Archive for the ‘Bloggen’ Category

Blog schreiben – warum?

Obwohl ich die Blogeinträge vor mehr als 10 Jahren kaum mehr zur Verfügung habe, kann ich feststellen, wie viel sich in den letzten zehn Jahren bei mir verändert hat.
Der Stil hat sich verändert, die Themen sind andere, die Motivation ist unterschiedlich.
Wenn ich Tagebuch führte, könnte ich das auch feststellen, aber ich würde nicht so deutlich darauf hingewiesen. Wenn ich manchmal etwas im Internet suche, finde ich uralte Einträge von mir. Genieren muss ich mich nicht, doch schmunzeln kann ich wohl.
Ich würde sagen, dass Blog-schreiben einem das Universum eben um die vierte Dimension, die Zeit, erweitert. Nirgendwo sonst werden unterschiedliche Zeitpunkte in einem Leben so knapp nebeneinander gestellt.
Bei Entwicklungsromanen liegen meistens 500 Seiten zwischen 10 Jahren 🙂
Und ich habe sehr gerne Entwicklungsromane gelesen …

Nichts

nichts.
[ Mit diesem Beitrag sammelte ich einmal 100 Kommentare. Wäre heute nicht mehr möglich.]

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leer

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Parasitentum

Ich entwickle mich zum Parasiten.
Während ich früher geschrieben habe, dass ich die Blogger gerne persönlich kennen lernen würde, hat mittlerweile ein Wechsel stattgefunden.
Ich schreibe nicht mehr für die anderen. Und das wird auch sichtbar, wenn ich auf fremden Blogs die Link-Listen ansehe. Auf einigen bin ich verschwunden. Die Gründe sind mir bekannt. Außerdem ist es ja auch fair, da ich selber keine Link-Liste führe.
Ich schreibe das sine ira et studio. Ich stelle es nur einfach fest.

Aber das Lesen von anderen Blogs macht mir noch immer Freude und es ist nett zu sehen, dass sich doch vereinzelt lesenswerte Neuankömmlinge einfinden.

Früher wurde man gerügt, wenn man sich zeitweise aus dem Blog verabschiedet hat, ohne das vorher anzumelden. Selbst diese Rügen finden mittlerweile nicht mehr statt. Das Bloggen has, wie mir scheint, verändern.

Vielleicht haben die Leute auch weniger Zeit.

Ich bin ja ein A…

Momentan schwirren die Mails nur so herum, die hauptsächlich in Danksagungen bestehen und zusätzlich noch ein paar sehr hübsche Bilder und sogar Zeitungsartikel beinhalten.
Die betreffen alle ein Geheimtreffen, für das man einer gewissen r. ganz großen Dank aussprechen muss. Man muss es auch den anderen Teilnehmern aussprechen, denn nur in der gemeinschaftlichen Verwurschtung der vielfältigen kulturellen und freßlichen Eindrücke, von den allgemeinen Besäufnissen ganz zu schweigen, kann so eine Stimmung aufkommen, bei der jemand einer Außenstehenden mitteilt: nur wenn man schon Bücher geschrieben hat, darf man sich in diese Gemeinschaft einordnen. Das stimmt zwar nicht, hat aber schon gebührenden Eindruck gemacht.
Mein Titel bezieht sich auf den Umstand, dass jetzt alle lesen können, – und hoffentlich neidisch sind – und hoffentlich sich ärgern, dass sie der Einladung nicht gefolgt sind – wie schön es war.
Ich schreibe nicht, was war. Ich schreibe nur, dass es toll war. Und so, wie es aussieht, wird die logische Reihenfolge wahrscheinlich t. , b. und w. sein.
Und ich will da jetzt keine Kommentare lesen, die erklären, warum sie so gerne gekommen wären, aber es hundertundzweitausend gründe gibt, warum es nicht geklappt hat. Eine Bloggerin, mit der ich etwas mitfühlen kann, braucht sich da nicht bemühen, da wird die Entschuldigung bereits vorweg genommen, und sie selbst hat das in ihrem Blog auch bereits ausgeführt.
Aber zu allen anderen sage ich „Ätsch! Ihr wisst nicht, was ihr versäumt habt.“
Ich bin schon eine Zecke, oder?
Von A bis Z, das nenne ich „etwas ordentlich einireiben“.

Jetzt bin ich ja gespannt, wen ich in t. sehen werde:)

Und wer dieses Mail ernst nimmt, ist selber schuld …

E wie

Ich schreibe es jetzt nicht, um da nicht zu viel Platz zu vereinnahmen. Das E soll für einen anderen Teilnehmer vorbehalten sein.
Aber ich würde, ich würde …
über Enzian schreiben.
Bei der Erwähnung des Wortes gehen wunderschöne Kindheitserinnerungen in den Bergen auf. Aber dann hätte man ja für das A auch den Almrausch verwenden können.

Bemerkungen eines Trolls

Ich schreibe lieber etwas Positives. Aber warum soll ich etwas zurückhalten, das mich ärgert.
Dass ich selbst als Troll bezeichnet wurde, kann ich verschmerzen. Auch eine andere Bloggerin wurde mit der Anschuldigung angegriffen.
Was mich aber immer wieder schmerzt, ist Dummheit. Sie schmerzt umso mehr, wenn ich sehen kann, dass sich ein depressiv veranlagter Mensch selbst damit noch mehr beschädigt, indem er sein Weltbild so offen zur Schau trägt. Damit beeinflusst er andere Personen, die vielleicht vom Grund her seine Meinung gar nicht vertreten.
Über technische Belange kann man eigentlich relativ gut diskutieren, ohne dass es persönlich wird. Wenn jemand ein Produkt beschimpft, mag er/sie damit sogar recht haben. Aus persönlicher Sicht und vielleicht aus der Sicht derjenigen, die als „Fachleute“ befragt werden.
Wenn der Angriff auf ein Pauschalurteil als Trollwesen bezeichnet wird, frage ich mich ob die Person besonders gescheit ist.
Jetzt schmökere ich etwas in dem Blog der Singer-Ablehnerin und lese vor allem in der Rubrik Musik. Ich kann feststellen, dass ihre ganze Familie ein großes Naheverhältnis zur Musik hatte.
Die einzelnen Einträge, die sie schreibt, klingen für mich überhaupt nicht einladend. Nur einige wenige beinhalten aufbauende Gedanken oder Zitate. Ich lerne daraus, das ich nicht jeden akzeptieren kann, der ein für mich sehr wichtiges Interesse mit mir teilt. So hätte ich z.B. absolut kein Interesse, mit ihr gemeinsam zu musizieren, obwohl es so wunderbare Literatur für Violine und Klavier gibt. Real stellt sich die Frage sowieso nicht, weil da mindestens 800 km zwischen unseren Wohnorten liegen.
Aber ich finde es doch recht vielsagend, dass sie auf eine von ihr gestellte Frage überhaupt keine Antwort erhält. Ich zitiere:

Kunstschaffender oder Kunstversteher
Eine Freundin hat mich gefragt, ob mir das in der Kunst – egal welcher – auch aufgefallen sei, dass sich das oft in zwei Lager teilt. Die einen, die Kunst schaffen/aufführen, und die anderen, die sie verstehen, rezipieren.
Ich kann da nicht viel dazu sagen. Ich weiss, dass es viele Kunstversteher gibt, die liebend gerne würden aufführen können, denen das aber nicht gegeben ist. Das Verständnis für die jeweilige Kunst sehr wohl.
Wie geht es Euch? Was ist Euch da in Eurem Leben schon aufgefallen? Habt Ihr Euch je Gedanken darüber gemacht?

Die Frage wurde am 10.7.2011 gestellt und bisher nicht beantwortet.
Ich werde natürlich auch keine Stellungnahme abgeben, obwohl mich das Thema ja Zeit meines Lebens stark beschäftigt hat. Aber wozu soll ich als Troll etwas niederschreiben, was dann erst nur gelöscht wird.
Quellen:
http://violine.twoday.net/stories/ein-wort-zu-singer-naehmaschinen/#comments
die Meldung des Trollnunzianten beinhaltend
http://weblog.hundeiker.de
Der früher mal depressive Mann, der Trolle auf 2 Meilen gegen den Wind riecht.
Tja, zu der obigen Fragestellung bemerke ich einmal nur, dass über eine Lagereinteilung schwer zu entscheiden ist, wenn das eine Lager eine Teilmenge des anderen Lagers darstellt.
schaffen/aufführen vs. verstehen/rezipieren. Ich frage mich, wie man etwas aufführen will, was man nicht verstanden hat. Frau Violine kann das offensichtlich, denn sonst könnte sie die Frage nicht so schwammig formulieren.

Last Call to Essen

Es ist ja schon bereits angekündigt worden:
Blogger, die sich am Dienstag, den 9.4.2013 in Essen treffen wollen, kommen um19:00 (vormals 18:30) in die Rotisserie-Rüttenscheid.
( http://www.rotisserie-ruettenscheid.de ).
Es wäre nett, wenn sich die Betreffenden wegen einer Zusage oder Absage bei mir melden würden.
Entweder hier im Kommentar oder auf meine mail:
xxx.

Wer wohnt in Essen?

Und möchte einen Blogger live treffen?

Bin vom 7.4. bis 10.4. in Essen auf einer Konferenz und frage mich, ob es dort irgendwelche Blogger gibt, die ein Treffen organisieren wollen.
Von denen, die ich kenne, fällt mir keiner ein. Aber es gibt ja auch ein paar, die sich nicht so weit outen.
So abgehakt.
Nachtrag:
Essen scheint twoday-frei zu sein:)




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