NSA und so weiter
Momentan wird da alles Mögliche geschrieben und die Zeitungen sind voll davon. Während mich die Inhalte absolut nicht überraschen, frage ich mich: von welchem wirklichen Thema soll da abgelenkt werden?
Steuern wir auf einen neuen Weltkrieg zu?
Werden jetzt gerade die Weichen gestellt, wer mit wem?
Die Überwachung hat uns ja bis jetzt nicht wehgetan. Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß. So, jetzt wird das als der Untergang der Welt dargestellt.
Wo kündigt sich aber der wahre Untergang an?
Sind das die diversen Mini-Revolutionen? Ist das die Ablehnung von Mursi? Sind das beginnende wirtschaftliche Schwierigkeiten in China?
Wenn mir etwas Angst machen könnte, dann wäre es jetzt die Behandlung eines überaus heiklen Themas wie das der Überwachung. Dies wird aber so gebracht, als hätte wieder einmal ein Mann seine Tochter im Keller eingesperrt und 30 Jahre missbraucht. Irgend etwas stimmt da nicht.
Was geht da vor?

Donnerstag, Januar 1, 1970 at 12:00 am
Immer wenn es in den U.S.A. innenpolitisch ‚eng‘ wird kommt eine außenpolitische Reaktion. Iran & Syrien sind doch schon länger in Vorbereitung, und jetzt, wo aus Ägypten wegen der dortigen Lage kaum Widerspruch zu erwarten ist, könnten sich die U.S.A. und Israel zu einem Angriff entscheiden – zumal Truppen aus dem Irak frei wurden.
Warten wir mal den 4. Juli und das Getümmel der Bürgerrechtler IN den U.S.A. ab, danach wird es deutlicher werden wohin das alles führt.
*edit*
HIER ist schon mal eine Schweinerei die im Hintergrund abgewickelt wird.
Donnerstag, Januar 1, 1970 at 12:00 am
Weltuntergangsstimmung? Es stimmt, es liegt was in der Luft. Ich lese gerade den Radetzkymarsch von Joseph Roth, da ist auf einmal auch so eine Stimmung da…
Na ja, im Neptunbrunnen auf dem Alexanderplatz hielt sich ein nackter Mann selbst für Jesus Christus und predigte und fuchtelte mit dem Messer herum, ein Polizist hat ihn erschossen… und nein, Papst Franzsikus war nicht zur Stelle :-)))
Donnerstag, Januar 1, 1970 at 12:00 am
Als ob es neu wäre dass wir überwacht werden, dass es Industriespionage gibt (nicht nur von den „Bösen“) und dass Daten über uns gesammelt werden, na selbstverständlich auch von „Freunden“.
Damit ist natürlich nichts entschuldigt, aber die momentane Empörung scheint mir doch ein bisserl fadenscheinig.
Einer hatte den Mut, zu sagen, da mach ich nicht mehr mit, jetzt ist das halt Thema, und Anlass für strategische Spielchen.
Ändern wird sich kaum etwas.
(Dass dies das Vorgeplänkel zu größeren Auseinandersetzungen ist, kann ich nicht glauben, es sei denn, im Windschatten nützen ein paar Hardliner die Ablenkung aus, was aber keinen ursächlichen Zusammenhang darstellen würde.)