Archiv für Mai 22nd, 2014

Es könnte auch gut sein

Prinzipiell halte ich es nicht für besonders, wenn der innere Schweinehund nicht überwunden werden kann und der ganze Tag mehr oder weniger unproduktiv verläuft.
Und dann arbeite ich in der Nach in fünf Stunden das Pensum von gut drei Tagen auf.
Ich könnte also wesentlich mehr leisten. Oder vielleicht auch nicht. Vielleicht ist es eher eine Rückkehr zum Arbeitsdurchsatz vor 42 Jahren.
Immerhin habe ich 3 Stunden Klavier geübt. Und das muss ich wohl, weil am Samstag das Konzert ist. In Bezug auf Mozart und Beethoven fühle ich mich halbwegs sicher. Aber den Schubert zum Schluss habe ich noch kein einziges Mal ohne Konzentrationsfehler hin bekommen.
Dabei habe ich den früher schon auswendig gespielt.
Aber jetzt gehe ich schlafen …

Paralipomena

In der KI-Forschung oder in der Beschreibung derselben kreist die Argumentation häufig um dasselbe Thema: kann ein „Computer“ Bewusstsein erlangen -oder besser ausgedrückt, kann er sich seiner bewusst werden. (Das er könnte genauso sie oder es geschrieben werden, darauf kommt es nicht an.)
Interessanter erscheint mir die Frage, ob sich ein Computer eines anderen Bewusstseins bewusst werden kann. Mir scheint, dass die Informatiker immer von einer Art Sollipsismus ausgehen.
Das Kleinkind wird als perfekter Egoist geboren. Es muss schauen, wo es bleibt. Die eigentliche Entwicklung des Menschen beginnt dort, wo er die anderen wahrzunehmen beginnt.
Eine Entwicklung in der KI müsste sich dieser Fragestellung widmen. Dazu habe ich aber bis jetzt noch nichts gesehen.




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