Archive for the ‘Bloggen’ Category
1) Woher kommen wir?
2) Was ist der Sinn des Lebens?
3) Wohin gehen wir?
beschäftigt die Philosophen und natürlich sind diese Fragen so bedeutsam, weil sie uns alle beschäftigen.
Ich habe 2008 in Nürnberg einen Vortrag gehalten, bei dem diese drei Fragen als Untertitel angeführt waren.
Mit einer kleinen Veränderung:
Frage 2 hatte ich in Was testen wir in der Zwischenzeit umgemünzt.
Da die Zuhörerschaft aus mehr oder weniger Fachkollegen bestand, war das die richtige Frage, um sie aufzuwecken.
Für die Allgemeinheit wäre die Frage 2 wohl besser so zu formulieren:
Was essen wir in der Zwischenzeit?
Diese Frage scheint die meisten Menschen viel mehr als der Sinn des Lebens zu interessieren.
Es ist daher durchaus begreifbar, dass ein Blog, welches sich dieser Frage widmet, großen Anklang findet.
Ich erinnere mich noch an die Klage meiner Mutter: „Was koche ich heute nur?“ Als ich eine Zeitlang Hausmann gespielt habe und zumindest für das Essen verantwortlich war, wurde mir erst bewusst, dass diese Frage wirklich von Bedeutung ist.
Es ist daher für mich kein Problem, wenn ein Kochblog in den Charts führt. Vor Jahren habe ich ein paar Mal für ein paar Stunden den Platz 1 eingenommen. Das würde ich jetzt schon deswegen nicht schaffen, weil ich die Kommentarfunktion ausgeschaltet habe.
Aber das Ranking ist mir gleichgültig. Ich lese nur mehr wenige Blogs von Leuten, die ich persönlich schätze und ein paar Blogs, um mich davon abzuhalten, noch weitere Blogs zu lesen. Ich habe da meine zwei Lieblingsblogs, die es mir leicht machen, twoday zu verlassen.
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Falls es wer wissen möchte: normalerweise hätte ich heute nach der Sauna beim Heurigen gespeist. Gebackener Lungenbraten mit Bratkartoffeln und Preiselbeeren und eine kleine Entenleber-Paté zuvor. Da Frau Columbo aber zur Zeit in Germaniens Gauen weilt, macht mir der Heurigenbesuch allein keinen Spass.
Daher gibt es heute nur mehr eine Eierspeis‘. Die wird es aber in sich haben. Vielleicht sollte ich doch besser Tortilla dazu sagen:)
Aus einem Blog:
…Wer sich den lieben langen Tag – trotz Arbeitsverhältnis – in Blogs herumtreibt ist wohl nicht mit besonders anspruchsvoller Arbeit betraut.
Kein Wunder also, wenn die Qualität dessen was solche Leute so von sich geben ‚unterirdisch‘ ist. Wahrscheinlich können sie auch nicht vernünftig Auto fahren ….
Das gefällt mir. Der erste Absatz vergisst wohl ein bisschen das Phänomen, dass man zwischen anspruchsvoller Arbeit auch einmal etwas Entspannung braucht. – Allerdings wäre es vermutlich der Augenschonung dienstlicher, auf den Balkon eine rauchen zu gehen. Leider rauche ich nicht, außer bei ganz besonderen Gelegenheiten.
Der zweite Absatz hingegen kommt zu spät. Ich habe das Autofahren schon vor fünf Jahren aufgegeben und fühle mich pudelwohl dabei. Also stimmt es wohl, dass ich nicht mehr vernünftig Auto fahren kann.
Dafür geht das Klavierspiel, was vielleicht sogar ein bisschen anspruchsvoller als Autofahren ist, immer besser.
Gestern war der „Internationale Tag der Gewalt gegen Frauen“. Man hätte ihn auch „Internationaler Tag gegen die Gewalt gegen Frauen“ nennen können. Das liest sich etwas holprig. Tatsache ist, dass die Bezeichnung ganz umgekehrt verstanden werden kann.
Am internationalen Tag der Gewalt gegen Frauen sollte man die Frauen prügeln, wenn man ein Mann ist.
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Für mich stellt dies den Höhepunkt an Tagen dar. Ich verachte die sogenannten Tage und ich frage mich immer, welche Menschen so etwas erfinden.
Mit Muttertag konnte ich mich ja noch abfinden. Auch mit dem Frauentag. Das waren noch Gedenktage, die ihre leicht nachvollziehbare Begründung hatten. Auch Allerheiligen gilt als Gedenktat der Toten, wobei man ja auch die Sterbedaten der jeweils Betrauerten heranziehen kann.
Der Vatertag war einer der ersten, die in erster Linie hauptsächlich wegen des Konsums hervorgehoben wurden.
Ich weiß nicht, ob heute der Tag des Sessels ist. Vielleicht gibt es gar keinen Tag des Sessels, obwohl sich die Sessel wohl einen verdient hätten. Schließlich sehen sie jahrein, jahraus nur unsere Ärsche.
Ich könnte mir auch einen Tag der ungedachten Gedanken vorstellen. Vielleicht gäbe es Lösungen für die Probleme unserer Welt, die halt einfach noch nicht die Chance hatten, gedacht zu werden.
Ich könnte mir allerdings auch einen Tag von twoday vorstellen. An diesem Gedenktag darf twoday den ganzen Tag ausfallen, ohne dass jemand motzen darf.
Aber wohlgemerkt: nur an diesem einen Tag. An allen anderen sollte es funktionieren.
Keine Kommentare notwendig. Die Empfindlichkeit mancher Personen geht mir ganz schön auf den Sack. Künftig werde ich die Kommentarfunktion einfach streichen und für mich selber schreiben. Und dabei ein paar Publikumsbeschimpfungen loslassen.
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Jetzt bin ich einmal sauer. Bis es soweit ist, dauert das normalerweise eine gewisse Zeit. Aber es hält dann auch einige Zeit an.
Vergesst’s mich einfach.
Bloggen? Was für eine sich selbst ans Absurdum führende, narzisstische Angeberei, als wäre das Ausgeworfene die Krone literarischer Schöpfung. Das Blog, ein Sammelsurium angeberischer Selbstbeweinung, welches durch seine Struktur eine Persönlichkeit invers proportional in ihrer Kommunikationsfähigkeit aufblättert.Ein Blog kann sehr viel über seine Autorin aussagen, auch dann, wenn es nicht geführt wird. (Es gibt ja Menschen, die weder verstehen, warum man bloggt, es noch je tun würden.)
Es gibt ein interessantes Buch von Stephen R. Covey: Die sieben Wege zur Effektivität. Als ich einmal in Sonoma, CA, beim Friseur saß, (und dieser Nebensatz ist schon gelogen, denn es war mein Freund, der sich pudelscheren ließ, während ich in einem Frühstückskaffeehaus mit einem Komponisten plauderte) äußerte sich dieser hinsichtlich meiner Begeisterung für das Buch, welches ich damals gerade las, (das Buch ist verpflichtend für jeden Psychologie-Studenten in den USA) mit dem lakonischen Ausruf: „Oh! This masterpiece of American puritanism“.
In einem Blog kann ich in so einem Absatz mehr angeben, als ich es je im Gespräch könnte, ohne übertrieben angeberisch entlarvt werden zu können.
1) Ich lese ein Buch, was viele Menschen für ein sehr gutes Buch halten.
2) Ich lese überhaupt.
3) Ich war schon in Sonoma. Sonoma ist zu Napa (beides sind Städtchen, für die es ein je gleichnamiges Valley gibt) das, was Sievering zu Grinzing ist. Ein Synonym für Wein, wobei Sievering den einheimischen Wienern mehr zusagt, als die Tourismus-Multischenke Grinzing. (Beides sind Heurigen-Zentren in Wien, wo man sich abfüllen lässt. Die Wiener amüsieren sich köstlich, wenn die Deutschen den Wein unterschätzen und nach drei Viertel dann torkelnd auf den Straßen wandeln.
4) Ich kann einfließen lassen, dass mir Sonoma besser gefällt als Napa, weil ich eben „elitär“ und etwas „bio“ bin. In Sonoma gibt es nämlich einen Bauernmarkt, den man sonst nicht so leicht in Kalifornien findet.
5) Ich scheine mich mich mit dem amerikanischen College-System auszukennen.
6) Ich erwarte, dass jeder meine Anspielungen erkennt und versteht und in eine begeisterte „Ah, toll“-Bewunderung gleich direkt auf den Arsch fliegt.
Mein Exhibitionismus geht so weit, dass ich das Bloggen schon mal als eine Vorstufe zum Vögeln gesehen habe. Ich kann mich herrlich produzieren und manche Frauen werden neugierig und geben sich mit dem größten Vergnügen hin. Das funktioniert noch besser als mit dem Klavierspiel, weil das Klavier ja nicht immer zur Verfügung steht. Man kann auch nicht mit seiner Schwanzgröße prahlen, wenn er gerade amputiert worden ist. (Nein, nicht was Sie jetzt denken: meiner ist noch dran.)
Ein Blog zeigt einfach, was für ein toller Mensch man ist. Man gehört nicht zu den 20%, die noch nicht einmal lesen können. (PISA-Studie) Man beherrscht sogar einigermaßen die Rechtschreibung. Man darf sich als umjubelter Journalist fühlen, der kein _Risiko_ der Ablehnung eingeht. Wie oft habe ich mir gedacht, dass ich etwas denke, was es als Artikel oder als „die andere Meinung“ in ein anerkanntes Printmedium schaffen müsste. Dann müsste ich das aber auch einsenden und würde Zurückweisung riskieren.
Strahle ich einmal nicht, dient das Blog noch immer als Ausweinbasis, die ich persönlich nicht verwende, weil ich ja auch der Nachwelt als strahlender Held erhalten werden möchte. Das Äußerste der Gefühle ist die Ausschleimbasis. Es gibt doch wirklich viel zu vieles, über das man sich aufregen kann. Ich wurde sogar schon kommentiert, dass meine Zornesausbrüche das Beste wären, welches auf meinem Blog zu finden sei.
Vieles könnte ich hier noch ausführen, um zu zeigen, dass ein Blog in Wirklichkeit ein selbsttherapeutischer Ansatz ist, sich mit seinen Schwächen und Eitelkeiten auseinander zu setzen. Wenn die Therapie anschlägt, fällt es einem wie Schuppen von den Augen und schaudernd fragt man sich, wie man einem derartigen Blogoholismus verfallen konnte.
Mitleidig sieht man auf die Zwitschernden und die ihr einziges Buch auf dem Gesicht tragenden Koma-Schreiber herunter. Dort ist das Hirn ja bereits soweit verkommen, dass nur mehr Fünckchen eigener Gedanken wie der Rest einer vom Wind vertragenden Glut irgendwo einen Waldbrand entfachen können.
Gestern las ich in den Medien, dass man im Zuge einer Razzia auf der Suche nach Kinderpornographie einen „Akadamiker“, der vor dem Bildschirm einem Herzinfarkt erlegen war und damit selbst der Verfolgung entzogen hatte, vorgefunden hätte.
Ich frage mich, ob es nicht einmal ein Blog geben könnte, dessen plötzliches Ausbleiben die Stammlesen dazu bringen könnte, die Polizei zu alarmieren, ob denn da nicht einer schon wochenlang in seinem Domizil verrotte, ohne dass die Nachbarn es mitbekommen hätten.
Bloggen, diese Ausgeburt selbstherrlicher Selbstüberschätzung. Twittern, die neue Variante des Tourette-Syndroms, Facebooken, der krampfhafte Versuch, die hehren Gedanken einer leeren Hirnmassenmenge einzuflößen, wobei hier noch das „Liken“ von Inhalten eine Rolle spielt, deren Aktualität den alten Bärten der über sechshundert Jahre alten Gestalten aus der Genesis nicht nachsteht.
Das Letztere wird einmal die neue Bibel sein. Jemand wird die Ergüsse auf Facebook analysieren und sie als göttliche Eingebung hinstellen. Die etwas gehobenere Darstellung in Blogs wird in den Schriften der neuen Propheten zusammengefasst werden. Die bekannten A-Blogger werden jeder ein eigenes Buch bekommen. Das Buch Walhalladada, das Buch Herbst, das Buch Nömix. Unsere Zeit der Medienaufklärung wird in den Geschichts- und Lehrbüchern mit „nömizianischer Verwirrungsmediologie“ angeführt werden.
Das Buch Herbst wird mit einer Wehklage enden, die das Ausbleiben des Winters mit dem Ausbleiben eines dritten Satzes von Schuberts Unvollendeter vergleicht.
Die Klasse (im mathematischen Sinn) der Blogger hat sich ungefähr in der gleichen Epoche formiert, in der Menschen den Computer akzeptiert haben, die ihn sonst abgelehnt hätten. Schriftsteller schreiben nicht mehr mit ihrer einen geliebten Schreibmaschine oder überhaupt mit Papier und Füllfeder. Es gibt ein neues verzeihendes Medium, welches nicht sofort aufbrüllt, wenn es vergewaltigt wird.
Zurückkommend auf die selbsttherapeutische Wirkung des Bloggens muss davon ausgegangen werden, dass bei einer ähnlichen intellektuellen Basisstruktur ziemlich gleichzeitig der Heilungseffekt stattfinden und sich manifestieren wird.
Ich schlage mir mit der flachen Hand auf die Stirn und frage mich, ob ich es war, der das alles geschrieben hat. Ist ja fürchterlich. Einzige Rettung absoluter Entzug.
Und wie beim Alkoholismus reicht ein einziger kleiner Kommentar, um wieder dem Pegelbloggen zu erliegen. „Habe ich heute schon gebloggt oder bin ich wirklich so leer, wie ich mich fühle?“ Eine teuflische Fragestellung.
Scheut man sich allerdings, diese Frage an sich selbst zu stellen, lässt es sich immer in den Wehklage verpacken: „Warum bloggen denn die anderen nicht mehr?“
Es gibt genügend hinreichende Gründe, welche für das Bloggen sprechen. Bloggen als Bereicherung des Horizonts und vieles andere, dass ich hier jetzt nicht erwähne, um den Grundtenor dieses Beitrags nicht abzuschwächen.
Doch ja! Es gibt Gründe, mit dem Bloggen aufzuhören. Genauso wie es den Weihnachtsmann gibt. Und diese Gründe sind nicht weniger edel…
Als ich http://twoday.net zum ersten Mal besuchte, gab es so viele Beiträge, die mich interessierten und deren Verfasser ich gerne kennen lernen wollte, dass ich gar nicht so viel Zeit aufbringen konnte, alles zu lesen.
Viele haben sich verabschiedet und sind umgezogen.
Heute gibt es vielleicht noch zehn Blogger, deren Beiträge mich neugierig machen. Immer wieder bröckelt eine oder einer ab.
Damit wird mein Blog hier nur mehr zu einem Teil gewisser Tagebucheintragungen.
Ich schreibe hier, weil es vielleicht zwei oder drei Leserinnen gibt, die an den musikalischen Geschichten interessiert sein könnten. Aber die Beiträge sind nicht mehr die Quintessenz dessen, was ich für besonders wichtig halten könnte. (Ausnahmen gibt es.)
Andere Mitteilungen schreibe ich wieder in ein schwarzes Buch. Und apropos Buch. Das wird sowieso in einem anderen (privaten) System geschrieben.
So ändern sich die Zeiten.
Nachdem ich irgendwo etwas über die über 60-Jährigen gelesen habe, fühlte ich mich veranlasst, mein Profilbild zu ändern 🙂
Heute ist mir plötzlich ein Gedanke gekommen, warum das Bloggen zumindest hier auf twoday abgenommen hat.
Es liegt nicht an der Serverleistung oder an manchen, mittlerweile recht seltenen technischen Pannen.
Die Neugier hat abgenommen.
Das könnte jetzt ein rein subjektives Empfinden sein, welches nicht wirklich als Begründung allgemeiner Art verwendet werden könnte. Doch ich stelle ja auch fest, dass andere Blogs seltener neu beladen werden. Mittlerweile kann ich da an zwei Händen aufzählen, die noch aktiv befüllt werden und zu meinem Lesestoff zählen.
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Meine Erklärung ist eine andere, die ich durchaus als persönliche Erklärung reduziert akzeptieren würde. Die Neugier hat abgenommen. Als ich vor zehn Jahren mit dem Bloggen anfing, war ich neugierig, was andere Menschen schreiben würden. Ich habe mich sehr dafür interessiert, wie andere Menschen denken und dafür, was sie bewegt.
Ich selbst bin sehr voraussagbar geworden und es wundert mich keinesfalls, dass die Kommentare nur mehr sehr spärlich gespendet werden. Ich kann das aber auch für andere Blogs anwenden. Die Möglichkeit, etwas zu erfahren, was noch nicht im eigenen Erfahrungsschatz auffindbar ist, wird immer kleiner. Also gibt es Blogs, bei denen sich die Lebensumstände ändern und Blogs, die soweit originell sind, dass die Schreiber selbst offensichtlich ein interessantes Innenleben führen.
Tja, wie gesagt, viele sind das nicht. Aber es ist schön, dass es sie gibt. Und wer damit gemeint ist, kann es sich selbst ausrechnen, weil ich ja manchmal auch dort kommentiere, wo ich lese:)
Viel Spass noch!
Ich will mich von twoday zurückziehen. Und zwar mache ich das folgendermaßen. Gute Beiträge (das sind die, die ich auch nach längerer Zeit selber noch für sinnvoll erachte, kommen in mein schon lange bestehendes wordpress blog. Beiträge, die nach einigen Tagen keine Kommentare bewirken, kommen in ein „Workbook“ von Evernote, das „twoday unused“. Immerhin ist es Material, dass ich einmal für schreibenswert erachtet habe.
Und den Rest werde ich dann ala WordPress-neu führen, wie es neon wilderness beschrieben hat.
Vermutlich wird sich damit auch meine Schreibfrequenz reduzieren. Aber das ist beabsichtigt, denn ein Befindlichkeitsblog wollte ich nie führen, ich ertappe mich aber dabei, dass meine Einträge mehr und mehr von Stimmungen beeinflusst sind. (Wie natürlich auch dieser:) )
Inzwischen habe alle Kommentatoren, die das Bloggen ähnlich wie ich betrachten, meine E-mail-Adresse und können mich auch direkt anschreiben.
Letztlich wird mein Blog wieder zu meinem persönlichen Tagebuch werden.
Als ich http://twoday.net zum ersten Mal besuchte, gab es so viele Beiträge, die mich interessierten und deren Verfasser ich gerne kennen lernen wollte, dass ich gar nicht so viel Zeit aufbringen konnte, alles zu lesen.
Viele haben sich verabschiedet und sind umgezogen.
Heute gibt es vielleicht noch zehn Blogger, deren Beiträge mich neugierig machen. Immer wieder bröckelt eine oder einer ab.
Damit wird mein Blog hier nur mehr zu einem Teil gewisser Tagebucheintragungen.
Ich schreibe hier, weil es vielleicht zwei oder drei Leserinnen gibt, die an den musikalischen Geschichten interessiert sein könnten. Aber die Beiträge sind nicht mehr die Quintessenz dessen, was ich für besonders wichtig halten könnte. (Ausnahmen gibt es.)
Andere Mitteilungen schreibe ich wieder in ein schwarzes Buch. Und apropos Buch. Das wird sowieso in einem anderen (privaten) System geschrieben.
So ändern sich die Zeiten.
