch einige schwere Lücken, doch der Spirit ist zumindest bereits da:)
Beethoven opus 2/3 Satz 3 und 4
Aufgenommen am 2.2.2014 (gerade von Serbien zurückgekommen und drei Stunden vor der Reise nach Bulgarien…)
Untertitel: Was ich so lese
Als ich jung war, las ich sehr gerne Entwicklungsromane.
Es waren meistens Männer, die sich entwickelten. Ich erinnere mich noch sehr gut an meine Begeisterung vo Arrowsmith (Sinclair Lewis) oder „Of Human Bondage“ (W.S.Maugham). Ebenso gehörte der „Wilhelm Meister“ (s Lehrjahre) zu meiner Jugendlektüre und in Mignon muss ich wohl ebenso verliebt gewesen sein wie in Dostojewskis Sonja.
Als Kind las ich aber auch begeistert die Nesthäkchen-Bücher. Ich weiß nicht einmal, ob man das heute zugeben darf. Da wird sicher jemand Vorläufertum zum Nationalsozialismus zuordnen. Oder halt eine „heile, rechte Welt des Establishments.“
Je älter ich wurde desto häufiger waren die Hauptpersonen Frauen. Es war interessant zu lesen, wie Frauen ihr Leben erleben. Jane Austin war nicht so mein Fall, trotzdem fand ich nach dem Ansehen des Films „Stolz und Vorurteil“, dass ich etwas dazu gelernt hatte. Frauen haben mich immer sehr interessiert und ich hatte Glück, eine sehr tolerante Ehefrau an meiner Seite zu haben.
Diese brachte nun wieder andere Literatur in mein Leben. Eines der letzten Bücher, die ich in einem Sitz bis zum Ende durchlas, war „das Schloss aus Glas“ von Jeannette Walls.
Jetzt habe ich über dieses Medium hier ein weiteres Buch gefunden, es heruntergeladen und gestern nach der Arbeit in einem Zug durchgelesen. Es ist „Wegen der Schuld“ von Yenta E.
Das Buch hat bei mir eine Stimmung wie „Die andere Seite“ von Kubin ausgelöst. Eine zunächst nicht so schlimm erscheinende Gesamtsituation wird durch die Schilderung der Psychotherapie zu einem Albtraum transformiert.
Es kommt immer noch schlimmer.
Würde ich das Buch ohne Begleitinformation lesen, hätte ich vielleicht irgendwann zum Lesen aufgehört. Es wurde schlimmer und schlimmer und unvorstellbar, wie die Protagonistin, (wenn man sie überhaupt so nennen kann) die Kurve kratzen könnte.
Offensichtlich hat sie das geschafft, denn die Geschichte endet mit einem Nachwort, was zehn Jahre nach dem Geschehen spielt oder vielleicht überhaupt erst nach einer viel längeren Periode verfasst wurde. Das Überleben ist also geglückt.
Die Autorin hat geschrieben, dass sie den 2. Abschnitt stark gekürzt hat, um den roten Faden nicht zu zerstören. Vielleicht wird aus dem doch noch ein separates Buch.
Es ist schwer zu sagen, ob sich das Buch verkaufen wird. Alles ist möglich: vom Bestseller zum Ladenhüter.
Für mich finde ich ein Attribut dafür: „packend“.
Gegen dem Ende zu sind ein paar psychologische Befunde angeführt, deren Textierung einem die Haare aufstellen lässt.
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Und wie es im Nachwort heißt: es ist leider möglich, an sehr schlechte Psychiater zu geraten. Wie sehr sie ein Leben beeinflussen können, ist hier deutlich genug geschildert.
Nachsatz: Im Buch sind einige Vorfälle geschildert, die ich in meiner Jugend nie für möglich gehalten hatte. Oder jedenfalls als sehr selten angesehen hätte. Mittlerweile kenne ich Statistiken über inzestuösen Missbrauch und bin überhaupt nicht skeptisch, wenn ich Berichte darüber lese. Aber manchmal ist es für mich unvorstellbar, was sich Menschen gefallen lassen. Wirklich unglaublich.
Durch Zufall wähle ich heute einen Kanal, auf dem der 2003 gedrehte Film „Die Kinder des Wüstenplaneten spielt“. Eine Trilogie, die 251 Minuten dauert.
Ich finde Dune (von Frank Herbert), mit all seinen Folgen – ich glaube, insgesamt sind es 6 Bücher – faszinierend. Ich habe zwei Computerspiele gespielt und zwei verschiedene Verfilmungen gesehen.
Ich würde nichts lieber tun, als mir die gesamte Trilogie anzusehen, sie setzt ungefähr beim 2. Buch an. Ich hätte nichts lieber getan, denn momentan habe ich mich vom Schirm entfernt und höre den Ton.
Die Darstellung bestimmter Einzelheiten ist gut gelungen. Doch ich will nicht den Film sehen. Der Film ist bereits in meinem Kopf während des Lesens gelaufen. Alles, was ich sehen kann, interferiert mit meinen eigenen Vorstellungen und Erinnerungen.
So habe ich etwas verloren, was ich einmal hatte – den Wunsch, die weiteren Bände verfilmt zu sehen.
Komisch, nicht.
Die Abstimmung in der Schweiz hat ja einigen Staub aufgewirbelt. Ich finde das Ergebnis der Kontingentierung nicht besonders aufbauend, aber auch nicht tragisch.
Die Frage ist ja, in welcher Höhe werden die Kontingente den angesetzt?
Wenn die Kontingentierung großzügig bemessen wird, kann es dauern, bis überhaupt eine Änderung im Ablauf erkannt werden kann.
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Falls aber geplant ist,eine wirklich restriktive Kontingentierung vorzunehmen, werden die Schweizer schon bald wieder abstimmen, wenn sich die EU darauf einigt, Visa für Schweizer zu verlangen, die aus ihrem Land wo anders hinwollen.
Ok, nach den USA dürfen sie umsonst fliegen, obwohl man da etwas mit der Überfluggenehmigung über europäisches Gebiet noch etwas unternehmen könnte.
Aber sonst auf dem Landweg könnte ich mir eine Visumspflicht schon vorstellen:
Ein-Tages-Visum … kostenlos, nur ein bisschen umständlich, weil ein Antrag ausgefüllt werden muss. Das dauert dann an der Grenze mit Abwicklung
Ein-Wochen-Visum … 50 €. Wer meint, dass das zu hoch ist, soll sich nur das Verhältnis der Gehälter in der Schweiz und in Österreich ansehen.
Ein-Monats-Visum … 200 €.
Dauervisum … 15.000 €
Durch die elektronischen Grenzkontrollen können Überschreitungen des legalen Auslandsaufenthalts leicht überwacht werden.
Falls jemand argumentieren sollte, dass er ja nur ein paar Tage in der EU war und danach in ein EU-freies Land weitergereist ist, hat er dafür Sorge zu tragen, einen entsprechenden Nachweis an den Zollstellen von Ausreise und Einreise zu erbringen.
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Die Schweizer werden wohl versuchen, mit Druckmitteln wie Schokolade, Käse und Geld die Bestimmungen zu Fall zu bringen. Doch es wäre einmal die Möglichkeit, ein geschlossenes Vorgehen der EU zu zeigen…
Momentan bin ich krank. Und ich beschließe, ab morgen wieder gesund zu sein. Fast eine Woche laboriere ich jetzt an Ohr, Nase, Müdigkeit, vielleicht war es eine fieberlose Grippe, die anscheinend momentan auch in Saison ist.
Doch in Wirklichkeit scheint es sich um eine Managerkrankheit zu handeln. Letzte Woche habe ich mir selbst ein Lob ausgesprochen und eine Arbeit zufrieden als vorläufig beendet erklärt und damit fing der Schwächeanfall an. Ungefähr 16 Stunden habe ich jetzt jeden Tag geschlafen. Möglicherweise hatte ich doch Fieber. Ich kenne mich soweit, dass ich auf erhöhte Temperatur schließen kann, wenn sich meine Träume in Schleifen bewegen.
Vor zwei Tagen versuchte ich im Traum eine preisgünstige und schnelle Verbindung von Cannes nach Wien zu finden. Und zwar mir der Eisenbahn. Irgendwann beschloss ich, dass die letzte Strecke Zürich-Wien mit dem Railjet zu erledigen war. Wie komme ich von Cannes nach Zürich. Entweder entlang der Küste nach Genua, von dort nach Mailand und weiter nach Zürich. Aber besser wäre es vermutlich von Cannes nordwestlich in Richtung Genf zu zielen. Ich weiß nicht, wie ich auf Cannes gekommen bin. Eigentlich hatte ich vermutlich Nizza gemeint. Wenn ich fieberfrei bin, wache ich normalerweise auf, schaue geschwind im Internet nach und schlafe beruhigt weiter.
Aber was mich schon beunruhigt hat, war mein absolutes Desinteresse. Ein paar Mails habe ich beantwortet, pro Tag habe ich eine Stunde Klavier geübt, das war es. Weder Einträge auf twoday, noch die Nachrichten – nicht sehr überraschend – haben mich interessiert. Appetit eher durch Abwesenheit auffallend. Eigentlich habe ich nur ans Gesundwerden gedacht, weil am Samstag die nächste Dienstreise ansteht. Und da werde ich wohl wieder fit sein, wie es bei Managern so üblich ist.
Als Workaholic kann ich mich ja nicht mehr wirklich bezeichnen.
300 volle Arbeitstage habe ich noch. Und ich bin verwundert, denn so habe ich nie in meinem Leben gerechnet, nicht einmal während der Bundesheerzeit.
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Und mein Beruf geht mir auf die Nerven. Nein, nicht der Beruf, sondern das, was ich darüber in Zeitschriften und in den Nachrichten lese. Die Elektronik und die Informatik gehen in die falsche Richtung. Und da stoße ich mich noch nicht einmal an der NSA. Ich lese Fachzeitschriften und denke mir: da steht nur mehr Sch… drin. Und man darf mir glauben, es liegt nicht daran, dass ich die Inhalte nicht verstehe.
Bei rosmarin wurden neue Fragen für Treibholz aufgeworfen.
Die haben mich irgendwie angesprochen.
1. Striptease….?
Das ist nichts Besonders, nachdem ich regelmäßig in die Sauna gehe. Aber lustig war es, als ich in einer Hoteldisco nach einer Konferenz, bei der ich im Smoking teilnahm, mein Smokinghemd an einen Interessenten verkaufte. Der Preis war in Ordnung und danach war mein Tanz etwas freier.
2. Die Geschichte hinter meinem teuersten Strafzettel….
Das war eine Schnellfahranzeige, die total ungerecht war. Ich fuhr mit koreanischen Geschäftspartnern von Wr. Neustadt nach Wien. Nicht einmal besonders schnell. Nach einer Baustelle beschleunigte sich der Verkehr wieder und ich fuhr auf der dritten Spur als von hinten ein weißer Audi auffuhr. Um ihm Platz zu machen, stieg ich aufs Gas und reihte mich nach kurzer Zeit rechts ein. Der Audi auch. Winkerkelle. Ich stieg aus, die zwei Polizisten in Zivil auch. „225 mit dem geeichten Tacho.“ – Aber Sie müssen doch gesehen habe, dass ich Ihnen nur Platz machen wollte. Als sie so dicht auffuhren, bin ich höchstens 160 gefahren.“ (Damals galt schon das Limit von 130km/h) – „Ja, deswegen wollten wir sie ja nicht aufhalten, aber bei der Baustelle sind sie 120 gefahren.“
Trotzdem haben sie mich wegen 225 angezeigt. Ich habe dann noch zwei Eingaben, eine aus Japan, eine aus Korea abgeschickt, wurde vernommen. Und musste letztlich eine Strafe von 4400 ATS, ca. 600 DM bezahlen.
Die eigentliche Strafe war, dass ich mich seitdem nicht mehr traute, schnell zu fahren. Vorher war ich auf der Strecke in der Regel mit 200 unterwegs gewesen.
3. Was sollte man mindestens einmal im Leben getan haben?
Ich glaube, ich habe das schon alles gemacht. Die Diskretion verbietet es, ausführlicher zu werden.
4. Am liebsten koche ich für….?
meine Familie bei Familienfesten, wenn alle Kinder und Enkelkinder zusammen sind.
5. Wenn ich Diktator wäre, würde ich folgendes ändern…?
Bei dieser Frage passe ich. Ich würde auch nicht Gott sein wollen. Aber vielleicht würde ich ein Gesetz erlassen, dass es einem Diktator erlaubt, zehn Frauen zu haben.
6. Richtig peinlich ist mir….?
Ich kann nicht sagen, dass mir etwas wirklich peinlich wäre. Aber meinem Chef ist es oft peinlich, was ich zum Besten gebe.
7. Meine allerliebsten Schuhe….?
Das ist ja eigentlich eine Frage für Frauen, aber ich habe Lieblingsschuhe.
Und zwar eigentlich drei, von denen zwei identisch sind. Es sind Waldviertler, und zwar der Wunderschuh.
Und dann habe ich einen über zehn Jahre alten Schuh, der ähnlich im Styling ist, allerdings braun. Den hat mir eine Freundin geschenkt und ich will ihn nicht wegwerfen. Ist auch so ein halb handgefertigter.
8. Ich sammle zwar nix, aber eigentlich….?
Ich sammle Dreck. Zumindest könnte man mich wohl as Messie bezeichnen. Ich sammle nicht wirklich, aber ich kann keine Bücher wegwerfen. Und so halte ich momentan bei ca. 4500.
9. Wenn ich eine Pflanze wären, dann….?
wäre ich vermutlich eine Platane.
10. Wenn ich Künstler wäre, dann… ?
wäre ich einer der zehn besten Pianisten auf der Welt. Und wenn ich mich auf einen festlegen müsste, wäre es Friedrich Gulda.
11. Hast Du ein Lieblings-Zitat?
Ich habe eine Lieblings-Zitaten-Lieferantin. Die ist Marie von Ebner-Eschenbach. Und das beste von ihr ist: „wenn die Gescheiteren immer nachgeben, ist es kein Wunder, dass die Welt von den Dummen regiert wird.“
Ich schmeiße nichts weiter, aber wer will kann die Fragen ja aufgreifen 🙂
Nachdem ich irgendwo etwas über die über 60-Jährigen gelesen habe, fühlte ich mich veranlasst, mein Profilbild zu ändern 🙂
Ich erzähle ja manchmal, dass ich meine Arbeit auch dann getan hätte, wenn ich nicht damit Geld verdiente.
Heute hat sich so etwas Ähnliches zugetragen.
Ich gab eine Probevorlesung in Belgrad. An der Akademie der Wissenschaften, mathematisches Institut. Es sollte ein Appetitanreger für ein zweitägiges Seminar in genau einem Monat sein.
Das Publikum war hochkarätig und durch ein paar Mathematik PhD-Studenten aufgefettet.
Der Vortrag verlief sehr gut – im Sinne dessen, dass die Zuhörer ziemlich aufmerksam waren.
Ich war überrascht, als ich nach dem Vortrag etwas unterschreiben musste. Sozialversicherung in etwas.
Und dann bekam ich ein Honorar. Für serbische Verhältnisse sogar durchaus ein angemessenes. Aber es war nicht ausgemacht worden, also kam es echt überraschend. Für mich war es eigentlich besonders, an diesem Ort vorzutragen.


Es ist gut, den genauen Wert der Erdbeschleunigung zu kennen.
P.S. Das Honorar hat in andere Währung umgerechnet ungefähr 33 Krügeln Bier entsprochen, oder was ich bevorzuge in etwa 5 Flaschen eines sehr angenehmen montenegrinischen Markenweins entsprochen.
Ich wehre mich ja gegen die Darstellung, dass Leute entweder in Mathematik oder in Sprachen gut sind.
Heute ist mir allerdings etwas zu Bewusstsein gekommen, dass es vielleicht Unterschiede hinsichtlich der Affinitäten zu bestimmten Kunstgattungen gibt. (Wobei man hier die Musik sehr stark mit Mathematik verbunden sehen kann)
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Mir ist heute plötzlich aufgefallen, dass ich mir die Zahlen in praktisch allen Sprachen gemerkt habe, die ich je aktiv kannte. Aber bei den Farben merke ich mir in der Regel nur rot, weiß, schwarz. Als nächste kommt dann noch grün dazu. Gelb, Blau und Braun kann ich gerade noch auf französisch, aber nicht mehr auf anderen Sprachen, in denen ich mühelos die gängigen Umgangsvokabeln kann, um mich im jeweiligen Land fortzubewegen.
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Es ist wirklich sonderbar, dass mir das heute so aufgefallen ist. Ich bin überzeugt, dass es viele Menschen gibt, die sich gerade die Farben leicht merken, aber bei den Zahlen größere Schwierigkeiten hätten.
Ich lese die Nachrichten über die Situation in der Ukraine und bin leicht entsetzt über die Leichtigkeit, mit der westliche Blätter von Krieg sprechen. Und natürlich auch berichten, dass die Ukraine mobilisiert.
Es wird unterstellt, (behaupte ich einmal) dass Putin seinen Herrschaftsanspruch mit Gewalt durchsetzen möchte. Meiner Meinung nach hat er das nicht notwendig. Auch jede neue ukrainische Führung wird sich einem Ölembargo oder dem Aussetzen der russischen Kredite unterwerfen müssen. Es sei denn, die EU ist imstande das dadurch entstehende wirtschaftliche Vakuum zu füllen. Da die EU da nicht besonders freigebig erscheint, scheint mir das nicht so wahrscheinlich zu sein.
Ich glaube ja, dass es zu einer Teilung der Ukraine kommen wird.
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Worum es Putin aber in erster Linie zu gehen scheint, ist seine Ansprüche auf Sinferopol und den dort befindlichen Flottenstützpunkt zu sichern. Im Prinzip wäre das auch nicht so wichtig, weil mit geringeren Kosten als in Sotschi ein neuer Stützpunkt auf der russischen Küste weiter östlich errichtet werden kann. Allerdings nicht von heute auf morgen.
Dann ist die Ethnizität auf der Krim hauptsächlich russisch. Es dürfte ja kein Zufall sein, dass das Gebiet jetzt autonom ist.
Also momentan sehe ich die Aktionen von Putin durchaus als „vernünftig“ an und eher prophylaktisch als kriegsfördernd. Durch das Schaffen von Tatsachen werden möglicherweise bewaffnete Konflikte verhindert.
Dass die Ukrainer in sich selbst noch uneinig sind, d.h. unter der Opposition sehr wohl zwei sehr unterschiedliche Gruppen existieren, ist ein viel größeres Problem.
Naja, ich werde da wohl nicht viel Zustimmung erhalten. Aber wenn Zeitungen so leicht von Krieg sprechen, erinnert mich das an „die letzten Tage der Menschheit“. Da findet man das auch schon angesprochen. Und Zeitungen lieben wohl solche Schlagzeilen.
