IT und Katastrophe
Eine Überschrift findet sich in http://ORF.AT unter der Rubrik IT:
HP setzt auf Cloud-Computing und Tablets
–
Ich übersetze das einmal so:
HP setzt auf (radioaktive) Wolken und schützt mit Jod-Tabletten.
Leben, Musik, Betrachtungen, Computer, eine andere Form von Tagebuch
Eine Überschrift findet sich in http://ORF.AT unter der Rubrik IT:
HP setzt auf Cloud-Computing und Tablets
–
Ich übersetze das einmal so:
HP setzt auf (radioaktive) Wolken und schützt mit Jod-Tabletten.
Dienstag, März 15, 2011 at 2:03 pm
Immerhin muss man dort übersetzen, um den Konnex zu haben.
Interessant, wie der Kontext die eigene Wahrnehmung verändert…
Ich stutzte, als ich auf auf http://www.heise.de/ an 2ter Stelle ebenfalls Japan-Berichterstattung fand und dachte mir zuerst: Wieso kommen die jetzt an dem Thema nicht vorbei? Schließlich ist es thematisch nicht gerade das, was man sich auf dieser Seite erwartet.
Allerdings ist der Artikel gut aufbereitet mit zahlreichen weiterführenden Links im Text. Das lasse ich dann wieder gelten.
Dienstag, März 15, 2011 at 2:59 pm
Ich zitiere hier mal fefe:
Ich habe gerade eine bemerkenswerte Reaktion auf die Situation. Ich nahm immer an, dass die Atomreaktorbauer uns Softwareingenieuren etwas voraus haben. Bei denen hängen immerhin Menschenleben davon ab, dass sie da nicht verkacken. Viele Menschenleben. Ich persönlich habe sehr früh in meinem Leben entschieden, dass ich niemals an Software mitarbeiten will, von deren Funktionieren Menschenleben abhängt. Darunter fielen für mich medizinische Geräte, Chemie-Kram der KAWUMM machen oder giftige Substanzen freisetzen kann, und Atomkraftwerke. Militär und Waffensysteme kommen natürlich schon aus generellen ethischen Erwägungen nicht in Frage.
Und dabei sind wir, mal praktisch aus der Ferne betrachtet, sogar weiter als die Atomleute. Denn wir beschäftigen uns auch mit Angriffen, nicht nur mit Unfällen. Wir gehen davon aus, dass jemand unsere Anlage kennt und gezielt mit maximaler Schadensintention angreifen will.
Und auch vom Niveau des „Situation im Griff haben“ scheint es keinen nennenswerten Unterschied zu geben. Wir haben an beiden Fronten die Technologie nicht im Griff und überleben im Wesentlichen durch Glück und Verkettungen günstiger Umstände.
Quelle
Nun ja – bis auf die Tatsache, daß bei uns nun mal auch Menschenleben dranhängen wenn in bestimmten Bereichen Mist gebaut wird kann ich das im Wesentlichen unterschreiben.
Schuld ist wie immer die Profitgier. Sparen hier, sparen dort… es lebe der Shareholder Value… ich bleibe dabei: Schafft endlich das Geld und alles, was damit zusammenhängt ab, und *alle* Probleme dieser Welt sind auf einen Schlag gelöst.
Dienstag, März 15, 2011 at 3:14 pm
Darauf falle ich auch immer wieder herein. Dass ich davon ausgehe, dass andere zumindest ähnlichen Werten und Maßstäben folgen wie ich.
Money makes the World go around…
Dienstag, März 15, 2011 at 6:57 pm
qualitätssicherung ist eben oft nur eine farce …