Archive for the ‘Leben’ Category

Vergangen und gegenwärtig

Manche Filme sieht man am besten alleine, andere führen den Rucksack einer persönlichen Beziehung mit sich. Andere Filme leben durch ihren Inhalt, der wiederum auf seltsame Weise eine Beziehung mit besonderen, einzelnen Menschen herstellt.
Ich spreche hier nicht von den Menschen, mit denen zusammen man einen Film gesehen hat. Da lässt sich die Beziehung ja schon vordergründig sehr leicht herstellen. Auch wenn es nett ist, beim Betrachten älterer Filme an bestimmte Freunde erinnert zu werden, die plötzlich aus der Vergangenheit wieder in der Gegenwart auftauchen, sind das nicht die Empfindungen, über die ich heute schreiben möchte.

Menschen besitzen ein unterschiedliches Maß an Vielfältigkeit. Manche erscheinen ser vorhersagbar, bei anderen hingegen, scheint die momentane Laune ihr ganzes Wesen zu bestimmen. Mein Name ist ja ursprünglich von Hesses Steppenwolf abgeleitet. Dort wird ausreichend beschrieben, dass viele Seelen in unserer Brust wohnen.

Heute sah ich zufällig einen Film, den ich nicht extra aufdrehe, obwohl oder gerade weil er mir gefällt. Der Film besticht durch opulente Bilder und ein sehr ruhiges Zeitmaß. Die Umgebung in der er spielt, ist gleichzeitig oberflächlich und von langen Traditionen bestimmt. Ich könnte mir nicht vorstellen, in dieser Umgebung und auf diese Weise leben zu wollen. Außer vielleicht zu bestimmten Zeitpunkten; – wenn ich gerade diese Art der Lebensweise als der unsrigen zu bevorzugen klassifiziere.
Interessanterweise verbinde ich den Film mit genau einer Person, mit der ich ihn zwar nicht gesehen habe, aber welche die einzige wäre, mit der ich mir ihn sehr gerne zusammen ansehen würde. In diesem Fall wäre die Verbindung von Ost und West eine emergente und harmonische. Sie wird diesen Text nicht lesen, aber vermutlich würde sie es genießen, den Film wieder einmal zu sehen. Dass er ihr gefällt, glaube ich zu wissen.
Es ist interessant, dass ich in diesem Fall durchaus sagen kann, dass andere mir lieb gewordene Personen keine vergleichbare Vorstellung erlauben.

Prinzipiell könnte man den Film vielleicht erraten. Doch dieser Text soll kein Rätsel darstellen.
Der Film führt den Titel: „tae, knird, nam, namow“

First Answer after Essen

Essen war nett. Auf mehrere Weise. Das Treffen mit einer Bloggerin (ursprünglich sollten wir ja ein Quartett bilden) gestaltete sich sehr reizvoll und amüsant. Es hat sich wieder einmal bestätigt, dass bestimmte Erwartungshaltungen durchaus erfüllt werden können.

Essen war auch sonst sehr gut in Essen. Die Konferenz beinhaltete ja lunch, ein Abendessen in demselben Hotel und die verschiedenen Pausensnacks. Sehr erfreulich und dabei abwechslungsreich. Das Atlantic-Congress-Hotel bei der Gruga-Halle hat einen sehr guten Ruf. Das Personal war unheimlich zuvorkommend und hilfreich. Es muss einmal auch so etwas gesagt werden, denn auch unter den Sterne-Hotels gibt es Unterschiede. Gewohnt habe ich aus Kostengründen wo anders, aber die Sauna im Hotel durfte ich trotzdem genießen.

Dann lernte ich noch die Faktorei in Duisburg kennen.

Eigentlich war ich aber nicht wegen des Essens dort. Die Erfahrungen bei einer ganz neuen Gruppe von Wissenschaftlern, arriviert und angehend, waren sehr anregend. Und einige Vorträge bedeuteten sowohl Inspiration als auch Bestätigung. Die inhaltlichen Details wären hier nicht angebracht. Aber meine Freunde werden sich ausmalen können, dass ich mich bei den Themen Kreativität und Wissensvermittlung durchaus wohl fühlen kann.
So bin ich jetzt wieder rechtschaffen müde, aber mit guten Gefühlen zuhause angelangt. Über einiges könnte ich ja vielleicht einmal bei einem nächsten Treffen plaudern.

Schmunzeln

Ursprünglich war es kein Schmunzeln. Ich sah sehr interessiert die Dokumentation Österreich I von Hugo Portisch an, die ich als ausgezeichnet ansehe. Der Zusammenhang mit der Ursache meines Schmunzelns wird auch nicht auf den ersten Blick ersichtlich sein. Danach gab es Mittagessen und jetzt komme ich gerade vom Wählen zurück.

„Möchtest Du ein Hendlhaxerl mitnehmen? Etwas Erdäpfelpüree? Willst Du noch das Fleischlaibchen mit haben?“ – Nicken, Nicken, Nicken. Ich sah meine Tochter an und musste schmunzeln, was sie verunsicherte. „Wieso lachst Du?“ Dann erklärte ich ihr den Zusammenhang.

Meine Tochter sehen wir nur zu Familienfeiern oder zu den seltenen Gelegenheiten, an denen sie außerdem noch nach Wien kommt. Diesmal war ich der Auslöser, weil ich sie zu einer Veranstaltung eingeladen hatte. Heute musste sie gleich nach dem Mittagessen wieder nach Graz und meine Frau packte den Proviant ein. Dazu gehörte auch noch ein Baguette und ein Mandelcroissant von unserer hervorragenden Boulangerie in Brunn, die ziemlich gut zu gehen scheint. Samstags, sonntags, immer frisches Brot oder eben französisches Baguette.

Also warum schmunzelte ich? Es war so offensichtlich, wie die Familientradition meiner Familie fortgesetzt wird. Genauso hatte meine Mutter meine Frau gefragt. Genauso hatte meine Grossmutter meine Mutter gefragt. Essen spielte in unserer Familie eine große Rolle. Mein Vater, der genaue Buchhaltung führte, stellte manchmal fest, dass Essen einen der größten Ausgabeposten ausmachte. Er beschwerte sich nicht, weil qualitativ hochwertiges Essen als notwendige Therapie angesehen wurde, auf die meine Mutter infolge ihrer angeschlagenen Gesundheit Anlass zu geben schien.

Die Assoziationen gehen aber noch etwas weiter. Ich erzählte meiner Tochter, dass meine Eltern den ersten Urlaub am Bauernhof in Oberösterreich machten, als ich zwei Jahre alt war. Der Grund dafür war ein Frühstück, dass dort Milch, Butter und Eier beinhaltete. Das war 1953 noch fast unerschwinglich. Vier Jahre später war es nicht mehr so schwierig, Nahrungsmittel zu bekommen. Dazwischen lag der Staatsvertrag, der sich anscheinend doch auch in der Versorgungslage niederschlug. In der Zeit davor konnte mein Großvater mütterlicherseits noch seine Hamsterfähigkeiten unter Beweis stellen. Auf seinem Motorrad fuhr er 80 km weit nach Niederösterreich hinaus, um 12 Eier oder ein halbes Kilo Butter zu ergattern.
Diese Eigenschaften ließen sich auch später nicht verleugnen, wenn er auf den Markt in Brigittenau um einen grünen Salat geschickt wurde und mit einem Sauschädel im Rucksack zurück kam.
„Aber Karl, was hast denn da wieder eingekauft? Einen Salat hättest Du bringen sollen.“ klagte meine Großmutter. Nicht wörtlich – aber so in meiner Erinnerung gespeichert – antwortete er: „Aber der hat mich so lieb angesehen.“

Da meine Großeltern Sudetendeutsche aus der Umgebung des heutigen Ostrava waren, schließt sich der Kreis bis zur 1. Republik. Ich weiß nämlich nicht, ob sie vertrieben wurden oder schon vorher nach Österreich kamen. Davor, im ersten Weltkrieg jedenfalls, war mein Großvater in Pula stationiert. Von dieser Zeit pflegte er manchmal zu schwärmen. Und da gibt es dann auch die Querverbindung zur Trapp-Familie und dem „Sound of Music“.
Irgendwie ist es schon interessant, wie ein kleiner Dialog ein Jahrhundert an Geschichte aufspannen kann.

Ich bin ja so neugierig!

Die momentanen ORF-Nachrichten 21.12.2012 10:30 sehen so aus:
(die HEAD(!)LINES)
Ausland
Syrien: Mitarbeiter halfen bei Anschlag auf Innenministerium – KEINE RELEVANZ
GB: 14 Mio. Pfund für irakische Folteropfer – FÜR WIE VIELE OPFER?
UNO-Sicherheitsrat für Militäreinsatz in Mali – HEISSE LUFT
Guatemala: Indigene protestieren wegen Maya-Feiern – AMÜSANT
Putin und Lawrow bei 30. EU-Russland-Gipfel in Brüssel – UNHEIMLICH ÜBERRASCHEND
Inland
42.700 Kinder pflegen ihre Eltern – KÖNNTE INTERESSANT SEIN
Streit um Salzburger Familienberatung – AHA
Sport
Fußball: Alabas Jahr „mit Höhen und Tiefen“ – FÜR FUSSBALLER
Bundesliga: Schulte „kein Freund vieler Transfers“ – FÜR RAPID FANS
Wirtschaft
BAWAG baut Vorstand Anfang 2013 um – DAS TUN SIE DOCH SCHON SEIT JAHREN
Alpine will ein Drittel der Stellen streichen – WIE VIELE SIND DAS?
Obi kündigt jeden sechsten Mitarbeiter in Wien – WIE VIELE SIND DAS?
Betriebsversammlung bei Backhausen – GUSIS NEUES SPIELZEUG
Schweizer kurbeln Vorarlbergs Weihnachtsgeschäft an – GROSSARTIG, WIE JEDES JAHR
Römersteinbruch soll erweitert werden – SEHR, SEHR RELEVANT
Zyperns Kreditwürdigkeit erneut herabgestuft – DAFÜR GEHT GRIECHENLAND HINAUF
Chronik
Sechs Verletzte durch CO-Austritt in NÖ – BERÜHRT MICH NICHT
Führerscheinneulinge verursachten tödliche Unfälle – UNHEIMLICHE NEUIGKEIT
Feuerwerksschmuggel blüht wieder auf – WIE JEDES JAHR
Wiener Straßenbahnlinie 25 feiert Comeback – FALSCHE BEZEICHNUNG, SOLLTE EIN BUCHSTABE SEIN
28 Tote bei Angriff auf Dorf in Kenia – JA, UND?
Auto stürzt in Belgien in Hafenbecken: Fünf Tote – JA, UND?
Schneestürme in den USA fordern erste Opfer – JA, UND?
US-Schülerin drohte mit Angriff auf Schule – ENDLICH EINMAL EIN MÄDCHEN
Kultur
Die Toten Hosen in der Wiener Stadhalle – INTERESSANT
„Angels’ Share“: Ken Loach rockt die Schotten – WEN DENN SONST?
IT
Instagram zieht umstrittene Änderungen zurück – UNHEIMLICH UNINTERESSANT
Facebook testet Bezahlung für Nachrichten – OHNE KOMMENTAR
Leute
Handschuh von Michael Jackson für Rekordpreis versteigert – JA, UND?
Lifestyle
Bedarf an Christbäumen gedeckt – ICH BIN BERUHIGT
Winteranfang trifft auf angeblichen Weltuntergang – IST DAS JETZT EIN BLIND DATE?
Informationsgehalt praktisch null. Vor allem gehen mir ausländische Todesfälle mit weniger als 20.000 Menschen total am Arsch vorbei.
Dass Facebook versucht, Geld zu machen, ist angesichts der Börsensituation nachvollziehbar.
Es zeigt sich, dass hier ausschließlich journalistisch-masturbatorischer Exhibitionismus gefeiert wird. Gewertet darf nicht werden, sonst könnte man vielleicht auf 5 Schlagzeilen reduzieren.
Ist das wirklich so, dass sich das die Mehrzahl der Österreicher von einer Institution erwarten, die sie zwangsweise bezahlen müssen?
P.S. Es gibt dann noch die Headlines mit Bild. Die habe ich nicht kommentiert. Selbst wenn ich nicht alle für gleich wichtig halte, kann ich die Auswahl wenigstens verstehen.

20.12.2012

Leider haben sich die Maya um einen Tag verrechnet, wie jetzt eine neue Studie zu beweisen scheint. Danach sollte der Weltuntergang bereits um einen Tag früher kommen.

Leider sehe ich mich ganz alleine. In meinem weiten Bekanntenkreis gibt es niemanden, der an den Weltuntergang glaubt. Ich ja auch nicht.

heißt play nicht spielen?

Was mich ärgert: seit geraumer Zeit ist das Herunterladen von Applikationen für die Android-Plattform nur über Google Play Store möglich. Ist jetzt im Leben alles nur mehr „play“? Ich wundere mich nicht mehr über hohe Scheidungsraten, über Arbeitslosigkeit etc. Arbeit? Die Leute wollen doch gar keine Arbeit, sie wollen Spiele. Ja, dann verteilt doch ein paar Smart-Handies anstelle in die AMS zu investieren. Und wer mit dem Handy spielend erwischt wird, darf sich einen gelben Spielerstern an die Stirn kleben und darf nie mehr in einer Arbeitslosenstatistik mitgezählt werden. Irgendwann löst das Problem Hunger das Spieleproblem.

Gleichberechtigung

Soll mir keiner mehr etwas über ungleiche Verdienstchancen der Frauen erzählen. Angeblich werden einem Zimmermädchen sechs Millionen Dollar für einen Blowjob bezahlt.
Wenn der in Amerika so teuer ist, ist es klar, dass man bei Frauen, die nicht blasen wollen, bei den Löhnen einspart. Da es allerdings bei Einstellungsgesprächen nicht erlaubt ist, derartige Fragen anzusprechen, wird prophylaktisch vorgegangen und einmal gleich mindestens 25% weniger als bei Männern angeboten.

Dass der Sex einvernehmlich statt fand, kann mittlerweile als erwiesen angenommen werden.

Ich würde mir wünschen, dass einmal die Frauen zu dem Fall Stellung nehmen.
Offiziell! – nicht hier.

Jugendarbeitslosigkeit, ja wieso denn?

Heute sendete mir ein lieber Kollege eine e-mail mit folgendem Inhalt:
„Die Haltbarkeitsdauer eines Software-Entwicklers ist nicht länger als die eines Kricketspielers – ungefähr 15 Jahre. Die 20-jährigen Typen bringen mir für den Unternehmenserfolg mehr als die 35-Jährigen. (…) Bei dem Tempo, in dem die Technologie sich verändert, wird man mit 35 sehr schnell überflüssig, wenn man nicht dazulernt. Für 40-Jährige ist es sehr schwierig, relevant zu sein.“
Velloparampil Rasheed Ferose, SAP-Manager in Indien
aus einem Spiegel-Artikel….
Darauf hatte ich folgende Antwort:
So etwas Ähnliches behauptet man ja von Mathematikern, die mit 25 ihren Zenit erreichen. Die haben allerdings den Anstand, sich mit 35 entweder umzubringen oder sich ins Irrenhaus einweisen zu lassen. Auch bei Schachspielern galt das Gleiche lange als Paradigma, Lasker und Botwinnik sind da wirklich die Ausnahmen.
(Wobei es da um absolute Leistungsgrenzen geht.)
Der Passus „wenn man nichts dazulernt“ ist ja ein Gummi-Nebensatz. Er zeigt höchstens auf, dass gar nicht erst erwartet wird, dass man in dem Alter noch etwas dazu lernen kann.
Es ist ein gewisser Trost, dass solche Aussagen auch schon früher getroffen wurden, wonach man sich freuen konnte, wenn sie durch Ausnahmen wiederlegt wurden.
Wenn wir aber alle über 35 euthanasieren, könnten wir das Pensionsproblem rucki-zucki lösen.
Ich hoffe ja, dass sich diese Meinung, die sicher nicht nur die eines einzelnen ist, an genau denen rächen wird, die sie äußern.

Facebook

Ich habe eine neue Quaität an facebook entdeckt. Sie ist nicht neu, die time line gibt es schon einige Zeit. Doch ich habe jetzt darin eine Möglichkeit, meine etwas feindselige Haltung gegenüber von „im hier und jetzt leben“ festigen zu können.
Irgendwie scheint es in heutigen Lebensschulen die ultima ratio zu sein, sich auf das hier und jetzt zu begnügen. Genauso stereotyp mutet der Rat an, man solle doch immer in die Zukunft schauen. Was war, das war. Es bringt nichts, in die Vergangenheit zu schauen.

Nun habe ich einmal auf meiner Facebook-Seite nachgesehen. Vermutlich nehmen negative Einträge dort weniger als 10% ein, vielleicht nicht einmal 5%. Stattdessen schrub (oder schrieb, wenn das jemand bevorzugt) ich über die schönen Momente in meinem Leben. Wenn ich jetzt derartige Meldungen lese, kann ich mir das gute Gefühl, des im damaligen Jetzt-Leben recht gut in Erinnerung rufen.
Und spielerisch frage ich mich: das war ja eine gute Sache, warum mache ich das nicht jetzt. Also lässt sich letzten Endes genau eruieren, was mir einmal gefallen hat und was mir noch gefallen könnte.
Andererseits gibt es Erlebnisse, die nur einmal genossen werden können. Wiederholungen hätten nicht den gleichen Impakt. Wenn ich lernen kann, was mir eigentlich gefallen hat, dann weiß ich, wie ich meine Zukunft ausrichten muss.
Wenn ich mich frage, was ich hier und jetzt tun soll, fällt mir allerdings nichts Besseres ein, als jetzt diesen Beitrag zu schreiben.

Was ich nicht schreiben sollte

In vielen Kriminalserien – vor allem denen als USA, aber auch in deutschen – gibt es den folgenschweren Satz: „Mord verjährt nicht“.

Das ist eigentlich bei näherer Betrachtung ein Sch…satz, weil er einen fürchterlichen Materialismus ausdrückt. Wenn nämlich die Seele umgebracht wird, kann das ohne große Schwierigkeiten verjähren, selbst wenn es jahrzehntelange Tortur für das Opfer bedeutet.
Ich schreibe das nach einem Fernsehreport über das Kinderheim am Wilhelminenberg, aber ähnliche Vorgänge gab es in vielen anderen Heimen, auch in dem, was ganz nahe bei unserer Wohnung gelegen war. Wenn die Kinder außerhalb des Heims geführt wurden, hieß es, „das sind die schwererziehbaren Kinder“. Ich selbst hatte keine Ahnung, wie die Kinder innen gequält und auch vergewaltigt wurden.

Nun denke ich, dass diese Art der Verbrechen ebenfalls nicht verjähren dürften. Rückwirkend ein Gesetz zu ändern geht nur in totalitären System, dafür plädiere ich auch nicht unbedingt.
Man könnte aber die noch lebenden VergewalterInnen (es gab da auch sadistische Frauen unter den ErzieherInnen) zumindest vorführen und ihnen bewusst machen, was sie angerichtet haben. Entweder machen sie sich dann selbst die entsprechenden Vorwürfe oder sie werden in ein einfaches Altersheim gesteckt – ohne besondere Betreuung.

Aber Verjährung sollte es in Zukunft für diese Art von Verbrechen nicht mehr geben können.




  • Neueste Beiträge

  • Tage mit Einträgen

    März 2026
    M D M D F S S
     1
    2345678
    9101112131415
    16171819202122
    23242526272829
    3031  
  • Was einmal war