Archive for the ‘Leben’ Category

spannend, aber nur für Freunde

Morgen wird es einige Informationen geben. In der Früh bin im Labor zur Blutabnahme, ab 17 Uhr beim Neurologen und dann beim Kardiologen.
„Just checking“
Selbstverständlich weiß ich, dass die unmittelbarsten Risikofaktoren Fett und Bluthochdruck sind. Vor zwei Jahren waren die Zuckerwerte noch stark in Ordnung.
Mit Abnehmen könnte ich meinen Gesundheitszustand ja stark verbessern. Aber gerade als ich 4 Kg weniger hatte, hatte ich auch gleichzeitig diesen komischen Schwindelanfall.
Also mal sehen. Warum mache ich die Untersuchung in Serbien? Wenn man sich die Ärzte aussuchen kann, sind die ausgesuchten genauso gut wie die Wiener und ich kann die Untersuchungen (hoffentlich) in einem Tag abschließen. Ich glaube nicht, dass ich in Wien ähnlich schnell Termine vereinbaren kann.
Wenn wirklich etwas zu machen ist, passiert das natürlich in Wien. Oder wenn ich z.B. die Medikation für den Bluthochdruck verändern muss, werde ich vermutlich in Wien noch einmal bei meiner Internistin vorbei sehen müssen.

Aber wenigsten kann ich jetzt das Gefühl entwickeln, am Leben zu sein;)

Ins Bett

Ist es nicht nett, wenn eine Frau behauptet, dass sie mich in ihre Bett bekommen kann?
Die Chancen stehen sehr schlecht.
Hab ich nicht erwähnt, dass ich alt, arm, zahnlos, fett und impotent bin?
Und dazu kommt noch verheiratet. Ich mache kein Hehl daraus. Trotzdem bin ich ein Objekt der Begierde.
Schmeichelt irgendwoie….

Panikattacke

Ich belächle es manchmal, wenn Personen über Panikattacken schreiben.
Aber vor zwei Tagen hatte ich etwas, was rein symptomatisch einer Panikattacke gleichkommt. Die Ursache ist noch nicht geklärt, aber die üblichen somatischen Einflussfaktoren kann ich ausschließen. Es fand in der Sauna, aber bereits beim ersten Niedersetzen statt. Ich hatte mich vorher einmal um meine vertikale Achse gedreht, um zu dem Sitz zu gelangen. Als ich saß, fühlte ich, wie ich plötzlich schwindlig wurde.
Ich blieb aber in der Sauna und dachte, dass es vorbeigehen würde. Nach dem Aufguss blieb ich noch ein bisschen sitzen. Beim Aufstehen musste ich höllisch aufpassen, um mein Gleichgewicht nicht zu verlieren. Als ich mich auf eine der Liegen setzen wollte, (an Duschen war nicht zu denken) verfehlte ich sie fast beim Niedersetzen. Ich blieb dann 45 Minuten liegen und hoffte, dass der Zustand besser würde. Ich überlegte, ob es ein Schlaganfall gewesen sein könnte oder etwas mit dem Herzen, aber Puls war ok. Denktätigkeit war auch ok. Ich überlegte, ob ich um Hilfe bitten sollte. Aber es gab keine Kopfschmerzen, keine Sehstörungen. Also wartete ich.
Ich hatte Angst, weil ich mit dem Rad nachhause fahren sollte. Vor dem Anziehen kotzte ich noch etwas, aber das war nur Wasser. Gegessen hatte ich zu Mittag und es gab auch keine Magensäure, die hoch kam.
Im Freien ging es mir besser. Auf dem Rad fühlte ich mich sicher, doch als ich zuhause abstieg, fühlte ich wieder Übelkeit. Ich legte mich dann gleich ins Bett. Meine Frau konnte keine Auffälligkeiten entdecken. Um zwei Uhr nachts wachte ich auf. Die Symptome waren verschwunden. Ich surfte noch im Internet nach verschiedenen Ursachen. Das einzige, was zutreffen würde, waren psychogene Auslöser. Da weiß ich aber nun nicht, in wie weit ich jetzt größerem Stress als früher ausgesetzt wäre. Eher das Gegenteil ist der Fall.
Gestern morgen fühlte ich mich blendend. Als Seiteneffekt konnte ich bemerken, dass die Arthrose in meinem linken Knie kaum mehr bemerkbar war. D.h. es gab keine Schmerzen mehr nach dem Aufstehen und den ersten Schritten.
Ich habe jetzt ohne Diät 4 kg abgenommen. Aber das sollte den Gesundheitszustand ja eher verbessern. Zucker wäre noch eine mögliche Ursache. Zuviel konnte ich aber nicht haben. Wenn, dann könnte es nur eine Unterzuckerung gewesen sein. Aber das halte ich für sehr unwahrscheinlich. Auch wenn meine letzte Untersuchung diesbezüglich schon mehr als ein Jahr zurück liegt, so lag ich damals doch im mittleren Toleranzbereich.

Jedenfalls werde ich mich nicht mehr über Panikattacken lustig machen. Scheinbar kann so etwas wirklich ohne „echten“ Grund auftreten. Natürlich sind die Ursachen immer „echt“, aber ich habe sie bei mir noch nicht herausgefunden.

Blockade

Ungalublich. Ich habe den ganzen Tag Zeit und mache eine bestimmte Aufgabe nicht, die nicht einmal besonders schwierig ist.
Stattdessen prokrastiniere ich den ganzen Tag.
Am Nachmittag schlafe ich wie ein Stein. Das kann man legitim mit Luftveränderung oder den Anstrengungen der letzten zwei Tage erklären.
Aber eigenartig ist es schon sehr…

Mal sehen

http://www.eaglewingtours.com/userimages/Image/IMGP4743.JPG
Heute nachmittag um 2:30 p.m. 4 Stunden lang.
Eigentlich erscheint mir das Boot recht klein im Vergleich zu einem Wal, aber angeblich ist diese Art von Booten die beste.
Wird auch von Küstenwacht und Rennbootleuten verwendet.
Damit kann man sich weiter in den offenen Pazific wagen.
Falls kein weiterer Eintrag mehr erscheint, bin ich vom Orca gefressen worden.
Guten Appetit!

Urlaub

Eigentlich glaube ich, dass sich nur eine Person für meinen Urlaub interessierte. Der sieht mich auch auf Facebook. Die meisten Fotos sind über Natur und über den Regenwald in West-Kanada.
Tut mir leid für die anderen.
Aber jetzt lebe ich einmal für mich und nicht für die anderen. Allenfalls treffe ich ja wieder einmal jemanden persönlich

Bilderchens

Vancouver Island
Mal sehen, ob es mir dort gefällt. Auf zwei Wochen wird es ja auszuhalten sein 🙂

Arroganz

Ich glaube, ich präsentiere mich in letzter Zeit recht arrogant. Das wäre mir an sich peinlich. Ist es aber nicht. Ich komme mit so viel Dummheit in Berührung, dass ich mich für alle stellvertretend räche, die genauso darunter leiden wie ich.
Und vor allem auch manchmal auf infamste Weise angegriffen werden.

Also wer sich arrogant überfahren fühlt, darf das gerne tun. Ich werde mich nicht entschuldigen.

Aber jetzt kommt zur Abwechslung einmal etwas Positives. Über Windows 8.
Da ich einen neuen Rechner habe und der vorab mit Windows 8 installiert war, musste ich eine Entscheidung treffen, ob ich nicht doch lieber Windows 7 haben wollte. (Überspielt musste das Betriebssystem allemal werden, da wir firmenintern nur mit englischsprachigen Betriebssystemen fahren.) Getreu meinem Leitspruch „Man is born to have adventure.“ ließ ich mich auf das Windows 8 ein. Jetzt ist es ja so, dass in den diversen Printmedien ein sogenanntes Bashing hinsichtlich Windows 8 betrieben wird. Bis jetzt habe ich mich sehr gut an die neue Bedienung gewöhnt. Ich verwende ja nicht die Kacheln sondern den normalen Desktop.

Nun ist etwas passiert, was mich ganz schön vom Hocker gehauen hat. Als ich anfing, diesen Beitrag zu schreiben, begann das System zu restarten. Es hatte das schon angekündigt und im Prinzip war es mir auch recht. Allerdings hatte ich nicht das Geschriebene in diesem Fenster gesichert. „Ok, drei Sätze sind perdu.“ dachte ich mir. Als nach 21 Updates und Systemkonfiguration der Desktop wieder hergestellt wurde, fand ich meine twodays-Seite mit dem offenen Beitrag inklusive der drei Sätze. Alles war erhalten geblieben. Ehrlich gesagt, das ist eine ganz schöne Leistung, die jeder nachvollziehen wird können, der schon einmal seinen Text in einer Java-Exception des Twoday-Servers dahin schwinden sah. Alles was recht ist, aber man muss die Dinge auch loben, wenn sie passieren.
Und das gehört auch zu meiner Arroganz!

1848 oder 1914

Vor wenigen Tagen habe ich „Nachtzug nach Lissabon“ gesehen, gestern „Gorky Park“. Über „Gorky Park“ werde ich vermutlich noch einmal gesondert schreiben. Über Lissabon und den Filmverriss durch kluge Kritiker fielen mir in den letzten Tagen allerdings ein paar Dinge ein, die mich – vor 10 Jahren hätte ich Wut, oder vor 5 Jahren Verachtung geschrieben – mit einer gewissen Trauer und Gewissheit erfüllen, dass die kommenden Generationen um Weltkriege, Genozide, Inquisition und Brutalität nicht umhin kommen werden.
Drei Kritikpunkte sind bei mir haften geblieben, wobei ich den Begriff Europudding nicht kannte, der in mehreren Kritiken vorkam. Aber den schreibe ich Schreiberlingen zu. Solche Stillblüten überlasse ich anderen zur Anprangerung.
Punkt 1: Wie kann sich jemand in einen Zug ohne Gepäck setzen? (Immerhin sind es ja doch einige hundert Kilometer.)
Punkt 2: Wieso muss der nie das Handy aufladen?
Punkt 3: Die Schauspieler spielen alle nur für sich selbst und nicht miteinander.
Meine Stellungnahme:
zum Punkt 1: ich habe das auch schon gemacht. Es gab auch eine Zeit, da fuhr ich nicht ohne Pass in die Firma, (eigentlich habe ich auch heute den Pass immer dabei) weil es heißen hätte können: „Packen Sie ein, um 11:55 geht Ihr Flieger.“ Der wäre nach Moskau gegangen. Ich glaube, die Abflugszeit ist auch heute noch die gleiche geblieben.
Ich wünsche dem Kritiker, dass er bei seinen nächsten drei Reisen, den Koffer erst drei Tage später nachgeliefert bekommt, weil er statt nach New York nach Singapore verschickt wurde. So viel zur Wichtigkeit von Koffern.
zum Punkt 2: Es soll eine Zeit gegeben haben, als Handys noch eine Woche lang für Gesprächsbereitschaft gehalten haben. Erst mit der Erfindung der Smartphones, die in Wirklichkeit nichts anderes als kleine Computer sind, fing das Aufladedilemma an. Dass sich heutige „Filmkritiker“ eine Zeit vor den Smartphones gar nicht mehr vorstellen können, deutet nicht auf eine Schwäche eines Films hin sondern vielmehr auf die absolute Imbezibilität mancher Zeitgenossen.
Es soll auch schon vorgekommen sein, dass man sein Ladegerät vergessen hat. Dann kauft man sich um 10 € ein neues und jetzt erhebt sich nur mehr die Frage, warum das Aufladen nicht gezeigt wurde.
Offengestanden will ich auch das Scheißen nicht im Film sehen. Manchmal ist Kotzen notwendig, um einen Handlungsstrang zu untermalen, doch selbst die Softcore-Pornoszenen in manchen Filmen gehen mir furchtbar auf die Nerven. Wenn ich Porno sehen will, dann schaue ich mir Porno an und warte nicht, bis in einer Liebestragödie die Protagonisten einmal ins Bett gehen, um einen Busen oder einen gefakten Geschlechtsverkehr zu sehen.
zum Punkt 3: Offensichtlich spielen Schauspieler wie Bruno Ganz, Charlotte Rampling, Jeremy Irons, Martina Gedeck oder Christopher Lee ihr ganzes Leben lang nur für sich selbst. Deswegen sind sie ja auch so berühmt geworden, weil sie für Kammerspiele ungeeignet sind. Bruno Ganz zum Beispiel hat den Iffland-Ring nur deswegen bekommen, weil er den Faust in einer Ein-Personenáufführungen glaubhaft dargestellt hat.

Das sind alles nur kleine Details, die noch nicht das Hauptdilemma aufzeigen. Der Film wird als „zu gemütlich“ gebrandmarkt – mit Postkartenphotos von Lissabon. Dass gerade dies eines der zwei Hauptthemen des Buches und des Filmes ist, wird vollkommen übersehen. Ja, man sitzt gemütlich im Sessel und sieht sich etwas an, was anderswo passiert ist. Irgendwo gab es eine Diktatur, irgendwo gab es einen Widerstand, – da hätte man doch eine packende Dokumentation über das Salazar-Regime machen können. Da kämpfen Menschen um ihr Leben, doch was geht uns das an. Unser Lebensstandard ist gesichert. Wir bewegen uns zwischen Song-Contest und „einer wird gewinnen“ – wo immer auch – in einem Neo-Biedermayer. Die Leute haben einst die Metternichsche Geheimpolizei und Spitzelei gefürchtet und sind in die innere Emigration des Zuhauses geflüchtet. Wir machen das heute genauso und irgendwann wird uns 1848 oder 1914 ereilen. Wir werden Opfer von Hassmotivationen werden, die man sublimimal in Werbekampagnen versteckt hat. Wir werden es glauben, dass bestimmte Volksgruppen oder ganze Religionsstämme vernichtet werden müssen. Und wir werden jede Ausrede glauben oder erfinden, warum das umbedingt so sein muss. Und vielleicht werden wir auch einmal in einem Zug sitzen müssen, ohne irgendetwas von unseren Habseligkeiten mitnehmen zu können.
Aber das macht man doch nicht!

eigenartig

Ich habe ein echtes graphologisches Gutachten einmal für eine Jobbewerbung erbringen müssen. Die online-Deutung habe ich auch schon einmal vor Jahren ausprobiert. Heute bin ich durch Zufall wieder darauf gestoßen. Anscheinend habe ich mich nicht viel verändert.


Die Deutung der Handschrift brachte folgendes Ergebnis:
Er ist von sich überzeugt und hat eine eigene Meinung.
Er lässt sich von anderen nicht so leicht beeinflussen,
auch nicht von einem „Das gehört sich aber so.“
h ist ein Gewohnheitsmensch.
Er ist mit einer praktischen Intelligenz ausgestattet,
die ihm erlaubt, rationell zu arbeiten,
und zwar im Privat- wie auch im Berufsleben.
Für ihn ist verbindliches Auftreten und Arbeiten selbstverständlich.
Er ist sinnlich, warmherzig, gemütlich und phantasievoll.
Im Großen und Ganzen wirkt er gelassen bis uninteressiert,
wenn er aber von einer Sache überzeugt ist, überrascht er
seine Umwelt durch sein überschwängliches und begeisterungsfähiges Auftreten.
Er ist lebhaft und kontaktfreudig.
Mit viel Verständnis für die Belange anderer.
h ist ein vernunftgesteuerter Mensch.
Er versucht, seine Gefühle zu verbergen und sich bei Entscheidungen nur vom Verstand leiten zu lassen.
Er versucht, die eigene Meinung durchzusetzen.
Wenn er etwas besser weiß als andere, muss er es ihnen auch unbedingt mitteilen.
h ist anderen Menschen gegenüber immer offen und aufgeschlossen.
Der Umgang mit Menschen macht ihm Spaß,
der ideale Arbeitsplatz ist da, wo er mit anderen Menschen zu tun hat.
Er arbeitet sehr genau und zeichnet sich durch rationales, analytisches Denken aus.
Er ist ein sehr humorvoller Mensch, bemüht sich, mit diesem Humor niemanden zu verletzen.

Diese Deutung wurde auf den Seiten von http://www.graphologies.de erstellt.




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