Archive for the ‘Leben’ Category

Superbowl

So! Greenbay Packers haben gewonnen.
Freut mich.
War spannend.
Und den Roethlesberger mag ich eh nicht.
Also alles bestens.

Und endlich habe ich den Begriff Abknieen verstanden. Den verwenden die Kommentatoren nämlich ohne ihn zu erklären.

Und dass Spieler mit bestimmten Nummern nicht in die Passline dürfen, habe ich auch erst heute gelernt.

Hat Spass gemacht.
Gute Nacht!

Und jetzt?

Naja, zuerst begleite ich noch meine Tochter nach Serbien zum Zahnarzt – und dann geht es an das Buch. Höchste Zeit!

Überraschung

Ich erzähle ja manchmal, dass ich meine Arbeit auch dann getan hätte, wenn ich nicht damit Geld verdiente.
Heute hat sich so etwas Ähnliches zugetragen.
Ich gab eine Probevorlesung in Belgrad. An der Akademie der Wissenschaften, mathematisches Institut. Es sollte ein Appetitanreger für ein zweitägiges Seminar in genau einem Monat sein.
Das Publikum war hochkarätig und durch ein paar Mathematik PhD-Studenten aufgefettet.
Der Vortrag verlief sehr gut – im Sinne dessen, dass die Zuhörer ziemlich aufmerksam waren.
Ich war überrascht, als ich nach dem Vortrag etwas unterschreiben musste. Sozialversicherung in etwas.
Und dann bekam ich ein Honorar. Für serbische Verhältnisse sogar durchaus ein angemessenes. Aber es war nicht ausgemacht worden, also kam es echt überraschend. Für mich war es eigentlich besonders, an diesem Ort vorzutragen.



Es ist gut, den genauen Wert der Erdbeschleunigung zu kennen.
P.S. Das Honorar hat in andere Währung umgerechnet ungefähr 33 Krügeln Bier entsprochen, oder was ich bevorzuge in etwa 5 Flaschen eines sehr angenehmen montenegrinischen Markenweins entsprochen.

Weihnachten

Also früher war alles besser! Da war Weihnachten noch richtig Weihnachten, mit Stress, sich gegenseitig Anpfauchen und einer saftigen Weihnachtsstreiterei.
Das kenne ich so aus meiner Kindheit und irgendwie erscheint es ja auch logisch, dass man Frieden erst dann erleben kann, wenn vorher so richtig die Sau rausgelassen wurde.
Leider funktioniert das nicht mehr so richtig. Schon letztes Weihnachten haben wir ganz enttäuscht festgestellt, dass wir noch nie ein so friedliches, stressfreies Weihnachten erlebt hätten. Heuer hätte schon wieder so etwas gedroht. Leider war das heurige Streitthema auch nicht ausreichend ergiebig.
Meine Frau wollte doch, dass ich unbedingt die neu gewaschene Schürze, die nur einmal ums Eck hing, anziehen würde, um mich vor der typischen Mehlbestäubung zu schützen. Ich wiederum bin der Meinung, dass es viel zu schade um die neu gewaschene Schürze wäre, sie sofort wieder einzustauben.
Leider bringen wir beide nicht mehr den notwendigen Ernst auf, um einen handfesten Streit durchzustehen. Es endet leider nur in Gelächter.
Ja, und jetzt gehe ich wieder in die Küche und hole das Filet Wellington aus dem Rohr. Und danach werden wir zu satt und zu zufrieden sein, um uns wirklich zu hackeln.
Weihnachten ist nicht mehr das, was es einmal war!

ESSENSEINLADUNG

Zeitpunkt: Heute, nicht all zu spät (Beginn 20:00 bis 21:00)
Ort: irgendein sehr gutes Lokal Nähe Stadtzentrum (haben ja nicht alle offen)
Die Einladung richtet sich sowohl an Damen wie an Herren, geistreiche Unterhaltung wird angestrebt.

Hintergrund: ich muss entweder heute noch in die Stadt oder morgen vor dem Flughafen. Da würde ich lieber das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden.
Anmerkung: Anreise muss selbst organisiert werden, ich bin öffentlich unterwegs.
Mal sehen, wer spontan ist:)))

Alte Bräuche

Ich durfte jetzt einige Zeit nicht in die Sauna gehen. Und auch keinen Alkohol trinken, medikamentenbedingt.
Sauna lasse ich noch freiwillig aus.
Ein Glas Wein sollte mir nicht schaden.
Daher habe ich den alten Brauch wieder aufgenommen. Meine Frau konnte ich zwar nicht in die Sauna begleiten, dafür haben wir uns anschließend beim Heurigen verabredet.
So kommt das Leben wieder in die gewöhnten Gänge, auch wenn ich im Oktober nur maximal acht Tage in Wien sein werde.

Überraschung

Ich erzähle ja manchmal, dass ich meine Arbeit auch dann getan hätte, wenn ich nicht damit Geld verdiente.
Heute hat sich so etwas Ähnliches zugetragen.
Ich gab eine Probevorlesung in Belgrad. An der Akademie der Wissenschaften, mathematisches Institut. Es sollte ein Appetitanreger für ein zweitägiges Seminar in genau einem Monat sein.
Das Publikum war hochkarätig und durch ein paar Mathematik PhD-Studenten aufgefettet.
Der Vortrag verlief sehr gut – im Sinne dessen, dass die Zuhörer ziemlich aufmerksam waren.
Ich war überrascht, als ich nach dem Vortrag etwas unterschreiben musste. Sozialversicherung in etwas.
Und dann bekam ich ein Honorar. Für serbische Verhältnisse sogar durchaus ein angemessenes. Aber es war nicht ausgemacht worden, also kam es echt überraschend. Für mich war es eigentlich besonders, an diesem Ort vorzutragen.



Es ist gut, den genauen Wert der Erdbeschleunigung zu kennen.
P.S. Das Honorar hat in andere Währung umgerechnet ungefähr 33 Krügeln Bier entsprochen, oder was ich bevorzuge in etwa 5 Flaschen eines sehr angenehmen montenegrinischen Markenweins entsprochen.

Raunzen auf hohem Niveau

„War net Wien, wenn net durt, wo ka Gfrett is, ans wurdt“ ist ein nettes und zutreffendes Zitat aus einem Gedicht Weinhebers.
Momentan ist die neue Fut, (wienerisch für das weibliche Geschlechtsorgan) fälschlicherweise als Fuzo buchstabiert, das neue Gfrett Wiens.
Die Zeitungen sind voll von Bürgermeinungen, die sich gegen die Fuzo aussprechen. Dabei ist es nicht die Fuzo allein sondern auch die Bezo, (Begegnungszone) die den Unwillen der Bevölkerung nach sich zieht. Noch schlimmer treiben es da die Fafas, (Fahrradfahrer) die eine neue Rennstrecke entdeckt haben.
Die repräsentativen Bürger Wiens regen sich über die Lebensgefahr auf, in die sie die Fafas bringen. Dabei handelt es sich ja nur eine der Problemlösungen, was unser Pensionssicherungssystem angeht. Sollte ein Fafa einen Pensionisten zu Tode fahren, gebührt ihm eine Erfolgsprämie, weil er das Pensionsversicherungssystem entlastet hat. Es gibt eh viel zu viele Wiener. Vor allem alte, wenn man sich die Statistiken ansieht.
Selbst besonnene Mariahilfler jammern über dilletantische Durchführung, wobei eines der Argumente war, dass nicht gesagt wurde, wie viel die Umstellung kosten würde. Ich habe an einigen Stellen gelesen, dass die Umstellungskosten 1,1 Millionen Euro betragen. Aber vielleicht – in Übereinstimmung der PISA-Ergebnisse, die uns Schwächen beim sinnerfassenden Lesen bescheinigen – muss man es den Leuten persönlich sagen. Es reicht nicht, wenn es geschrieben wird.
Ich gehe einmal davon aus, dass in zwei Jahren kein Hahn mehr danach kräht, was da bei der Umstellung vor sich gegangen ist.
Meine Überzeugung rührt aus zwei -mittlerweile historischen – Vorfällen, die sich während meiner eigenen Lebenszeit in Wien abgespielt haben. Das erste Ereignis war die Umwandlung der Kärntnerstrasse in eine Fut, pardon Fuzo. Sie hat tatsächlich die Futna (wienerisch Mehrzahl für Fut oder auch Huren) vertrieben, denn nicht einmal in den Nebenstrassen der Kärntnerstrasse wurden sie noch geduldet. Das zweite Ereignis war die Zweiteilung der Donau durch die Errichtung der Donauinsel.
Wer hat sich am meisten aufgeregt?
Richtig! Die Wiener. Die Wiener brauchen Aufregung, sie müssen sich ärgern. Andernfalls verschlafen sie sogar die Fuhr‘ zum Zentralfriedhof. Wenn sich jemand nicht mehr aufregt, wäre er ja tot. Zumindest in Wien.

Beitrag zum dritten Tag

Beruflich alles gesettelt. Um 4:30 it started, at 10:00 I got out of the stool. During most of the operation I slept. The doctor said later hat there had been some difficult parts in the bone so he had to take more time.
I was brought to the hotel. I can feel the implants with my tongue. My appetite is qute reduced.
In six days there will be a control and then I go to Vienna.

Typing is difficult. So I stop now with the one vital information:
I am still alive:)

Petzi – eine Katzengeschichte

Heute ist etwas ganz Besonderes passiert.
Vorgeschichte: wir haben von Nachbarn eine Katze übernommen. Es gab Schwierigkeiten, mit der Allergie ihrer Enkelkinder, Früher haben sie auch schon Katzen aufgenommen, die vor unserem mittlerweile verstorbenen Hund geflohen sind.
Die betreffende Katze ist überaus scheu und meidet vor allem Männer. Als wir sie bekamen, floh sie in einen Verschlag und kam nur nachts heraus, um Futter zu fassen und notwendige Entsorgung zu verrichten.
Zu meiner Frau fasste sie nach gewisser Zeit Vertrauen und maunzte sogar schon um Futter oder begrüßte sie, wenn sie ins Haus kam. Mittlerweile hat sie das Wohnzimmer entdeckt und hält sich oft dort auf, auch in der Küche und auf dem Katzenbaum im Vorzimmer. Wenn ich nach Hause komme und z.B. ins Wohnzimmer gehe, flitzt sie zu seinem Verschlag und ward nicht mehr gesehen.
In der letzten Zeit flitzt sie etwas langsamer, sie trollt sich noch im Lauftempo aber nicht mehr wie der geölte Blitz. Gestern habe ich sie versehentlich eingesperrt, als ich zum Üben in das Wohnzimmer ging und die Tür zumachte, weil meine Frau gerade in der Küche Radio hörte. Die arme Katze musste sich also eine Stunde lang mein Üben anhören. Ich wusste schon, dass sie im Zimmer war, denn irgendwann sah ich sie aus den Augenwinkeln herumstreichen.
Als ich die Türe aufmachte, trollte sie sich wieder wie gewohnt..
Heute allerdings sitze ich beim Computer. Wer kommt um die Ecke schauen? Es ist die Petzi. Sie reibt sich an den Kanten der Kartons, die herumstehen und kommt näher zu mir. Ich lasse mein Hand hinunter gleiten und wie ein Hund kommt sie dazu und stupst sie etwas an. Als ich versuche, sie zu streicheln, läuft sie nicht sofort davon sondern lässt ein kurzes Kraulen zu. Dann geht sie wieder an ihr Versteck zurück. Langsam und friedlich.
Ein bisschen erinnert mich dies an die Geschichte vom kleinen Prinzen und dem Fuchs.




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