Archive for the ‘Kultur’ Category
Man kann behaupten, dass das Libretto von einem Mann verfasst wurde. Doch ist die Darstellung einer Frau so, wie sie auch in einigen Tageszeitungsmeldungen immer wieder einmal vorkommt. Frauen, die aktiv zu einem Verbrechen oder Mord aufrufen.
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Ich hab das schon einmal geschrieben. Deswegen halte ich mich kurz. Ein Ehefrau befiehlt ihrem Ehemann, dessen Sohn töten zu lassen, weil er eine Frau einem anderen entführt hat. Jetzt muss man allerdings noch wissen, dass die Ehefrau des anderen selbst entführt und wider Willen verehelicht wurde. Trotzdem gilt sie als Eigentum des gewalttätigen Ehemanns und daher muss diese Ehe geschützt, bzw. ihre Verletzung gerächt werden.
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Das passiert auch so. Und so etwas sehen sich die Leute gerne an. Ich auch. Trotz der Unlogik. Da gibt es keine Liebe. Nur Macht und Einfluss, ab und zu einmal etwas Sex.
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Schon ein Wahnsinn. Und dann schreibt einer heute im Standard, was er sich alles wünscht, der Naivling, ein Schlagzeuger. Nett, wünsche ich mir auch.
Ich wünschte mir auch, dass die Menschen etwas aus dem lernen, was sie sehen, was ihnen via Kunst vorgeführt wird.
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Aber da hilft kein Sophokles, kein Shakespeare, kein Wagner. Wir lieben CSI, in allen möglichen Städten der USA, wir lieben NCIS, die mit den gleichen Mitteln wie die NSA arbeitet. Und für die größten Auflagen sorgt noch immer der Gattenmord einer Eislady.
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Wir wünschen uns, dass alles besser sein sollte, aber wir begeilen uns an Krimis, Mord und Totschlag. In jeder Form, in jeder Kulturform. Ich würde mir wünschen, dass das Fernsehprogramm einmal weltweit drei Tage lang ohne Krimiserien auskommt. Ja, der Wunsch ist ebenso naiv wie der des Schreiberlings.
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Doch vielleicht sollten wir erkennen, dass wir das Verbrechen tief in uns tragen und nur deswegen so happy sein können, weil es andere noch viel ärger treiben.
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P.S. Wer nicht weiß, worauf ich im zweiten Absatz anspiele, darf mich anschreiben;)
Heute wurde im Fernsehen das Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker in Schönbrunn übertragen. Es stand unter der Devise „Hommage an Claude Debussy“. Zur Aufführung gelangte unter anderem „La mer“.
Super Konzert, der Eintritt ist kostenlos, wir hätten es live erleben können. Im Fernsehen hat man eine bessere Perspektive. Es wurde auch Ballett getanzt.
Damit es wieder eine neuerliche Steigerung gibt, fand das Balett im Wasser statt, in einem der Brunnenbecken von Schönbrunn. Hat hübsch ausgesehen. War auch ein bisschen wet-look dabei. Die Haxen der Tänzerinnen waren lang und appetitlich. Bei der Eurovision haben wir ja noch versucht, mit dem Popo zu wackeln. Diesmal ging es ganz kultiviert zu.
Ich habe allerdings zum ersten Mal im Balett Handstände gesehen. Das ist natürlich geil, weil man dann die Haxen noch besser sieht.
Der Bundeskanzler und der Bundespräsident haben sich auch sichtlich gefreut.
Kultur, das ist Österreich. Und wenn wir es nicht mit dem Arsch schaffen, tänzeln halt die Nixen.
Was ich nicht verstehe: es gab dann noch den Tanz mit den sieben Schleiern aus Salome. Und da könnte man ganz programmatisch, ohne Regietheater vorgeben zu müssen, einen richtigen Striptease inszenieren. Das tät den Herrschaften doch auch gefallen oder? Aber da gab es nur die „reine Musik“.
Jedenfalls muss die Welt aufpassen: in der Kultur stecken wir noch lange nicht auf, selbst wenn unsere Gesäßakrobatik nicht goutiert wird.
Wir kommen mit dem Element Wasser daher. Und bekanntlich ist die chinesische Wasserfolter eine der stärksten Methoden überhaupt.
Nachtrag: vom rein Musikalischen her war das Konzert toll.
Heute lese ich, dass drei Wiener Museen im Google art project vertreten sind.
Ich freue mich, dass ich hier mein absolutes Lieblingsbild vorfinde.
Heute lese ich, dass drei Wiener Museen im Google art project vertreten sind.
Ich freue mich, dass ich hier mein absolutes Lieblingsbild vorfinde.
Dass die Amerikaner momentan wegen der OBL-Geschichte in Verruf geraten, halte ich für ein bisschen ungerecht.
Dass sie aber ein komisches Volk sind, kann man nicht abstreiten. Vor allem dann wenn sie „fucken“.
Ich sehe gerade einen amerikanischen Film, bei dem auch Sex vorkommt und dieser erinnert mich an eine besondere Eigenschaft der amerikanischen Männer. Sie vögeln in Unterhosen.
Also ich tue das nie.
Aber das Szenario ist eindeutig. Sie landen mit einer Frau im Bett. Die Bekleidung wird weniger und weniger, das Bild dunkler und dunkler bis es durch das Morgengrauen wieder heller wird. Und dann steigt der Mann frisch gebügelt in seinen Unterhosen aus dem Bett.
Vielleicht sind das genetisch veränderte Schlafwandler. Sie spazieren nicht im Mondlicht herum, sondern sie ziehen sich im Schlaf wieder die Unterhosen an.
Bei deutschen Filmen sieht man hingegen in der Früh den Männerarsch, um auch ein paar Damen ins Kino zu bekommen. Meistens nur ganz kurz, aber eindeutig ersichtlich, dass vorher Nacktsein angesagt war.
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Wie gesagt, die Bigotterie der Amis regt mich mehr auf als die Art, wie mit OBL am Ende umgegangen wurde. Und die Prüderie ist nur ein Teil davon.
Dass die Amerikaner momentan wegen der OBL-Geschichte in Verruf geraten, halte ich für ein bisschen ungerecht.
Dass sie aber ein komisches Volk sind, kann man nicht abstreiten. Vor allem dann wenn sie „fucken“.
Ich sehe gerade einen amerikanischen Film, bei dem auch Sex vorkommt und dieser erinnert mich an eine besondere Eigenschaft der amerikanischen Männer. Sie vögeln in Unterhosen.
Also ich tue das nie.
Aber das Szenario ist eindeutig. Sie landen mit einer Frau im Bett. Die Bekleidung wird weniger und weniger, das Bild dunkler und dunkler bis es durch das Morgengrauen wieder heller wird. Und dann steigt der Mann frisch gebügelt in seinen Unterhosen aus dem Bett.
Vielleicht sind das genetisch veränderte Schlafwandler. Sie spazieren nicht im Mondlicht herum, sondern sie ziehen sich im Schlaf wieder die Unterhosen an.
Bei deutschen Filmen sieht man hingegen in der Früh den Männerarsch, um auch ein paar Damen ins Kino zu bekommen. Meistens nur ganz kurz, aber eindeutig ersichtlich, dass vorher Nacktsein angesagt war.
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Wie gesagt, die Bigotterie der Amis regt mich mehr auf als die Art, wie mit OBL am Ende umgegangen wurde. Und die Prüderie ist nur ein Teil davon.
im Leipziger Hotel – an der langen Wand:
Aus meiner tiefsten Seele zieht
mit Nasenflügelbeben
ein ungeheurer Appetit
nach Frühstück und nach Leben.
(J.R.)
Ich früstücke gleich viel lustiger, wenn ich das vor Augen habe.
im Leipziger Hotel – an der langen Wand:
Aus meiner tiefsten Seele zieht
mit Nasenflügelbeben
ein ungeheurer Appetit
nach Frühstück und nach Leben.
(J.R.)
Ich früstücke gleich viel lustiger, wenn ich das vor Augen habe.
Was ist Konsistenz?
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Bitte einfach die Definitionen in Ihren Kommentar schreiben. Allenfalls noch ein eingrenzendes Sachgebiet anführen, weil es ja die unterschiedlichsten Bedeutungen des Begriffs gibt.
Wenn Sie vorher erst googlen müssen, machen Sie sich nicht die Mühe, einen langen Text zu schreiben. Es reicht, wenn Sie einfach einen Punkt posten.
Eben habe ich die Zefirelli-Verfilmung einer Aufführung von Turandot in Verona gesehen. Nicht ganz bis zum Ende.
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Ich mag Puccini.
Ich mag die Oper Turandot.
Ich mag Puccini.
Ich mag die Person Turandot überhaupt nicht.
Ich mag Puccini deswegen, weil er selbst auch die Turandot nicht mochte und deswegen die warmherzige Liu eingeführt hat, die sich für Kalaf sogar selbst ermordet, damit ihr nicht der Name entrissen werden kann.
Das Quasi-Happy-end mag ich gar nicht anschauen. Berio hat das Ende mit einer offenen Fragestellung stehen lassen. Da gibt es nicht den üblichen Märchenschluss. Das finde ich fein. Ich sehe nicht ein, warum Turandot am Ende noch „glücklich“ davon kommen sollte.
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Aber rachsüchtig bin ich auch. Wenn das Betragen der Turandot so verständlich sein soll, dann möchte ich z.B. keine Türken mehr in Österreich haben. Dann beziehe ich mich auf etwas was vor 300 Jahren stattgefunden hat. Turandot lebt ihre Rache für etwas, was viel früher noch passiert ist. Und sie bekennt sich zu ihrer Rache. Eigentlich gehört sie entweder geköpft oder sie wird dem niedrigsten Sklaven vermählt, um sie endgültig zu demütigen.
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Aber wie gesagt: ich mag die Oper.
Und ich mag Puccini.
