Archiv für April 12th, 2013

Vergangen und gegenwärtig

Manche Filme sieht man am besten alleine, andere führen den Rucksack einer persönlichen Beziehung mit sich. Andere Filme leben durch ihren Inhalt, der wiederum auf seltsame Weise eine Beziehung mit besonderen, einzelnen Menschen herstellt.
Ich spreche hier nicht von den Menschen, mit denen zusammen man einen Film gesehen hat. Da lässt sich die Beziehung ja schon vordergründig sehr leicht herstellen. Auch wenn es nett ist, beim Betrachten älterer Filme an bestimmte Freunde erinnert zu werden, die plötzlich aus der Vergangenheit wieder in der Gegenwart auftauchen, sind das nicht die Empfindungen, über die ich heute schreiben möchte.

Menschen besitzen ein unterschiedliches Maß an Vielfältigkeit. Manche erscheinen ser vorhersagbar, bei anderen hingegen, scheint die momentane Laune ihr ganzes Wesen zu bestimmen. Mein Name ist ja ursprünglich von Hesses Steppenwolf abgeleitet. Dort wird ausreichend beschrieben, dass viele Seelen in unserer Brust wohnen.

Heute sah ich zufällig einen Film, den ich nicht extra aufdrehe, obwohl oder gerade weil er mir gefällt. Der Film besticht durch opulente Bilder und ein sehr ruhiges Zeitmaß. Die Umgebung in der er spielt, ist gleichzeitig oberflächlich und von langen Traditionen bestimmt. Ich könnte mir nicht vorstellen, in dieser Umgebung und auf diese Weise leben zu wollen. Außer vielleicht zu bestimmten Zeitpunkten; – wenn ich gerade diese Art der Lebensweise als der unsrigen zu bevorzugen klassifiziere.
Interessanterweise verbinde ich den Film mit genau einer Person, mit der ich ihn zwar nicht gesehen habe, aber welche die einzige wäre, mit der ich mir ihn sehr gerne zusammen ansehen würde. In diesem Fall wäre die Verbindung von Ost und West eine emergente und harmonische. Sie wird diesen Text nicht lesen, aber vermutlich würde sie es genießen, den Film wieder einmal zu sehen. Dass er ihr gefällt, glaube ich zu wissen.
Es ist interessant, dass ich in diesem Fall durchaus sagen kann, dass andere mir lieb gewordene Personen keine vergleichbare Vorstellung erlauben.

Prinzipiell könnte man den Film vielleicht erraten. Doch dieser Text soll kein Rätsel darstellen.
Der Film führt den Titel: „tae, knird, nam, namow“

First Answer after Essen

Essen war nett. Auf mehrere Weise. Das Treffen mit einer Bloggerin (ursprünglich sollten wir ja ein Quartett bilden) gestaltete sich sehr reizvoll und amüsant. Es hat sich wieder einmal bestätigt, dass bestimmte Erwartungshaltungen durchaus erfüllt werden können.

Essen war auch sonst sehr gut in Essen. Die Konferenz beinhaltete ja lunch, ein Abendessen in demselben Hotel und die verschiedenen Pausensnacks. Sehr erfreulich und dabei abwechslungsreich. Das Atlantic-Congress-Hotel bei der Gruga-Halle hat einen sehr guten Ruf. Das Personal war unheimlich zuvorkommend und hilfreich. Es muss einmal auch so etwas gesagt werden, denn auch unter den Sterne-Hotels gibt es Unterschiede. Gewohnt habe ich aus Kostengründen wo anders, aber die Sauna im Hotel durfte ich trotzdem genießen.

Dann lernte ich noch die Faktorei in Duisburg kennen.

Eigentlich war ich aber nicht wegen des Essens dort. Die Erfahrungen bei einer ganz neuen Gruppe von Wissenschaftlern, arriviert und angehend, waren sehr anregend. Und einige Vorträge bedeuteten sowohl Inspiration als auch Bestätigung. Die inhaltlichen Details wären hier nicht angebracht. Aber meine Freunde werden sich ausmalen können, dass ich mich bei den Themen Kreativität und Wissensvermittlung durchaus wohl fühlen kann.
So bin ich jetzt wieder rechtschaffen müde, aber mit guten Gefühlen zuhause angelangt. Über einiges könnte ich ja vielleicht einmal bei einem nächsten Treffen plaudern.




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