Archive for the ‘Politik’ Category

R.E. Realsatire

Ich frage mich, ob der türkische Sultan wirklich Deutsch versteht, um den Satiresong über ihn ausreichend würdigen zu können. Wer hat ihm denn da gesteckt, dass seine Aktionen kein besonders gutes Bild abgeben.
Einberufung des deutschen Botschafters – das hat schon etwas.
Vielleicht sollten die Deutschen ihre Landesmutti einmal in die Türkei auf Urlaub schicken – mit einem one-way-Ticket. Sie scheint sich ja echt auf die türkische Politik zu stehen.
Ob dort aber der Posten einer Großwesirin überhaupt existiert, darf bezweifelt werden.

Ein Gebet

Ich räume gerade meinen Rechner auf.
Was man da so alles findet …
Ein Gebet

Ukraine

http://www.nachdenkseiten.de/?p=24986
Ich kann da keinen Fehler entdecken.
Mich überrascht eher, was von vernünftigen Seiten alles gegen Putin vorgebracht wird.
Aber irgendwie denke ich, dass nur „die normale Bevölkerung“ verarscht werden soll.
Die eigentlichen Feinde entstehen doch immer dort, wo die Amerikaner abziehen.

Eigentlich überflüssig

Die einen werden die Darstellung schon kennen. Die anderen werden sie als russische Propaganda abtun.
Es sind allerdings einige nahhistorische Fakten enthalten, die in Erinnerung gerufen gehören. Daher dieser Link.
Putin, jetzt reicht es uns
Der Titel täuscht ein wenig.

weil es kein „like“ gibt

[Dieser Text findet sich auf twoday bei oraclesyndicate]
Egal, wie man die Sache sieht, von der Rhetorik ist Putin den deutschen Politikern eindeutig überlegen. In diesem Fall spricht er auch recht harte Worte. Man könnte daraus aber auch ablesen, wie die Konflikte beendet werden könnten.
Wladimir Putin im Interview: „Es hat sich ausgegauckt“
Dr. Alexander von Paleske —- 1.9.2014 —–
Folgendes Interview mit Wladimir Putin landete heute in meiner Mailbox:
Interviewer
Dobroje utro Gospodin President
Wladimir Putin
Zdravstvujte
Interviewer
Herr Präsident, können Sie bitte ihre Politik in der Ukraine näher erläutern, was sind Ihre kurzfristigen und langfristigen Ziele?
Wladimir Putin
Wir Russen wollen unseren Brüdern und Schwestern in der Ukraine ein menschenwürdiges Dasein verschaffen. Sie sollen nicht länger Bürger zweiter Klasse sein. Dieses Ziel können wir sicherlich am besten erreichen, wenn die Ostprovinzen der Ukraine Teil von Russland werden. So habe ich es gestern in einem Interview auch angedeutet.
Allerdings gibt es eine zweitbeste, für uns Russen akzeptable Lösung, das wäre die weitgehende Autonomie der Ostprovinzen innerhalb der Ukraine. Wir sind da durchaus verhandlungsbereit.
Leider haben unsere Aufrufe zum Waffenstillstand kein Gehör gefunden. Der Präsident der Ukraine und klepto-oligarchische Schokoladenverkäufer Petro Poroschenko glaubt, er könne das Problem militärisch lösen. Welch ein Narr. Eine militärische Maus, die brüllt und glaubt, sie könne die NATO in den Konflikt mit hineinziehen.
Leider hat die EU diesen Poroschenko in seiner Narretei bestärkt, statt auf unsere Verhandlungsangebote einzugehen, und Druck auf Poroschenko auszuüben. Vielmehr schwafelten sie von derr Verletzung des Völkerrechts, der verletzten Souveränität der Ukraine, die notfalls mit militärischen Mitteln wiederhergestellt werden müsse, und nannten unsere Brüder und Schwestern Terroristen. Ich erinnere daran, wie wenig sie sich um das Völkerrecht kümmerten, als sie mithalfen, Jugoslawien zu zerstören.
Poroschenkos Soldaten und die faschistischen Milizen der Azov-Bande, deren Abzeichen dem Hakenkreuz ähneln, verstärkten die Angriffe auf die Ostukraine, und liessen Bomben auf Donezk niederregnen, die vor allem die Zivilbevölkerung trafen.
Nachdem unsere Brüder und Schwestern ernsthaft in Bedrängnis gerieten, haben wir militärische Unterstützung geleistet. Das war ja wohl zu erwarten. Nur westliche Dummköpfe konnten glauben, dass wir ruhig zusehen, während unsere Verwandten n der Ostukraine abgeschlachtet, und deren Häuser zerstört werden..
Nicht verhandelbar ist allerdings die Krim. Die ist russisch und bleibt russisch.
Herr Präsident, fürchten Sie nicht die westlichen Sanktionen, die jetzt noch einmal verstärkt werden sollen?
Diese Sanktionen lassen uns völlig kalt. Wir Russen sind bescheiden, können notfalls auch von Chleb und Schtschi, (Brot und Kohlsuppe) leben.
Wir verstärken jetzt intensiv die Wirtschaftsbeziehungen mit China. Für die EU, die schon jetzt unsere Sanktionen als Antwort auf die gegen uns gerichteten Sanktionen schmerzhaft spürt, wird es alsbald ein böses Erwachen geben.
Die Ehre von Mütterchen Russland ist unverzichtbar, die lassen wir uns nicht nehmen, schon gar nicht von Deutschland, das einst die Sowjetunion überfiel und 20 Millionen Russen tötete.
Vor 75 Jahren startete Hitler-Deutschland den 2. Weltkrieg. Unsere Rote Armee hatte entscheidend dazu beigetragen, die Welt von diesem mörderischen Spuk zu befreien.
Nun droht erneut die Gefahr eines grossen Krieges. Die NATO will ihre Präsenz in Osteuropa ausbauen.
Wir haben seinerzeit den Warschauer Pakt aufgelöst, und hatten erwartet, dass die westlichen Länder das gleiche tun würden mit ihrer NATO.. Stattdessen verstärkten sie die NATO, rückten mit ihrem Militärbündnis durch Aufnahme immer neuer Mitglieder weiter nach Osten vor, veranstalteten riesige Marinemanöver in der Ostsee und verlegen Truppen und Fluggeschwader in die Ostländer. Wir fühlen uns von diesem Expansionismus bedroht.
Das ist der Dank dafür, dass wir die Wiedervereinigung Deutschlands zugelassen, und viele andere Länder wie die Ukraine, Lettland, Estland, Litauen, Weissrussland, Georgien und weitere in die Unabhängigkeit entlassen haben.
Wie sehen sie denn das Verhältnis der russischen Regierung zu deutschen Politikern? Gerade hat ja der deutsche Bundespräsident Gauck aus Anlass des Jahrestages des Beginn des zweiten Weltkriegs vor 75 Jahren in Polen eine schneidige Rede gehalten. Die deutsche Presse schrieb dazu:
Aus den Worten des 74 Jahre alten Bundespräsidenten – er war gerade fünf Jahre alt, als der Zweite Weltkrieg zu Ende ging – klingt Wut und Empörung über Putin. Wohl niemand habe 2009 geahnt, „wie dünn das politische Eis war, auf dem wir uns bewegen“, sagt Gauck, der ohnehin nicht gerade als Freund Moskaus gilt. Bitter fügt er hinzu: „Wie irrig der Glaube, die Wahrung von Stabilität und Frieden habe endgültig Vorrang gewonnen gegenüber Machtstreben.“ Nun seien Stabilität und Frieden auf dem Kontinent wieder in Gefahr.
Für einen Bundespräsidenten ungewöhnlich scharf verlangt Gauck von Putin eine Änderung seiner Politik, die Rückkehr zu den Regeln des Völkerrechts. Und er nimmt auch das Wort Verteidigungsbereitschaft in den Mund, die man an die neue Lage anzupassen werde – wieder so ein Signal des Bundespräsidenten, dass Deutschland bereit ist, seiner gestiegenen Verantwortung in der Welt notfalls auch mit Waffengewalt gerecht zu werden.
Einige wenige deutsche Politiker geniessen unseren Respekt, dazu gehört vor allem der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder, den ich einen Freund nenne, und natürlich der ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt. Gerade er erinnert mich immer wieder daran, dass es auch ein anderes Deutschland gibt.
Anders hingegen dieser Bundespräsident Joachim Gauck. Den will ich nie wieder in Russland sehen. Der hat hier lebenslängliches Einreiseverbot.
Erst brüskierte der uns mit seiner Absage der Teilnahme an den Olympischen Winterspielen in Sotschi, dann besuchte er kürzlich demonstrativ einen unbelehrbaren innenpolitischen Feind namens Kowaljow im Krankenhaus in Berlin, und jetzt diese provokante Rede.
Gaucks Haltung ist davon gekennzeichnet, es Russland „heimzuzahlen“, wegen des Unrechts an seinem Vater, der einst, wie dessen Frau, glühende Anhänger von Adolf Hitler waren, und schon vor Hitlers Machtantritt in die NSDAP eintraten.
Den Vater haben wir nach dem 2.Weltkrieg für ein paar Jahre nach Sibirien geschickt, von wo er heil zurückgekommen ist, was umgekehrt für viele russische Zwangsarbeiter in Deutschland kaum zutraf. Die wurden wie Tiere behandelt und viele sterben an Unterernährung oder wurden in Konzentrationslagern ermordet.
Für uns hat es sich ausgegauckt.
Spassibo – Vielen Dank für dieses aufschlussreiche Interview

Unterschiede

Nehmen wir an, Sie stellen jemand im fortgeschrittenen Alter in einer Firma an und stellen fest, dass Sie es nicht leisten können, ihn weiter zu beschäftigen.
Sie möchten ihn oder sie nach zwei Jahren kündigen und stellen fest, dass Sie eine Abfertigung zahlen müssen, die sich nach der Gesamtanzahl der Jahre richtet, die er oder sie beschäftigt waren. Dies kann bedeuten, dass Sie mehr an Abfertigung zahlen müssen, als Sie bisher insgesamt an Gehalt zahlen mussten.
Selbst wenn es sich um eine einvernehmliche Auflösung des Arbeitsverhältnisses handelt, wird für Sie eine entsprechende Summe fällig.
Werden Sie es dann riskieren, jemand über 50 überhaupt noch einzustellen? Werden Sie jemand einstellen wollen, der schon in Pension ist?
Vermutlich kaum. Zumindest nicht mehr unbefristet. Werden Sie jemand einstellen wollen, wenn man Ihnen erzählt, dass das Arbeitsgesetz in wenigen Monaten geändert wird. Nun, falls es nicht so geändert wird, dass diese Bedingung fällt, müssten Sie zumindest kurz vor Ende der Probezeit kündigen. Ihn oder sie neuanstellen geht aber dann nicht, zumindest nicht ohne eine gewisse Karenzzeit.
Bekämpfung der Korruption, Reduktion der Bürokratie und stabile, nachvollziehbare Gesetzgebung wünschen sich in etwa 90% aller österreichischen Unternehmer in Serbien. Ich wünsche mir das auch. Ich bin ja diesmal noch rechtzeitig drauf gekommen und ich habe nicht einmal das Gefühl, dass man versucht hat, mich zu übernehmen.
Aber de facto bedeutet das, dass Menschen ab einem gewissen Alter hier in „Serbien weggeschmissen“ werden. Und sei ihre fachliche Qualifikation noch so gut.

erschreckend,

dass die Blauen so zugelegt haben.
Tröstlich, dass sie trotzdem nicht mehr Einfluss haben werden. 2000 wird sich wohl (hoffentlich) nicht wiederholen.

Doch die großen Zeiten des Populismus drohen nach wie vor.

Worüber E.L. nicht schreibt

Die unten angeführten Begebenheiten könnten eigentlich als Erfolgsstory verbucht werden.
http://derstandard.at/1371171251140/Generaldirektor-der-Vatikanbank-tritt-zurueck
Man scheint jetzt nach Jahren des Verdachts, Konsequenzen zu ziehen. Ob die Leute dann freiwillig oder gezwungenermaßen gehen, ist mir persönlich nicht so wichtig. Dass sie nicht deswegen abtreten, weil sie die nicht-katholische Hetze nicht mehr ertragen konnten, schließe ich aus. Denn Steherqualitäten kann man den Monsignores nicht absprechen.
Ich vermute einmal, dass sich unter dem neuen Papst einiges verbessern wird. Er scheint mir um ein Haus ehrlicher zu sein als sein Vorgänger. Und ich würde der Katholischen Kirche eine entsprechende Reformation wünschen.
Warum aber E.L. nicht darüber schreibt, begreife ich nicht. Oder ich begreife es und will meine Vermutungen nicht äußern.

Lesermeinungen

Manchmal prokrastiniere ich, in dem ich Lersermeinungen im Medium „derStandard-online“ lese. Online-Lesermeinungen scheinen in der Regel vom ärgsten, dümmsten Lesersegment zu stammen.
Anlässlich eines Artikels über CO2-Vorkommen gab es Diskussionen, die zwischen anscheinend Belesenen und typischen „Herr Karl“-Typen geführt wurden.
Mir ist dabei folgendes eingefallen, was der Sache aber auch nicht weiterhilft:)

Die Problematik beim CO2 liegt ganz woanders und sie hat überhaupt nichts mit CO2 zu tun. Es liegt in der Form der heutigen Berichterstattung, speziell wenn es um die Auslegung von Studien geht. Ich gebe zu, dass ich selber zu dem Thema keine Stellung beziehen kann. Es gibt allerdings einen systemischen Fehler der heutigen Zeit: die Wissenschaft (ohne dem einzelnen Wissenschaftler Redlichkeit absprechen zu wollen) wurde vom Kapitalismus vereinnahmt. Veröffentliche Studien sind von Interessensträgern beauftragt. Die Medien stürzen sich auf extrem formulierte Thesen. Ein klassisches Beispiel waren die Studien der 70erjahre zum Thema Atomkraft. Wir konnten Wissenschaftler pro und contra argumentieren hören. Wissen wir heute genauer Bescheid? In fünfzig Jahren werden wir zur bereits heute vorgebrachten Entschuldigung finden: „wir hätten es bisser wissen können.“ Aber was hilft uns das heute? Ein Artikel über CO2 müsste mindestens 20 Seiten oder eine Sonderbeilage wert sein. Eine oder zwei Kolumnen werden einem solchen Thema nie gerecht, weil sie zu stark verkürzen und damit dramatisieren müssen. Was bleibt? Wir machen weiter wie bisher und werden einmal jammern: „ach wenn wir das doch gewusst hätten!“

Steigende Benzinpreise

Als ich noch ein eigenes, mein erstes Auto fuhr, ( Heute habe ich kein Auto mehr, weil ich in der Nähe von Wien lebend verkehrstechnisch auch gut angebunden bin.) war der Benzinpreis ungefähr 3,50 Schilling, 0,5 DM. So habe ich es in Erinnerung (1969). Dann gab es eine Ölkrise mit Beginn der ansteigenden Benzinpreise und dem „autofreien Tag“. Und dann gab es das Schreckgespenst „einmal wird ‚der‘ Benzin 20.00 Schilling kosten und dann wird keiner mehr Auto fahren. Wenn man sich nun die Inflation ansieht, (Brot, Milch, Butterpreise) kostet das Benzin heute auch nicht mehr als damals. Das verwundert mich sogar, dass es so ist. Nur die Erwartungshaltung ist eine andere. Das Auto ist immer noch ein Luxus, obwohl die Leute meinen, ein Recht darauf zu haben. Übrigens mussten in der Regel damals beide Ehepartner arbeiten, wenn sie sich ein Auto leisten wollten. (Oder man landet gleich im Himmel. Auch keine schlechte Alternative!)
Es bleibt halt die Frage der Prioritäten…
Die Freiheit der Bewegung gilt als hohes Gut. Wie lustig mag es anmuten, dass im 19. Jhd noch die Gesellen auf die Walz gingen und lange Strecken zu Fuß zurücklegten.
Und was soll der Kult vom Jakobsweg, wenn das Spazierengehen so ‚out‘ ist.
Eine Pilgerfahrt sollte doch heute so aussehen:
In Barcelona starten und bis Vladivostok und zurück die gesamte Strecke mit dem Auto (ohne Autozug oder Fähre) zurücklegen. Danach käme man ebenfalls geläutert zurück.
Nachtrag: damals kostete mein Mini 33.500 Öst. Schilling, also soviel wie 1000 Liter Benzin (danke Nömix). Der Preis des heutigen Basismini habe ich mit 15.500 Euro recherchiert. D.h. wenn der heutige Benzinpreis 1,6 Euro/Liter beträgt, hat sich am Verhältnis praktisch nichts geändert. Der heutige Mini hat drei Mal so viel PS und ein paar zusätzliche Schmankerln, aber im damaligen habe ich mich wohler gefühlt. Worüber regen sich die Leute dann auf. Insgesamt ist die Qualität beim Autofahren viel günstiger geworden. Das Benzin hat halt heute einen größeren Anteil am Preis. So what?)




  • Neueste Beiträge

  • Tage mit Einträgen

    Januar 2026
    M D M D F S S
     1234
    567891011
    12131415161718
    19202122232425
    262728293031  
  • Was einmal war