Archive for the ‘Reisen’ Category

Panne

Über Pannen ist man ja im allgemeinen nicht so erfreut. Aber manchmal machen sie auch Spass bzw. können sie etwas zur Unterhaltung beitragen.
Auf der Rückfahrt nach Wien fiel kurz vor Wels die Heizung aus. Der Zugbegleiter vermeldete, dass wir bis Linz weiterfahren würden und dort würde man versuchen den Schaden zu beheben.
In Linz hatte ich die Gelegenheit, die Führerstation eines Railjets, der im Schubbetrieb gegen Wien geschoben wird, zu betreten.
Ich wurde aufgeklärt, dass die mittlere Lok defekt sei. Die fährt jetzt also während ich das schreibe, „leer“ mit.
Jetzt wird also eine Doppelzugsgarnitur (die ICEs kennen das ja auch) von EINER Lok am Zugende geschoben. Die Höchstgeschwindigkeit geht sich nicht mehr aus.
Dort wo der Zug normalerweise 200km/h fährt, erreicht er jetzt zwischen 160 und 195, am ehesten noch 185. Ein paar mal habe ich auch noch 200 auf der Anzeige gesehen.
Der Lokomotivführer fährt aber wie „eine g’sengte Sau“. Ich will ihn damit nicht beleidigen, er macht das super. Bis jetzt haben wir noch keine zusätzliche Verspätung aufgerissen (außer dem Aufenthalt in Linz), weil er die Strecken, wo es eh nicht so schnell erlaubt ist, hemmungslos ausreizt. Ein Weinglas hat schon dran glauben müssen, für das die stabilisierende Vertiefung nicht gereicht hat.
ich sehe gerade, dass wir eine Minute der Verspätung aufgeholt haben. nein es sind schon 2. Bis Wien hochgerechnet werden wir nur mehr 10 Minuten Verspätung haben. Aber so, wie ich den Lokführer einschätze, werden wir maximal 5 Minuten Verspätung in Wien haben.
Ich schmunzle in mich hinein. Und einen Ersatzwein habe ich ja schon bekommen.

Samstag

Eigentlich könnte man am Samstag ruhen. Doch einen Gechäftstermin hatte ich noch. Einen angenehmen, nur eine Kontaktaufnahme mit einem sehr sympathischen Menschen.
Danach ging es zum Spaziergang im Kalemegdan.
Das letzte Mal als ich in Kalemegdan spazieren ging, (vor zirka 10 Jahren) fing die damalige Nierenkolik an und ich krümmte mich auf den Parkbänken vor Schmerzen.
Diesmal ging der Besuch glimpflich ab. Ein anschließender Besuch im Restaurant wirkte entspannend.
Ein Bild von Kalemegdan: (Ich habe viel mehr gemacht, die werden wohl auf fb zu finden sein.)
Etwas später ging es dann noch einmal zur orthodoxen Kirche, neben der sich die Nationalbibliothek befindet. Auf dem Bild sieht man aber hauptsächlich die Sonne.
Ganz ohne medizinische Interaktion ging es allerdings auch diesmal nicht ab. Eine Stunde verbrachte ich damit, meine Zahnderln computer-tomografieren zu lassen. (Das ist nur die Vorstufe zu einer Behandlung, die im April anfangen wird:)

Nichts geht über Putin

Als Putinversteher darf ich wohl einen solchen Artikel schreiben. Er hat gestern wirklich gezeigt, was er erreichen kann.
Die ganze Woche war schon von Reiseausfällen geplant. Einmal brannte es im Bahnhof von Passau oder die Feuerwehr hatte eine andere Form des Einsatzes, jedenfalls war der Bahnhof gesperrt und der Zuginhalt musste sich in einen pendelnden Autobus rauskotzen.
Bei der Rückfahrt gab es einen Teilflug von Hamburg nach Düsseldorf. Da darf man sich für 30 Minuten fliegen 60 Minuten anstellen – am Check-in und der Security.
Gestern allerdings hatte ich eine Verspätung von sechs Stunden, weil ich nicht die Direttissima fliegen durfte, sondern eigentlich über Brüssel oder Düsseldorf hätte fliegen sollen, um dann dieselbe Strecke auf Wien herabschauend zurück zu fliegen, um irgendwann in Belgrad zu landen.
Dort hatte Putin die angesichtliche Begegnung mit Merkel verschieben wollen, nachdem ihn die Belgrader viel freundlicher empfangen haben, als er das in Mailand erwarten durfte.
Das waren vier Stunden mehr, in der von Belgrad nichts abfliegen und auch nichts ankommen durfte.
Als ich um 23:00 endlich gelandet war, sah ich am Flughafen jede Menge Menschen, die noch auf ihre Flüge warteten. Normalerweise geht der letzte um ca 23:30 ab Belgrad. Am Fahrplan sah ich Abflugzeiten von 2:00 am.
Naja, eine Sch..Reisewoche. Aber jetzt werde ich mich ja hoffentlich 2 Wochen erholen können, wenn es da nicht noch sowas wie Arbeit gäbe.

Eindrücke

Ich schreibe. Allerdings nicht an meinem Buch, sondern ich muss noch die Eindrücke meiner letzten Reise in die Schweiz verarbeiten. Es wird noch etwas dauern, bis ich hier etwas darüber poste.




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